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Fünf Reisezoom-Kameras mit WLAN
und GPS-Empfänger im Vergleich

  • Canon PowerShot SX280HS – 290 Euro
  • Fujifilm Finepix F900EXR - 350 Euro
  • Nikon Coolpix S9500 – 280 Euro
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 – 330 Euro
  • Sony Cybershot DSC-HX50V – 450 Euro
    (Preise Stand Juni 2013)

Als ich vor etwas mehr als einem halben Jahr Ralfs Foto-Bude aufgemacht habe, war einer meiner ersten großen Vergleichstest der zwischen drei Reisezoom-Kameras. Damals wusste ich noch nicht, wie sich meine Bude entwickeln würde. Ob ich viele Besucher bekomme? Ob meine Leser meine Art des testens gut finden? Ob sich damit überhaupt soviel verdienen lässt, dass ich davon leben kann? Denn: Die Foto-Bude ist nicht nur ein Hobby, sondern Beruf und Berufung. Klar wird das Thema "Geld verdienen" gerne ausgeklammert, aber allein der Spaß reicht nicht, um davon leben zu können. Heute steht fest: Meine Bude wird gut besucht, die Test und meine Schreibe gefallen und der Grundstein, um davon leben zu können, ist gelegt. Und da der Test der drei Reisezoom-Kameras eines meiner meist gelesenen ist, was liegt näher, als dieses Jahr noch einen drauf zu setzen. Also sind es nich drei, sondern fünf Modelle, die auf Reisen gehen und sich beweisen müssen.

So wie damals teste ich die Kameras nicht zu Hause in der Bude, sondern unterwegs. Und wie damals ist das Ziel wieder die Insel – wie ich sie nenne: Sylt. Damals war es mein erste längerer Urlaub auf der Insel und das obwohl ich schon mehr als 20 Jahre in und bei Hamburg lebe. Den Weg über den Hindenburgdamm habe ich nur zwei-, dreimal gemacht, aber immer nur für ein paar wenige Tage. Aber so, wie die Liebe zur Fotografie durch meine Selbständigkeit einen neuen, individuellen Anstrich bekommen hat, habe ich die Liebe zur Insel neu entdeckt.

Rechtzeitig zur Abfahrt sind alle Kameras in der Bude eingetroffen – zwei gerade mal einen Tag vorher. Ein wenig Überredungskunst und Nerverei bei den Kameraherstellern war nötig, damit es in letzter Sekunde geklappt hat. Und so schnuppern seit heute diese fünf  Kameras Nordseeluft.

Bevor's mit dem Fotografieren los geht, müssen alle Kameras erst mal schick gemacht werden: Akkus laden und Speicherkarten rein. Und dabei sind wir schon bei den ersten beiden Themen. In alle Kameras kommen normale SD-Speicherkarten. Warum ich das erwähne? Weil einige kompakte Kameras inzwischen mit Micro-SD-Karten arbeiten, wie beispielsweise die Canon PowerShot N aus einem meiner letzten Tests. Und das nächste Thema: Die Akkuladegeräte. Nur Canon und Fujifilm liefern ein normales Ladegerät mit, in dem der Akku außerhalb der Kamera geladen werden kann. Warum ich das erwähne? Weil ich es unmöglich finde, dass bei Kameras dieser Preisklasse nur Ladegeräte mitgeliefert werden, mit denen der Akku nur in der Kamera geladen werden kann. Schließlich sind die Akkus ziemlich klein und haben nicht wirklich viel Power. Spricht ein Ersatzakku ist Pflicht und den lade ich gerne, wenn ich schon mal mit der Kamera auf einem ersten Ausflug unterwegs bin. Aber das geht eben nur, wenn ein Ladegerät mitgeliefert wird, in dem ich Akkus eben auch außerhalb der Kamera geladen werden können. In meiner Zubehör-Übersicht stelle ich daher Angebote vor, in denen es nicht nur eine Ersatzakku gibt, sondern auch noch ein Ladegerät.

Während die Akkus mit Energie vollgepumpt werden, ist es eine gute Gelegenheit, die Basisdaten der Kameras zu präsentieren. Und da Reiszoomkameras ja das halten sollen, was sie versprechen, sind Gewicht und Größe wichtig. Denn eine solche Kamera soll ja auch mal in die Jackentasche passen, während eines Ausflugs. Und da kommen weder hohes Gewicht noch fette Abmessungen gut an. Also hier die Übersicht.

  Breite Höhe Tiefe Gewicht
Canon PowerShot SX280HS (links) 10,6 cm 6,3 cm 3,3 cm 233 Gramm
Fujifilm F900EXR (2. von links) 10,5 cm 6,1 cm 3,6 cm 232 Gramm
Nikon Coolpix S9500 (mitte) 11,0 cm 6,0 cm 3,1 cm 205 Gramm
Panasonic Lumix DMC-TZ41 (2. von rechts) 10,8 cm 5,9 cm 2,8 cm 198 Gramm
Sony Cybershot DSC-HX50V (rechts) 10,8 cm 6,4 cm 3,8 cm 272 Gramm

Das Leichtgewicht der Gruppe ist ganz klar die Panasonic. Mit nicht mal 200 Gramm ist sie wirklich sehr tragbar. Zudem liegt sie in den Abmessungen auf auch dem vorderen Platz – nur in der Breite wird sie von der Fujifilm geschlagen. Kaum schwerer als die Panasonic ist die Nikon. Rund 30 Gramm mehr auf die Waage bringen die Canon und Fujifilm. Die Abmessungen sind auch kaum größer. Ein schwerer Brocken ist die Sony. Sie wiegt rund 70 Gramm mehr als das Leichtgewicht Panasonic. Auch bei den Abmessungen ist sie etwas größer, als die Panasonic. Besonders auffällig ist das bei der Tiefe der Kamera. Stellt sich die Frage, warum das so ist? Vielleicht sind es ja die inneren Werte. Also schauen wir uns an, was in den Kleinen steckt.

  Zoomfaktor Brennweite Blende Megapixel
Canon PowerShot SX280HS 20fach 25 – 500 mm  f3.5 – f6.8 12 Megapixel (1/2,3 Zoll)
Fujifilm F900EXR 20fach 25 – 500 mm f3.5 – f5.3 16 Megapixel (1/2 Zoll)
Nikon Coolpix S9500 22fach 25 – 550 mm f3.4 – f6.3 18 Megapixel (1/2,3 Zoll)
Panasonic Lumix DMC-TZ41 20fach 24 – 480 mm f3.3 – f6.4 18 Megapixel (1/2,3 Zoll)
Sony Cybershot DSC-HX50V 30fach 24 – 720 mm f3.5 – f6.3 20 Megapixel (1/2,3 Zoll)

Und hier zeigt sich einer der Gründe, warum die Sony so viel schwerer ist: Sie hat den größten Zoomfaktor. Während die vier übrigen Kamera eine 20fach beziehungsweise 22fach Zoom haben, trumpft die Sony mit einem 30fach Zoom auf. In der Telebrennweite kommt die Sony somit auf einen Wert von 720 Millimeter im Kleinbildformat. Bei rund 500 Millimetern ist bei den vier anderen Kameras Schluß. Die kürzeste Weitwinkelbrennweite variiert übrigens nur um einen Millimeter zwischen 25 und 24 Millimeter. Klasse, denn das gab's bis vor einiger Zeit so nicht. Da ging's bei einigen Modellen erst bei 28 Millimetern los und das ist schon ein gut sichtbarer Unterschied. 

Megapixel und Sensorgrößen

Erstaunliche passiert bei den Megapixeln. An der Spitze die Sony mit 20 Megapixeln. Ob dieser Wert allerdings gute Bildqualität garantiert, wird sich zeigen. Warum ich das bezweifel? Weil diese winzigen Sensoren bei extrem hohen Megapixel-Werten in Verbindung mit hohen ISO-Werten zu Bildstörungen (Rauschen) neigen. Erstaunlich vor allem deswegen, weil das Vorgängermodell die HX20V mit 18 Megapixeln bei hohen ISO-Werten schon deutlich an ihre Grenzen kam. Aber nicht nur die Sony legt bei den Pixeln zu, auch die Panasonic und Nikon. Den größten Sprung macht da die Panasonic, deren Vorgängermodell DMC-TZ31 noch mit 14 Megapixeln auskam. Deren Ergebnisse konnten sich daher bei höheren ISO-Werten auch noch sehen lassen – wie das Ganze nun aussieht? Ich bin gespannt. Bei der Nikon fällt der Anstieg etwas moderater aus von 16 auf 18 Megapixel. Und die Fujifilm arbeitet – wie auch schon das Vorgängermodell – mit 16 Megapixeln. Schlusslicht im Megapixel-Quartett ist die Canon. Gerade mal 12 Megapixeln werkeln in der SX280HS. Ob das allerdings wirklich ein Nachteil ist, wird der Test zeigen. Noch ein Punkt sei erwähnt: Die größte Blendenöffnung der Kameras: Hier liegen alle auf etwas dem gleichen Niveau mit einer Ausgangsblende von f3.3 bis f3.5 im Weitwinkelbereich und f5.3 bis f6.8 im Telebereich.

Noch ein Wort zu den Sensorgrößen. Bis auf die Fujifilm haben alle Kameras die gleiche Sensorgröße: 1/2,3 Zoll. Das entspricht einer Größe von 6,2 x 4,6 Millimeter und einem Brennweitenverlängerungsfaktor von 5,6fach. Die Fujifilm hat einen etwas größeren Sensor im Format 1/2 Zoll, entsprechend 6,4 x 4,8 Millimeter und einem Brennweitenverlängerungsfaktor von 5,4fach. Theoretisch heißt das, dass das Freistellpotential der Fuji geringfügig besser ist – der Test wird's zeigen.

Aber nun ist's genug mit der Theorie. Die Akkus sind geladen und jetzt heißt es, sich erst mal mit den verschiedenen Modellen zu beschäftigen, um später bei den Testaufnahmen alle Einstellungen möglichst schnell machen zu können. Außerdem ist das eine gute Gelegenheit, um heraus zu finden, wie die Kameras in der Hand liegen, wie die Menüs aussehen und wie sich Schalter und Knöpfe bedienen lassen. Und weil meine Freundin Ira ja schon die Canon PowerShot N getestet hat, habe ich ihr die kleinen Knipsen auch mal in die Hand gedrückt. So wie beim PowerShot N-Test gibt sie deswegen auch hier ihr Tussi-Urteil ab. Wohlgemerkt sind es unseren ersten Eindrücke zu den Kameras. Aber wie sagt man bei Menschen: Die ersten fünf Sekunden entscheiden über sympathisch oder unsympathisch. Sicher ist das bei Kameras etwas anderes, denn es kommt ja nicht nur auf den ersten Eindruck an, sondern vor allem auf die inneren Werte wie Ausstattung und Bildqualität. Also los geht's.

Canon PowerShot SX280HS – Die Canon hat auf der Vorderseine nur einen sehr kleinen Griffsteg, der nicht gummiert ist. Eine Daumenstütze auf der Rückseite gibt es nicht. Daher liegt die Canon nicht wirklich sicher in meiner Hand. Die Knöpfe, Schalter und Drehräder sind gut angeordnet und ausreichend groß, so dass mir die Bedienung gut von der Hang geht. Die Menüs der SX280HS sind gut strukturiert und verständlich. 

Das Tussi-Urteil: "Die Canon hat ein schönes und schlichtes Aussehen, liegt aber nicht sehr gut in dern Hand. Die Menüs sind gut verständlich und die inneren Werte überzeugen mich."

Fujifilm F900EXR – Der Griffsteg auf der Vorderseite ist gut ausgearbeitet und griffig, die Daumenstütze auf der Rückseite etwas klein. Insgesamt liegt sie gut in der Hand. Das Menü ist übersichtlich und verständlich. Die Navigation geht mir dank Drehrad einfach und schnell von der Hand. Gute und verständliche Hilfetexte erleichtern den Umgang mit der Kamera. Viele Motivprogramme, eine klasse Panorama-Funktion und zahlreiche Filter gefallen mir. 

Das Tussi-Urteil: "So richtig schick sieht die Fuji nicht aus – eine Stilikone wir das nicht. Aber es kommt nicht nur aufs Aussehen an, hier überzeugen die inneren Werte."

Nikon Coolpix S9500 – Die Nikon hat eine relativ glatte Oberfläche. Der Griffsteg auf der Vorderseite nicht sonderlich griffig, dafür aber die Daumenstütze auf der Rückseite – so liegt sie halbwegs sicher in meiner Hand. Das Programmwahlrad hat nicht die üblichen PASM-Einstellungen – das finde ich gewöhnungsbedürftig. Ebenso die Menüs der Nikon – hier fehlt es mir ein wenig an Logik. Praktisch das Drehrad auf der Kamerarückseite.

Das Tussi-Urteil: "Die Nikon verkauft sich unter Wert, weil das Gehäuse sich etwas billig anfühlt und das Drehrad und die Menüs unlogisch aufgebaut sind. Ansonsten hat sie viele tolle Funktionen wenn man sie erst mal durchschaut hat."

Panasonic Lumix DMC-TZ41: Die Panasonic ist angenehm flach. Die Daumenstütze ist zwar etwas klein, aber auf der Vorderseite sorgt der gummierte Griff für sehr guten Grip – die TZ41 liegt klasse in meiner Hand. Statt einen Drehrads, hat die Panasonic nur einen Vierwegeschalter. Klasse: Die Panasonic hat einen Touchscreen, allerdings lässt sich der in den Menüs nicht nutzen. Es gibt viele Motivprogramme, die aber auch ein wenig verwirrend sind. Einige Einstellungen gehen nicht so leicht von der Hand, beispielsweise die Einstellung von Blende und Belichtungszeit im manuellen Modus (Taste "Exposure" drücken). 

Das Tussi-Urteil: "Schön, schlicht, einfach, elegant und ohne Schnörkel – alles ok, aber nichts herausragendes."

