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Nikon D7100 versus Nikon D600 –
APS-C-Sensor gegen Vollformat

  • Nikon D7100 – 1150 Euro
  • Nikon D600 – 1600 Euro
    (Preise Stand März 2013)

Zur Photokina hat Nikon die Vollformat-Spiegelreflexkamera D600 auf den Markt gebracht. Dank des halbwegs günstigen Preises, soll die Neue vor allem Einsteiger in die Vollformat-Klasse ansprechen. Jetzt legt Nikon in der APS-C-Klasse mit der D7100 nach. Die Kamera ist rundum klasse ausgestattet und kostet fast 500 Euro weniger. Für viele stellt sich daher die Frage: Vollformat oder APS-C? Die Entscheidung ist nicht so ganz leicht zu treffen angesichts des moderaten Preisunterschieds. Moderat? Ja! Denn vor nicht all zu langer Zeit betrug der Preisunterschied 1000 Euro und mehr. Bleibt es also bei der Frage: Muss es unbedingt eine Vollformat-Spiegelreflexkamera sein? Um diese Frage zu beantworten, gibt es mehrere Punkte, die berücksichtigt werden müssen. Auf die möchte ich hier so ausführlich und anschaulich wie möglich eingehen und versuchen eine Antwort zu geben, anhand derer jeder seine eigene Entscheidung treffen kann.

Da wäre als Erstes und Wichtigstes die Bildqualität. Dann natürlich die unterschiedlichen Möglichkeiten der Bildgestaltung sowie generelle technische Unterschiede. Nächster Punkt: Gewicht und Größe. Und ebenfalls wichtig: Die Kosten, denn auch wenn die Anfangsinvestitionen nicht so unterschiedlich sind, bleiben die Folgekosten – auch die gilt es zu beleuchten.

Fangen wir also mit dem Einfachsten an: Gewicht und Größe. Bei der D600 bleibt der Zeiger der Waage bei 850 Gramm stehen. Dabei liegen Gehäuse samt Akku und Speicherkarte auf der Waagschale. Nun die D7100. Sie belastet die Waage um rund 100 Gramm deutlich weniger: Bei 765 Gramm bleibt der Zeiger stehen – wieder fürs Gehäuse samt Akku und Speicherkarte. Lassen wir nun das Maßband sprechen. Die D600 hat eine Breite von 14,1 Zentimeter, eine Höhe von 11,3 Zentimeter und eine eine Tiefe von 8,2 Zentimeter. Ein paar Millimeter weniger sind es für die D7100: 13,5 Zentimeter Breite, 10,6 Zentimter hoch und 7,6 Zentimeter tief. Wirklich groß ist der Unterschied also nicht. 

Daraus ergibt sich: Der Größen- und Gewichtsunterschied dürfte in den wenigsten Fällen ein Kriterium sein.

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Top 1 – Die Sensorgrößen

Bevor ich mit den nächsten Punkten loslege, erst mal ein paar interessante Fakten zum Thema Vollformat und APS-C. Fangen wir mit der Frage an, warum es eigentlich Vollformat-Kamera heißt. Ganz einfach: analoge Spiegelreflexkameras haben ein Aufnahmeformat von 24 x 36 Millimeter, und genau dieses Format haben eben Vollformat-Kameras, weil sie das volle Kleinbildformat aufnehmen. Zu Beginn der digitalen Fotografie gab es keine Sensoren in dieser Größe oder nur zu extrem hohen Preisen. Also verwendete man kleinere Sensoren. Ein quasi Standardformat für kleinere Sensoren ist APS-C, die Aufnahme-Chips haben eine Größe von 23,5 x 15,6 Millimeter. Nun nehmen diese Sensoren nur einen Teil des vollen Aufnahmeformats von 36 x 24 Millimeter auf. Sprich es wird nur ein Ausschnitt aufgenommen. Welche Folgen das hat – später. Eine Besonderheit bei Nikon: Der japanische Kamera-Hersteller bezeichnet seine Vollformat-Line mit den Buchstaben FX und das APS-C-Format heißt DX. Diesen Unterschied muss man wissen, wenn es später an den Objektivkauf geht. Kleiner Merktipp: FX = Full Exchange für Voll-Format.

Nun noch ein bisschen mehr langweilige Theorie. Ein Vollformatsensor hat eine Fläche von 24 x 36 Millimeter, also 864 Quadratmillimeter. Ein APS-C- oder DX-Sensor, ein Fläche von 23,5 x 15,6 Millimeter, gleich 366,6 Quadratmillimeter. Der Flächenunterschied beträgt also rund 500 Quadratmillimeter. Oder anders ausgedrückt: Der Vollformatsensor hat die 2,4fache Fläche eines APS-C-Sensors. Warum ich all das beschreibe? Weil immer wieder die Frage auftaucht, ob man denn nicht mit einer Vollformatkamera fotografieren kann und dann das APS-C-Format einfach ausschneidet. Das geht natürlich, aber lassen wir nochmal die Zahlen sprechen. Der Vollformatsensor der D600 hat 24 Megapixel. Schneidet man nun aus dieser Fläche den APS-C-Bereich aus, sind es gerade mal 24 / 2,4 = 10 Megapixel, die auf dieser Fläche zur Verfügung stehen. Bei der D7100 sind auf der gleichen Fläche 24 Megapixel. Würde man diesen Wert auch auf der APS-C-Fläche einer Vollformatkamera haben wollen, müsste man eine Kamera mit 24 * 2,4 = 57,6 Megapixeln haben. Die Rechnung zeigt, dass man zwar die APS-C-Fläche aus einem Vollformat ausschneiden kann, man dabei aber mit Einbußen in der Bildqualität rechnen muss.

Wie das in der Realität aussieht, zeige ich euch im folgenden Beispiel. Hierbei habe ich das Motiv – zwei Flitzer auf einer Carrera-Rennbahn – mit der D600 und der D7100 aufgenommen. Beide Aufnahmen sind mit dem 105mm Makro-Objektiv gemacht worden, beide vom Stativ vom exakt gleichen Standort. Zuerst seht ihr das Bild der D600, dann das Bild der D7100 mit dem entsprechend kleineren Bildausschnitt. Bei beiden Aufnahmen habe ich dann einen Ausschnitt extrahiert und beide nebeneinander gestellt. Dabei ist der linke Teil der Ausschnitt der D7100 in Original-Auflösung und der Rechte der Ausschnitt der D600. Der Ausschnitt der D600 ist auf die gleiche Auflösung, wie der der D7100 hochskaliert worden. Das Hochskalieren ist erforderlich, denn sonst hätten beide Ausschnitte eine unterschiedliche Größe und ließen sich nicht sinnvoll miteinander vergleichen.

Vergleich des Original APS-C-Auschnitts mit dem Vollformat-Ausschnitt. Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Bilder in voller Größe dargestellt.

  • 1 Nikon D600 Original1 Nikon D600 Original1 Nikon D600 Original
  • 2 Nikon D7100 Original2 Nikon D7100 Original2 Nikon D7100 Original
  • 3 D7100 APS-C D600 APS-C-Ausschnitt3 D7100 APS-C D600 APS-C-Ausschnitt3 D7100 APS-C D600 APS-C-Ausschnitt

Auf dem Vergleichsbild ist deutlich zu sehen, dass die Auflösung des linken Bildteils von der D7100 höher ist. Die Details werden präziser wiedergegeben. Gut zu sehen ist das an dem Schriftzug "MICHIGAN" auf dem Nummernschild. Links ist er noch gut lesbar, rechts verschwimmt die Schrift und ist nicht mehr zu entziffern. Auch das Porsche-Emblem ist auf dem linken Ausschnitt präziser und klarer zu erkennen. Kein Wunder, denn wie oben bereits berechnet, hat der entsprechende APS-C-Ausschnitt aus dem Vollformat nur eine Auflösung von 10 Megapixeln. 

Welche Auswirkungen hat die unterschiedliche Sensorgröße auf die Objektive? Ich erkläre das am Beispiel eines Normal-Objektivs mit 50 Millimeter Brennweite. Ach ja, kurz noch die Erklärung, warum das eigentlich Normalobjektiv heißt. Hat man das auf einer Vollformatkamera aufgesetzt und blickt mit dem rechten Auge durch den Sucher, so sieht man das Motiv ungefähr in der gleichen Größe wie mit dem linken Auge. Sprich: Die Brennweite des Auges entspricht im übertragenen Sinn etwa einer 50-Millimeter-Kleinbildbrennweite. Setzt man das gleiche Objektiv auf eine APS-C-Kamera, so wird nur der innere Teil des Motivs aufgenommen. Würde man diesen Ausschnitt mit einer Vollformatkamera aufnehmen wollen, so müsste das Objektiv die ungefähr 1,5-fache Brennweite haben. In unserem Beispiel wären das dann 75 Millimeter. Umgekehrt bedeutet das: Möchte man mit einer APS-C-Kamera den gleichen Ausschnitt des Normal-Objektiv-Ausschnitt der Vollformatkamera aufnehmen, muss die Brennweite 50 / 1,5 = 33,3 Millimeter betragen. Das heißt: Ein Normalobjektiv für eine APS-C-Kamera hat eine Brennweite von ungefähr 33 Millimeter. Alles verstanden?

Ich hoffe es. Aber einen habe ich noch: Bleibt die Frage, wie sich eigentlich dieser Brennweitenverlängerungs-Faktor berechnet. Die Antwort: Anhand des Verhältnisses der Sensordiagonalen. Man bemühe dazu den Satz des Pythagoras: Wurzel aus (a2 + b2). Für den Vollformatsensor ergibt sich daraus eine Diagonale von rund 43 Millimeter. Beim APS-C-Sensor sind es 28 Millimeter. 43 / 28 = 1,5 (gerundet) – und schon haben wir den Verlängerungsfaktor. Genauso lässt sich dieser Faktor für Micro-Four-Third-Sensoren mit den Abmessungen 17,3 x 13 Millimeter berechnen – der ist übrigens 2fach, für die, die jetzt zu faul sind nachzurechnen.

