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TOP 1 – Brennweitenvergleich und erste Aufnahmen

Als erstes wollte ich wissen, wie sich die Brennweitenunterschiede im Bild auswirken. Also ab zum Panorama an den Hörnumer-Leuchtturm. In der ersten Reihe seht ihr die Weitwinkelaufnahmen, wieder in alphabetischer Reihenfolge, also Canon, Fuji, Nikon, Panasonic und Sony – in der Bildunterschrift stehen die Kameratypen auch noch mal. In der zweiten Reihe dann die Teleaufnahmen.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 800 x 600 Pixel heruntergerechnet. 

In der ersten Reihe sind die Weitwinkel-, in der zweiten Reihe die Telaufnahmen.
  • Canon PowerShot SX280HS (1) Weitwinkel 25mmCanon PowerShot SX280HS (1) Weitwinkel 25mmCanon PowerShot SX280HS (1) Weitwinkel 25mm
  • Fujifilm F900EXR (1) Weitwinkel 25 mmFujifilm F900EXR (1) Weitwinkel 25 mmFujifilm F900EXR (1) Weitwinkel 25 mm
  • Nikon Coolpix S9500 (1) Weitwinkel 25 mmNikon Coolpix S9500 (1) Weitwinkel 25 mmNikon Coolpix S9500 (1) Weitwinkel 25 mm
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (1) Weitwinkel 24 mmPanasonic Lumix DMC-TZ41 (1) Weitwinkel 24 mmPanasonic Lumix DMC-TZ41 (1) Weitwinkel 24 mm
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (1) Weitwinkel 24 mmSony Cybershot DSC-HX50V (1) Weitwinkel 24 mmSony Cybershot DSC-HX50V (1) Weitwinkel 24 mm
  • Canon PowerShot SX280HS (2) Tele 500mmCanon PowerShot SX280HS (2) Tele 500mmCanon PowerShot SX280HS (2) Tele 500mm
  • Fujifilm F900EXR (2) Tele 500 mmFujifilm F900EXR (2) Tele 500 mmFujifilm F900EXR (2) Tele 500 mm
  • Nikon Coolpix S9500 (2) Tele 550 mmNikon Coolpix S9500 (2) Tele 550 mmNikon Coolpix S9500 (2) Tele 550 mm
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 (2) Tele 480 mmPanasonic Lumix DMC-TZ41 (2) Tele 480 mmPanasonic Lumix DMC-TZ41 (2) Tele 480 mm
  • Sony Cybershot DSC-HX50V (2) Tele 720 mmSony Cybershot DSC-HX50V (2) Tele 720 mmSony Cybershot DSC-HX50V (2) Tele 720 mm

Wie zu erwarten, ist zwischen der Weitwinkelbrennweite von 24 und 25 Millimetern quasi kein Unterschied zu erkennen. Hier kann keine sich keine Kamera einen Vorteil verschaffen. Ganz anders sieht das Im Telebereich aus. Hier liefert die Sony ein überragendes Ergebnis. Gerade im Vergleich zu der Panasonic (Foto rechts), deren Aufnahme vor der Sony gezeigt wird, fällt der Unterschied mehr als deutlich aus. Der Unterschied zwischen der Canon und Fuji mit 500 Millimetern und der Nikon mit 550 Millimetern ist sichtbar, fällt aber nicht so deutlich aus, wie bei der Sony.

Stellt sich nun aber die Frage, wie gut lässt die Super-Brennweite eigentlich aus der Hand nutzen, denn die Testaufnahmen wurden vom Stativ gemacht, damit der Bildausschnitt möglichst identisch ist. Also den Standort ändern und die kleinen Knipsen in die Hand nehmen. Jetzt den Zoom  ausgefahren, die Kamera hochkant nehmen und das Motiv anvisieren. Hierbei fällt sofort auf: Alle Kameras sind mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Wie sich das zeigt? Das Bild steht relativ ruhig im Display obwohl ich die Kamera gar nicht so ruhig halten kann – bei dem Wind. Das Gute: Alle Kameras zeigen ein ruhiges Bild. Aber es gibt feine Unterschiede. Am besten machen die Stabis der Panasonic und Sony (Foto links) ihren Job – da steht das Bild wirklich ruhig auf dem Display. Ebenfalls gut: die Nikon. Etwas zittriger sieht das Bild der Fujifilm aus. Auch das Bild der Canon steht ruhig, allerdings läuft das Bild leicht nach. Das ist beim Anpeilen des Motivs ein wenig irritierend und erschwert es, den perfekten Ausschnitt zu treffen.