Sony Cybershot DSC-HX50V –  Die Sony liegt dank des großen gummierten Griffs auf der Vorderseite klasse in meiner Hand – und das obwohl die Daumenstütze auf der Kamerarückseite nicht gerade groß und griffig ist. Etwa kompliziert finde ich die Menüstruktur, das das Setup-Menü im Quick-Menü etwas versteckt ist. Gut sind die ausführlichen Hilfetexte. Praktisch ist das Drehrad für die Belichtungskorrektur. Die Sony ist die einzige, auf die ein externer Blitz gesteckt werden kann – und ein elektronischer Sucher.

Das Tussi-Urteil: "Die Sony fühlt sich wie eine Luxuskamera an und sieht auch so aus – einfach hochwertig. Ich finde die Menüs sind nicht so kompliziert. Die Sony hat viele Möglichkeiten. Gut finde ich die Variante, bei der die Kamera bei schlechtem Licht mehrere Bilder macht und zu einem kombiniert."

Soviel erst mal zu den ersten Eindrücken der fünf Reisezoom-Kameras. Nun geht's raus zum Fotografieren. 

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TOP 1 – Brennweitenvergleich und erste Aufnahmen

Als erstes wollte ich wissen, wie sich die Brennweitenunterschiede im Bild auswirken. Also ab zum Panorama an den Hörnumer-Leuchtturm. In der ersten Reihe seht ihr die Weitwinkelaufnahmen, wieder in alphabetischer Reihenfolge, also Canon, Fuji, Nikon, Panasonic und Sony – in der Bildunterschrift stehen die Kameratypen auch noch mal. In der zweiten Reihe dann die Teleaufnahmen.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 800 x 600 Pixel heruntergerechnet. 

In der ersten Reihe sind die Weitwinkel-, in der zweiten Reihe die Telaufnahmen.
  • Canon PowerShot SX280HS (1) Weitwinkel 25mmCanon PowerShot SX280HS (1) Weitwinkel 25mmCanon PowerShot SX280HS (1) Weitwinkel 25mm
  • Fujifilm F900EXR (1) Weitwinkel 25 mmFujifilm F900EXR (1) Weitwinkel 25 mmFujifilm F900EXR (1) Weitwinkel 25 mm
  • Nikon Coolpix S9500 (1) Weitwinkel 25 mmNikon Coolpix S9500 (1) Weitwinkel 25 mmNikon Coolpix S9500 (1) Weitwinkel 25 mm
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (1) Weitwinkel 24 mmPanasonic Lumix DMC-TZ41 (1) Weitwinkel 24 mmPanasonic Lumix DMC-TZ41 (1) Weitwinkel 24 mm
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (1) Weitwinkel 24 mmSony Cybershot DSC-HX50V (1) Weitwinkel 24 mmSony Cybershot DSC-HX50V (1) Weitwinkel 24 mm
  • Canon PowerShot SX280HS (2) Tele 500mmCanon PowerShot SX280HS (2) Tele 500mmCanon PowerShot SX280HS (2) Tele 500mm
  • Fujifilm F900EXR (2) Tele 500 mmFujifilm F900EXR (2) Tele 500 mmFujifilm F900EXR (2) Tele 500 mm
  • Nikon Coolpix S9500 (2) Tele 550 mmNikon Coolpix S9500 (2) Tele 550 mmNikon Coolpix S9500 (2) Tele 550 mm
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (2) Tele 480 mmPanasonic Lumix DMC-TZ41 (2) Tele 480 mmPanasonic Lumix DMC-TZ41 (2) Tele 480 mm
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (2) Tele 720 mmSony Cybershot DSC-HX50V (2) Tele 720 mmSony Cybershot DSC-HX50V (2) Tele 720 mm

Wie zu erwarten, ist zwischen der Weitwinkelbrennweite von 24 und 25 Millimetern quasi kein Unterschied zu erkennen. Hier kann keine sich keine Kamera einen Vorteil verschaffen. Ganz anders sieht das Im Telebereich aus. Hier liefert die Sony ein überragendes Ergebnis. Gerade im Vergleich zu der Panasonic (Foto rechts), deren Aufnahme vor der Sony gezeigt wird, fällt der Unterschied mehr als deutlich aus. Der Unterschied zwischen der Canon und Fuji mit 500 Millimetern und der Nikon mit 550 Millimetern ist sichtbar, fällt aber nicht so deutlich aus, wie bei der Sony.

Stellt sich nun aber die Frage, wie gut lässt die Super-Brennweite eigentlich aus der Hand nutzen, denn die Testaufnahmen wurden vom Stativ gemacht, damit der Bildausschnitt möglichst identisch ist. Also den Standort ändern und die kleinen Knipsen in die Hand nehmen. Jetzt den Zoom  ausgefahren, die Kamera hochkant nehmen und das Motiv anvisieren. Hierbei fällt sofort auf: Alle Kameras sind mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Wie sich das zeigt? Das Bild steht relativ ruhig im Display obwohl ich die Kamera gar nicht so ruhig halten kann – bei dem Wind. Das Gute: Alle Kameras zeigen ein ruhiges Bild. Aber es gibt feine Unterschiede. Am besten machen die Stabis der Panasonic und Sony (Foto links) ihren Job – da steht das Bild wirklich ruhig auf dem Display. Ebenfalls gut: die Nikon. Etwas zittriger sieht das Bild der Fujifilm aus. Auch das Bild der Canon steht ruhig, allerdings läuft das Bild leicht nach. Das ist beim Anpeilen des Motivs ein wenig irritierend und erschwert es, den perfekten Ausschnitt zu treffen.

Und noch etwas fällt auf: Bei voll ausgefahrenem Zoom ist es noch schwieriger, die Kamera waagrecht, ober bei Hochkantaufnahmen senkrecht zu halten. Schließlich will niemand einen Leuchtturm wie den schiefen Turm von Pisa aufnehmen. Eine elektronische Wasserwaage ist bei solchen Motiven eine gute Hilfe, die haben allerdings nur die Panasonic und die Sony – wobei die der TZ4 eine 3D-Wasserwaage ist, die der Sony nur eine 2D-Wasserwaage.

TiPP: Bei der Panasonix Lumix DMC-TZ41 wird die Wasserwaage durch mehrfaches Drücken der "DISP"-Taste eingeschaltet. Genau so funktioniert das bei der Sony. Hier ist die "DISP"-Taste die obere des Vierwege-Kombischalters. Nach dem Druck darauf wird ein kleines Auswahlmenü angezeigt wird, die Wasserwaage ist der zweite Punkt von oben. 

Noch mal zurück zu den Brennweiten. Eine Faustregel beim Fotografieren sagt: Um verwacklungsfreie Aufnahmen zu bekommen, sollte die Belichtungszeit immer der Kehrwert der Brennweite sein. Ein Beispiel: Beträgt die Brennweite 50 Millimeter, sollte die Belichtungszeit 1/50 Sekunde – also bei den meisten Kameras 1/60 – betragen. Ist die Brennweite 250 Millimeter sind es entsprechend 1/250 Selunde. Nun würde das für die Reisezoom-Kameras bedeuten, dass sich die optimale Belichtungszeit über den Brennweitenbereich ändert. Sprich habe ich die Weitwinkeleinstellung gewählt, reicht eine Belichtungszeit von 1/25 Sekunde oder gerundet nach oben 1/50 Sekunde. Dabei kann dann die Blende auch weiter geschlossen werden, so dass der Bereich der Schärfentiefe groß wird. Ein guter Wert wäre beispielsweise Blende f8.0 oder f11. Stellst du den Zoom dann auf die längste Brennweite, sollte die Belichtungszeit entsprechend verkürzt werden, also beispielsweise bei 500 Millimetern auf 1/500 Sekunde. Dabei müsste dann entsprechend eine kleine Blende eingestellt werden. Warum ich das erzähle? Weil ich von eine intelligenten Automatik einer Kamera genau dieses Verhalten erwarte.

Bildstabilisatoren

Ein Test der fünf Modell zeigt aber, dass nur die Fujifilm (Foto rechts) diesem Prinzip folgt. Besonders daneben liegt die Sony: Die wählt bei gleichen Lichtverhältnissen 1/600 Sekunde in der Weitwinkeleinstellung und 1/250 Sekunde in der maximalen Teleeinstellung von 720 Millimetern – und nutzt dabei nicht die größt mögliche Blendenöffnung aus. Hier heißt es also genau darauf zu achten, welche Belichtungszeit die Kamera bei der maximalen Brennweite in der Programmautomatik wählt und gegebenenfalls manuell einzugreifen. Die Canon, Nikon und Panasonic wählen schon in der Weitwinkeleinstellung die kleinste Blendenzahl (größte Blendenöffnung) und eine entsprechend kurze Belichtungszeit. Geht man dann in die Weitwinkeleinstellung ändert sich auch die Ausgangsblende (siehe Tabelle), so dass die Kamera nur noch eine längere Belichtungszeit einstellen kann. Auch hier heißt es genau zu kontrollieren, welche Belichtungszeit in der Teleeinstellung von der Kamera gewählt wird. Sonst besteht die Gefahr, dass Aufnahmen mit maximaler Brennweite trotz Bildstabilisator verwackelt sind.

Die gleichen übrigens rund drei Belichtungsstufen aus. Was heißt das? Wenn wir die eben genannte Regel berücksichtigen, würde man bei einer Brennweite von 500 Millimetern mit 1/500 Sekunde belichten um ein verwacklungsfreies Bild zu bekommen. Der Bildstabi gleicht rund drei Stufen aus, was bedeutet 1. Stufe von 1/500 auf 1/250 – 2. Stufe von 1/250 auf 1/125 – 3. Stufe von 1/125 auf 1/60 Sekunde. Sprich: Ich kann bei einer Brennweite von 500 Millimetern statt mit 1/500 mit 1/60 Sekunde fotografieren und bekomme ein verwacklungsfreies Foto. Und genau das probiere ich jetzt mal aus und zeige später die Ergebnisse.

So und hier sind die Ergebnisse. Aber ganz ehrlich: So wirklich viel lässt sich damit nichts anfangen. Denn während ich von Systemkameras und Spiegelreflexkameras gewohnt bin, dass ich mal eben die Belichtungszeit reduzieren kann, kann das bei den fünf Reisezooms lange nicht so einfach. Fangen wir mal mit der Nikon (Foto links) an - dem widerspenstigsten Kandidaten. Die hat erst gar nicht die Möglichkeit die Blende gezielt zu wählen. Das Programm "A" gibt es bei der S9500 nämlich gar nicht. Da gibt es auf dem Programmrad die "Effekte", das "Smart-Portraits", "Gegenlicht", "Nacht-Portraits", "Motivautomatik" und "Automatik". Von einem Programm, mit dem ich gezielt die Blende – oder Belichtungszeit – einstellen kann, ist weit und breit nichts zu sehen.

Die Belichtungsprogramme

Bei den vier übrigen Kameras gibt es das Programm zumindest schon mal – die haben die Standards P (Programm), A (Blendenvorwahl = Zeitautomatik), S (Vorwahl der Belichtungszeit = Blendenautomatik) und M (manuelles Einstellen von Blende und Belichtungszeit). Aber auch das ist keine Garantie, dass man die Zeit beliebig wählen kann. So kann bei der Fujifilm im Belichtungsprogramm "S" die ISO-Empfindlichkeit nicht beliebig eingestellt werden, sondern nur in vier Automatik-Einstellungen: AUTO (400), (800), (1600) und (3200). Warum das ist so? Keine Ahnung, denn in den Einstellungen P, A und M kann die ISO-Empfindlichkeit genau eingestellt werden. 

Doch auch das ist noch keine Garantie fürs einfache Verstellen der Belichtungszeit. Warum? Weil die kleinen Kameras nur einen sehr geringen Blendenspielraum haben. Die Ausgangsblenden beginnen bei rund f3.5 in der Weitwinkeleinstellung und f6.3 in der Teleeinstellung. Den größten Spielraum hat die Fuji, deren kleinste Blendenöffnung ist in der Weitwinkeleinstellung f10 und in der Teleeinstellung f16. Bei der Sony ist die kleinste Blendenöffnung durchgängig f8.0. Das heißt in der Teleeinstellung ist der Spielraum gerade mal von f6.3 bis f8.0. Genau so sieht es bei der Panasonic und der Canon aus: Kleinste Blendenöffnung ist auch hier f8.0 durchgängig. Bei der Nikon kann ich den Wert nur mit ausprobieren ermitteln und da komme ich in der Weitwinkeleinstellung auf f6.8 und in der Teleeinstellung auf f12.6. Ein ordentlicher Spielraum, der mir aber nicht so viel Bringt, da ich ja weder Belichtungszeit noch Blende gezielt einstellen kann.

 

 

Trotz dieser Probleme habe ich versucht die Belichtungszeiten ein wenig zu verlängern, um die Leistungsfähigkeit der Bildstabis zu testen. Ach ja: Bei der Sony kann man den Stabi übrigens nicht komplett abschalten. Und hier die Ergebnisse bei maximaler Brennweite und reduzierter Belichtungszeit.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 600 x 800 Pixel heruntergerechnet. 

Aufnahmen in maximaler Telebrennweite und verlängerter Belichtungszeit
  • Canon PowerShot SX280HS 500mm 1-250sCanon PowerShot SX280HS 500mm 1-250sCanon PowerShot SX280HS 500mm 1-250s
  • Fujifilm F900EXR 500mm 1-60sFujifilm F900EXR 500mm 1-60sFujifilm F900EXR 500mm 1-60s
  • Nikon Coolpix S9500 550mm 1-500sNikon Coolpix S9500 550mm 1-500sNikon Coolpix S9500 550mm 1-500s
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 500mm 1-250sPanasonic Lumix DMC-TZ41 500mm 1-250sPanasonic Lumix DMC-TZ41 500mm 1-250s
  • Sony Cybershot DSC-HX50V 720mm 1-320sSony Cybershot DSC-HX50V 720mm 1-320sSony Cybershot DSC-HX50V 720mm 1-320s

Die Bilder zeigen, dass die Bildstabis ihre Arbeit sehr gut machen. Alle Aufnahmen sind trotz etwa längerer Belichtungszeit (bezogen auf die verwendete Brennweite) scharf. Allerdings sollte eins noch erwähnt werden: Bei maximaler Brennweite ist schon erhebliche Konzentration und ein ruhige Händchen erforderlich, um das Motiv präzise zu treffen – gerade bei der Sony. Ich habe auch einige Aufnahmen schießen müssen, um den Leuchtturm halbwegs präzise in die Mitte der Aufnahme zu bekommen. Anders als bei Spiegelreflexkameras fehlt bei den Kompakten die "Augenstütze". Die kleinen werden quasi frei schwebend vor dem Körper gehalten und können nur schwer mit den Armen stabilisiert werden. Bei Kameras mit Sucher ist das deutlich einfacher, weil die Kamera vors Auge gedrückt wird und so eine zusätzliche Stabilisierung bekommt.