Hier nochmal die Zahlen in der Übersicht:
  Sensorgröße Sensor-Fläche Sensor-Diagonale Normalbrennweite
Vollformat (FX) 36 x 24 Millimeter 864 Quadratmillimeter 43 Millimeter 50 Millimeter
APS-C-Format (DX) 23,5 x 15,6 Millimeter 366,6 Quadratmillimeter 28 Millimeter 33 Millimeter

Nun stellt sich die Frage, welche Auswirkungen das auf das Bildergebnis und die Aufnahmebedingungen hat. Die Sensorgröße spielt für verschieden Bereich eine Rolle. Als erstes ist da – wie zuvor beschrieben – die Brennweite des Objektivs. Zunächst ein Hinweis: Alle folgenden Brennweitenangaben beziehen sich auf das Kleinbildformat, sprich Vollformat – soweit nicht anders angegeben. In den mittleren Brennweiten von 50 Millimetern bis 200 Millimetern spielt die Sensorgröße kaum eine Rolle. Sowohl für den Vollformat-, als auch den APS-C-Sensor gibt es in diesem Bereich eine gute Auswahl an Objektiven in allen Preisregionen. Die Objektive lassen sich mit überschaubarem Aufwand in optisch guter Qualität bauen. Aber wie schaut das Ganze nun im Weitwinkelbereich bei Brennweiten von 35 Millimetern und weniger aus? Für Vollformatkameras sieht es hier noch recht gut aus. Objektive mit einer Brennweite von 24 Millimetern zeigen noch recht gute optische Eigenschaften. Wichtigste Punkte sind hier die Randabdunklung und die Verzerrung. Günstige Objektive neigen dazu, in den Bildecken dunkler zu sein. Außerdem werden gerade Linien an den Bildrändern nicht als Geraden wiedergegeben, sondern nach außen gebogen. Je kürzer die Brennweite eines Objektivs, um so größer die Gefahr, dass diese Effekte sichtbar werden. Um sie zu verhindern, sind aufwändige Objektivkonstruktionen erforderlich, die teuer sind. Problematisch wird das Ganze, wenn es ums APS-C-Format geht. Möchte man da auf eine Keinbildbrennweite von 24 Millimetern kommen – also einer schönen Brennweite für Landschaftspanoramen – benötigt man ein Objektiv mit einer Brennweite von 24 / 1,5 = 16 Millimetern. Ein solches Objektiv ist bei guter Bildqualität deutlich teurer als das Vergleichbare fürs Vollformat. Das Beispiel: So kostet das Nikon AF-S Nikkor 25 - 85mm f3.5-4.5 ED VR rund 460 Euro. Möchte man einen ähnlichen Brennweitenbereich für APS-C (DX) braucht man das Nikon AF-S DX Nikkor 10-24mm f3.5-4.5G ED für 690 Euro oder noch besser das qualitativ höherwertig Nikon AF-S Nikkor 16-35mm f4.0G ED VR für rund 1160 Euro. Das sind dann also entweder gut 200 Euro oder sogar 700 Euro mehr. Geht es noch tiefer in den Brennweiten, sieht es nicht anders aus. Die Beispielbilder zeigen die unterschiedliche Auswirkung zwischen APS-C- und Vollformatsensor. In der Bildunterschrift steht die jeweilige Kamera, mit der die Aufnahmen gemacht wurden. Der Aufnahmestandort ist dabei selbstverständlich nicht verändert worden.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

  Beispielaufnahmen mit der Nikon D7100 und D600
24 Millimeter Brennweite
  • Nikon D600 (1) 24mm 1200 x 800Nikon D600 (1) 24mm 1200 x 800Nikon D600 (1) 24mm 1200 x 800
  • Nikon D7100 (2) 24mm 1200 x 800Nikon D7100 (2) 24mm 1200 x 800Nikon D7100 (2) 24mm 1200 x 800
24 und 85 Millimeter Brennweite
  • 1 Nikon D600 24mm 1200 x 8001 Nikon D600 24mm 1200 x 8001 Nikon D600 24mm 1200 x 800
  • 2 Nikon D7100 24mm 1200 x 8002 Nikon D7100 24mm 1200 x 8002 Nikon D7100 24mm 1200 x 800
  • 3 Nikon D600 85mm 1200 x 8003 Nikon D600 85mm 1200 x 8003 Nikon D600 85mm 1200 x 800
  • 4 Nikon D7100 85mm 1200 x 8004 Nikon D7100 85mm 1200 x 8004 Nikon D7100 85mm 1200 x 800
Daraus ergibt sich das erste Entscheidungskriterium: Wer viel Landschaftspanoramen fotografiert, Architektur oder andere Weitwinkelthemen, ist mit einer Vollformatkamera besser aufgehoben.

So wie sich für tolle Panoramaaufnahmen die Vollformater besser eignen, gibt es in einem anderen Bereich Vorteile für APS-C-Kameras. Bei Teleaufnahmen hat der Brennweiten-Verlängerungsfaktor von APS-C die Nase vorn. Da wird aus einem Objektiv mit 200 Millimetern Brennweite ein 300er und aus einem 300-Millimeter-Objektiv eine 450er-Tüte. Schaut man sich da die unterschiedlichen Kosten der Objektive an, kommt man mit einer APS-C-Kamera mit deutlich weniger finanziellen Aufwand zu großen Telebrennweiten. Bei den sehr hochwertigen Objektiven ist der Unterschied erheblich. So kostet das Nikkor 300mm f2.8 G ED VR II rund 5300 Euro. Wählt man das AF-S Nikkor 400mm f2.8 G ED VR wandern rund 9000 Euro über die Theke des Fotohändlers. Sicher ist dieser Unterschied bei einfacheren Objektiven nicht so groß, aber ein Punkt sollte dabei auch noch erwähnt werden: Erhöht man im Telebereich die Brennweite, so wird der konstruktive Aufwand immer größer, um die gleiche Ausgangsblende zu erhalten. Und konstruktiver Aufwand bedeutet nicht nur die technische Herausforderung, sondern auch der Materialeinsatz. Denn um eine ausreichende Lichtmenge ins Objektive zu bekommen, müssen große Linsen verwendet werden, was die Objektive nicht nur teurer sondern auch größer und schwerer macht. Mit zunehmender Brennweite vergrößert sich die Ausgangsblende. Das 300er wiegt 2,9 Kilogramm, das 400er bringt dagegen schlanke 4,8 Kilogramm auf die Waage. Zum Vergleich, das lichtschwächere Zoomobjektiv AF Nikkor 80-400mm f4.5-5.6D ED VR wiegt gerade mal 1,3 Kilogramm – und kostet auch "nur" 1200 Euro.

Daraus ergibt sich das zweite Kriterium: Wer viel Teleaufnahmen macht, beispielsweise Tiere oder Sport, der sollte zu einer APS-C-Kamera greifen. 

Das Thema der Pixel-Zahl auf dem Sensor hatten wir ja bereits. Ich hatte da ja darauf hingewiesen, dass ein APS-C-Ausschnitt aus einem Vollformat wesentlich weniger Pixel hat, als der originäre APS-C-Sensor. Nun stellt sich die Frage: Warum erhöht man dann nicht einfach die Zahl der Pixel auf dem Vollformatsensor? Das hat mehrere Gründe. Erster Grund: Je mehr Pixel, je aufwändiger und teurer ist die Produktion der Sensoren. Zweiter Grund: Je mehr Pixel, je höher ist die erforderliche Leistung des Kamera-Prozessors. Die Daten müssen aus dem Chip ausgelesen, verarbeitet und auf die SD-Karte gespeichert werden. Das alles soll extrem flott gehen, damit die Kamera eine hohe Serienbildgeschwindigkeit erreicht und man nach einem Foto schnell wieder das Nächste schießen kann. Die Kamera-Hersteller müssen daher mit jeder neuen Sensorgeneration, die wieder mehr Megapixel hat, auch die Leistung der Kamera-Prozessoren nach oben schrauben. Die extrem kompakte Bauweise, große Temperaturschwankungen, niedriger Energieverbrauch sowie ein möglichst geringe Wärmeentwicklung sind dabei die wesentlichen Herausforderungen. Sprich: Ohne erheblichen finanziellen und technischen Aufwand lässt die Pixelzahl nicht beliebig erhöhen.

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Top 2 – Die Bildqualität

Das ist das wohl schwierigste Thema beim Vergleich zwischen Vollformat und APS-C. Hier spielen unzählige Faktoren eine Rolle, die sich schon durch minimale Veränderungen der Aufnahmebedingungen verändern und so auch das Ergebnis beeinflussen. Gleich vorweg: Das Thema Schärfentiefe behandele ich extra im nächsten Kapitel. Welche Faktoren sind überhaupt für die Beurteilung der Bildqualität wichtig? Ganz klar sind da allem voran die Bildschärfe und der Detailreichtum. Dann sind es die Farbwiedergabe, der Dynamikumfang oder vereinfacht ausgedrückt der Kontrastumfang, Bildstörungen (Rauschen) sowie die gleichmäßige Helligkeits- und Schärfeverteilung über die Fläche und die verzerrungsfreie Wiedergabe. Dazu kommen noch zahlreiche andere Dinge, wie die chromatische Aberration (Farbsäume), die Wiedergabe von diagonalen Linien (Treppeneffekte), Moirees (schillernde Effekte bei feinen Strukturen) sowie Effekte wie Blooming (Überstrahlung) – um die wichtigsten zu nennen.

Für einige dieser Effekte sind allein die Objektive verantwortlich und können somit aus dem Vergleich zwischen APS-C- und Vollformatsensor ausgeschlossen werden. Das sind die gleichmäßige Helligkeits- und Schärfeverteilung, die Verzerrungen sowie die chromatische Abberration. Wie stark und in welchem Umfang diese Bildfehler auftreten, hängt allein von der Güte der verwendeten Objektive ab.

