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TOP 6 – Videofunktionen und Sonstiges

Klar, alle fünf Kameras haben eine Videofunktion und alle filmen in vollder HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Unterschiede gibt es lediglich bei der Bildwiederholrate und der Datenrate. Die beste Aufnahmequalität bieten die Panasonic und Sony, beide nehmen mit 50 Vollbildern pro Sekunde (50p) und einer Datenrate von 28 Mbit/s auf. Aufnahmeformat ist dann AVCHD. Mit beiden Modellen kann man zusätzlich im MP4-Format aufnehmen, dann allerdings mit geringerer Datenrate. Vorteil des MP4-Formats: Diese Videos lassen sich auch mit etwas leistungsschwächeren Computern bearbeiten und auch auf Tablett-Computern. Bei beiden Kameras ist die Bildqualität sehr gut. Die Videos sind detailreich, zeigen realistische Farben und sind kontrastreiche. Beide Kameras führen Schärfe und Belichtung zügig nach. Lediglich in der maximalen Zoomeinstellung der Sony kann es zu minimalen Unschärfen kommen.  

Die Canon und die Fujifilm filmen mit 60 Bildern pro Sekunde. Allerdings schweigen sich beide Modelle darüber aus, ob es 60 Vollbilder sind (60p) oder Halbbilder (60i). Beim begutachten der Videos scheint es mir, als sähen die Videos nicht ganz zu knackig aus, wie die der Panasonic und Sony. Die Unterschiede sind allerdings recht gering, dennoch sehe ich Panasonic und Sony vorn. Selbstverständlich kann man mit allen Modellen während der Videoaufnahme zoomen und alle sind mit einem eingebauten Stereo-Mikrofon ausgestattet.

Die Nikon filmt in voller HD-Auflösung mit 30 Vollbildern pro Sekunde filmt (30p). Wesentlich schlechter sehen die Videos dennoch nicht aus. Und: Die Nikon hat extrem viele Videoformate, zwischen denen man wählen kann. Unter anderem das iFrame-Format, ein Videoformat, das sich besonders gut für Mobil-Geräte wie iPhone und iPad eignet. Außerdem bietet die Nikon verschiedene Zeitlupen- und Zeitrafferfunktionen.

Insgesamt gefallen mir die Videofunktionen und die Qualität der Reisezoomkameras gut. Sicher darf man keine Wunder erwarten, aber die Qualität kann sich durchaus sehen lassen. Und für ein schickes Video zwischendurch reicht es allemal. Wie bei der Ausstattung und der Bildqualität haben die Kameras da noch mal ordentlich zugelegt. vor allem was die Geschwindigkeit des Autofokus und die Nachführung der Belichtungs anbelangt, sind die Kameras im Vergleich zu früher deutlich besser geworden. Das gefürchtete Helligkeits-Pumpen gibt es bei den getesteten Modellen nur noch in Ausnahmefällen und kritischen Beleuchtungssituationen.

Alle Kameras haben übrigens einen HDMI-Ausgang – die Canon und Fujifilm einen Mini-HDMI- und die Nikon, Panasonic und Sony einen Micro-HDMI-Anschluss. Entsprechene Kabel gibt es in meiner Zubehör-Übersicht für die Reisezoom-Kameras. 

Und was bieten die kleinen Knipsen sonst noch?

Sony Cybershot DSC-HX50V

Noch einige wichtige Punkte zur Sony. Die kürzeste Belichtungzeit beträgt 1/1600 Sekunde, die längste 30 Sekunden. Mit an Bord der sogenannte Smile-Shutter, bei dem die Kamera auslöst, wenn sie ein lachendes Gesicht erkennt. Dieser Funktion kann man auch als Selbstauslöser nutzen: Einfach mit grimmigem Gesicht vor die Kamera stellen und dann lächeln – klick, und schon ist die Aufnahme im Kasten. In den beiden Automatikeinstellungen i-Auto (intelligente Automatik) und i-Auto+ (überlegene Automatik) kann man mit einem Druck auf die untere Taste des Vierwegeschalters Helligkeit, Farbe, Lebhaftigkeit und Bildeffekt live einstellen und sieht das Ergebnis direkt auf dem Kontrollmonitor. 