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TOP 2 – Bildgestaltung, Schärfentiefe & Co.

Wer mit einer Reisezoom-Kamera unterwegs ist, möchte natürlich nicht nur ein bisschen knipsen, sondern auch mal ein Foto gestalten. Welche Zutaten sind dafür erforderlich? Natürlich ein gutes Auge, ein wenig Schärfentiefe, ein Fokuspunkt, der sich genau positionieren lässt und vielleicht auch ein paar interessante Filter. Wobei: Bei den Filtern scheiden sich die Geister. Die "ernsthaften" Fotografen können sich mit denen nicht anfreunden, denn Bild soll Bild bleiben und nicht durch irgendwelche Verfremdungsfilter verunstaltet werden. Die "Spaß-Fotografen" hingegen können gar nicht genug Filter haben, um ihre Aufnahmen anzuhübschen. Glücklicherweise gibt es ja beide Möglichkeiten: Filter an oder aus.

Kreativ-Filter

Ganz weit vorne ist die Panasonic mit 14 verschiedenen Creativ-Filtern. Die werden ganz einfach aufgerufen mit einem Dreh am Programmwahlrad auf die kleine Palette. Nun kann zwischen Expressiv, Retro, High und Low Key, Sepia, Dynamisch Monochrom, Impressiv, High dyn. Range, Cross-Prozess, Spielzeug- und Miniatureffekt, Weichzeichnung, Sternfilter und Selektivfarbe. Bei einigen Filtern können noch zusätzliche Einstellungen vorgenommen werden. 

Ebenfalls eine gute Auswahl bietet die Fujifilm F900EXR. Hier muss das Drehrad auf die Position "Adv." gestellt werden und dann im Aufnahme-Menü unter dem ersten Punkt "Adv. Modus" die "ERWEITER. FILTER" gewählt werden. Zur Wahl stehen Lochkamera, Miniatur, Pop-Farbe, High- und Low-Key, Dynamische Farbtiefe, Weichzeichner sowie sechs Filter für partielle Farben. 

Bei der Sony finden sich die Filter im Menü unter dem Punkt Bildeffekt. Zur Wahl stehen die neun Filter HDR Gemälde, Sattes Monochrom, Miniatur, Spielzeugkamera, Pop-Farbe, Teilfarbe, Soft High-Key, Wasserfarbe und Illustration. Wobei es bei den Funktionen HDR Gemälde, Miniatur, Spielzeugkamera, Teilfarbe und Illustration noch weitere Einstellungen gibt. Die sind dann einen Menüpunkt weiter unten und können individuell angepasst werden.

Um die sieben Effekte der Canon nutzen zu können, muss das Programmwahlrad auf die beiden kleinen Kreise (neben "SCN") gestellt werden. Wird nun die FUNC/SET-Taste gedrückt, kannst du unter dem Punkt "Aufnahmemodus" zwischen diesen Effekten wählen: Fischaugeneffekt, Miniatureffekt, Spielzeugkamera, Weichzeichner, Monochrome, Farbverstärkung und Postereffekt.

Schlusslicht ist die Nikon mit nur sechs Bildeffekten. Die werden unter dem Menüpunkt "EFFECTS" auf dem Programmwahlrad aufgerufen und sind: SOFT - Weichzeichnung, SEPIA - Nostalgie-Effekt, Monochrom mit hohem Kontrast, High- und Low-Key sowie Selektive Farbe. Noch eine Besonderheit der Nikon: Hat man da die Progammeinstellung "Grüne Kamera" gewählt (Vollautomatik), kannst man im Menü unter dem Punkt "Kreative Effekte" auf "ON" stellen. Knipst man nun ein Bild, kann man es nachträglich mit Filtern bearbeiten. Erstaunlicherweise stehen dann elf Filter zur Verfügung (Gemälde, High Key, Spielzeugkamera, Low Key, Weichzeichnung, Fisheye, Sterneffekt, Miniatureffekt, Monochrom mit hohem Kontrast, Sepia und Blauton) plus 12 selektive Farbfilter. Das Originalbild bleibt unangetastet und wird ebenfalls gespeichert.

Neben diesen Eintellungen, können bei allen Kameras – außer der Nikon – zusätzlich der Farbmodus gewählt werden. Bei der Canon: FUNC/SET drücken und unter "My Colors" die gewünscht Einstellung (11) wählen. Bei der Fujifilm verbirgt sich die Einstellung im im Aufnahme-Menü unter dem Punkt "FILMSIMULATION" (4). Bei der Panasonic die MENU/SET-Taste drücken, auf "Rec" tippen und dann unter dem Punkt "Farbmodus" die gewünscht Einstellung (3) wählen. Noch einfacher geht's bei der Sony: MENU drücken und auf den Punkt "Farbmodus" navigieren und die Wunsch-Einstellung (4) wählen.

Motivprogramme

Und wenn wir schon bei verschiedenen Einstellungen sind: Ein wichtiger Punkt sind Motivprogramme. Sie erleichtern Einsteigern, für verschiedene Aufnahmesituationen mit den perfekten Kameraeinstellungen zu fotografieren. Alle Modelle sind mit diversen Motivprogrammen für alle Situationen ausgestattet. Allerdings gibt es in der Anzahl deutliche Unterschiede.

Spitzenreiter ist die Panasonic mit 19 Programmen (Screenshot links). Aufgerufen werden Sie mit einem Dreh am Programmwahlrad auf den Punkt "SCN". Zu jedem Motivprogramm gibt einen kurzen Erklärtext, der unter den Logos entlang läuft. Möchte man ein Motivprogramm wechseln, reicht ein Druck auf die MENU/OK-Taste und ein Fingertipp auf "SCN Szenen-Modus" – schon erscheint erneut die Übersicht.

Nur zwei Motivprogramme weniger hat die Sony – 17 an der Zahl. Auch hier werden die Programme mit einem Dreh am Programmwahlrad auf "SCN" aufgerufen. Nun einfach die MENU-Taste drücken und auf den Punkt "SCN" gehen und das passende Programm wählen. Auch hier gibt es kurze Erklärtexte, die bei der Auswahl helfen.

Es folgt die Nikon mit immerhin 16 Motivprogrammen. Mit einem Dreh auf den Punkt "SCENE" werden die aktiviert, die Auswahl geschieht wieder mit einem Druck auf die Taste "MENU". Nun auf den Punkt "SCENE" gehen und eines der Programme wählen. Mit von der Partie ist hier das Panorama-Programm. Zur Wahl stehen zwei Varianten: 180 Grad oder 360 Grad. Mehr zum Thema Panorama folgt. Beim Motivprogramm "Tierporträt" kannst du außerdem zwischen Einzelbild und Serienaufnahme wählen.

Kaum weniger Programme bietet die Fujifilm F900EXR. Die insgesamt 14 Motivprogramme werden mit einem Dreh am Wahlrad auf die Position "SP" aufgerufen. Soll das Programm gewechselt werden, geht das per Druck auf die Taste MENU/OK. Im "AUFNAHME-MENÜ" ist es dann der erste Punkt "MOTIVWAHL" unter dem die verschiedenen Programme gewählt werden.

Bei der Canon gibt es sieben Motivprogramm unter der Einstellung "SCN" des Drehrads und das Sportprogramm direkt auf dem Programmwahlrad. Ist die Einstellung "SCN" gewählt, wird die FUNC/SET-Taste gedrückt und unter dem Punkt "Aufnahmemodus" das gewünschte Motivprogramm gewählt. Etwas erstaunlich finde ich, dass es da kein Motivprogramm für Landschaft und Sonnenuntergang gibt – eine der beiden wichtigsten Motive. Dafür aber das Motivprogramm "Unterwasser" – allerdings ohne den Hinweis, dass man solche Aufnahmen nur machen sollte, wenn man das entsprechende Unterwassergehäuse verwendet. Bei der Panasonic und der Fujifilm gibt es genau diesen Hinweis. Was die Canon aber zusätzlich hat, ist der LIVE-Modus. Wird das Programmwahlrad auf diese Position gestellt, so können die Einstellungen Dunkel/Hell, Neutral/Lebendig und Kalt/Warm live verändert werden und das Ergebnis ist direkt auf dem Kontrollbildschirm sichtbar.

Mit diesen Filtern, Motivprogrammen und Farbeinstellungen lassen sich eine Menge Effekte erzielen und klasse Bilder schießen. Aber vielen wollen ja mehr und aktiv gestalten. Und jetzt kommt der erste Wermutstropfen: Die Kontrollbildschirme. Für den Test der fünf Reisezoomer bin ich ja extra auf die Insel gefahren – und der Sommer ist auch hier, vielleicht nicht ganz so heiß, wie auf dem Festland, aber hell. Und genau das ist das Problem: Wenn die Sonne so richtig schön vom Himmel knallt, ist auf den Monitoren der Kameras Dunkeltuten. Ich seh da fast nix mehr drauf – Bildgestaltung: Fehlanzeige. Als erste Gegenmaßnahme stelle ich erst mal bei allen Kameras die Helligkeit der Bildschirme auf Maximum. 

  • Canon: MENU drücken – Set-up Menü anwählen (Schraubenschlüssel und Hammer) – "LCD-Helligkeit" – FUNC/Set drücken und mit dem Drehrad einstellen.
  • Fujifilm: E-Fn-Taste (unten rechts auf der Kamerarückseite) länger drücken – damit wird die maximale Helligkeit des Bildschirms eingeschaltet, auch Sonnen-Funktion genannt. Mit einem erneuten Druck auf die E-Fn-Taste wird sie wieder ausgeschaltet. 
  • Nikon: MENU drücken – System-Menü wählen (Schraubenschlüssel) – "Monitor" wählen und mit OK-Taste bestätigen – "Helligkeit" wählen und mit dem Vierwege-Schalter oben/unten die Helligkeit einstellen.
  • Panasonic: MENU/SET drücken – "SETUP" antippen – "Monitor-Helligkeit" wählen und MENU/SET drücken – "Power-Monitor" wählen und mit MENU/SET bestätigen – nun auf den Menüpunkt "Monitor" gehen und mit MENU/SET bestätigen – Helligkeit per Viewege-Schalter links/rechts die Helligkeit anpassen und mit MENU/SET bestätigen. Zusätzlich können unter diesem Punkt Kontrast/Sättigung, der Rotton und der Blauton verändert werden. Abe Achtung: Das Display zeigt dann nicht mehr das Bild, wie es später aussieht. Hier wird nur die Monitor-Ansicht angepasst, nicht das spätere Bildergebnis.
  • Sony: MENU drücken – auf die kleine Werkzeugkiste gehen und OK-Taste drücken (in der Mitte des Drehrades auf der Kamerarückseite) – Haupteinstellungen wählen (Schraubenschlüssel und Hammer) – den Menüpunkt "Panelhelligkeit" wählen und die gewünschte Helligkeit einstellen und mit der OK-Taste bestätigen. 

So, das hilft schon mal eine wenig, aber wenn die Sonne voll auf die Monitor brennt, ist dennoch darauf kaum was zu erkennen. Aber nicht nur das Motiv ist schwer zu erkennen, auch die Menüs und Einblendungen. Besonders bei der Sony fällt das auf, da deren Schrift extrem klein ist. Hierauf Blende und Belichtungszeit abzulesen, ist fast unmöglich. In solchen Situationen wünsche ich mir eine Kamera mit elektronischem oder optischem Sucher. Für die Sony gibt's den ja tatsächlich, allerdings kostet der genau so viel wie die Kamera – zusammen sind das dann gut 800 Euro. 

Nun kommt die nächste Hürde: Ist auf dem Bildschirm etwas zu erkennen, muss der Autofokuspunkt an die gewünschte Stelle verschoben werden. Da die Kameras nur in der Weitwinkel-Einstellung eine halbwegs große Blendenöffnung haben, lässt sich auch nur in der Weitwinkelstellung halbwegs sinnvoll mit der Schärfentiefe arbeiten. Bereits bei mittlerer Brennweite beträgt die kleinste Blende bei den Kameras etwas f5.6, was in Verbindung mit den winzigen Sensoren kaum noch Spiel mit der Schärftentiefe zu. 

Autofokus-Punkt festlegen

Besonders einfach geht das Verschieben des Autofokuspunktes bei der Panasonic Lumix DMC-TZ41 (Foto rechts). Einfach mit dem Finger auf den gewünschen Motivteil tippen und schon stellt sie darauf scharf und löst, je nach Einstellung, sogar gleich aus. Um möglichst eine geringe Schärfentiefe zu bekommen wird zuvor das Programmwahlrad auf "A" gestellt und die kleinst mögliche Blende gewählt. Zwischen der Touchfokussierung und dem Touchauslöser wird ganz einfach umgeschaltet. Auf dem Kontrollmonitor ist unten rechts ein kleines Symbol mit einem Finger, ist das schwarz und über dem angedeuteten Auslöser steht ein X, ist lediglich die Touchfokussierung eingeschaltet. Tippt man einmal auf das Sysmbol drauf, leuchtet es gelb und der Touchauslöser ist aktiv.

Nicht ganz so schnell geht es bei der Sony Cybershot DSC-HX50V (Foto links). Hier wird zunächst das Menü aufgerufen und dann zum Punkt "Fokus" navigiert. Dort wird der Punkt "Flexible Spot AF" – das ist der dritte von lins – ausgewählt. Nun erscheint ein kleiner gelber Rahmen auf dem Bildschrim, der mit den Vierwege-Kombischalter an die gewünschte Position verschoben wird. Mit eiem Druck auf die OK-Taste in der Mitte des Drehrads wird der Punkt fixiert. Nun wieder auf das Belichtungsprogramm "A" und die kleinste Blende einstellen – fotografieren – fertig. Soll der Punkt nochmal verschoben werden, so lange die OK-Taste drücken, bis das kleine Viereck unten rechts auf dem Monitor leuchtet. Nun kann der Fokuspunkt wie gewohnt verschoben werden.  