Und noch etwas fällt auf: Bei voll ausgefahrenem Zoom ist es noch schwieriger, die Kamera waagrecht, ober bei Hochkantaufnahmen senkrecht zu halten. Schließlich will niemand einen Leuchtturm wie den schiefen Turm von Pisa aufnehmen. Eine elektronische Wasserwaage ist bei solchen Motiven eine gute Hilfe, die haben allerdings nur die Panasonic und die Sony – wobei die der TZ4 eine 3D-Wasserwaage ist, die der Sony nur eine 2D-Wasserwaage.

TiPP: Bei der Panasonix Lumix DMC-TZ41 wird die Wasserwaage durch mehrfaches Drücken der "DISP"-Taste eingeschaltet. Genau so funktioniert das bei der Sony. Hier ist die "DISP"-Taste die obere des Vierwege-Kombischalters. Nach dem Druck darauf wird ein kleines Auswahlmenü angezeigt wird, die Wasserwaage ist der zweite Punkt von oben. 

Noch mal zurück zu den Brennweiten. Eine Faustregel beim Fotografieren sagt: Um verwacklungsfreie Aufnahmen zu bekommen, sollte die Belichtungszeit immer der Kehrwert der Brennweite sein. Ein Beispiel: Beträgt die Brennweite 50 Millimeter, sollte die Belichtungszeit 1/50 Sekunde – also bei den meisten Kameras 1/60 – betragen. Ist die Brennweite 250 Millimeter sind es entsprechend 1/250 Selunde. Nun würde das für die Reisezoom-Kameras bedeuten, dass sich die optimale Belichtungszeit über den Brennweitenbereich ändert. Sprich habe ich die Weitwinkeleinstellung gewählt, reicht eine Belichtungszeit von 1/25 Sekunde oder gerundet nach oben 1/50 Sekunde. Dabei kann dann die Blende auch weiter geschlossen werden, so dass der Bereich der Schärfentiefe groß wird. Ein guter Wert wäre beispielsweise Blende f8.0 oder f11. Stellst du den Zoom dann auf die längste Brennweite, sollte die Belichtungszeit entsprechend verkürzt werden, also beispielsweise bei 500 Millimetern auf 1/500 Sekunde. Dabei müsste dann entsprechend eine kleine Blende eingestellt werden. Warum ich das erzähle? Weil ich von eine intelligenten Automatik einer Kamera genau dieses Verhalten erwarte.

Bildstabilisatoren

Ein Test der fünf Modell zeigt aber, dass nur die Fujifilm (Foto rechts) diesem Prinzip folgt. Besonders daneben liegt die Sony: Die wählt bei gleichen Lichtverhältnissen 1/600 Sekunde in der Weitwinkeleinstellung und 1/250 Sekunde in der maximalen Teleeinstellung von 720 Millimetern – und nutzt dabei nicht die größt mögliche Blendenöffnung aus. Hier heißt es also genau darauf zu achten, welche Belichtungszeit die Kamera bei der maximalen Brennweite in der Programmautomatik wählt und gegebenenfalls manuell einzugreifen. Die Canon, Nikon und Panasonic wählen schon in der Weitwinkeleinstellung die kleinste Blendenzahl (größte Blendenöffnung) und eine entsprechend kurze Belichtungszeit. Geht man dann in die Weitwinkeleinstellung ändert sich auch die Ausgangsblende (siehe Tabelle), so dass die Kamera nur noch eine längere Belichtungszeit einstellen kann. Auch hier heißt es genau zu kontrollieren, welche Belichtungszeit in der Teleeinstellung von der Kamera gewählt wird. Sonst besteht die Gefahr, dass Aufnahmen mit maximaler Brennweite trotz Bildstabilisator verwackelt sind.

Die gleichen übrigens rund drei Belichtungsstufen aus. Was heißt das? Wenn wir die eben genannte Regel berücksichtigen, würde man bei einer Brennweite von 500 Millimetern mit 1/500 Sekunde belichten um ein verwacklungsfreies Bild zu bekommen. Der Bildstabi gleicht rund drei Stufen aus, was bedeutet 1. Stufe von 1/500 auf 1/250 – 2. Stufe von 1/250 auf 1/125 – 3. Stufe von 1/125 auf 1/60 Sekunde. Sprich: Ich kann bei einer Brennweite von 500 Millimetern statt mit 1/500 mit 1/60 Sekunde fotografieren und bekomme ein verwacklungsfreies Foto. Und genau das probiere ich jetzt mal aus und zeige später die Ergebnisse.