Dann wiederum gibt es Effekte, die durch die Kombination von Objektiv und Bildsensor verursacht werden. Das sind die Bildschärfe, der Detailreichtum und die Farbwiedergabe. Wobei der Anteil von Objektiv und Sensor in den einzelnen Punkten unterschiedlich ist. Bei der Bildschärfe ist der Anteil des Objektivs deutlich größer, als bei der Farbwiedergabe.

Schließlich gibt es Effekte, die nahezu vollständig auf das Konto des Sensors und der Kamera gehen. Das sind der Kontrastumfang, die Bildstörungen, die Wiedergabe von diagonalen Linien , Moirees und das Blooming.

Da es nahezu unmöglich ist, alle Effekte bis ins Detail mit unterschiedlichen Objektiven zu überprüfen, beschränke ich mich auf die die Wichtigsten und werde sie anhand verschiedener Bildbeispiele erklären. Alle folgenden Aufnahmen sind JPEG-Bilder Out-Of-Camera (OOC) ohne jegliche Bildbearbeitung. Einige der Aufnahmen sind in ihrer Auflösung auf 1200 x 800 Bildpunkte reduziert, bei anderen handelt es sich um Original-Ausschnitte aus den Bildern. Das genaue Aufnahme-Prozedere ist jeweils bei den Beispielen erklärt. Für die folgenden Beispielaufnahmen wurde das gleiche Objektiv verwendet: Das AF-S Micro-Nikkor 105mm f2.8 D IF-ED. Die Aufnahmen wurden ausnahmslos vom Stativ bei ausgeschaltetem Bildstabilisator mit Selbstauslöser gemacht, um alle Einflussfaktoren so gering wie möglich zu halten. Alle hier gezeigten Aufnahmen gibt es zum besseren Vergleich auf meinem Flickr-Account im entsprechenden Album in voller JPEG-Auflösung. Die Bilder können dort auch zur besseren Begutachtung heruntergeladen werden.

Im ersten Durchgang zeige ich zwei ISO-Reihen der beiden Kameras, wobei der Aufnahmestandort entsprechend so verändert wurde, dass das Motiv zum besseren Vergleich jeweils gleich groß abgebildet wurde. In der oberen Reihe sind die Aufnahmen der D7100 zu sehen, in der zweiten die der D600. Die Aufnahme-Daten stehen in der Bildunterschrift. Die ISO-Empfindlichkeiten gehen von ISO 100 bis ISO 25600, die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Bildpunkte heruntergerechnet.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
  • Nikon D7100 (1) ISO 100 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (1) ISO 100 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (1) ISO 100 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (2) ISO 200 f5.6 1-640s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (2) ISO 200 f5.6 1-640s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (2) ISO 200 f5.6 1-640s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (3) ISO 400 f5.6 1-1250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (3) ISO 400 f5.6 1-1250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (3) ISO 400 f5.6 1-1250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (4) ISO 800 f5.6 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (4) ISO 800 f5.6 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (4) ISO 800 f5.6 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (5) ISO 1600 f8.0 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (5) ISO 1600 f8.0 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (5) ISO 1600 f8.0 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (6) ISO 3200 f11 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (6) ISO 3200 f11 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (6) ISO 3200 f11 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (7) ISO 6400 f16 1-2000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (7) ISO 6400 f16 1-2000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (7) ISO 6400 f16 1-2000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (8) ISO 12800 f18 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (8) ISO 12800 f18 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (8) ISO 12800 f18 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (9) ISO 25600 f22 1-4000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (9) ISO 25600 f22 1-4000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (9) ISO 25600 f22 1-4000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (1) ISO 100 f5.6 1-500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (1) ISO 100 f5.6 1-500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (1) ISO 100 f5.6 1-500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (2) ISO 200 f5.6 1-1250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (2) ISO 200 f5.6 1-1250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (2) ISO 200 f5.6 1-1250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (3) ISO 400 f5.6 1-2000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (3) ISO 400 f5.6 1-2000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (3) ISO 400 f5.6 1-2000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (4) ISO 800 f5.6 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (4) ISO 800 f5.6 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (4) ISO 800 f5.6 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (5) ISO 1600 f8.0 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (5) ISO 1600 f8.0 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (5) ISO 1600 f8.0 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (6) ISO 3200 f11 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (6) ISO 3200 f11 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (6) ISO 3200 f11 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (7) ISO 6400 f16 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (7) ISO 6400 f16 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (7) ISO 6400 f16 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (8) ISO 12800 f22 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (8) ISO 12800 f22 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (8) ISO 12800 f22 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (9) ISO 25600 f29 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (9) ISO 25600 f29 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (9) ISO 25600 f29 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800

In der heruntergerechneten Vollansicht werden die Unterschiede noch nicht so deutlich sichtbar. Bis ISO 6400 sind keinerlei Bildstörungen sichtbar. Bei ISO 12800 sind bei der D7100 erste leichte Bildstörungen (Rauschen) zu sehen. Die tauchen dann bei ISO 25600 auch bei der D600 auf. In beiden Fällen sind minimale Detailverluste sichtbar, zu erkennen in den weißen Steinen der Fassade. Dort sind die feinen Fugen nicht mehr so deutlich zu sehen. Um das besser zu beurteilen, hier die Original-Ausschnitte mit einer Größe von ebenfalls 1200 x 800 Bildpunkten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
  • Nikon D7100 (1) ISO 100 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (1) ISO 100 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (1) ISO 100 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (2) ISO 200 f5.6 1-640s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (2) ISO 200 f5.6 1-640s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (2) ISO 200 f5.6 1-640s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (3) ISO 400 f5.6 1-1250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (3) ISO 400 f5.6 1-1250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (3) ISO 400 f5.6 1-1250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (4) ISO 800 f5.6 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (4) ISO 800 f5.6 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (4) ISO 800 f5.6 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (5) ISO 1600 f8.0 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (5) ISO 1600 f8.0 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (5) ISO 1600 f8.0 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (6) ISO 3200 f11 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (6) ISO 3200 f11 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (6) ISO 3200 f11 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (7) ISO 6400 f16 1-2000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (7) ISO 6400 f16 1-2000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (7) ISO 6400 f16 1-2000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (8) ISO 12800 f18 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (8) ISO 12800 f18 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (8) ISO 12800 f18 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (9) ISO 25600 f22 1-4000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (9) ISO 25600 f22 1-4000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (9) ISO 25600 f22 1-4000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D600 (1) ISO 100 f5.6 1-500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (1) ISO 100 f5.6 1-500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (1) ISO 100 f5.6 1-500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D600 (2) ISO 200 f5.6 1-1250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (2) ISO 200 f5.6 1-1250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (2) ISO 200 f5.6 1-1250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D600 (3) ISO 400 f5.6 1-2000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (3) ISO 400 f5.6 1-2000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (3) ISO 400 f5.6 1-2000s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D600 (4) ISO 800 f5.6 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (4) ISO 800 f5.6 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (4) ISO 800 f5.6 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D600 (5) ISO 1600 f8.0 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (5) ISO 1600 f8.0 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (5) ISO 1600 f8.0 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D600 (6) ISO 3200 f11 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (6) ISO 3200 f11 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (6) ISO 3200 f11 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D600 (7) ISO 6400 f16 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (7) ISO 6400 f16 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (7) ISO 6400 f16 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D600 (8) ISO 12800 f22 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (8) ISO 12800 f22 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (8) ISO 12800 f22 1-2500s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D600 (9) ISO 25600 f29 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (9) ISO 25600 f29 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (9) ISO 25600 f29 1-3200s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail

 

In der Detailansicht werden die Unterschiede schon deutlicher. Die D7100 zeigt bis ISO 800 praktisch keine Bildstörungen (Rauschen). Alle Details werden präzise wiedergegen. Sowohl die goldene Schrift, als auch die feinen Zweige werden detailliert reproduziert. Bei ISO 1600 sind die ersten Störungen auf den Aufnahmen der D7100 zu sehen: In den grünen Bereichen der Tür. Bei ISO 6400 nehmen die Störungen so stark zu, dass erste Details nicht mehr ganz so klar wiedergegeben werden. Zweige und Schrift wirken ein wenig verwaschen. So ist die Hausnummer 37 im grünen Balken nur noch mit Mühe zu erkennen.  Noch deutlicher werden die Detailverluste bei ISO 12800, einhergehend mit zunehmendem Rauschen. Das ist besonders in den mittleren Grün- und Grautönen zu sehen. Sowohl in den sehr hellen als auch dunklen Flächen fällt das Rauschen deutlich geringer aus. Die Nikon zeigt einen hohen Anteil an Farbrauschen. In der höchsten ISO-Stufe 25600 steigert sich das Rauschen und ist nun sehr deutlich sichtbar. Die feinen Zweige auf der linken Seite der Haustüre sind nun nicht mehr einzeln zu erkennen, die Schrift über der Tür ist so verschwommen, dass sie nur noch mit Mühe gelesen werden kann. 

Nun zu den Details der D600. Schon bei ISO 100 wird der Unterschied zur D7100 sichtbar. Die Details werden noch einen Tick präziser wiedergegeben, die feinen Abstufungen in der weißen Wand werden minimal genauer abgestuft dargestellt. Bei ISO 400 schmilzt dieser Vorsprung, und die D600 stellt die feinen Weißabstufungen genau so dar wie die D7100. Erste feine Bildstörungen werden bei der D600 wie bei der D7100 bei ISO 1600 sichtbar, allerdings deutlich geringer. Deutlicher wird der Unterschied bei ISO 3200. Da ist der Vollformater zurückhaltender als das APS-C-Modell. Und während bei der D7100 bei ISO 6400 erste Details verloren gehen, sind sie bei der D600 noch sichtbar – zu erkennen an der Hausnummer 37. Erst in der nächsten ISO-Stufe wird das Bild etwas undeutlicher, hat aber immer noch deutlichen Vorsprung gegenüber der D7100. Sehr deutlich sichtbar ist dann der Unterschied in der höchsten ISO-Stufe 25600. Während da bei der APS-C-Kamera die meisten feinen Details verloren gegangen sind, gibt der Vollformater die noch recht klar wieder. So ist sowohl die goldenen Schrift noch deutlich lesbar und die feinen Zweige links neben der Haustür sind noch halbwegs einzeln zu erkennen. 