Schauen wir uns nun die Nikon Coolpix S9500 (Foto rechts) an. Die Position des Autofokus-Punkte kann nur in der Einstellung "Automatik" (grüne Kamera) festgelegt werden. Ist die eingestellt, drückst du die "MENU"-Taste, gehst auf den Punkt "Aufnahme" (Kamera-Symbol) und dann "Messfeldvorwahl". Hier wird dann der Punkt "Manuell" ausgewählt und mit OK. bestätigt. Nun den Auslöser kurz antippen, damit das Menü verschwindet und auf dem Bildschirm erscheint ein kleines Rechteck, dass sich nun mit dem Vierwege-Kombischalter an die gewünschte Position verschieben lässt. Allerdings bleibt am Rand ein Bereich, der nicht abgedeckt ist. Der Rahmen ist so lange eingeblendet, bis eine andere Autofokus-Funktion gewäht wird. Ach ja, da die Coolpix S9500 ja keine Belichtungsprogramm "A" = Blendenvorwahl hat, musst du in der Einstellung fotografieren, die die Kamera vorgibt.

Nun bleiben noch die Canon PowerShot SX280HS (Foto ganz links) und Fujifilm F900EXR (Foto links). Bei beiden Modellen gibt es die Belichtungsfunktion "A" – soweit so gut. Aber bei beiden Modellen kann der Autofokus-Punkt nicht manuell auf eine bestimmtes Element des Motivs gesetzt werden. Ein manuelles Positionieren des Autofokuspunktes ist nicht möglich. Bei beiden Kameras muss man sich daher mit einem Trick behelfen – der allerdings nicht immer klappt. Und zwar ist das die Autofokusfunktion "Verfolg- AF" bei der Canon und "VERFOLGUNG" bei der Fujifilm. Beide Funktionen werden jeweils um Aufnahmemenü der Kamera aufgerufen, bei der Canon unter dem Punkt "AF-Rahmen" und beider F900EXR unter dem Menüunkt "FOKUS MODUS". Sind die jeweils gewählt, erscheint ein kleiner Rahmen in der Mitte des Bildschirms. Der wird nun auf das Motivelement positioniert, das scharf abgebildet werden soll. Bei der Canon wird nun der Auslöser leicht angetippt und die Kamera kann positioniert werden. Der Autofokusrahmen bleibt so lange auf dem zuvor gewählten Element, so lange der Auslöser leicht gedrückt wird. Bei der Fuji, wird das Bildelement ebenfalls anvisiert und dann die linke Taste des Vierwege-Schalters gedrückt. Nun kann die Kamera ebenfalls neu positioniert werden und er Autofokuspunkt bleibt auf dem gewählten Bildelement. Das klappt allerdings nur, wenn das Bildelement entsprechend kontrastreich ist und eine deutlich zu erkennende Struktur hat. Sonst verliert der Autofokus den Punkt. 

Und so sehen dann die Ergebnisse aus und zeigen auch gleichzeitig, wie stark man überhaupt mit der Schärfentiefe spielen kann. Die Bilder erscheinen wieder in alphabetischer Reihenfolge, die Aufnahmedaten stehen in der Bildunterschrift.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 

Aufnahmen mit kürzester Brennweite und größter Blendenöffnung
  • Canon PowerShot X280HS f3.5 25mmCanon PowerShot X280HS f3.5 25mmCanon PowerShot X280HS f3.5 25mm
  • Fujifilm F900EXR f3.5 25mmFujifilm F900EXR f3.5 25mmFujifilm F900EXR f3.5 25mm
  • Nikon Coolpix S9500 f3.4 25mmNikon Coolpix S9500 f3.4 25mmNikon Coolpix S9500 f3.4 25mm
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 f4.0 24mmPanasonic Lumix DMC-TZ41 f4.0 24mmPanasonic Lumix DMC-TZ41 f4.0 24mm
  • Sony Cybershot DSC-HX50V f3.5 24mmSony Cybershot DSC-HX50V f3.5 24mmSony Cybershot DSC-HX50V f3.5 24mm

Gut zu sehen: Mit allen Kameras klappt es, den Schärfepunkt auf den gewünschten Motivbereich zu legen. Selbst mit der Canon und Fujifilm ist das prima gelungen. Zu sehen ist aber auch, dass das Spiel mit der Schärfentiefe recht begrenzt ist. Denn in dieser Aufnahme wurde die Kamera so nah wie möglich an den Holzpoller gehalten. Gerade so nah, dass die Kamera darauf noch fokussieren konnte. Und jetzt kommt ein Vorteil der Sony: Die schaltet automatisch in den Makromodus, so dass ich noch näher an den Poller ran konnte. Daher zeigt das Bild der Sony auch die größte Unschärfe im Hintergrund.

Trotzdem sollte man realistisch bleiben: Ja, man kann mit den Reisezoom-Kameras gestalten und man kann den Schärfentiefebereich verändern, aber zu hohe Ansprüche sollte man nicht haben. Eine Gestaltung wie beispielsweise mit einer Fujifilm X20 ist nicht möglich. Aber ist die Frage, ob man das von einer Reisezoom-Kamera überhaupt erwartet – ich erwarte es nicht.

Und noch ein kurzer Schlenker zum Thema Fokussieren: Nur die Canon und Sony haben die Möglichkeit zum manuellen Fokussieren. Bei der Canon geht das durch drücken der linken Taste des Vierwege-Schalters (Makro - MF) und die Wahl "MF". Bei der Sony ist der Punkt unter "Fokus" zu erreichen: "Manuelle Fokussierung". Eingestellt wird der Fokus durch drehen am Rad auf der Rückseite. Aber ganz ehrlich: Ich glaube kaum, dass das einer machen möchte, denn auf dem Display ist kaum zu erkennen, wann das Bild scharf ist und wann nicht. 

Soviel zum Thema Bildgestaltung und Schärfentiefe der fünf Reisezoomer. Nun geht's an ein paar Spezialitäten wie Makro und Serienbilder.

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TOP 3 – Nahaufnahmen (Makro), Serienbilder und mehr

Eine Funktion, die im Urlaub und unterwegs gerne genutzt ist die für Nahaufnahmen – auch Makro genannt. Mit allen fünf Kameras lassen sich solche Aufnahmen machen. Bei der Canon, Fujifilm, Nikon und Panasonic geht die Suche nach der passenden Taste, mit der der Makromodus aktiviert wird, ganz flott. Die kleine Blume ist auf dem Vierwege-Schalter der jeweiligen Kameras – bei der Canon und Fuji links, bei der Nikon und Panasonic unten. Nicht so ganz einfach geht das bei der Sony. Da ist von Makro weit und breit nichts zu finden. Meine Idee: Die intelligente Automatik. Also das Programm-Wahlrad auf die grüne Kamera gedreht und ran ans Motiv. Und tatsächlich: Die kleine Blume wird auf dem Kontrollbildschirm angezeigt und ich kann schön nah ans Motiv. Also gibt's jetzt die Nahaufnahmen mit allen fünf Modellen.

Und so sehen dann die Ergebnisse der Makro-Aufnahmen aus. Die Bilder erscheinen wieder in alphabetischer Reihenfolge, die Aufnahmedaten stehen in der Bildunterschrift.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 

Aufnahmen mit kürzest möglicher Aufnahmeentfernung
  • Canon PowerShot SX280HS Makro ISO 400 f7.1 1-80sCanon PowerShot SX280HS Makro ISO 400 f7.1 1-80sCanon PowerShot SX280HS Makro ISO 400 f7.1 1-80s
  • Fujifilm F900EXR Makro ISO 800 f3.5 1-320sFujifilm F900EXR Makro ISO 800 f3.5 1-320sFujifilm F900EXR Makro ISO 800 f3.5 1-320s
  • Nikon Coolpix S9500 Makro ISO 800 f4.9 1-200sNikon Coolpix S9500 Makro ISO 800 f4.9 1-200sNikon Coolpix S9500 Makro ISO 800 f4.9 1-200s
  • Panasonic Lumic DMC-TZ41 Makro ISO 800 f3.3 1-160sPanasonic Lumic DMC-TZ41 Makro ISO 800 f3.3 1-160sPanasonic Lumic DMC-TZ41 Makro ISO 800 f3.3 1-160s
  • Sony Cybershot DSC-HX50V Makro ISO 400 f5.6 1-125sSony Cybershot DSC-HX50V Makro ISO 400 f5.6 1-125sSony Cybershot DSC-HX50V Makro ISO 400 f5.6 1-125s

Ich finde, die Ergebnisse können sich durch die Bank sehen lassen. Dennoch gibt es Unterschiede. Die Canon fällt ein wenig ab, was die Vergrößerung anbelangt – mehr ist da nicht möglich. Fujifilm und Panasonic sind da schon deutlich besser, kommen aber an die beiden Makro-Experten Nikon und Sony nicht ran. Beide Modelle erlauben wirklich eine tolle Vergrößerung. Kleiner Wermutstropfen der Nikon: Die scheint ein wenig Probleme mit dem Weißabgleich zu haben denn die Farben sehen im Gegensatz zu den vier übrigen Kameras etwas anders aus. 

Serienbildfunktion

Nächster Punkt: die Serienbildgeschwindigkeit. Alle Kameras habe nicht nur eine, sondern gleich mehrere Geschwindigkeiten. Die meisten Möglichkeiten haben die Nikon und Panasonic. Sie bieten diverse Geschwindigkeiten inklusive High-Speed-Serien, dann allerdings in reduzierter Auflösung. Ebenfalls eine gute Auswahl hat die Fujifilm. Ein wenig abgeschlagen die Canon und die Sony, die lediglich zwei Geschwindigkeiten haben. Und wann brauche ich die? Wenn du beispielsweise deinen Hund beim Toben aufnehmen möchtest oder Kinder. Die Kamera nimmt mehrere Bilder in schneller Folge auf und du kannst dann später beim durchschauen der Ergebnisse das beste auswählen. Serienbilde sind immer dann gut, wenn'S zur Sache geht und die Gefahr besteht, den richtigen Moment zu verpassen. Oder stell die im Urlaub vor, du bist in einem dieser riesigen Aquarien mit einer Show. Da springen dann Delphine durch Ringe. Wenn du nicht sehr geschickt und erfahren bist, bekommst du mit einer einzelnen Aufnahme genau den Moment, bei dem die Delphine in den Ringen sind, nur mit ganz viel Glück hin. Nimm die schnelle Serienbildaufnahme, drück den Auslöser und wähl später genau das passende Motiv aus – so einfach geht's. Mit allen Kameras klappt das ohne weiteres. Die Geschwindigkeiten werden in den Menüs angezeigt.

Ein Beispiel zeigen die Bilder der Panasonic. Mit einer Geschwindigkeit von fünf Bildern pro Sekunde hat die Kamera losgelegt.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 

Acht Bilder der Panasonic mit einer Geschwindigkeit von fünf Bildern pro Sekunde
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (1) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (1) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (1) Serie
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (2) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (2) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (2) Serie
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (3) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (3) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (3) Serie
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (4) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (4) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (4) Serie
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (5) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (5) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (5) Serie
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (6) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (6) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (6) Serie
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (7) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (7) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (7) Serie
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (8) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (8) SeriePanasonic Lumix DMC-TZ41 (8) Serie

Neben der Serienbildfunktion nutzen viele Fotografen die Funktion "Belichtungsreihen" – auch Bracketing genannt. Hierbei macht die Kamera mehrere Aufnahmen in schneller Folge und verändert dabei die Belichtung. Wofür das benötigt wird? Zum einen lassen sich damit Motive mit schwierigen Lichtverhältnissen fotografieren. Beispielsweise Motive mit extrem hellen und dunklen Bereichen. Hier besteht die Gefahr, der Über- oder Unterbelichtung. Und wenn man nicht sehr viel Erfahrung hat, ist der Bereich für eine perfekt belichtete Aufnahme sehr eng. Da die Kontrolle auf dem Display in solchen Situationen kaum möglich ist, bieten sich Belichtungsreihen an. Ein weiteres Anwendungsgebiet: HDR-Aufnahmen (High Dynamic Range). Dabei wird aus mehreren unterschiedlich belichteten Aufnahmen per Software eine Aufnahme erstellt, die einen hohen Kontrastumfang zeigt.

Außer der Canon PowerShot SX280HS und der Nikon Coolpix S9500 haben alle Kameras die Möglichkeit Belichtungsreihen aufzunehmen. Und so geht's:

  • Fujifilm F900EXR: MENU/OK drücken – "AUFNAHME-MENU" Seite 2 ""SERIENAUFNAHME" – vierter Punkt von oben "AUTO-BELICHTUNGS-SERIE" – nun kannst du zwischen den Stufen 1/3, 2/3 und 1 Blende Abstand wählen.
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41: Obere Taste des Vierwege-Schalters drücken (+/-) – Taste ein zweites mal drücken bis "Auto Bracket" erscheint – mit der rechten Taste des Vierwegeschalter zwischen den Stufen 1/3, 2/3 und einer Blende wählen.
  • Sony Cabershot DSC-HX50V: MENU-Taste drücken – den Punkt "Belichtungsreihen-Einstlg." anwählen – zwischen den Abständen 1/3, 2/3 und einer Blende wählen und mit OK bestätigen (Taste im Zentrum des Vierwegeschalters) – nun die linke Taste des Vierwege-Kombischalters drücken (Selbstauslöser/Serienbildfunktion) – den Punkt BRK wählen und mit Ok bestätigen.

Ist die Funktion aktiviert, muss der Auslöser so lange gedrückt werden, bis die Kamera drei Aufnahmen in Serie aufgenommen hat. Für eine HDR-Aufnahme ist es empfehlenswert ein Stativ zu verwenden oder die Kamera zumindest aufzulegen. Nur so können die drei Aufnahmen später auch zu einem perfekten Ergebnis kombiniert werden.

