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TOP 1 – Der Sensor und die Ausstattung

In beiden Kameras werkelt ein APS-C-Sensor. Bei der Canon EOS 70D hat er 20 Megapixel und die Abmessungen 22,5 x 15,0 Millimeter, bei der Pentax K-3 sind es 24 Megapixel und 23,5 x 15,6 Millimeter. Im Ergebnis sind das bei der Pentax dann Bilddateien mit einer maximalen Auflösung von 6016 x 4000 Pixel und bei der Canon 5472 x 3648 Pixel. Wie sich dieser Unterschied in der Bildqualität auswirkt, werde ich später überprüfen. Neben der Auflösung ist ein interessanter Punkt der ISO-Bereich, der vom Sensor abgedeckt wird. Bei der Canon geht der von ISO 100 bis ISO 12800 und kann zusätzlich auf ISO 25600 erweitert werden. Etwas größer ist der Bereich bei der K-3: Hier geht er ebenfalls von ISO 100 als niedrigstem Wert, bis ISO 51200. Rein nominell leistet die Pentax also etwas mehr, ob dieser Wert allerdings in der Praxis auch einsetzbar ist, wird dann erst der Test zeigen. Noch ein Wort zu den Belichtungszeiten: Hier bieten beide Kameras die gleichen Möglichkeiten. Sowohl die Canon als auch die Pentax können neben der Langzeitbelichtung Verschlusszeiten zwischen 30 Sekunden und 1/8000 Sekunde. 

Fangen wir ganz profan mit der Anzahl der Tasten, Schalter und Drehräder an. Immerhin wollen die ja vom Fotografen am besten blind bedient werden. Und so macht es durchaus Sinn, einen kurzen Überblick darüber zu vermitteln. Bei der Canon sind es der Ein-/Ausschalter, das Programmwahlrad, ein Drehrad beim Auslöser, ein Kombidrehrad mit Vierwegeschalter auf der Kamerarückseite plus SET-Taste in der Mitte und LOCK-Schalter zum Ausschakten des Drehrades, sowie 15 Tasten und eine Taste zum Öffnen des eingebauten Blitzes. Dazu kommt noch der Schalter, zum Wählen der Betriebsarten Foto oder Video. Die Pentax hat ebenfalls den Ein-/Ausschalter sowie das Programmwahlrad. Der erste Unterschied betrifft die Drehräder: Hier hat die Pentax eins vorne am Auslöser sowie eins auf der Kamerarückseite. Die Vierwegetasten plus OK-Taste sind nicht auf einem Drehrad angeordnet, wie bei der Canon. Dazu kommen 13 Tasten, ein Umschalter zum Wählen zwischen Autofokus und manuellem Fokus, plus – wie bei der Canon – ein Schalter, um zwischen den Betriebsarten Foto und Video zu wählen. Die Taste zum Öffnen des Blitzes gibt es ebenfalls. Einen Unterschied gibt es bei der Bedienung des Programmwahlrades. Bei der Canon muss ein kleiner Knopf im Zentrum des Rades gedrückt werden, um zwischen den Belichtungsprogrammen wählen zu können. Die Pentax hat diesen Knopf im Zentrum des Programmwahlrades ebenfalls, allerdings kann man mit einem kleinen Wählhebel unter dem Rad einstellen, ob der Knopf aktiv ist. Sprich: Steht der Hebel nicht auf LOCK, so kann das Programmwahlrad jederzeit gedreht werden, steht er auf LOCK, muss der Knopf in der Mitte gedrückt werden.

Weiter geht's mit den Displays. Beide Kamera haben neben dem Haupt-Bildschirm auf der Rückseite einen kleinen auf der rechten Kameraoberseite. Darauf werden alle wichtigen Einstellungen angezeigt. Praktisch: Bei der Pentax wird der autoamtisch beleuchtet, sobald man den Auslöser antippt. Die Canon hat neben dem kleinen Anzeigefeld eine Taste, um es zu beleuchten. Übrigens – auch wenn ich nerve: Wie gehabt sind die Tasten der Kameras nicht beleuchtet. Warum sind die Hersteller nicht dazu fähig, diese Funktion endlich einzubauen. Das würde die Arbeit bei schlechtem Licht deutlich erleichtern. Die angezeigten Informationen sind bei beiden Displays ähnlich umfangreich und gut ablesbar. Ein kleiner Unterschied: Die Beleuchtung der Canon ist orange, die der Pentax grün und vielleicht etwas kontrastreicher.