In dieser Disziplin weist der Vollformater die APS-C-Kamera im High-ISO-Bereich deutlich in ihre Schranken. Während bei den niedrigen ISO-Werten die Unterschiede nur sehr gering ausfallen und fast zu vernachlässigen sind, spielt der große Sensor ab ISO 3200 seine Trümpfe aus. Noch deutlicher wird das in den nächsten Beispiel-Aufnahmen sichtbar. Auch hier zunächst die in der Auflösung reduzierten Aufnahmen mit 1200 x 800 Bildpunkten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
  • Nikon D7100 (1) ISO 100 f5.6 1s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (1) ISO 100 f5.6 1s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (1) ISO 100 f5.6 1s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (2) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (2) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (2) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (3) ISO 400 f5.6 1-4s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (3) ISO 400 f5.6 1-4s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (3) ISO 400 f5.6 1-4s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (4) ISO 800 f5.6 1-8s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (4) ISO 800 f5.6 1-8s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (4) ISO 800 f5.6 1-8s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (5) ISO 1600 f5.6 1-15s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (5) ISO 1600 f5.6 1-15s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (5) ISO 1600 f5.6 1-15s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (6) ISO 3200 f5.6 1-30s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (6) ISO 3200 f5.6 1-30s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (6) ISO 3200 f5.6 1-30s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (7) ISO 6400 f5.6 1-60s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (7) ISO 6400 f5.6 1-60s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (7) ISO 6400 f5.6 1-60s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (8) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (8) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (8) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (9) ISO 25600 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (9) ISO 25600 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (9) ISO 25600 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (1) ISO 100 f5.6 1s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (1) ISO 100 f5.6 1s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (1) ISO 100 f5.6 1s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (2) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (2) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (2) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (3) ISO 400 f5.6 1-4s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (3) ISO 400 f5.6 1-4s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (3) ISO 400 f5.6 1-4s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (4) ISO 100 f5.6 1-8s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (4) ISO 100 f5.6 1-8s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (4) ISO 100 f5.6 1-8s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (5) ISO 1600 f5.6 1-15s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (5) ISO 1600 f5.6 1-15s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (5) ISO 1600 f5.6 1-15s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (6) ISO 3200 f5.6 1-30s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (6) ISO 3200 f5.6 1-30s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (6) ISO 3200 f5.6 1-30s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (7) ISO 6400 f5.6 1-60s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (7) ISO 6400 f5.6 1-60s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (7) ISO 6400 f5.6 1-60s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (8) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (8) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (8) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (9) ISO 25600 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (9) ISO 25600 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (9) ISO 25600 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800

Und nun die Ausschnitte mit 1200 x 800 Bildpunkten in Originalauflösung.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
  • Nikon D7100 (1) ISO 100 f5.6 1s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (1) ISO 100 f5.6 1s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (1) ISO 100 f5.6 1s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (2) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (2) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (2) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (3) ISO 400 f5.6 1-4s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (3) ISO 400 f5.6 1-4s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (3) ISO 400 f5.6 1-4s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (4) ISO 800 f5.6 1-8s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (4) ISO 800 f5.6 1-8s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (4) ISO 800 f5.6 1-8s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (5) ISO 1600 f5.6 1-15s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (5) ISO 1600 f5.6 1-15s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (5) ISO 1600 f5.6 1-15s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (6) ISO 3200 f5.6 1-30s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (6) ISO 3200 f5.6 1-30s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (6) ISO 3200 f5.6 1-30s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D7100 (7) ISO 6400 f5.6 1-60s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (7) ISO 6400 f5.6 1-60s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D7100 (7) ISO 6400 f5.6 1-60s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
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  • Nikon D600 (1) ISO 100 f5.6 1s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (1) ISO 100 f5.6 1s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (1) ISO 100 f5.6 1s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
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  • Nikon D600 (3) ISO 400 f5.6 1-4s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (3) ISO 400 f5.6 1-4s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (3) ISO 400 f5.6 1-4s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
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  • Nikon D600 (5) ISO 1600 f5.6 1-15s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (5) ISO 1600 f5.6 1-15s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (5) ISO 1600 f5.6 1-15s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D600 (6) ISO 3200 f5.6 1-30s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (6) ISO 3200 f5.6 1-30s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (6) ISO 3200 f5.6 1-30s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
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  • Nikon D600 (8) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (8) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (8) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D600 (9) ISO 25600 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (9) ISO 25600 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (9) ISO 25600 f5.6 1-250s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail

 

Bis zu einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 1600 fallen die Unterschiede noch nicht so deutlich aus. Bei der D7100 setzten leichte Bildstörungen ein, die sind aber noch erträglich. Auch bei ISO 3200 sind die Unterschiede noch nicht so auffällig, erst bei ISO 6400 verliert das Bild der D7100 etwas an Details. Zu erkennen ist das an der feinen Schrift des Rioja-Emblems in der Mitte des Flaschenetiketts. Während bei der D600 die kleine Schrift des unteren Schriftzugs noch zu entziffern ist, sieht sie bei der D7100 bereits verschwommen aus. Zusätzlich zeigt die Aufnahme der D7100 bereits sichtbare Bildstörungen (Rauschen). Im unteren rechten Bereich des Etiketts und auf der Wand zwischen den Flaschen ist das zu erkennen. Wieder ist es ein sogenanntes Farbrauschen. Bei ISO 12800 nimmt das noch einmal deutlich zu, die Strukturen der Wand werden dadurch teilweise verschluckt. Besser macht es die D600, die zwar auch Bildstörungen in Form von Farbrauschen zeigt, aber wesentlich zurückhaltender. Erstaunlich: Selbst bei ISO 12800 ist die Aufnahme noch extrem detailreich. In der höchsten ISO-Einstellung 25600 nimmt das Bildrauschen der D7100 noch einmal zu, die Struktur der Wand wird nun nahezu vollständig vom Rauschen verschluckt. Der zusätzliche Detailverlust hält sich erstaunlicherweise in Grenzen. Was das Rauschen anbelangt, hält sich die D600 bei ISO 25600 etwas mehr zurück, es ist aber nun auch deutlich sichtbar. Auch sie zeigt einen hohen Anteil von Farbrauschen. 

Nun stellt sich die Frage, warum zeigen beide Kameras ein unterschiedliches Ergebnis im Rauschverhalten, obwohl sie doch beide einen Sensor mit 24 Megapixeln haben? Möchte man diese Frage ganz genau beantworten, muss man zahlreiche technische Zusammenhänge beschreiben, was den Rahmen des Tests sprengen würde. Vereinfacht ausgedrückt: Es liegt an der Fläche, die jeder Pixel auf dem Sensor zur Verfügung hat. Auf dem Vollformatsensor ist jeder einzelne Pixel mehr als doppelt so groß wie auf dem APS-C-Sensor. Dadurch kann er mehr Licht "einfangen" als sein Pendant auf dem APS-C-Sensor.

Ich will das an einem praktischen Beispiel erklären. Nehmen wir eine Fläche von einem Quadratmeter und stellen dort 100 Gefäße auf, so steht jedes Gefäß auf einer Grundfläche von 10 x 10 Zentimetern. Nimmt man nun einer Fläche von 2,4 Quadratmetern – also entsprechend dem Verhältnis APS-C zu Vollformat – und stellt darauf ebenfalls 100 Gefäße, so steht jedes Gefäß auf einer Grundfläche von 15,5 x 15,5 Zentimetern. Nun fegt über unsere beiden Flächen ein ordentlicher Gewittersturm und es schüttet aus Kübeln. Die Gefäße auf beiden Flächen sind ordentlich gefüllt. Möchte ich nun wissen, wieviel Milliliter sich in den jeweiligen Gefäßen befinden, kann ich einen großen Messzylinder mit einer etwas gröberen Skala nehmen und das Wasser aus den Gefäßen problemlos in den Messzylinder umfüllen und den Wert schnell ablesen. Das klappt sowohl mit den großen Gefäßen auf der 2,4-Quadratmeter-Fläche – Vollformat – als auch auf der kleinen Ein-Quadratmeter-Fläche – APS-C. Im übertragenen Sinne entspricht der Regenschauer der Low-ISO-Situation mit Werten zwischen ISO 100 und ISO 400, bei der viel Licht auf den Sensor fällt, also beispielsweise an einem Sonnentag.

Nun folgt ein leichter Landregen, der die Gefäße weniger füllt – im übertragenen Sinn eine mittlere ISO-Situation etwa ISO 800 bis ISO 3200, also beispielsweise an einem Tag mit Bewölkung und wenig Licht. Um nun die Wassermenge in den Gefäßen bestimmen zu können, muss ich einen kleineren und genaueren Messzylinder nehmen. Das Umfüllen aus den großen Behältern klappt da noch recht gut, selbst wenn mal ein Tropfen daneben geht, ist das Ergebnis immer noch ausreichend exakt. Den Wert kann ich noch zügig auf der Skala ablesen. Bei den kleinen Gefäßen der APS-C-Fläche wird das Umfüllen schon schwieriger. Damit nichts daneben geht, verwende ich einen Trichter. Da die Wassermenge geringer ist, muss ich schon genau hinschauen, um den Wert abzulesen.

Als letztes gibt es einen kurzen Sommerschauer, der die Gefäße nur minimal füllt – übertragen ist das eine High-ISO-Situation mit Werten von ISO 6400 und mehr, entsprechend einer Abendsituation mit nur sehr wenig Licht. Damit ich nun die sehr geringe Wassermenge in den Gefäßen bestimmen kann, benötige ich einen noch kleineren und genaueren Messzylinder. Das Umfüllen aus den großen Behältern klappt nur mit Trichter. Den Wert im Messzylinder kann ich aber immer noch halbwegs gut und schnell ablesen. Das Umfüllen der kleinen Gefäße in den Messzylinder ist ebenfalls nur mit Trichter und sehr viel Sorgfalt möglich. Schon ein einziger Tropfen, der daneben geht, verfälscht das Ergebnis erheblich. Um den Wert auf dem Messzylinder genau bestimmen zu können, benötige ich eine Lupe. 