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TOP 4 – WLAN & GPS

Alle Kameras sind mit einem WLAN-Modul ausgestattet. Damit sind verschiedene Funktionen möglich. Leider ist der Funktionsumfang teilweise so groß, dass ich nicht Möglichkeiten ausprobieren kann. Ein weiterer Punkt: Ich arbeite ausschließlich mit Apple-Hardware – MachBook Pro, iMac, iPad und iPhone – so dass ich die Funktionalität mit anderen Betriebssytemen nicht prüfen kann (Windows auf PC-Basis und Android für Mobilgeräte). Insofern kann ich nur Aussagen zu diesen Verbindungen und Möglichkeiten geben.

Panasonic Lumix DMC-TZ41

Fangen wir mit der Panasonic Lumix DMC-TZ41 an. Deren Menü kenne ich bereits von der Lumix DMC-G6 (Systemkamera). Daher habe ich die entsprechende App bereits auf meinem iPhone und iPad: LUMIX LINK. Die Verbindung geht flott: Einfach die WiFi-Taste oben rechts auf der Rückseite der Kamera drücken, auf "Neue Verbindung" tippen und dann erst mal den Punkt "Aufnahme über Fernbedienung" wählen – das geht übrigens nicht per Touchscreen. Nun auf dem Smartphone oder Tablett-PC in die WiFi-Einstellungen gehen, dort sollte die TZ41 angezeigt werden. Nun verbinduen und das auf der Kamera angezeigte Passwort eingeben. Nun sollten beide Geräte miteinander verbunden sein. Jetzt die Panasonic-App aufrufen und los geht's. Entweder die Kamera fernsteuern – zoomen und auslösen – oder die Bilder, die gespeichert sind aufrufen. Unter dem Punkt "Menü" der App können unter "Aufnahme-Einstell." diverse Einstellungen der TZ41 verändert werden. Unter anderem die Auflösung, das Bildformat, der Farbmodus und der Selbstauslöser. All das klappt bei mir flott und ohne Probleme.

Ein weiterer interessanter Punkt die Übertragung der Bilder während des Fotografierens. Sprich: Ich mache eine Aufnahme und im Hintergrund wird das Bild auf mein Smartphone oder Tablett-PC übertragen. Dazu im WiFi-Menü den Punkt "Bilder während der Aufnahme" aufrufen. dann den Punkt "Smartphone" und anschließend "Direkt" sowie "Manuelle Verbindung". Nun wieder wie gewohnt die WLAN-Verbindung am Smartphone herstellen und die App "LUMIX LINK" öffnen. Auf dem Samrtphone sollte nun die Meldung "Verbindung zur Kamera wird hergestellt oder Warten auf Bilder, die von der Kamera gesendet werden soll" stehen. Auf dem Bildschirm der Kamera wird das Zielgerät, in meinem Fall "iPad" angezeigt und bestätigt. Nun kann noch die Größe der gesendeten Bilder verändert werden und auf Original gesetzt werden. Sind alle Einstellungen erledigt, einfach fotografieren und schon wird das Bild übertragen. Auf dem Display erscheint links in der Mitt ein kleines WLAN-Symbol und daneben ein Kamera-Symbol mit einem Pfeil und die Anzahl der noch zu übertragenden Bilder –  "R2" zum Beispiel für noch zwei Bilder. Sind die Bilder übertragen, erscheint auf dem iPad die Meldung "Heruntergeladene Bilder überpüfen?". Hier "Ja" tippen und schon erscheinen die Aufnahmen um normalen Foto-Ordner des iPad. 

Genau so stelle ich mir das ganze vor: Schnell und praktisch. Zumindest in Verbindung mit iPad und iPhone klappt das prima.

Die Panasonic bietet allerdings noch zahlreiche andere Funktionen wie die Übertragung auf einen Fernseher, an den Computer oder in die Lumix-Cloud. Beim Übertragen der Bilder auf das MacBook bin ich gescheitert. Ich habe zwar einen Verbindung hin bekommen, allerdings konnte ich keine Bilder übertragen. In den nächsten Tagen werde ich das noch mal prüfen und gegebenenfalls nachtragen. Die Übertragung auf einen Samsung-Fernseher hat ebenfalls leider nicht geklappt – verbinden ließen sich die Geräte, aber der Samsung bemängelte ein falsches Bildformat. Scheinbar sind die Übertagungsprotokolle doch nicht so standardisiert, wie ich gehofft hatte.

Dennoch finde ich die Möglichkeiten der Panasonic sehr gut und hoffe, dass die Kinderkrankheiten mit den folgenden Firmeware-Updates behoben werden. Die Zusammenarbeite mit iPad und iPhone klappt jedenfalls schon mal perfekt.

Canon PowerShot SX280HS

Nun geht's an die Canon. Von der PowerShot N kenne ich ja bereits die Canon App "Canon CW". Zunächst gehe ich in den Wiedergabemodus der Canon und drücke dazu auf die blaue Pfeiltaste. Nun die obere Taste des Vierwege-Kombischalters drücken (+/- und WiFi-Symbol). Nun gebe ich einen Nicknamen für die Kamera ein, beispielsweise "SX 280HS". Anschließend wähle ich das Symbol für das Smartphone aus. Nun auf dem iPad oder iPhone ins WLAN-Menü, die Kamera auswählen und das auf dem Kontrollbildschirm angezeigte Passwort eingeben. Nun sind beide Geräte gekoppelt und die Canon App kann aufgerufen werden. Auf dem Bildschirm der Canon SX280HS wird der Name des ipads oder iPhones angezeigt, der nun noch bestätigt werden muss und die Frage, ob die Bilder angezeigt werden sollen, mit "Ja". Alle Aufnahmen werden nun auf dem iPad/iPhone angezeigt. Soll eines der Bilder übertragen werden, einfach auf das Bild tippen, es wird nun groß angezeigt und unten links auf das Übertragen-Symbol des iPads tippen. Nun den Punkt "Bild speichern" wählen und das Foto wird übertragen und ist in der Foto-Bibliothek des iPad/iPhone und kann weiter bearbeitet werden.

Neben der Übertragung auf einen Smartphone, können Bilder an einen Computer gesendet werden, auf einen Drucker, an eine andere Canon-Kamera mit WiFi-Funktion oder den Webservice. Die Variante Drucker habe ich ausprobiert und das klappt prima. Ebenso die Variante der Übertragung auf eine andere Kamera, in dem Fall die Canon PowerShot N von Ira. Weder Computer noch Webservice habe ich hinbekommen, da diese Varianten mit dem Mac nicht zu funktionieren scheinen. Aber auch hier, werde ich in den nächsten Tagen noch ein wenig mehr rumptobieren.

Insgesamt finde ich die Möglichkeiten der Canon etwas enttäuschend: Keine Live-View-Möglichkeit, wie bei der Panasonic und keine Übertragung im Hintergrund. Da hätte ich etwas mehr erwartet.

Nikon Coolpix S9500 

Genau so einfach, wie bei der Canon geht's mit der Nikon. Hier ist die App "Nikon WMU" erforderlich, die es allerdings nur als iPhone-App gibt. Wer sie daher auf dem iPad sucht, muss eine iPhone-App suchen und kann sie nur in 2facher Vergrößerung auf dem iPad nutzen. Zunächst rufe ich auf der Nikon das Menü auf und steuer das System-Menü (Schraubenschlüssel) an. Dort wähle ich den Punkt "Wi-Fi-Optionen" und schalte das "Wi-Fi-Netzwerk" auf "ON". Nun wird der Kameraname und das Kennwort auf dem Kontrollbildschirm angezeigt. Auf dem iPad oder iPhone taucht die Nikon nun in der WLAN-Liste auf und ich verbinde beide Geräte indem ich das Kennwort eingeben. Nachdem die Verbindung zu stande gekommen ist, öffne ich die Nikon-App. Nun kann ich mir entweder alle Bilder der Kamera anzeigen lassen oder die Nikon fernsteuern. Hierbei stehen mir nur die Möglichkeiten des Zoomens zur Verfügung. Andere Kameraeinstellungen lassen sich nicht verändern. Mit einem Klick auf ein Bild kann ich es markieren und anschließend aufs iPad/iPhone übertragen. Es erscheint dann in der Foto-Bibliothek. Das war's – mehr geht nicht.

Etwas mehr als mit der Canon, ist also mit der Nikon möglich – aber wirklich viel ist das auch nicht. Immerhin ist eine Fernsteuerung möglich, mit der man Selbstporträts oder Gruppenaufnahmen bequem machen kann.

Fujifilm F900EXR

Gleich zu Beginn eine Besonderheit der Fujifilm: Sie hat einen eigenen eingebauten GPS-Empfänger, sondern nutzt für die Standortbestimmung den des Smartphones. Dazu müssen Kamera und Smartphone zunächst gekoppelt werden und die entsprechende App installiert sein: "Fujifilm Camera App". Es gibt auch noch die App "Fujifilm PhotoReceiver", die bietet allerdings die Standortbestimmung nicht, sondern ermöglicht nur den Empfang der Bilder. Und so geht die Verbindung: MENU/SET-Taste drücken und im Hauptmenü (blau - Schraubenschlüssel) auf den Punkt "GEOTAGGING SETUP" gehen. Dort die Punkte "GEOTAGGING" und "STANDORTINFO" auf "AN" stellen. Nun den Punkt "STANDORTSUCHE" anklicken. Nun auf dem iPhone oder iPad in die WLAN-Einstellungen und mit der Fujifilm verbinden. Ein Kennwort muss nicht eingegeben werden. Nun die App öffnen und auf den Punkt "Geotagging" tippen. Die Standortdaten werden nun übertragen. Kleiner Haken an der Sache: Die Standortinformationen werden nicht fortlaufend gespeichert. Bei jedem Standortwechsel müssen die neuen Daten manuell vom iPhone/iPad übertragen werden. Im Vergleich mit den anderen Kameras, die die GPS-Daten fortlaufend speichern und auch die Route aufzeichnen können, ist das nicht sehr komfortabel.

Eine weitere Option ist die Übertragung von auf der Kamera gespeicherten Bildern. Dazu wird zunächst ein Bild mit der Wiedergabe-Taste (grüner Pfeil) aufgerufen. Nun die MENU/SET-Taste drücken und den Punkt "FUNKÜBERTRAGUNG" wählen. Möchte man sich die Bilder auf dem mobilen Gerät anschauen und auswählen, welche übertragen werden sollen, den Punkt "BILD ANZ U EMPF AUF" wählen. Nun wieder im WLAN-Menü des mobilen Gerätes die Fujifilm verbinden, die App öffnen und auf den Punkt "Kamera durchsuchen" tippen. Nun werden alle aufgenommenen  Bilder angezeigt, können markiert und anschließend runtergeladen werden mit einem Klick auf "IMPORT".

Das sind die Funktionen der Fujifilm. Auch hier sind die Möglichkeiten nicht gerade umfangreich und die GPS-Funktion nicht so komfortabel. Im Hauptmenü der Fuji gibt es einen Punkt "PC AUTO-SPEICH", mit dem man vermutlich Bilder automatisch auf dem PC speichern kann. Ich habe allerdings über das Netzwerk keine Verbindung mit meinem MacBokk hinbekommen.

Sony Cybershot DSC-HX50V

Gleich vorweg: Die Sony bietet sowohl die Fernsteuerung der Kamera, als auch Bilder auf PC und Smartphone zu übertragen. Für beide Funktionen wird die App "Sony PlayMemories Mobile" benötigt. Fürs Übertragen der Bilder rufe ich auf der Kamera mit der Wiedergabetaste (Pfeil) ein aufgenommenes Bild auf und drücke dann die MENU-Taste. Nun wähle dich den Punkt "An Smartph. senden" aus und nehme den zweiten Punkt "Auf Smartphone auswählen". Auf dem Kontrollbildschirm werden mit nun der Zugangsname und das Passwort angezeigt. jetzt rufe ich auf dem iPhone/iPad das WLAN-Menü auf, wähle die Sony aus und gebe das Passwort ein. Sind beide Geräte verbunden, öffne ich die Sony-App. Nun dauert es einen Moment und die Aufnahmen, die auf der Kamera gespeichert sind, werden mir angezeigt. Jetzt kann ich die Bilder aussuchen, markieren und auf das mobile Gerät übertragen.

Im Menü ist ebenfalls ein Punkt, der es ermöglicht, die Bilder drahtlos an einen Computer zu senden. Mein Versuch scheiterte allerdings an der Mitteilung, dass die erforderliche Software nur für Windows verfügbar ist. Erfreulich hingegen: Die Verbindung mit meinem Samsung-Fernseher klappte auf Anhieb und die Bilder wurden sogar klaglos angezeigt – Videos allerdings nicht. Hier scheinen Sony und Samsung besser zu kooperieren, als Panasonic und Samsung. 

Um die Sony fernzusteuern, drücke ich die MENU-Taste und wähle den Punkt "Strg. mit Smartphone". Nun wieder in die WLAN-Einstellungen des iPhone/iPad, die Kamera auswählen und das Kennwort, das auf dem Bildschirm der Kamera angezeigt wird, eingeben. Steht die Verbindung, rufe ich die App auf. Nun erscheint das Bild auf dem iPad/iPhone und ich kann zoomen und eine Aufnahme machen. Wählen kann ich zwischen einem Foto und einem Video. Weitere Einstellungen, wie bei der Panasonic sind nicht möglich. Insgesamt sind die Funktionen der Sony in Ordnung aber nicht herausragend. Mehr Kameraeinstellungen würde ich mir wünschen und die Übertragung im Hintergrund. Eventuell funktioniert die allerdings in Verbindung mit einem Windows-Rechner und der entsprechenden Software.