Eine weitere Funktion: Panoramaaufnahmen. Hierbei muss die Kamera mit heruntergedrücktem Auslöser lediglich übers Motiv geschwenkt werden. Dabei macht die Sony zahlreiche Einzelaufnahmen und fügt die anschließend automatisch zu einem Panorama zusammen. Gewählt wird diese Funktion am Programmwahlrad auf der Kameraoberseite unter dem Punkt i-Panorama. Im Menü kann lässt sich unter dem Punkt "Panoramabildgröße" festlegen, wie groß das Panorama werden soll: 120 Grad, 180 Grad oder 360 Grad. Zusätzlich gibt es nicht die Funktion "Panorama in hoher Auflösung". Dabei muss die Kamera hochkant gehalten werden und dann geschwenkt werden. Hierbei werden rund 120 Grad erfasst und die Aufnahme hat eine Auflösung von 10480 x 4096 Bildunkten – das sind 42 Megapixel. Das Ergebnis sieht beeindruckend aus, wenn das Motiv passt. Denn: Bei Panorama-Aufnahmen sollte sich der Motiv in einer einheitlichen Entfernung liegen. Sprich ein Schwenk, der beispielsweise an einer nahen Mauer beginnt und einem fernen Stadtpanorama endet, wird nicht perfekt aussehen und Übergänge zeigen.

Apropos Programmwahlrad: Da gibt es noch die Einstellung "MR". Darunter verbirgt sich der Speicherabruf für drei individuelle Einstellungen. Sprich: Hier kannst du drei Kamera-Setups speichern, um sie dann in der entsprechenden Situation blitzschnell abrufen zu können. Das Schöne dabei: Beim Aufruf werden die entsprechenden Einstellung angezeigt, so dass man sich die nicht merken muss. Ach ja, falls ich es noch nicht erwähnt habe: Neben dem Programmwahlrad gibt es ein Drehrad zur Einstellung der Belichtungskorrektur – das geht blitzschnell und einfach.

In der Wiedergabefunktion bietet die Sony neben der drahtlosen Bildübertragung per WLAN zu Smartphone oder PC, die Möglichkeit, Fotos nachträglich zu bearbeiten. Allerdings ist das Ganze ein wenig fummelig, wie ich finde. Ach ja: Wenn man mal nicht mehr weiter weiß hilft die Sony dem Fotografen. Einfach die Fragezeichen-Taste unten rechts auf der Kamerarückseite drücken und man bekommt eine kompakte Bedienungsanleitung auf dem Kontrollbildschirm präsentiert.

Panasonic Lumix DMC-TZ41

Die kürzeste Belichtungszeit de TZ41 beträgt 1/2000 Sekunde, die längste vier Sekunden. Hier hat die Sony mit 30 Sekunden ein wenig mehr zu bieten. Die Panasonic bietet wie die Sony ein Schwenk-Panorma. Schöner Pluspunkt: Es können diverse Kreativ-Filter verwendet werden. Allerdings ist der Weg dahin etwas umständlich. Hat man die Panorama-Funktion per Programmwahlrad eingestellt, drückt man die rechte Taste des Vierwege-Schalters. Nun wird zunächst die Aufnahme-Richtung des Panoramas festgelegt und mit einem Druck auf die OK-Taste bestätigt. Nun erscheint die Auswahl der Kreativfilter.

Im Wiedergabe-Menü bietet die Panasonic eine Reihe von interessanten Funktion, wie beispielsweise die Anzeige des Standortes auf der Karte. Dazu einfach die Taste "EXPOSURE/MAP" drücken, während ein aufgenommenes Bild angezeigt wird. Voraussetzung: Das Bild wurde mit eingeschalteter GPS-Funktion aufgenommen. 

Canon PowerShot SX280HS

Die Canon bietet Belichtungszeiten von 15 Sekunden bis 1/3200 Sekunde. Eine interessante Funktion ist die Einstellung "Hybrid Auto" auf dem Programmwahlrad. Hierbei nimmt die Canon nicht nur ein Foto auf, sondern zusätzlich einen kurzen Video-Clip. Diese Clips lassen sich später zu einem Video-Tagebuch zusammenstellen. Neben den Motivprogrammen und Kreativ-Filtern hat die Canon die Einstellung "LIVE". Ist die gewählt, reicht ein Druck auf die FUNC/SET-Taste und die Einstellungen Hell/Dunkel, Neutral/Lebendig und Kalt/Warm können verändert werden, wobei das Ergebnis direkt auf dem Kontrollbildschirm zu sehen ist.