Bei den großen Kontrollbildschirmen auf der Kamerarückseite gibt es einen wesentlichen Unterschied: Der der Pentax K-3 ist fest eingebaut, der der Canon lässt sich ausklappen, drehen und ist ein Touchscreen. Ich persönlich finde den Monitor der 70D sehr angenehm und praktisch und sehe hier einen Vorteil der Canon. Der K-3-Bildschirm hat eine Diagonale von 8,1 Zemtimeter und eine Auflösung von gut einer Million Pixel. Die 70D hat einen etwas kleineren Monitor mit 7,7 Zentimetern Diagonale bei gleicher Auflösung. Die minimal geringere Größe ist vermutlich der Klapp- und Drehbarkeit des Monitors geschuldet. Auf beiden Bildschirmen kann sowohl das Live-Bild aufgerufen werden, als auch alle Kamera-Einstellungen eingeblendet werden. Hier gefällt mir Pentax K-3 deutlich besser. Das Monitorbild ist farbig, gut strukturiert, sehr klar lesbar und deutlich. Hier finde ich auf den ersten Blick alle wichtigen Einstellungen. Bei der Canon 70D ist die Monitoranzeige einfarbig. Die Aufteilung der Informationen ist etwas "langweilig" – wichtige und unwichtige Informationen werden gleich groß angezeigt. Aber sicher ist das eine Frage des persönlichen Geschmacks. 

Der Touchscreen der Canon arbeitet sehr präzise und schnell. Innerhalb der Menüs kann die Navigation vollständig per Touchscreen ausgeführt werden, ebenfalls wenn es um die Einstellung bestimmter Funktionen geht. Prinzipiell kann die Kamera komplett per Touchscreen gesteuert werden - muss sie aber nicht. Praktisch: In der Live-View-Ansicht der EOS 70D kann der Fokuspunkt per Fingerzeig auf den Touchscreen  festgelegt werden. Bei der Pentax geht das nicht, hier mit der Fokuspunkt per Vierwegeschalter verschoben werden. Geht auch, ist aber eben nicht ganz so praktisch. 

Gehäuse, Sensor, Tasten, Drehräder, Monitor – was gibt's noch wichtiges? Zu jeder modernen Kamera gehört ein Bildstabilisator. Ohne den geht's heute nicht mehr, deswegen haben beide natürlich auch einen. Einen Unterschied gibt's allerdings in der Ausführung. Bei der Pentax sitzt der in der Kamera – sprich der Sensor bewegt sich – und bei der Canon ist der in die Objektive eingebaut. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. Ein ganz wesentlicher Vorteil des eingebauten Pentax-Stabis: Auch mit alten Objektiven funktioniert der. Und das ist gerade bei Pentax ein wichtiges Argument, denn es gibt noch viel gute alte Linsen, die man an der Pentax nutzen kann. Dieses "Altglas" funktioniert ohne Probleme. Bei Canon zieht das Argument nicht so, denn den EF-Anschluss gibt es noch nicht so lange, so dass es da kein "echtes" Altglas gibt. Und die alten Canon FD-Linsen lassen sich an der 60D nicht verwenden. Alle neuen hochwertigen Objektive von Canon sind mit einem Stabi ausgestattet. Und wer jetzt nach dem Vorteil des Systems fragt – hier ist einer: Verwendet man Objektive mit großer Brennweite, so kann der Stabi schon beim anvisieren des Motivs durch den Sucher eingeschaltet werden. Sprich das Bild ist bereits vor dem Auslösen stabilisiert und kann präziser angepeilt werden – das Bild ein einfach ruhiger. Bei der Pentax ist das nicht so, da ja der Sensor letzendlich erst die Stabilisierung macht und daber beim Blick durch den Sucher noch außen vor ist. Was die Qualität der Stabilisierung anbelangt, liegen beide Systeme auf dem gleichen Niveau und liefern zwischen zwei bis drei Blendenstufen Vorteil. Was heißt das? Würde man ein Motiv normalerweise mit 1/250 Sekunde fotografieren, um es scharf abzubilden, geht das dank Bildstabilisator noch mit 1/60 oder 1/30 Sekunde. Bei den Canon-Objektive erkennt man übrigens an dem Zusatz IS (Image Stabilizer = Bildstbilisator), ob sie stabilisiert sind.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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