Zusammenfassung der WiFi-Funktionen

Am meisten haben mich die Möglichkeiten der Panasonic überzeugt. Auch wenn da noch nicht alles perfekt klappt, haben mich die Ansätze am meisten überzeugt. Vor allem die Übertragung der Bilder im Hintergrund – wie es auch schon bei der Lumix DMC-G6 funktionierte – ist eine tolle Funktion. So kann ich gleich kontrollieren, ob die Aufnahme was geworden ist und sie bearbeiten und gegebenenfalls posten. Ebenfalls klasse die Fernsteuerung mit verschiedenen Einstellungen. Dass die Übertragung an den Fernseher nicht klappte, ist schade, muss aber nicht unbedingt an der Panasonic liegen. Und vielleicht bekomme ich die Übertragung an einen Mac ja auch noch hin ... ich werde berichten. Ebenfalls recht gut, wenn auch nicht so umfangreich, sind die Möglichkeiten der Sony und der Nikon. Bei der Nikon fehlt die Übertragung an einen Fernseher, den hat die Sony. Noch etwas schwächer die Canon und Fuji. Bei beiden lassen sich die Bilder lediglich übertragen. Beiden Herstellern hätte ich mehr zugetraut.

GPS-Empfänger

Bis auf die Fujifilm haben alle Kameras einen eingebauten GPS-Empfänger. Wie schon bei den WLAN-Funktionen der Fuji beschrieben, bekommt die ihre Standortdaten per Smartphone – nicht wirklich elegant. Aber wofür benötigte ich eigentlich die Standortdaten? Ich finde diese Funktion auf Reisen besonders interessant. Denn nach dem Trip kann ich per Google-Maps oder -Earth meine Standorte ganz leicht wieder ausfindig machen. So lässt sich beispielsweise die Reiseroute perfekt in eine Karte eintragen, inklusive aller Datumsangaben. Mit den GPS-Koordinaten lassen besonders schöne Punkte schnell wieder finden – beispielsweise die schöne einsame Bucht oder das tolle Café. Neben der Standort-Aufzeichnung bei jedem einzelnen Foto bieten die Kameras aber noch zusätzliche Funktionen. 

So bieten die Canon, Nikon, Panasonic und Sony die Möglichkeit, die zurückgelgte Route aufzuzeichnen. Also nicht nur, wenn ein Foto gemacht wird, sondern kontinuierlich. Diese Routendaten lassen sich dann exportieren und beispielsweise in Google-Maps anzeigen. So kann man beispielsweise von einer Wanderung die Daten aufzeichnen und sich den Weg später in einer Internetkarte anschauen. Panasonic und Nikon zeigen zusätzlich noch Sehenswürdigkeiten oder den Aufnhameort an. 

Die Genauigkeit der Speicherung ist recht präzise. Größere Abweichungen sind nicht vorhanden. Die GPS-Funktion hat sich damit als sinnvolle Ergänzung erwiesen.

 

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TOP 5 – Die Bildqualität

Nun kommt der wichtigste Punkt: Die Bildqualität. Denn was bringt die best ausgestattete Kamera, wenn die Bildqualität nicht stimmt. Zu den Megapixel-Werten hatte ich ja bereits einiges gesagt, ebenso zu den Sensorgrößen. Ein weiterer Punkt, der in diesem Zusammenhang wichtig ist: Die maximale ISO-Empfindlichkeit. Und da gibt es durchaus Unterschiede. Den niedrigsten Wert bietet die Nikon mit ISO 3200. Ebenso die Fuji, die allerdings in geringerer Auflösung bis ISO 6400 und noch geringerer Auflösung sogar ISO 12800 geht. Canon und Panasonic bieten maximale Werte von ISO 6400. Nur die Sony erreicht einen ISO-Wert von ISO 12800 in voller Auflösung. 

Nun gibt es bei den Testaufnahmen und den Vergleichen der Bildqualität ein kleines Problem. Üblicherweise zeige ich die Testaufnahmen zunächst in voller Größe, aber heruntergerechnet auf eine Auflösung von 1200 x 900 Bildpunkten. Das mache ich hier auch. Anschließend gibt es dann die Detailansicht mit einem Original-Ausschnitt mit einer Auflösung von ebenfalls 1200 x 900 Bildpunkten. Mache ich das bei der Canon mit einer Auflösung von 12 Megapixeln und bei der Sony mit ihren 20 Megapixeln, so zeigen die Bildausschnitte völlig unterschiedliche Motive, die sich nur schwer miteinander vergleichen lassen. Anderseite bieten diese Ausschnitte auch einen guten Blick auf die Detailswiedergabe. Deswegen zeige ich diesmal zwei Detailansichten. Und so erstelle ich die Bilder mit dem gleichen Motivausschnitt: Die Canon hat die geringste Auflösung von 12 Megapixeln und einer Auflösung von 4000 x 3000 Bildpunkten. Auf genau dieses Format rechne ich die Aufnahmen der übrigen vier Kameras runter und ziehe dann den jeweils gleichen Ausschnitt aus dem Bild. So können die Qualitäten recht gut verglichen werden. In der letzten Reihe dann die Ausschnitte mit 1200 x 900 Bildpunkten, allerdings unterschiedlichen Ansichten.

Die Übersichtstabelle zeigt die Unterschiede. Die Aufnahmen sind auf 1200 x 900 Pixel herunter gerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten und Aufnahmedaten stehen jeweils in der Bildunterschrift. 

 
  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
  • Canon PowerShot SX280HS (1) ISO 80 f4.5 1-160 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (1) ISO 80 f4.5 1-160 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (1) ISO 80 f4.5 1-160 70mm 1200 x 900
  • Canon PowerShot SX280HS (2) ISO 100 f4.5 1-200 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (2) ISO 100 f4.5 1-200 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (2) ISO 100 f4.5 1-200 70mm 1200 x 900
  • Canon PowerShot SX280HS (3) ISO 200 f4.5 1-400 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (3) ISO 200 f4.5 1-400 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (3) ISO 200 f4.5 1-400 70mm 1200 x 900
  • Canon PowerShot SX280HS (4) ISO 400 f4.5 1-800 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (4) ISO 400 f4.5 1-800 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (4) ISO 400 f4.5 1-800 70mm 1200 x 900
  • Canon PowerShot SX280HS (5) ISO 800 f4.5 1-1250 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (5) ISO 800 f4.5 1-1250 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (5) ISO 800 f4.5 1-1250 70mm 1200 x 900
  • Canon PowerShot SX280HS (6) ISO 1600 f6.3 1-1250 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (6) ISO 1600 f6.3 1-1250 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (6) ISO 1600 f6.3 1-1250 70mm 1200 x 900
  • Canon PowerShot SX280HS (7) ISO 3200 f8.0 1-2000 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (7) ISO 3200 f8.0 1-2000 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (7) ISO 3200 f8.0 1-2000 70mm 1200 x 900
  • Canon PowerShot SX280HS (8) ISO 6400 f4.5 1-200 ND 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (8) ISO 6400 f4.5 1-200 ND 70mm 1200 x 900Canon PowerShot SX280HS (8) ISO 6400 f4.5 1-200 ND 70mm 1200 x 900
  • Fujifilm F900EXR (1) ISO 100 f4.6 1-450s 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (1) ISO 100 f4.6 1-450s 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (1) ISO 100 f4.6 1-450s 70mm 1200 x 900
  • Fujifilm F900EXR (2) ISO 200 f4.6 1-750s 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (2) ISO 200 f4.6 1-750s 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (2) ISO 200 f4.6 1-750s 70mm 1200 x 900
  • Fujifilm F900EXR (3) ISO 400 f9 1-350s 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (3) ISO 400 f9 1-350s 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (3) ISO 400 f9 1-350s 70mm 1200 x 900
  • Fujifilm F900EXR (4) ISO 800 f9 1-750s 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (4) ISO 800 f9 1-750s 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (4) ISO 800 f9 1-750s 70mm 1200 x 900
  • Fujifilm F900EXR (5) ISO 1600 f13 1-750s 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (5) ISO 1600 f13 1-750s 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (5) ISO 1600 f13 1-750s 70mm 1200 x 900
  • Fujifilm F900EXR (6) ISO 3200 f13 1-1500s 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (6) ISO 3200 f13 1-1500s 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (6) ISO 3200 f13 1-1500s 70mm 1200 x 900
  • Fujifilm F900EXR (7) ISO 6400 f4.6 1-420s ND 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (7) ISO 6400 f4.6 1-420s ND 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (7) ISO 6400 f4.6 1-420s ND 70mm 1200 x 900
  • Fujifilm F900EXR (8) ISO 12800 f4.6 1-850s ND 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (8) ISO 12800 f4.6 1-850s ND 70mm 1200 x 900Fujifilm F900EXR (8) ISO 12800 f4.6 1-850s ND 70mm 1200 x 900
  • Nikon Coolpix S9500 (1) ISO 125 f4.9 1-250s 70mm 1200 x 900Nikon Coolpix S9500 (1) ISO 125 f4.9 1-250s 70mm 1200 x 900Nikon Coolpix S9500 (1) ISO 125 f4.9 1-250s 70mm 1200 x 900
  • Nikon Coolpix S9500 (2) ISO 200 f4.9 1-400s 70mm 1200 x 900Nikon Coolpix S9500 (2) ISO 200 f4.9 1-400s 70mm 1200 x 900Nikon Coolpix S9500 (2) ISO 200 f4.9 1-400s 70mm 1200 x 900
  • Nikon Coolpix S9500 (3) ISO 400 f4.9 1-800s 70mm 1200 x 900Nikon Coolpix S9500 (3) ISO 400 f4.9 1-800s 70mm 1200 x 900Nikon Coolpix S9500 (3) ISO 400 f4.9 1-800s 70mm 1200 x 900
  • Nikon Coolpix S9500 (4) ISO 800 f9.8 1-400s 70mm 1200 x 900Nikon Coolpix S9500 (4) ISO 800 f9.8 1-400s 70mm 1200 x 900Nikon Coolpix S9500 (4) ISO 800 f9.8 1-400s 70mm 1200 x 900
  • Nikon Coolpix S9500 (5) ISO 1600 f9.8 1-800s 70mm 1200 x 900Nikon Coolpix S9500 (5) ISO 1600 f9.8 1-800s 70mm 1200 x 900Nikon Coolpix S9500 (5) ISO 1600 f9.8 1-800s 70mm 1200 x 900
  • Nikon Coolpix S9500 (6) ISO 3200 f9.8 1-1500s 70mm 1200 x 900Nikon Coolpix S9500 (6) ISO 3200 f9.8 1-1500s 70mm 1200 x 900Nikon Coolpix S9500 (6) ISO 3200 f9.8 1-1500s 70mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (1) ISO 100 f5.0 1-125s 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (1) ISO 100 f5.0 1-125s 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (1) ISO 100 f5.0 1-125s 70mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (2) ISO 200 f5.0 1-250s 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (2) ISO 200 f5.0 1-250s 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (2) ISO 200 f5.0 1-250s 70mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (3) ISO 400 f5.0 1-500s 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (3) ISO 400 f5.0 1-500s 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (3) ISO 400 f5.0 1-500s 70mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (4) ISO 800 f5.0 1-1000s 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (4) ISO 800 f5.0 1-1000s 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (4) ISO 800 f5.0 1-1000s 70mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (5) ISO 1600 f5.0 1-2000s 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (5) ISO 1600 f5.0 1-2000s 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (5) ISO 1600 f5.0 1-2000s 70mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (6) ISO 3200 f5.0 1-125s ND 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (6) ISO 3200 f5.0 1-125s ND 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (6) ISO 3200 f5.0 1-125s ND 70mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (7) ISO 6400 f5.0 1-250s ND 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (7) ISO 6400 f5.0 1-250s ND 70mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-TZ41 (7) ISO 6400 f5.0 1-250s ND 70mm 1200 x 900
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (1) ISO 80 f5 1-160s 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (1) ISO 80 f5 1-160s 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (1) ISO 80 f5 1-160s 70mm 1200 x 900
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (2) ISO 100 f5 1-200s 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (2) ISO 100 f5 1-200s 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (2) ISO 100 f5 1-200s 70mm 1200 x 900
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (3) ISO 200 f5 1-400s 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (3) ISO 200 f5 1-400s 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (3) ISO 200 f5 1-400s 70mm 1200 x 900
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (4) ISO 400 f5 1-800s 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (4) ISO 400 f5 1-800s 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (4) ISO 400 f5 1-800s 70mm 1200 x 900
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (5) ISO 800 f5 1-1600s 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (5) ISO 800 f5 1-1600s 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (5) ISO 800 f5 1-1600s 70mm 1200 x 900
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (6) ISO 1600 f6.3 1-1600s 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (6) ISO 1600 f6.3 1-1600s 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (6) ISO 1600 f6.3 1-1600s 70mm 1200 x 900
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (7) ISO 3200 f5 1-100s ND-Filter 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (7) ISO 3200 f5 1-100s ND-Filter 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (7) ISO 3200 f5 1-100s ND-Filter 70mm 1200 x 900
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (8) ISO 6400 f5 1-200s ND-Filter 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (8) ISO 6400 f5 1-200s ND-Filter 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (8) ISO 6400 f5 1-200s ND-Filter 70mm 1200 x 900
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (9) ISO 12800 f5 1-400s ND-Filter 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (9) ISO 12800 f5 1-400s ND-Filter 70mm 1200 x 900Sony Cybershot DSC-HX50V (9) ISO 12800 f5 1-400s ND-Filter 70mm 1200 x 900

Die Aufnahmen zeigen, dass alle Kameras bei niedrigen bis mittleren ISO-Werte eine klasse Bildqualität präsentieren. Nun darf man natürlich nicht die Bildqualität einer Reisezoom-Kamera mit der einer System- oder gar Spiegelreflexkamera vergleichen. Die Kameras haben recht kleine Sensoren, deren Leistung begrenzt ist. Solche Kameras sind für unterwegs und sollen ein möglichst großes Aufnahme-Spektrum abdecken und dabei extrem leicht und kompakt sein. Da es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt, muss man Abstriche in der Bildqualität hinnehmen, zumindest wenn es in die höheren ISO-Bereiche geht. Das sollte man immer beim Kauf eine solchen Kamera bedenken. Aber: Die Kleinen müssen sich wirklich nicht verstecken. Ordentliche Urlaubs- und Reise-Aufnahmen sind mit den Kameras absolut kein Thema. In den auf 1200 x 900 Bildpunkten heruntergerechneten Aufnahmen zeigen sich erst ab ISO-Empfindlichkeiten von ISO 1600 oder ISO 3200 Bildstörungen (Rauschen) und leichte Verluste bei der Detailwiedergabe. Deswegen gehe ich nun ins Detail.