So und hier sind die Ergebnisse. Aber ganz ehrlich: So wirklich viel lässt sich damit nichts anfangen. Denn während ich von Systemkameras und Spiegelreflexkameras gewohnt bin, dass ich mal eben die Belichtungszeit reduzieren kann, kann das bei den fünf Reisezooms lange nicht so einfach. Fangen wir mal mit der Nikon (Foto links) an - dem widerspenstigsten Kandidaten. Die hat erst gar nicht die Möglichkeit die Blende gezielt zu wählen. Das Programm "A" gibt es bei der S9500 nämlich gar nicht. Da gibt es auf dem Programmrad die "Effekte", das "Smart-Portraits", "Gegenlicht", "Nacht-Portraits", "Motivautomatik" und "Automatik". Von einem Programm, mit dem ich gezielt die Blende – oder Belichtungszeit – einstellen kann, ist weit und breit nichts zu sehen.

Die Belichtungsprogramme

Bei den vier übrigen Kameras gibt es das Programm zumindest schon mal – die haben die Standards P (Programm), A (Blendenvorwahl = Zeitautomatik), S (Vorwahl der Belichtungszeit = Blendenautomatik) und M (manuelles Einstellen von Blende und Belichtungszeit). Aber auch das ist keine Garantie, dass man die Zeit beliebig wählen kann. So kann bei der Fujifilm im Belichtungsprogramm "S" die ISO-Empfindlichkeit nicht beliebig eingestellt werden, sondern nur in vier Automatik-Einstellungen: AUTO (400), (800), (1600) und (3200). Warum das ist so? Keine Ahnung, denn in den Einstellungen P, A und M kann die ISO-Empfindlichkeit genau eingestellt werden. 

Doch auch das ist noch keine Garantie fürs einfache Verstellen der Belichtungszeit. Warum? Weil die kleinen Kameras nur einen sehr geringen Blendenspielraum haben. Die Ausgangsblenden beginnen bei rund f3.5 in der Weitwinkeleinstellung und f6.3 in der Teleeinstellung. Den größten Spielraum hat die Fuji, deren kleinste Blendenöffnung ist in der Weitwinkeleinstellung f10 und in der Teleeinstellung f16. Bei der Sony ist die kleinste Blendenöffnung durchgängig f8.0. Das heißt in der Teleeinstellung ist der Spielraum gerade mal von f6.3 bis f8.0. Genau so sieht es bei der Panasonic und der Canon aus: Kleinste Blendenöffnung ist auch hier f8.0 durchgängig. Bei der Nikon kann ich den Wert nur mit ausprobieren ermitteln und da komme ich in der Weitwinkeleinstellung auf f6.8 und in der Teleeinstellung auf f12.6. Ein ordentlicher Spielraum, der mir aber nicht so viel Bringt, da ich ja weder Belichtungszeit noch Blende gezielt einstellen kann.

 

 

Trotz dieser Probleme habe ich versucht die Belichtungszeiten ein wenig zu verlängern, um die Leistungsfähigkeit der Bildstabis zu testen. Ach ja: Bei der Sony kann man den Stabi übrigens nicht komplett abschalten. Und hier die Ergebnisse bei maximaler Brennweite und reduzierter Belichtungszeit.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 600 x 800 Pixel heruntergerechnet. 

Aufnahmen in maximaler Telebrennweite und verlängerter Belichtungszeit
  • Canon PowerShot SX280HS 500mm 1-250sCanon PowerShot SX280HS 500mm 1-250sCanon PowerShot SX280HS 500mm 1-250s
  • Fujifilm F900EXR 500mm 1-60sFujifilm F900EXR 500mm 1-60sFujifilm F900EXR 500mm 1-60s
  • Nikon Coolpix S9500 550mm 1-500sNikon Coolpix S9500 550mm 1-500sNikon Coolpix S9500 550mm 1-500s
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 500mm 1-250sPanasonic Lumix DMC-TZ41 500mm 1-250sPanasonic Lumix DMC-TZ41 500mm 1-250s
  • Sony Cybershot DSC-HX50V 720mm 1-320sSony Cybershot DSC-HX50V 720mm 1-320sSony Cybershot DSC-HX50V 720mm 1-320s

Die Bilder zeigen, dass die Bildstabis ihre Arbeit sehr gut machen. Alle Aufnahmen sind trotz etwa längerer Belichtungszeit (bezogen auf die verwendete Brennweite) scharf. Allerdings sollte eins noch erwähnt werden: Bei maximaler Brennweite ist schon erhebliche Konzentration und ein ruhige Händchen erforderlich, um das Motiv präzise zu treffen – gerade bei der Sony. Ich habe auch einige Aufnahmen schießen müssen, um den Leuchtturm halbwegs präzise in die Mitte der Aufnahme zu bekommen. Anders als bei Spiegelreflexkameras fehlt bei den Kompakten die "Augenstütze". Die kleinen werden quasi frei schwebend vor dem Körper gehalten und können nur schwer mit den Armen stabilisiert werden. Bei Kameras mit Sucher ist das deutlich einfacher, weil die Kamera vors Auge gedrückt wird und so eine zusätzliche Stabilisierung bekommt.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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