Was heißt das nun für die Kamera und die Sensoren. Die Füllstände der einzelnen Pixel mit Licht, müssen nach der Belichtung rasend schnell bestimmt werden. Je größer die Behälter sind, also die einzelnen Pixel, um so schneller und präziser geht das. Sind die Pixel klein, muss man Hilfmittel nehmen, um den Wert ebenfalls schnellstmöglich zu ermitteln. Was bei den Wasserbehältern Trichter und Lupe sind, ist bei den Sensoren die elektrische Verstärkung. Und so, wie es beim Umfüllen und Ablesen der Werte für die kleinen Behälter auf jeden Tropfen ankommt, kommt es bei der Verstärkung auch auf höchste Präzision an. Durch unterschiedliche Faktoren ist die aber nur bis zu einer bestimmten Grenze genau. Und eben diese winzigen Abweichungen bei der Verstärkung sind dann die Bildstörungen, die sich in Form von Rauschen im Bild niederschlagen. Daraus folgt: Je größer die Fläche des einzelnen Pixels auf dem Sensor ist, um so weniger neigt eine Kamera bei High–ISO-Aufnahmen zu Bildstörungen in Form von Rauschen. Was bei der Kamera dann noch hinzu kommt, ist eine ausgeklügelte Software, die in der Lage ist, Fehler im Bild zu erkennen und diese mit intelligenten Algorithmen zu entfernen. Im Beispiel der Wasserbehälter wäre das dann der Mensch, der beispielsweise erkennen würde, dass ein Behälter leer ist, obwohl die daran angrenzenden gut gefüllt sind. Je nach Situation könnte er dann entscheiden, ob das so richtig sein kann oder ob es sich um einen Fehler handelt.

Mit dem gleichen Beispiel lässt sich auch der Verlust an Detailwiedergabe bei hohen ISO-Werten erklären. Möchte man nicht nur von einer kleinen Fläche wissen, wieviel es geregnet hat, sondern von einem ganzen Landstrich wissen, wie unterschiedlich die Regenmengen dort sind, stellt man Millionen von Gefäßen auf – vergleichbar mit einem Bildsensor. Nun müssen diese Millionen Gefäße nach dem Regen geleert und der Inhalt bestimmt werden. Sind die Gefäße gut bis mittelgut gefüllt, geht das flott und einfach. Sind die Gefäße nur minimal gefüllt –High-ISO–, wird es bei den Kleinen wieder schwierig. Damit das Ganze dann aber trotzdem zügig vonstatten geht, nimmt man einfach vier nebeneinanderliegende Gefäße und kippt deren Inhalte in einen Messzylinder. Nun wird das Ergebnis einfach durch vier geteilt und schon hat man den Inhalt. Das klappt so lange gut, so lange nebeneinanderliegende Gefäße auch einen ähnlichen Inhalt haben. Ist die Füllmenge stark unterschiedlich, führt das zu einer Verfälschung der Ergebnisse. Und genau das passiert – vereinfacht ausgedrückt – bei High-ISO-Aufnahmen und kleinem Sensor. Um überhaupt noch Helligkeitswerte ermitteln zu können, werden mehrere Pixel zusammengefasst, was zur Folge hat, dass winzige Details unterschlagen werden. 

Bei dem hier aufgeführten Beispiel handelt es sich natürlich um eine Vereinfachung der Abläufe und Zusammenhänge in einer Digitalkamera. Zahllose weitere Faktoren haben zusätzlich Einfluss auf das Bildergebnis. Aber das Beispiel zeigt recht anschaulich den Zusammenhang, zwischen Sensorgröße, Anzahl der Pixel und dem Bildergebnis hinsichtlich Bildstörungen (Rauschen) und Detailwiedergabe bei hohen ISO-Werten. Das Beispiel zeigt auch, warum es nicht sinnvoll ist, die Megapixel-Werte einfach beliebig zu erhöhen. Man erhält zwar dadurch rein theoretisch eine höhere Detailwiedergabe, handelt sich dafür aber andere Probleme mit zunehmenden ISO-Werten ein. Die Balance aus Sensorgröße, Anzahl der Pixel, Elektronik und Software macht erst ein perfektes Bildergebnis über den gesamten ISO-Bereich aus.

Daraus ergibt sich ein weiteres Entscheidungskriterium: Wer häufig in Low-Light-Situationen mit hohen ISO-Einstellungen fotografiert, ist mit einer Vollformatkamera besser aufgehoben.

Alle Testbilder gibt es in voller Auflösung auf meinem Flickr-Konto:

Nikon D7100
Nikon D600

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Top 3 – Die Schärfentiefe

Eines der wichtigsten Gestaltungsmittel in der Fotografie ist die Schärfentiefe – auch oft als Tiefenschärfe bezeichnet. Im Englischen gibt es die Diskussionen, welcher Begriff denn nun richtig ist, übrigens nicht. Da heißt es "Depth of Field" oder kurz DoF. Bei der Schärfentiefe kommt es darauf an, ein bildgestaltendes Element scharf hervorzuheben und den Rest unscharf erscheinen zu lassen. Je kleiner der scharf abgebildete Bereich ist, umso kleiner ist die Schärfentiefe. Erscheint nur ein einziges Element im Bild scharf und der Rest ist verschwommen, wird dieser Effekt auch als Freistellen bezeichnet. Besonders in der Portrait-Fotografie ist die Arbeit mit geringer Schärfentiefe eines der wichtigsten Gestaltungsmittel.

Beim Kauf von Kameras taucht daher immer wieder die Frage nach dem Freistell-Potential auf. Gemeint ist damit, in wieweit der Bereich der perfekten Schärfe reduziert werden kann. Theoretisch gibt es nur eine einzige Entfernung, in der Elemente des Motivs scharf abgebildet werden. Alles was davor und dahinter liegt, ist unscharf. Nun haben sowohl das Objektiv als auch der Sensor nur ein begrenzte Auflösung. Das führt dazu, dass auch minimal unscharfe Bildelemente bis zu einer bestimmten Grenze noch scharf abgebildet werden. Das heißt aber auch, dass der Übergang von scharf zu unscharf ein fließender ist, der von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen wird. Klar kann man den Punkt physikalisch berechnen, an dem das Bild unscharf wird, aber am wichtigsten ist der optische Eindruck, den jeder Betrachter individuell beurteilt. Neben diesem individuellen Empfinden spielen einige Faktoren bei der Schärfentiefe eine wichtige Rolle. Allem voran ist da die Blendenöffnung des Objektivs. Die Grundregel lautet: Große Blendenöffnung  = geringe Schärfentiefe. Kleine Blendenöffnung = große Schärfentiefe. Sprich: Fotografiert man ein Motiv mit Blende f1.8 wird nur ein kleiner Teil des Motivs scharf abgebildet, fotografiert man mit Blende f16, wird das Bild in einem großen Bereich scharf abgebildet. 

Eine weitere Regel lautet: Je größer das Aufnahmemedium ist, umso mehr kann die Schärfentiefe reduziert werden. Sprich: Hat die Kamera einen Vollformatsensor, ist bei gleichen Aufnahmebedingungen (Brennweite des Objektivs, Aufnahmeabstand, Blende) die Schärfentiefe geringer, als mit einer APS-C-Kamera. Was sich auf den ersten Blick allerdings als toller Vorteil der Vollformatkamera anhört, relativiert sich wieder. Denn es gibt die sogenannte "kleinbildäquivalente Blende". Was ist darunter zu verstehen. So wie es für die Brennweite den Brennweitenverlängerungsfaktor gibt, den ich ja bereits am Anfang des Test erklärt habe, gibt es für die Blende den gleichen Faktor. Er hat den gleichen Wert wie der für die Brennweite, also bei Vollformat und APS-C 1,5fach. Was bedeutet das? Fotografiert man mit einer Vollformatkamera ein Motiv mit Blende f4.0 muss man mit einer APS-C-Kamera Blende f2.6 verwenden, um den gleichen Schärfentiefe-Effekt zu erzielen. Vorausgesetzt, es wird der gleiche Aufnahme-Abstand und die gleiche Brennweite verwendet – wobei auch hier wieder der Brennweiten-Verlängerungsfaktor berücksichtigt werden muss.

An einigen Beispielaufnahmen möchte ich euch das zeigen und die Auswirkungen beschreiben. Zuerst zeige ich euch, wie die Schärfentiefe mit immer geringer werdender Blendenöffnung zunimmt. Die Beispiele sind in der oberen Reihe mit der D7100, in der unteren Reihe mit der D600 gemacht worden. Zum Einsatz kam das AF-S Micro-Nikkor 105mm f2.8 G IF-ED. Beide Aufnahmen sind vom gleichen Standort gemacht worden, zeigen also einen unterschiedlichen Bildausschnitt.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt.
Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die Blenden gehen von f3.3 bis f32

  Schärfentiefereihen mit verschiedenen Blenden
  • Nikon D7100 (1) ISO 100 f3.3 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (1) ISO 100 f3.3 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (1) ISO 100 f3.3 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (2) ISO 100 f5.6 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (2) ISO 100 f5.6 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (2) ISO 100 f5.6 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (3) ISO 100 f8.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (3) ISO 100 f8.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (3) ISO 100 f8.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (4) ISO 100 f11 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (4) ISO 100 f11 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (4) ISO 100 f11 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (5) ISO 100 f16 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (5) ISO 100 f16 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (5) ISO 100 f16 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (6) ISO 100 f22 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (6) ISO 100 f22 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (6) ISO 100 f22 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (7) ISO 100 f32 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (7) ISO 100 f32 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (7) ISO 100 f32 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (1) ISO 100 f3.3 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (1) ISO 100 f3.3 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (1) ISO 100 f3.3 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (2) ISO 100 f5.6 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (2) ISO 100 f5.6 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (2) ISO 100 f5.6 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (3) ISO 100 f8.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (3) ISO 100 f8.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (3) ISO 100 f8.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (4) ISO 100 f11 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (4) ISO 100 f11 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (4) ISO 100 f11 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (5) ISO 100 f16 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (5) ISO 100 f16 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (5) ISO 100 f16 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (6) ISO 100 f22 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (6) ISO 100 f22 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (6) ISO 100 f22 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (7) ISO 100 f32 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (7) ISO 100 f32 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (7) ISO 100 f32 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800