Nochmal die Erklärung, wie die Ausschnitte erstellt wurden. Alle Aufnahmen – außer denen der Canon – wurden auf die Auflösung von 4000 x 3000 Bildpunkten heruntergerechnet. Daraus ist ein identischer Ausschnitt mit 1200 x 900 Bildpunkten ausgeschnitten worden. Diese Ausschnitte werden hier verglichen.

Die Übersichtstabelle zeigt die Unterschiede. Die Aufnahmen zeigen ein Ausschnitt von 1200 x 900 Pixel. Die ISO-Empfindlichkeiten und Aufnahmedaten stehen jeweils in der Bildunterschrift. 

 
  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
  • Canon PowerShot SX280HS (1) ISO 80 f4.5 1-160 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (1) ISO 80 f4.5 1-160 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (1) ISO 80 f4.5 1-160 70mm 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot SX280HS (2) ISO 100 f4.5 1-200 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (2) ISO 100 f4.5 1-200 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (2) ISO 100 f4.5 1-200 70mm 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot SX280HS (3) ISO 200 f4.5 1-400 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (3) ISO 200 f4.5 1-400 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (3) ISO 200 f4.5 1-400 70mm 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot SX280HS (4) ISO 400 f4.5 1-800 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (4) ISO 400 f4.5 1-800 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (4) ISO 400 f4.5 1-800 70mm 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot SX280HS (5) ISO 800 f4.5 1-1250 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (5) ISO 800 f4.5 1-1250 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (5) ISO 800 f4.5 1-1250 70mm 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot SX280HS (6) ISO 1600 f6.3 1-1250 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (6) ISO 1600 f6.3 1-1250 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (6) ISO 1600 f6.3 1-1250 70mm 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot SX280HS (7) ISO 3200 f8.0 1-2000 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (7) ISO 3200 f8.0 1-2000 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (7) ISO 3200 f8.0 1-2000 70mm 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot SX280HS (8) ISO 6400 f4.5 1-200 ND 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (8) ISO 6400 f4.5 1-200 ND 70mm 1200 x 900 DetailCanon PowerShot SX280HS (8) ISO 6400 f4.5 1-200 ND 70mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm F900EXR (1) ISO 100 f4.6 1-450s 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (1) ISO 100 f4.6 1-450s 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (1) ISO 100 f4.6 1-450s 70mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm F900EXR (2) ISO 200 f4.6 1-750s 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (2) ISO 200 f4.6 1-750s 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (2) ISO 200 f4.6 1-750s 70mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm F900EXR (3) ISO 400 f9 1-350s 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (3) ISO 400 f9 1-350s 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (3) ISO 400 f9 1-350s 70mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm F900EXR (4) ISO 800 f9 1-750s 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (4) ISO 800 f9 1-750s 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (4) ISO 800 f9 1-750s 70mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm F900EXR (5) ISO 1600 f13 1-750s 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (5) ISO 1600 f13 1-750s 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (5) ISO 1600 f13 1-750s 70mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm F900EXR (6) ISO 3200 f13 1-1500s 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (6) ISO 3200 f13 1-1500s 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (6) ISO 3200 f13 1-1500s 70mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm F900EXR (7) ISO 6400 f4.6 1-420s ND 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (7) ISO 6400 f4.6 1-420s ND 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (7) ISO 6400 f4.6 1-420s ND 70mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm F900EXR (8) ISO 12800 f4.6 1-850s ND 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (8) ISO 12800 f4.6 1-850s ND 70mm 1200 x 900 DetailFujifilm F900EXR (8) ISO 12800 f4.6 1-850s ND 70mm 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix S9500 (1) ISO 125 f4.9 1-250s 70mm 1200 x 900 DetailNikon Coolpix S9500 (1) ISO 125 f4.9 1-250s 70mm 1200 x 900 DetailNikon Coolpix S9500 (1) ISO 125 f4.9 1-250s 70mm 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix S9500 (2) ISO 200 f4.9 1-400s 70mm 1200 x 900 DetailNikon Coolpix S9500 (2) ISO 200 f4.9 1-400s 70mm 1200 x 900 DetailNikon Coolpix S9500 (2) ISO 200 f4.9 1-400s 70mm 1200 x 900 Detail
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  • Sony Cybershot DSC-HX50V (2) ISO 100 f5 1-200s 70mm 1200 x 900 DetailSony Cybershot DSC-HX50V (2) ISO 100 f5 1-200s 70mm 1200 x 900 DetailSony Cybershot DSC-HX50V (2) ISO 100 f5 1-200s 70mm 1200 x 900 Detail
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  • Sony Cybershot DSC-HX50V (5) ISO 800 f5 1-1600s 70mm 1200 x 900 DetailSony Cybershot DSC-HX50V (5) ISO 800 f5 1-1600s 70mm 1200 x 900 DetailSony Cybershot DSC-HX50V (5) ISO 800 f5 1-1600s 70mm 1200 x 900 Detail
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (6) ISO 1600 f6.3 1-1600s 70mm 1200 x 900 DetailSony Cybershot DSC-HX50V (6) ISO 1600 f6.3 1-1600s 70mm 1200 x 900 DetailSony Cybershot DSC-HX50V (6) ISO 1600 f6.3 1-1600s 70mm 1200 x 900 Detail
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (7) ISO 3200 f5 1-100s ND-Filter 70mm 1200 x 900 DetailSony Cybershot DSC-HX50V (7) ISO 3200 f5 1-100s ND-Filter 70mm 1200 x 900 DetailSony Cybershot DSC-HX50V (7) ISO 3200 f5 1-100s ND-Filter 70mm 1200 x 900 Detail
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (8) ISO 6400 f5 1-200s ND-Filter 70mm 1200 x 900 DetailSony Cybershot DSC-HX50V (8) ISO 6400 f5 1-200s ND-Filter 70mm 1200 x 900 DetailSony Cybershot DSC-HX50V (8) ISO 6400 f5 1-200s ND-Filter 70mm 1200 x 900 Detail
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (9) ISO 12800 f5 1-400s ND-Filter 70mm 1200 x 900 DetailSony Cybershot DSC-HX50V (9) ISO 12800 f5 1-400s ND-Filter 70mm 1200 x 900 DetailSony Cybershot DSC-HX50V (9) ISO 12800 f5 1-400s ND-Filter 70mm 1200 x 900 Detail

In den Detailansichten werden die Unterschiede zwischen den Modellen deutlicher. Fangen wir mit der Canon an. Deren Aufnahmen zeigen viele Detail und sehen sehr ausgewogen aus. Ab ISO 800 werden die ersten Bildstörungen (Rauschen) sichtbar und ein minimaler Detailverlust ist zu erkennen. Die Seile werden nicht mehr so präzise wiedergegeben, wie in den niedrigen ISO-Werten. Bei ISO 1600 nehmen diese Störungen nochmal leicht zu, ein weiterer Detailverlust wird sichtbar. In der höchsten ISO Stufe von ISO 6400 ist das Bildrauschen dann deutlich sichtbar, aber immer noch auf einem erträglichen Niveau. Hier scheint sich die etwas geringere Auflösung von 12 Megapixeln bezahlt zu machen.

Auch bei der Fujifilm ist bis ISO 400 die Bildqualität überzeugend und zeigt praktisch keine Bildstörungen. Auch hier sehen die Aufnahmen ausgewogen aus und zeigen viele Details. Ab ISO 800 werden die ersten Störungen sichtbar, die bei ISO 1600 etwa auf dem gleichen Niveau bleiben. Mit den Störungen gehen erste feine Details verloren. Deutlich wird das dann bei ISO 3200. Hier sind feine Details bereits verschwunden und die Bildstörungen (Rauschen) sind deutlich sichtbar. Während die Aufnahme mit ISO 6400 noch erträglich aussieht, sind auf dem Foto mit höchstem ISO-Wert von ISO 12800 so deutliche Störungen sichtbar, dass die Aufnahme kaum zu gebrauchen ist. In den höchsten ISO-Einstellungen reduziert die Fujifilm zudem die Auflösung.

Die Nikon zeigt ein ähnliches Ergebnis, wie die Canon. Nur fehlt ihr die ISO-Empfindlichkeit von ISO 6400. Daher bleiben die Aufnahmen recht störungsfrei. Daher ist die Begrenzung auf ISO 3200 durchaus sinnvoll. In den niedrigen ISO-Einstellungen ist die Bildqualität gut und das Ergebnis sieht ausgewogen aus.

Auch die Panasonic zeigt ein ausgewogenes Ergebnis. Erfreulich: Die TZ41 zeigt bis ISO 800 nahezu keine Bildstörungen. Allerdings wird das Bild ein wenig weicher, was bedeutet, dass das Rauschen elektronisch von der Kamera heruntergerechnet wird. Dennoch sieht das Ergebnis ansprechend aus, da die Details immer noch gut zu erkennen sind. Bei ISO 1600 sind die Störungen (Rauschen) dann sichtbar. Feine Details gehen nun ebenfalls verloren, was an den Seilen gut zu sehen ist. Die Aufnahmen bei ISO 3200 zeigen noch deutlicher Bildstörungen (Rauschen) und den Verlust von Details. Dies nimmt bei ISO 6400 nocheinmal zu: Grobkörniges Rauschen ist die Folge. Diese ISO-Einstellung sollte man daher nur im Notfall wählen.

Nahezu identisch sehen die Aufnahmen der Sony aus. Auch hier sind bist ISO 800 nahezu keine Bildstörungen sichtbar. Die Aufnahmen sind scharf, zeigen viele Details und sehen harmonisch aus. Ähnlich wie bei der Panasonic nehmen die Bildstörungen zu, fallen aber bei ISO 6400 nicht so stark aus. Hier scheint die Elektronik der Sony etwas stärker einzugreifen und das Bild etwas zu glätten. Klar geht das zu Lasten der Detailwiedergabe. Insgesamt sieht das Ergebnis dennoch gut aus.

 

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TOP 6 – Videofunktionen und Sonstiges

Klar, alle fünf Kameras haben eine Videofunktion und alle filmen in vollder HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Unterschiede gibt es lediglich bei der Bildwiederholrate und der Datenrate. Die beste Aufnahmequalität bieten die Panasonic und Sony, beide nehmen mit 50 Vollbildern pro Sekunde (50p) und einer Datenrate von 28 Mbit/s auf. Aufnahmeformat ist dann AVCHD. Mit beiden Modellen kann man zusätzlich im MP4-Format aufnehmen, dann allerdings mit geringerer Datenrate. Vorteil des MP4-Formats: Diese Videos lassen sich auch mit etwas leistungsschwächeren Computern bearbeiten und auch auf Tablett-Computern. Bei beiden Kameras ist die Bildqualität sehr gut. Die Videos sind detailreich, zeigen realistische Farben und sind kontrastreiche. Beide Kameras führen Schärfe und Belichtung zügig nach. Lediglich in der maximalen Zoomeinstellung der Sony kann es zu minimalen Unschärfen kommen.  

Die Canon und die Fujifilm filmen mit 60 Bildern pro Sekunde. Allerdings schweigen sich beide Modelle darüber aus, ob es 60 Vollbilder sind (60p) oder Halbbilder (60i). Beim begutachten der Videos scheint es mir, als sähen die Videos nicht ganz zu knackig aus, wie die der Panasonic und Sony. Die Unterschiede sind allerdings recht gering, dennoch sehe ich Panasonic und Sony vorn. Selbstverständlich kann man mit allen Modellen während der Videoaufnahme zoomen und alle sind mit einem eingebauten Stereo-Mikrofon ausgestattet.

Die Nikon filmt in voller HD-Auflösung mit 30 Vollbildern pro Sekunde filmt (30p). Wesentlich schlechter sehen die Videos dennoch nicht aus. Und: Die Nikon hat extrem viele Videoformate, zwischen denen man wählen kann. Unter anderem das iFrame-Format, ein Videoformat, das sich besonders gut für Mobil-Geräte wie iPhone und iPad eignet. Außerdem bietet die Nikon verschiedene Zeitlupen- und Zeitrafferfunktionen.

Insgesamt gefallen mir die Videofunktionen und die Qualität der Reisezoomkameras gut. Sicher darf man keine Wunder erwarten, aber die Qualität kann sich durchaus sehen lassen. Und für ein schickes Video zwischendurch reicht es allemal. Wie bei der Ausstattung und der Bildqualität haben die Kameras da noch mal ordentlich zugelegt. vor allem was die Geschwindigkeit des Autofokus und die Nachführung der Belichtungs anbelangt, sind die Kameras im Vergleich zu früher deutlich besser geworden. Das gefürchtete Helligkeits-Pumpen gibt es bei den getesteten Modellen nur noch in Ausnahmefällen und kritischen Beleuchtungssituationen.

Alle Kameras haben übrigens einen HDMI-Ausgang – die Canon und Fujifilm einen Mini-HDMI- und die Nikon, Panasonic und Sony einen Micro-HDMI-Anschluss. Entsprechene Kabel gibt es in meiner Zubehör-Übersicht für die Reisezoom-Kameras. 

Und was bieten die kleinen Knipsen sonst noch?

Sony Cybershot DSC-HX50V

Noch einige wichtige Punkte zur Sony. Die kürzeste Belichtungzeit beträgt 1/1600 Sekunde, die längste 30 Sekunden. Mit an Bord der sogenannte Smile-Shutter, bei dem die Kamera auslöst, wenn sie ein lachendes Gesicht erkennt. Dieser Funktion kann man auch als Selbstauslöser nutzen: Einfach mit grimmigem Gesicht vor die Kamera stellen und dann lächeln – klick, und schon ist die Aufnahme im Kasten. In den beiden Automatikeinstellungen i-Auto (intelligente Automatik) und i-Auto+ (überlegene Automatik) kann man mit einem Druck auf die untere Taste des Vierwegeschalters Helligkeit, Farbe, Lebhaftigkeit und Bildeffekt live einstellen und sieht das Ergebnis direkt auf dem Kontrollmonitor. 