Eine weiterer Programmpunkt ist der Modus "Diskret". Dabei werden alle Töne sowie der Blitz ausgeschaltet. Die Funktion ist gut geeignet, um beispielsweise in Mussen oder während Konzerten zu fotografieren. Und noch ein letzter Punkt auf dem Programmwahlrad sei erwähnt: der Videomodus. Klar kann man jederzeit ein Video starten, in dem der Video-Aufnahme-Knopf (roter Punkt) gedrückt wird. Dabei stehen allerdings keine Möglichkeiten der Bildgestaltung zur Verfügung. Das ist der Fall, wenn der Videomodus gewählt wird. Wird hier die Taste FUNC/SET gedrückt, lassen sich die My Colors-Effekte wählen sowie der Videomodus: Standard oder Zeitlupen-Movie. Hierbei stehen die Geschwindigkeiten von 240 oder 120 Bilder pro Sekunde zur Wahl. 

 

Fujifilm F900EXR

Kürzeste Belichtungszeit der Fuji ist 1/2000 Sekunde, die längste zwei Sekunden. Die kleinste Blendenöffnung beträgt in der Weitwinkeleinstellung f10 und in der Teleeinstellung f16. Während alle anderen Kameras lediglich im JPEG-Format die Bilder speichern, kann die Fujifilm F900EXR als einzige auch im RAW-Format speichern. Wer also seine Bilder gerne professionell am Computer nachbearbeitet, ist mit der Fuji gut bedient. Wie die Sony hat die Fuji unter dem Programmpunkt "Adv." eine Panorama-Funktion. Auch hier stehen die Einstellungen 120 Grad, 180 Grad und 360 Grad zur Verfügung. Die Funktionsweise ist exakt die gleiche: Einfach übers Motiv schwenken und die F900EXR nimmt mehrere Fotos auf, die dann automatisch zu einem Panorama zusammengefügt werden. Für die Panorama-Funktion können verschiedene Filmsimulationen gewählt werden, unter anderem Velvia und Schwarz-Weiß. Bei der Canon habe ich den Modus "Diskret" erwähnt. Diesen gibt es bei der Fuji zwar nicht per Wahlrad, aber per Tastendruck: Einfach die Taste DISP/BACK länger drücken und der Ruhe-Modus wird eingeschaltet. Genauso wird er auch wieder ausgeschaltet. Den anderen Trick mit dem langen Drücken der E-Fn-Taste um den Sonnenschein-Modus des Displays einzuschalten, habe ich bereits erwähnt. 

Nikon Coolpix S9500 

Wie schon erwähnt hat die Nikon keine Möglichkeit, Blende und Belichtungszeit individuell zu wählen. Dafür gibt es eine recht clevere Funktion, die allerdings gut versteckt im Menü ist: den "Pre-Shot-Cache". Den gibt's im Aufnahmemenü unter dem Punkt "Serienaufnahme". Dabei nimmt die Kamera kontinuierlich Bilder auf, sobald der Auslöser angetippt wird. Drückt man nun den Auslöser runter, werden fünf Bilder vor dem Auslösen und fünf danach aufgenommen – einziger Haken an der Sache: Lediglich in verringerter Auflösung von zwei Megapixeln. Apropos Auflösung: Was ich bei der Nikon vermisse sind verschiedene Bildformate, wie beispielsweise 3:2 oder 1:1. Vor allem aber das native HD-Format 1920 x 1080 wäre interessant, da sich diese Aufnahmen perfekt für die Wiedergabe auf Flachfernsehern eignen.

Eine interessante Funktion ist das nachträgliche Bearbeiten von Fotos. In der Widergabefunktion können verschiedene Effekte angewendet werden und – für einige Fotografen interessant – eine Sprachnotiz zum Foto gesprochen werden. Als Effekte stehen unter anderem Gemälde, High- und Low-Key, Fisheye, Sterneffekt, Monochrom mit hohem Kontrast sowie diverse selektive Farbeinstellungen zur Verfügung.

 

Zusammenfassung

Soweit zu den wichtigsten zusätzlichen Funktionen der Kameras. Sicher ist mir noch die ein oder andere Funktion durch die Lappen gegangen und ich habe sie nicht erwähnt. Das aber sicher nicht mit Absicht, aber bei der Vielfalt der Möglichkeiten und er umfangreichen Ausstattung der Modelle, ist es kaum möglich alle Punkte zu erwähnen. Ich denke aber, dass ich einen guten Überblick über die fünf Reisezoom-Kameras geben konnte. Und nun geht's zum Fazit - meinem Fazit. 

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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