Ein weiterer Faktor, der für das Ergebnis der Schärfentiefe verantwortlich ist, lässt sich hier gut erkennen. Die D7100 hat zwar auch das 105er drauf, durch den Brennweitenverlängerungsfaktor, wirkt es aber wie ein Objektiv mit rund 160 Millimetern Brennweite. Bei kleinster Blende f32 ist der Tiefenschärfebereich deutlich kürzer, als bei der D600 mit gleichem Objektiv und ebenfalls Blende f32. Das heißt: Je länger die Brennweite ist, um so geringer ist der Schärfentiefebereich bei gleichem Aufnahmeabstand. Sprich: Möchte ich möglichst geringe Schärfentiefe erzielen, sollte ich lange Brennweiten und große Blendenöffnungen verwenden, möchte ich große Schärfentiefe, muss ich kurze Brennweiten und kleine Blendenöffnungen verwenden. Und noch einen Punkt gilt es zu beachten: Je näher sich das Motiv zur Kamera befindet, um so geringer ist der Schärfentiefebereich bei gleicher Brennweite. Ein Beispiel: Befindet sich eine Person etwa einen Meter von der Kamera entfernt, so kann ich je nach gewähltem Objektiv die Schärfentiefe bei großer Blendenöffnung auf wenige Zentimeter reduzieren. Das Gesicht ist dann perfekt freigestellt und hebt sich vom unscharfen Hintergrund deutlich ab. Steht die gleiche Person zehn Meter entfernt und wird sie mit der gleichen Kamera-Objektiv-Kombination fotografiert, ist der Schärfentiefebereich bereits so groß, dass sowohl Person, als auch Hintergrund scharf abgebildet werden. Ein Freistellen der Person über die Schärfentiefe ist dann kaum noch möglich.

In den zweiten Beispielaufnahmen zeige ich, dass man anstatt die Brennweite der APS-C-Kamera anzupassen, auch die Aufnahmeentfernung entsprechend ändern kann. In der ersten Reihe sind wieder die Aufnahmen der D7100 wieder mit dem 105er Makro. In der zweiten Reihe sind die Aufnahmen der D600, wobei der Standort entsprechend nach vorne verlagert wurde, um den nahezu gleichen Bildausschnitt zu bekommen.

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Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die Blenden gehen von f3.2 bis f32

  Schärfentiefereihen mit verschiedenen Blenden
  • Nikon D7100 (1) ISO 100 f3.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (1) ISO 100 f3.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (1) ISO 100 f3.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (2) ISO 100 f5.6 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (2) ISO 100 f5.6 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (2) ISO 100 f5.6 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (3) ISO 100 f8.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (3) ISO 100 f8.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (3) ISO 100 f8.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (4) ISO 100 f11 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (4) ISO 100 f11 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (4) ISO 100 f11 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (5) ISO 100 f16 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (5) ISO 100 f16 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (5) ISO 100 f16 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (6) ISO 100 f22 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (6) ISO 100 f22 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (6) ISO 100 f22 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (7) ISO 100 f32 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (7) ISO 100 f32 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (7) ISO 100 f32 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (1) ISO 100 f3.2 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (1) ISO 100 f3.2 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (1) ISO 100 f3.2 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (2) ISO 100 f5.6 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (2) ISO 100 f5.6 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (2) ISO 100 f5.6 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (3) ISO 100 f8.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (3) ISO 100 f8.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (3) ISO 100 f8.0 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (4) ISO 100 f11 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (4) ISO 100 f11 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (4) ISO 100 f11 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (5) ISO 100 f16 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (5) ISO 100 f16 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (5) ISO 100 f16 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (6) ISO 100 f22 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (6) ISO 100 f22 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (6) ISO 100 f22 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (7) ISO 100 f32 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (7) ISO 100 f32 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (7) ISO 100 f32 AF-S Micro 105mm f2.8G IF-ED 1200 x 800

Bei diesen beiden Vergleichsreihen ist das oben Beschriebene schön zu sehen. Während die D600 bei größter Blendenöffnung f3.2 etwas weniger Schärfentiefe zeigt als die D7100, zeigt diese bei kleinster Blendenöffnung f32 dann wiederum mehr Schärfentiefe, als die D600. Die D600 zeigt bei Blende f5.6 nahezu das gleiche Ergebnis wie die D7100 bei Blende 3.2. Dies entspricht der Regel der "kleinbildäquivalente Blende": f3.2 x 1,5 = f4.8 was nur wenig von der f5.6 entfernt ist. 

Im nächsten Durchgang zeige ich zwei Reihen, die beide vom gleichen Standort gemacht wurden. Zum Einsatz kam hier das AF-S VR Nikkor 24-85mm f3.5-4.5 IF-ED. Bei den Aufnahmen mit der D7100 in der ersten Reihe war der Zoom etwa auf 55 Millimeter Brennweite gestellt und bei der D600 in der zweiten Reihe auf 85 Millimeter. Damit ist der Brennweitenverlängerungsfaktor von 1,5 in etwa ausgeglichen worden: 55mm * 1,5 = 82,5 Millimeter. In der Reihe der D7100 ist eine Aufnahme mehr, da hier bei der kürzeren Brennweite eine größte Blende von f4.2 möglich war, während bei der D600 mit maximaler Brennweite die größte Blende f4.5 betrug.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 
Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die Blenden gehen von f4.2 beziehungsweise f4.5 bis f22

  Schärfentiefereihen mit verschiedenen Blenden
  • Nikon D7100 (1) f4.2 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (1) f4.2 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (1) f4.2 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (2) f4.5 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (2) f4.5 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (2) f4.5 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (3) f5.6 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (3) f5.6 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (3) f5.6 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (4) f8.0 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (4) f8.0 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (4) f8.0 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (5) f11 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (5) f11 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (5) f11 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (6) f16 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (6) f16 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (6) f16 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D7100 (7) f22 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (7) f22 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D7100 (7) f22 55mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (1) f4.5 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (1) f4.5 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (1) f4.5 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (2) f5.6 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (2) f5.6 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (2) f5.6 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (3) f11 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (3) f11 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (3) f11 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (4) f8.0 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (4) f8.0 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (4) f8.0 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (5) f16 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (5) f16 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (5) f16 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (6) f22 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (6) f22 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (6) f22 85mm AF-S VR Nikkor 24-85 f3.5-4.5 IF-ED 1200 x 800

Und nochmal im direkten Vergleich bei Blende f4.5 und f22: Der linke Ausschnitt ist jeweils von der D7100, der rechte von der D600.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 
Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die Blenden betragen f4.5 und f22

  Schärfentiefereihen mit verschiedenen Blenden
 
  • D7100 D600 (1) f4 1400 x 700D7100 D600 (1) f4 1400 x 700D7100 D600 (1) f4 1400 x 700
  • D7100 D600 (2) f22 1400 x 700D7100 D600 (2) f22 1400 x 700D7100 D600 (2) f22 1400 x 700

Auf den kombinierten Bildern ist nun zu sehen, dass der Schärfentiefebereich der D600 (rechts) bei Blende f4.5 geringer ausfällt, als bei der D7100. Das gleiche sieht man bei Blende f22. 

Und wie lautet nun das Ergebnis: Sowohl mit der D600 mit Vollformatsensor, als auch mit der D7100 mit APS-C-Sensor kann man perfekt mit der Schärfentiefe spielen. Möchte man das Maximum erreichen, sprich eine möglichst geringe Schärfentiefe, ist die D600 dafür besser geeignet. Aber: Dazu sind hochwertige Objektive mit einer möglichst großen Ausgangsblende erforderlich. Denn ein Objektiv mit einer Ausgangsblende von f4.5 erreicht auf der D600 einen schlechteren Effekt, als ein Objektiv mit einer Ausgangsblende von f2.8 auf der D7100 – bei vergleichbarer Brennweite und Berücksichtigung des Brennweitenverlängerungsfaktors. Wer nicht bereit ist, diese Investition zu tätigen und nicht darauf angewiesen ist, das letzte Quäntchen Schärfentiefe rauszukitzeln, ist mit der D7100 genauso gut unterwegs, wie mit der D600. Bei ihr kann ich über die Brennweite zusätzlich ein wenig an der Schraube drehen. Einen wirklichen Vorteil hat die D600 nur dann, wenn ich ein lichtstarkes Objektiv auch auf der größten Blende nutze, also beispielsweise f1.4. Denn dann kommt die APS-C-Kamera nicht ran, da sie dann eine größte Blendenöffnung von f0.9 haben müsste.

Daraus ergibt sich das nächste Entscheidungskriterium: Nur wer wirklich das letzte Quäntchen an geringer Schärfentiefe benötigt und bereit ist, dafür lichtstarke, hochwertige und entsprechend teure Objektive zu kaufen, ist auf den Vollformatsensor angewiesen. Ansonsten lassen sich mit der D7100 mit APS-C-Sensor unter Berücksichtigung der genannten Faktoren die gleichen Ergebnisse erzielen.

Alle Testbilder gibt es in voller Auflösung auf meinem Flickr-Konto.