Eine weitere Funktion: Panoramaaufnahmen. Hierbei muss die Kamera mit heruntergedrücktem Auslöser lediglich übers Motiv geschwenkt werden. Dabei macht die Sony zahlreiche Einzelaufnahmen und fügt die anschließend automatisch zu einem Panorama zusammen. Gewählt wird diese Funktion am Programmwahlrad auf der Kameraoberseite unter dem Punkt i-Panorama. Im Menü kann lässt sich unter dem Punkt "Panoramabildgröße" festlegen, wie groß das Panorama werden soll: 120 Grad, 180 Grad oder 360 Grad. Zusätzlich gibt es nicht die Funktion "Panorama in hoher Auflösung". Dabei muss die Kamera hochkant gehalten werden und dann geschwenkt werden. Hierbei werden rund 120 Grad erfasst und die Aufnahme hat eine Auflösung von 10480 x 4096 Bildunkten – das sind 42 Megapixel. Das Ergebnis sieht beeindruckend aus, wenn das Motiv passt. Denn: Bei Panorama-Aufnahmen sollte sich der Motiv in einer einheitlichen Entfernung liegen. Sprich ein Schwenk, der beispielsweise an einer nahen Mauer beginnt und einem fernen Stadtpanorama endet, wird nicht perfekt aussehen und Übergänge zeigen.

Apropos Programmwahlrad: Da gibt es noch die Einstellung "MR". Darunter verbirgt sich der Speicherabruf für drei individuelle Einstellungen. Sprich: Hier kannst du drei Kamera-Setups speichern, um sie dann in der entsprechenden Situation blitzschnell abrufen zu können. Das Schöne dabei: Beim Aufruf werden die entsprechenden Einstellung angezeigt, so dass man sich die nicht merken muss. Ach ja, falls ich es noch nicht erwähnt habe: Neben dem Programmwahlrad gibt es ein Drehrad zur Einstellung der Belichtungskorrektur – das geht blitzschnell und einfach.

In der Wiedergabefunktion bietet die Sony neben der drahtlosen Bildübertragung per WLAN zu Smartphone oder PC, die Möglichkeit, Fotos nachträglich zu bearbeiten. Allerdings ist das Ganze ein wenig fummelig, wie ich finde. Ach ja: Wenn man mal nicht mehr weiter weiß hilft die Sony dem Fotografen. Einfach die Fragezeichen-Taste unten rechts auf der Kamerarückseite drücken und man bekommt eine kompakte Bedienungsanleitung auf dem Kontrollbildschirm präsentiert.

Panasonic Lumix DMC-TZ41

Die kürzeste Belichtungszeit de TZ41 beträgt 1/2000 Sekunde, die längste vier Sekunden. Hier hat die Sony mit 30 Sekunden ein wenig mehr zu bieten. Die Panasonic bietet wie die Sony ein Schwenk-Panorma. Schöner Pluspunkt: Es können diverse Kreativ-Filter verwendet werden. Allerdings ist der Weg dahin etwas umständlich. Hat man die Panorama-Funktion per Programmwahlrad eingestellt, drückt man die rechte Taste des Vierwege-Schalters. Nun wird zunächst die Aufnahme-Richtung des Panoramas festgelegt und mit einem Druck auf die OK-Taste bestätigt. Nun erscheint die Auswahl der Kreativfilter.

Im Wiedergabe-Menü bietet die Panasonic eine Reihe von interessanten Funktion, wie beispielsweise die Anzeige des Standortes auf der Karte. Dazu einfach die Taste "EXPOSURE/MAP" drücken, während ein aufgenommenes Bild angezeigt wird. Voraussetzung: Das Bild wurde mit eingeschalteter GPS-Funktion aufgenommen. 

Canon PowerShot SX280HS

Die Canon bietet Belichtungszeiten von 15 Sekunden bis 1/3200 Sekunde. Eine interessante Funktion ist die Einstellung "Hybrid Auto" auf dem Programmwahlrad. Hierbei nimmt die Canon nicht nur ein Foto auf, sondern zusätzlich einen kurzen Video-Clip. Diese Clips lassen sich später zu einem Video-Tagebuch zusammenstellen. Neben den Motivprogrammen und Kreativ-Filtern hat die Canon die Einstellung "LIVE". Ist die gewählt, reicht ein Druck auf die FUNC/SET-Taste und die Einstellungen Hell/Dunkel, Neutral/Lebendig und Kalt/Warm können verändert werden, wobei das Ergebnis direkt auf dem Kontrollbildschirm zu sehen ist.

Eine weiterer Programmpunkt ist der Modus "Diskret". Dabei werden alle Töne sowie der Blitz ausgeschaltet. Die Funktion ist gut geeignet, um beispielsweise in Mussen oder während Konzerten zu fotografieren. Und noch ein letzter Punkt auf dem Programmwahlrad sei erwähnt: der Videomodus. Klar kann man jederzeit ein Video starten, in dem der Video-Aufnahme-Knopf (roter Punkt) gedrückt wird. Dabei stehen allerdings keine Möglichkeiten der Bildgestaltung zur Verfügung. Das ist der Fall, wenn der Videomodus gewählt wird. Wird hier die Taste FUNC/SET gedrückt, lassen sich die My Colors-Effekte wählen sowie der Videomodus: Standard oder Zeitlupen-Movie. Hierbei stehen die Geschwindigkeiten von 240 oder 120 Bilder pro Sekunde zur Wahl. 

 

Fujifilm F900EXR

Kürzeste Belichtungszeit der Fuji ist 1/2000 Sekunde, die längste zwei Sekunden. Die kleinste Blendenöffnung beträgt in der Weitwinkeleinstellung f10 und in der Teleeinstellung f16. Während alle anderen Kameras lediglich im JPEG-Format die Bilder speichern, kann die Fujifilm F900EXR als einzige auch im RAW-Format speichern. Wer also seine Bilder gerne professionell am Computer nachbearbeitet, ist mit der Fuji gut bedient. Wie die Sony hat die Fuji unter dem Programmpunkt "Adv." eine Panorama-Funktion. Auch hier stehen die Einstellungen 120 Grad, 180 Grad und 360 Grad zur Verfügung. Die Funktionsweise ist exakt die gleiche: Einfach übers Motiv schwenken und die F900EXR nimmt mehrere Fotos auf, die dann automatisch zu einem Panorama zusammengefügt werden. Für die Panorama-Funktion können verschiedene Filmsimulationen gewählt werden, unter anderem Velvia und Schwarz-Weiß. Bei der Canon habe ich den Modus "Diskret" erwähnt. Diesen gibt es bei der Fuji zwar nicht per Wahlrad, aber per Tastendruck: Einfach die Taste DISP/BACK länger drücken und der Ruhe-Modus wird eingeschaltet. Genauso wird er auch wieder ausgeschaltet. Den anderen Trick mit dem langen Drücken der E-Fn-Taste um den Sonnenschein-Modus des Displays einzuschalten, habe ich bereits erwähnt. 

Nikon Coolpix S9500 

Wie schon erwähnt hat die Nikon keine Möglichkeit, Blende und Belichtungszeit individuell zu wählen. Dafür gibt es eine recht clevere Funktion, die allerdings gut versteckt im Menü ist: den "Pre-Shot-Cache". Den gibt's im Aufnahmemenü unter dem Punkt "Serienaufnahme". Dabei nimmt die Kamera kontinuierlich Bilder auf, sobald der Auslöser angetippt wird. Drückt man nun den Auslöser runter, werden fünf Bilder vor dem Auslösen und fünf danach aufgenommen – einziger Haken an der Sache: Lediglich in verringerter Auflösung von zwei Megapixeln. Apropos Auflösung: Was ich bei der Nikon vermisse sind verschiedene Bildformate, wie beispielsweise 3:2 oder 1:1. Vor allem aber das native HD-Format 1920 x 1080 wäre interessant, da sich diese Aufnahmen perfekt für die Wiedergabe auf Flachfernsehern eignen.

Eine interessante Funktion ist das nachträgliche Bearbeiten von Fotos. In der Widergabefunktion können verschiedene Effekte angewendet werden und – für einige Fotografen interessant – eine Sprachnotiz zum Foto gesprochen werden. Als Effekte stehen unter anderem Gemälde, High- und Low-Key, Fisheye, Sterneffekt, Monochrom mit hohem Kontrast sowie diverse selektive Farbeinstellungen zur Verfügung.

 

Zusammenfassung

Soweit zu den wichtigsten zusätzlichen Funktionen der Kameras. Sicher ist mir noch die ein oder andere Funktion durch die Lappen gegangen und ich habe sie nicht erwähnt. Das aber sicher nicht mit Absicht, aber bei der Vielfalt der Möglichkeiten und er umfangreichen Ausstattung der Modelle, ist es kaum möglich alle Punkte zu erwähnen. Ich denke aber, dass ich einen guten Überblick über die fünf Reisezoom-Kameras geben konnte. Und nun geht's zum Fazit - meinem Fazit. 

 

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Das Finale – Mein Fazit

Eine Woche Test liegt hinter mir. Fünf Reisezoom-Kameras mussten sich auf der Insel bewähren und zeigen was in ihnen steckt. Ich muss sagen: Ich bin begeistert. Vor nicht allzu langer Zeit wäre eine solche Bildqualität und Ausstattung nicht denkbar. In den gerade mal 200 Gramm – gut die Sony 300 Gramm – leichten Gehäusen steckt eine Menge Technik. Und das gute daran: Es sind nicht nur überflüssige Spielerein, sondern durchaus sinnvolle Dinge, wie das WiFi-Modul und der GPS-Empfänger. Dabei bleibt die Bildqualität glücklicherweise nicht auf der Strecke. Und selbst der Pixelwahn von Sony und Panasonic hat nicht die negativen Folgen, die ich befürchtet hatte. Klar bleibt die Frage, ob einen solche Kamera mit einem winzigen Sensor tatsächlich 20 oder 18 Megapixel haben muss – immerhin beweist Canon, dass es auch mit 12 Megapixeln klasse Bildqualität gibt. Aber dank elektronischer Tricks kann auch den Super-Megapixlern die Bildqualität sehen lassen. Trotzdem nochmal der Hinweis: Es sind und bleiben Kompaktkameras mit einem kleinen Sensor und einer begrenzten Bildqualität. Wer mehr will, muss auf eine System- oder Spiegelreflexkamera aufsteigen.

Und wie sieht nun meine Fazit im einzelnen aus? Ich finde, das Testfeld teilt sich in zwei Fraktionen auf: Auf der einen Seite die Canon PowerShot SX280HS (Foto ganz rechts), die Fujifilm F900EXR (Foto mitte) und die Nikon S9500 (Foto links)und auf der anderen Seite die Panasonic Lumix DMC-TZ41 und die Sony Cybershot DSC-HX50V. Die ersten drei Modelle sind solide, gut ausgestattet und sind leicht und kompakt perfekt für die Jackentasche. Zudem sind die Canon und die Nikon noch recht günstig und können durch ein prima Preis-Leistungsverhältnis überzeugen. Die Fuji überzeugt vor allem durch die Möglichkeit, Fotos auch im RAW-Format zu speichern – das kann keine andere Kamera aus dem Testfeld.

Die beiden anderen Modelle – die Panasonic Lumix DMC-TZ41 (Foto ganz links) und Sony Cybershot DSC-HX50V (Foto links) – sind mit Ausstattung vollgestopft, wobei jede für sich bestimmt Highlights hat. Die Sony: Ganz klar der 30fach Zoom, an den keine andere rankommt. So viel Brennweite in einem so kompakten Gehäuse und dazu noch eine gute Bildqualität, das gefällt mir. Zudem die guten WiFi-Funktionen und viele zusätzliche Funktionen wie die Panorama-Funktion. Und als Sahnehäubchen gibt's den Blitzschuh dazu, auf den – wenn der Geldbeutel es hergibt – auch ein elektronischer Sucher von passt.

Bei der Panasonic ist es der Touchscreen, der viele Funktionen erleichtert und sind es die tollen WiFi-Funktionen, die mich überzeugen. Hier ganz speziell die Möglichkeit, Fotos bereits im Hintergrund während des Fotografierens auf Smartphone oder Tablett-PC zu übertragen. Dazu gibt's viele Motivprogramme, kreative Filter, Panorama-Funktion und eine durchdachte Bedienung. Dazu liegen beide Kameras noch klasse in der Hand – mit guten Griffstegen auf der Vorderseite. Kleine Nachteil der Sony: Sie ist etwas schwerer und größer .... und das teuerste Modell des Testfeldes. Übrigens: Wer bei der Sony ein paar Euro sparen möchte, kann zum Modell Cybershot DSC-HX50 greifen – einziger Unterschied: Die HX50 hat kein GPS-Modul, ansonsten sind die HX50 und HX50V absolut identisch. Rund 30 Euro ist das kleine Modell günstiger.

Hier die Zusammenfassung der Plus- und Minus-Punkte der einzelnen Kameras:

 
PLUS - leicht und kompakt
- WLAN-Modul eingebaut
- leicht und kompakt
- WLAN-Modul eingebaut
- gute Makro-Funktion
- nimmt im RAW-Format auf
- gute Panorama-Funktion
- sehr leicht und   kompakt
- WLAN-Modul eingebaut
- viele Belichtungs-funktionen für Einsteiger
- sehr gute Makro-Funktion
- sehr leicht und Kompakt
- WLAN-Modul eingebaut
- sehr umfangreiche WiFi-Funktionen
- Kontrollmonitor mit Touchscreen
- gute Makro-Funktion
- gute Panorama-Funktion
- elektronischer Sucher als Zubehör erhältlich
- WLAN-Modul eingebaut
- umfangreiche WiFi-Funktionen
- 30fach-Zoom
- sehr gute Makro-Funktion
- gute Panorama-Funktion

MINUS - keine Belichtungs-reihen-Funktion
- etwas schwache Makro-Funktion
- GPS nur über Smartphone möglich -keine Belichtungs-reihen-Funktion
- keine manuelle Belichtungs-einstellung möglich
  - Schwer und groß

Und jetzt ist es an dir das für dich passende Modell zu wählen. Ich habe alle wesentlichen Punkt aufgezeigt, erklärt und die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle gegenübergestellt. Eigentlich sollte keine Fragen mehr offen bleiben und die Entscheidung leicht fallen. Und wenn du jetzt fragst, welche ich nehmen würde .... die Pana-Sony .... 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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