Nikon D7100
Nikon D600

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Top 4 – Ausstattung und Bedienung

Dieser Punkt ist von allen der Einfachste. Fangen wird mit den Tasten, Knöpfen und Rädchen an. Hier gibt es zwischen der D7100 und der D600 nur minimale Unterschiede. Auf der Oberseite befinden sich der ON/OFF-Schalter beim Auslöser, die +/--Korrekturtaste für die Belichtung, die Taste zur Einstellung der Charakteristik der Belichtungsmessung, auf der linken Seite das Wahlrad für die Belichtungsprogramme und darunter das Einstellrad für die Serienbildfunktion und den Selbstauslöser. Außerdem ist da nicht das kleine Anzeigefeld, auf dem die wichtigsten Kamera-Einstellungen zu sehen sind. Einziger Unterschied zwischen den beiden Kameras: Das Programmwahlrad der D600 ist minimal größer. 

Auf der von hinten gesehen rechten Vorderseite sind neben den Kameragriff zwei Funktionstasten, die sich per Menü individuell belegen lassen. Auf der linken Seite befindet sich der AF/M-Umschalter mit kleinem Taster, die Taste für die Belichtungsreihen sowie die Taste zum Aktivieren des eingebauten Blitzes. Beide Kameras haben einen Ausklappblitz eingebaut. 

Nun die Rückseite: Oben links die Wiedergabetaste und daneben der "Mülleimer". Die vier Tasten auf der linken Seite neben dem Kontrollbildschirm haben beide Kameras, allerdings sind sie unterschiedlich belegt. Bei der D600 ist die Zweite von oben mit der Funktion Picture-Control belegt. Bei der D7100 ist diese weggefallen, die darunter liegenden Tasten Fragezeichen, Lupe vergrößern und Lupe verkleinern sind nachgerückt, die Untere ist neu und die Info-Taste. Hat man bei der D600 die Info-Taste rechts gedrückt, sind die wichtigsten Kameraeinstellungen auf dem Display angezeigt worden. Mit einem zweiten Druck auf die Info-Taste sind die unteren Punkte hervorgehoben worden und konnten per Vierwegeschalter ausgewählt und eingestellt werden. In der Live-View-Funktion wurde mit der rechten Info-Taste zwischen den einzelnen Darstellungen umgeschaltet: Gitter, 3D-Wasserwaage und verschiedenen Info-Einblendungen. Diese Funktion ist bei der D7100 identisch. Auch da wird bei aktiviertem Live-View mit der rechten Info-Taste zwischen den einzelnen Darstellungen umgeschaltet. Drückt man während des Live-Views die linke i-Taste, wird auf dem Display ein Mini-Menü eingeblendet mit den wichtigsten Kamera-Einstellungen: Bildfeld, Bildqualität, Bildgröße, Picture-Control, Active D-Lightning, Fernauslösung und Monitorhelligkeit. Diese Punkte lassen sich nun blitzschnell per Vierwegeschalter auswählen und einstellen. 

Die unterschiedlichen Display-Einstellungen und die Funktion der i-Taste bei eingeschaltetem Live-View.
Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Screenshots in voller Größe dargestellt.

  • Nikon D7100 1 2D-WasserwaageNikon D7100 1 2D-WasserwaageNikon D7100 1 2D-Wasserwaage
  • Nikon D7100 2 Info-Display 2Nikon D7100 2 Info-Display 2Nikon D7100 2 Info-Display 2
  • Nikon D7100 3 Info-Display 3Nikon D7100 3 Info-Display 3Nikon D7100 3 Info-Display 3
  • Nikon D7100 4 Live-View AF-TasteNikon D7100 4 Live-View AF-TasteNikon D7100 4 Live-View AF-Taste
  • Nikon D7100 5 Live-View WB-TasteNikon D7100 5 Live-View WB-TasteNikon D7100 5 Live-View WB-Taste
  • Nikon D7100 6 i-Taste Live-ViewNikon D7100 6 i-Taste Live-ViewNikon D7100 6 i-Taste Live-View

Ist der Live-View nicht aktiviert, hat die linke i-Taste im Prinzip die gleiche Funktion, wie der zweite Druck auf die rechte Info-Taste. Man kommt also sofort in die untere Leiste zum Einstellen wichtiger Kamerafunktionen.

Die Anzeigen auf dem Display bei ausgeschaltetem Live-View Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Screenshots in voller Größe dargestellt.

  • Nikon D7100 Info-Display 1Nikon D7100 Info-Display 1Nikon D7100 Info-Display 1
  • Nikon D7100 i-Taste 1Nikon D7100 i-Taste 1Nikon D7100 i-Taste 1
  • Nikon D7100 i-Taste 2Nikon D7100 i-Taste 2Nikon D7100 i-Taste 2

Die übrigen Schalter und Knöpfe sind auf der Kamerarückseite identisch. Oben rechts der Knopf für die Speicherung der Belichtung und des Autofokus. Darunter der Vierwegeschalter mit OK-Taste. Wird der kleine Hebel auf die Postition "L" für Lock gestellt, ist der Vierwegeschalter gesperrt. Darunter die Live-Taste und die Umschaltung zwischen Foto- und Videofunktion. Nicht zu vergessen ein Drehrad auf der Vorderseite unter dem Auslöser und ein Drehrad auf der Rückseite oberhalb der Daumenstütze. Soweit die Bedienelemente.

Die Anordnung der Anschlüsse ist bei beiden Kameras ein wenig unterschiedlich, Anzahl und Funktionen sind jedoch identisch. Zur Verfügung stehen: Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss, HDMI, USB und ein Anschluss für das GPS-Modul GP-1 (230 Euro). Beide Kameras können mit einem Batteriegriff erweitert werden. Die D600 mit dem MB-D12 (315 Euro) und die D7100 mit dem MB-D15 (250 Euro).

Nun zu den Menüs und den Unterschieden. Im Wiedergabe-Menü sind sämtliche Funktionen identisch. Erste Unterschiede gibt es im Kamera-Menü. Hier hat die D600 zusätzlich die Vignettierungskorrektur sowie die Zeitrafferaufnahme. Die übrigen Funktionen inklusive der Intervallaufnahme haben beide Kameras. Bei den Individualfunktionen gibt es zwischen der D7100 und D600 keine Unterschiede. Ob Autofokus- oder Aufnahme-Einstellungen, Tastenbelegungen oder Videofunktionen – hier ist alles gleich. Im System-Menü gibt es kleine Unterschiede in der Reihenfolge der Menüpunkt, außerdem sind bei der D7100 die Punkte Funkadapter und Netzwerk hinzu gekommen. Absolut keine Unterschiede gibt es im Menü Bildbearbeitung.

 

Hier eine Übersicht der Menüs der Nikon D7100:

Wiedergabe, Aufnahme-, System- und Bildbearbeitungs-Menü sowie Letze Einstellungen.
Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Screenshots in voller Größe dargestellt.

  • Nikon D7100 01 Wiedergabe-Menue 1Nikon D7100 01 Wiedergabe-Menue 1Nikon D7100 01 Wiedergabe-Menue 1
  • Nikon D7100 02 Wiedergabe-Menue 2Nikon D7100 02 Wiedergabe-Menue 2Nikon D7100 02 Wiedergabe-Menue 2
  • Nikon D7100 03 Aufnahme-Menue 1Nikon D7100 03 Aufnahme-Menue 1Nikon D7100 03 Aufnahme-Menue 1
  • Nikon D7100 04 Aufnahme-Menue 2Nikon D7100 04 Aufnahme-Menue 2Nikon D7100 04 Aufnahme-Menue 2
  • Nikon D7100 05 Aufnahme-Menue 3Nikon D7100 05 Aufnahme-Menue 3Nikon D7100 05 Aufnahme-Menue 3
  • Nikon D7100 06 System 1Nikon D7100 06 System 1Nikon D7100 06 System 1
  • Nikon D7100 07 System 2Nikon D7100 07 System 2Nikon D7100 07 System 2
  • Nikon D7100 08 System 3Nikon D7100 08 System 3Nikon D7100 08 System 3
  • Nikon D7100 09 Bildbearbeitung 1Nikon D7100 09 Bildbearbeitung 1Nikon D7100 09 Bildbearbeitung 1
  • Nikon D7100 10 Bildbearbeitung 2Nikon D7100 10 Bildbearbeitung 2Nikon D7100 10 Bildbearbeitung 2
  • Nikon D7100 11 Bildbearbeitung 3Nikon D7100 11 Bildbearbeitung 3Nikon D7100 11 Bildbearbeitung 3
  • Nikon D7100 12 Letzte EinstellungenNikon D7100 12 Letzte EinstellungenNikon D7100 12 Letzte Einstellungen

Individualfunktionen der Nikon D7100. Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Screenshots in voller Größe dargestellt.

  • Nikon D7100 Individualfunktionen 1 UebersichtNikon D7100 Individualfunktionen 1 UebersichtNikon D7100 Individualfunktionen 1 Uebersicht
  • Nikon D7100 Individualfunktionen a AutofokusNikon D7100 Individualfunktionen a AutofokusNikon D7100 Individualfunktionen a Autofokus
  • Nikon D7100 Individualfunktionen b BelichtungNikon D7100 Individualfunktionen b BelichtungNikon D7100 Individualfunktionen b Belichtung
  • Nikon D7100 Individualfunktionen c TimerNikon D7100 Individualfunktionen c TimerNikon D7100 Individualfunktionen c Timer
  • Nikon D7100 Individualfunktionen d Aufnahme 1Nikon D7100 Individualfunktionen d Aufnahme 1Nikon D7100 Individualfunktionen d Aufnahme 1
  • Nikon D7100 Individualfunktionen d Aufnahme 2Nikon D7100 Individualfunktionen d Aufnahme 2Nikon D7100 Individualfunktionen d Aufnahme 2
  • Nikon D7100 Individualfunktionen e BelichtungsreihenNikon D7100 Individualfunktionen e BelichtungsreihenNikon D7100 Individualfunktionen e Belichtungsreihen
  • Nikon D7100 Individualfunktionen f Bedienelemente 1Nikon D7100 Individualfunktionen f Bedienelemente 1Nikon D7100 Individualfunktionen f Bedienelemente 1
  • Nikon D7100 Individualfunktionen f Bedienelemente 2Nikon D7100 Individualfunktionen f Bedienelemente 2Nikon D7100 Individualfunktionen f Bedienelemente 2
  • Nikon D7100 Individualfunktionen g VideoNikon D7100 Individualfunktionen g VideoNikon D7100 Individualfunktionen g Video

Mit beiden Kameras können Videos aufgenommen werden. Die bestmögliche Einstellung bei Full-HD mit 1920 x 1080 Bildpunkten beträgt bei beiden Modellen 30p (30 Vollbilder pro Sekunde – progressive). Weitere Einstellungen sind 25p und 24p. Wird die Auflösung auf 1280 x 720 Bildpunkte reduziert, stehen die Bildwiederholraten 60p und 50p zur Verfügung und bei der D600 zusätzlich 30p und 25p. Diese Beiden gibt es bei der D7100 nicht, dafür aber in der vollen HD-Auflösung zusätzlich die Widerholraten 60i und 50i (60 beziehungsweise 50 Halbbilder pro Sekunde – interlaced). Die können allerdings nur verwendet werden, wenn das kleine DX-Format gewählt wird. Das wird im Aufnahme-Menü unter dem Punkt Bildfeld gewählt. Der Ausschnitt ist dann 1,3fach vergrößert und auf dem Sensor wird statt 24 x 16 Millimetern eine Fläche von 18 x 12 Millimetern genutzt. An beide Kameras kann sowohl ein Stereomikrofon, als auch ein Kopfhörer angeschlossen werden. Der Mikrofon-Aufnahmepegel kann manuell ausgesteuert werden. Einen wesentlichen Unterschied zwischen D600 und D7100 gibt es: In den Vollformater ist nur ein Mono-Mikrofon eingebaut, in die Kleine ein Stereo-Mikrofon. Beide Modell geben das Bild auch während der Aufnahme über den HDMI-Ausgang aus, so dass zur Bild-Kontrolle ein externer Monitor angeschlossen werden kann.

Video-Einstellungen der Nikon D7100. Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Screenshots in voller Größe dargestellt.

  • Nikon D7100 1 Videoaufloesungen bei DXNikon D7100 1 Videoaufloesungen bei DXNikon D7100 1 Videoaufloesungen bei DX
  • Nikon D7100 2 DXNikon D7100 2 DXNikon D7100 2 DX
  • Nikon D7100 3 DX 1.3xNikon D7100 3 DX 1.3xNikon D7100 3 DX 1.3x
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Apropos Monitor: Nikon verzichtet bei der D7100 erstmals auf die schützende Kunstoffscheibe, die auf den Bildschirm geclippt wird. Das ist nicht der einzige Unterschied: Die D600 hat einen Monitor mit einer Diagonale von acht Zentimetern und einer Auflösung von 921.000 Bildpunkten. Die gleiche Diagonale hat auch die D7100, allerdings mit 1,2 Millionen Bildpunkten eine höhere Auflösung. Im direkten Vergleich ist der Unterschied bei den Menüs zu sehen, da sind die der D7100 etwas schärfer und brillanter. Im Live-View-Modus sind die Unterschiede allerdings kaum sichtbar – beide liefern ein brillantes und helles Bild. Ach ja, der Vollständigkeit halber: Beide Monitore sind fest eingebaut und keine Touchscreens. Und noch ein letztes Wort: Auf der D800 lässt sich eine 3D-Wasserwaage einblenden, bei der D7100 ist es lediglich eine 2D-Wasserwaage.

Tipp: Die Wasserwaage lässt sich auch im Sucher anzeigen. Dazu werden die Individualfunktionen aufgerufen, der Punkt "f2 Funktionstaste" gewählt und dort bei der Option "Drücken" die Einstellung "Virtueller Horizont im Sucher aktiviert". Schaut man nun durch den Sucher und drückt die Funktionstaste (an der von hinten gesehenen rechten Vorderseite unten am Bajonett) wird eine Balkendiagramm im Sucher angezeigt. Erscheint der Pfeil in der Mitte, ist die Kamera waagrecht. Die Neigung wird nicht angezeigt. Hinweis: War bei der D7100 die Wasserwaage während des Live-View aktiviert, wird sie im optischen Sucher nicht korrekt angezeigt. Daher zunächst im Live-View die Wasserwaage mit einem Druck auf die Info-Taste umschalten, dann den Live-View ausschalten und erneut die Wasserwaage im Sucher mit einem Druck auf die Funktionstaste aktivieren.

Die übrige Ausstattung der Kameras ist nahezu identisch. ISO-Werte von ISO 100 bis ISO 6400 – erweitert ISO 25600 –, Belichtungszeiten von 30 Sekunden bis zu 1/8000 Sekunde beziehungsweise 1/4000 Sekunde bei der D600, diverse Motivprogramme und Effektmodi, verschiedene Blitzmodi sowie eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu sechs Bildern pro Sekunde. Wobei die D600 mit 5,5 Bildern pro Sekunde minimal langsamer ist. Beide Kameras haben zahlreiche Weißabgleich-Modi, Autofokus-Einstellungen und Varianten der Belichtungsmessung. In der Bedienung gibt es ebenfalls kaum Unterschiede. Um alle Funktionen sinnvoll und schnell nutzen zu können, muss man sich mit beiden Kameras intensiv auseinandersetzen. Mehr zur Bedienung der Nikon habe ich in meinem Vergleichstest Canon 6D vs. Nikon D600 geschrieben. Dort ist auch beschrieben, wie die verschiedenen Autofokus-Varianten eingesetzt werden und wie man den Autofokus-Punkt verschieben kann. Generell finde ich die Vielzahl der Bedienknöpfe etwas unübersichtlich. Aber: Der eingefleischte Nikon-Fotograf weiß den Direkt-Zugriff zu schätzen. Und wer sich die Kamera neu kauft, muss sich bei jedem Modell erst mal intensiv mit der Bedienung und den vielen Möglichkeiten auseinandersetzen.

Daraus ergibt sich das letzte Entscheidungskriterium, was eigentlich gar keins ist: In Sachen Bedienung und Ausstattung hat keine der beiden Modelle die Nase richtig vorne. Die Eine hat die 3D-Wasserwaage, dafür nur die Mono-Ton-Aufnahme bei Videos, die Andere nimmt Stereo auf, hat dafür nur die 2D-Wasserwaage. Und die kürzeste Belichtungszeit von 1/8000 Sekunde bei der D7100 – wie häufig nutzt man diese tatsächlich. 

Zu beiden Kameras habe ich ein ausführliches Video gedreht, in dem alle wichtigen Funktionen detailliert vorgestellt werden:

Nikon D7100
Nikon D600

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Mein Fazit  

Am Anfang stand die Frage: Vollformat oder APS-C? Und am Ende? Gibt es keine schnelle und einfache Antwort. Viele Faktoren müssen bei der Entscheidung zwischen den beiden Systemen berücksichtigt werden. Eines lässt sich aber ganz klar sagen: Wer Vollformat will, sollte schon jetzt die höheren Folgekosten einplanen. Vollformat lohnt sich nur dann, wenn die D600 mit hochwertigen Objektiven genutzt wird. Denn ansonsten ist der qualitative Vorsprung ruck-zuck dahin. Die APS-C-Kamera D7100 liegt in der Bildqualität nur minimal unter der der D600 und das hauptsächlich im High-ISO-Bereich. Die Unterschiede, die es früher einmal gab und die recht beträchtlich ausfielen, sind heute deutlich geschrumpft und kaum noch vorhanden. Nur wer wirklich das allerletzte Quäntchen Bild-Qualität rauskitzeln will und das Spiel mit der Schärfentiefe voll ausreizen möchte, braucht heute noch eine Vollformat-Kamera. Gut – einen weiteren Grund gibt es noch: Weitwinkel-Aufnahmen. In diesem Bereich kann der Vollformater sein Plus ausspielen. Aber auch hier: Nur mit hochwertigen Objektiven lässt sich dieser Vorteil auch nutzen. Einfache und preisgünstige Objektive liefern gerade im extremen Weitwinkelbereich Randabdunkelungen (Vignettierung), Unschärfen und Farbsäume (chromatische Aberration). 

Neben der Frage nach APS-C oder Vollformat, ist dies hier natürlich auch ein ganz normaler Test der Nikon D7100 – die D600 habe ich ja schon in dem Vergleichstest  ausführlich besprochen. Einer der wesentlichen Punkte ist neben der bereits angesprochenen Bildqualität die Bedienung. Hier scheiden sich die Geister und ich kann nur nach meinen persönlichen Vorlieben urteilen. Mir persönlich ist die Nikon ein wenig mit zu vielen Knöpfchen und Schalterchen überfrachtet. 19 Knöpfe, zwei kleine Drehräder, ein Vierwege-Schalter, ein Programmwahlrad plus zweites Drehrad, sowie drei weitere Wahlschalter plus Ein-Ausschalter und Auslöser – insgesamt 29 Bedienelemente, das ist das Repertoire der Nikons. Bevor jetzt die große Diskussion einsetzt: Das ist und bleibt Geschmacksache, denn es gibt Fotografen, die gerade die Vielfalt und direkte Bedienung der Nikon schätzen.

Die Nikon hat einen eingebauten Blitz und zwei Speicherkarten-Plätze für getrennte RAW- und JPEG-Speicherung. Für Videoaufnahmen ist die Nikon mit einen Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss ausgestattet. An die Nikon D7100 und D600 lassen sich Akkugriffe mit Hochkantauslöser ansetzen, Profi-Blitzgeräte gibt es ebenfalls in reicher Auswahl – da bleibt kein Wunsch offen.

Ich habe alle wichtigen Kriterien ausführlich erläutert, nun musst du selbst entscheiden, was das richtige Modell für dich und deine Anforderungen ist. Abschließend sei noch erwähnt, dass sich die Frage nach APS-C oder Vollformat natürlich auch auf andere Hersteller übertragen lässt. Bei Canon wäre das Vollformat-Pendant dann die 6D und die APS-C-Variante die 60D oder 7D. Bei Sony sind es die Vollformatkamera Alpha SLT-A99 und bei APS-C die Alpha SLT-A77 oder Alpha SLT-A65. 

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Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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