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Sony NEX-3N – Digitale
Systemkamera mit APS-C-Sensor

Next NEX – neben der Alpha SLT-A58 gibt's auch eine neue NEX – die NEX-3N. Die Systemkamera mit Wechselobjektiven richtet sich vor allem an die Einsteiger in dieser Klasse. Für 499 Euro gibt's die Kamera in schwarz oder weiß inklusive Kit-Objektiv. Und für's kleine Geld gibt's immerhin eine Menge Kamera: 16 Megapixel-Sensor im APS-C-Format, Klapp-Monitor mit 7,5 Zentimeter Diagonale, diverse Bildeffekte und Filmen im Full-HD-Format (1920 x 1080 Bildpunkte) inklusive Stereoton. Sie ist verpackt in einem kompakten Gehäuse: 11,0 Zentimeter breit, 6,2 Zentimeter hoch und 3,5 Zentimeter tief – natürlich ohne Objektiv. Das Ganze bringt dann inklusive Akku und Speicherkarte gerade mal 270 Gramm auf die Waage.

Ausstattung und Bedienung richten sich klar an den Einsteiger. Also denjenigen, der entweder in die Digitalfotografie einsteigen möchte und sich mit einer Systemkamera alle Wege offen halten möchte, oder den Aufsteiger von einer Kompakten. Der Vorteil einer Systemkamera gegenüber einer Kompakten ist ganz klar die Möglichkeit, unterschiedliche Objektive zu verwenden. Im Standard-Kit wird das 16-55 Millimeter-Zoom-Objektiv mitgeliefert. Wer jetzt schon ein bisschen mehr Möglichkeiten haben möchte, kann sich für das Kit mit zwei Objektiven entscheiden, da ist dann noch das 55-210 Millimeter-Telezoom im Paket dabei. Dafür werden zusätzliche 250 Euro fällig, so dass das Doppel-Kit dann 740 Euro kostet. Noch mal ein Wort zu den Brennweiten. In der Kamera arbeitet ein Sensor im APS-C-Format, was bedeutet, dass sich die Brennweiten der Objektive um den Faktor 1,6 verlängern, wenn man es mit dem Kleinbildformat vergleichen möchte. Das kleine Objektiv hat damit eine Brennweite von 25-88 Millimeter und das Tele von 88-336 Millimeter.

Die wichtigsten Daten habe ich ja schon erwähnt. Dazu noch ein paar Ergänzungen: Die Videoaufnahmen gibt's ja in Full-HD, die Bildwiederholfrequenz beträgt entweder 50i (50 Halbbilder pro Sekunde) oder 25p (25 Vollbilder pro Sekunde). Aufgezeichnet wird entweder im AVCHD- oder MP4-Format. Damit bekommt der Videofilmer die Möglichkeit, seine Aufnahmen auch auf leistungsschwachen Computern oder Tablet-PCs, wie dem Apple iPad, anzuschauen und zu bearbeiten.

Die ISO-Empfindlichkeit der NEX-3N kann bis auf ISO 16000 gesteigert werden. Obwohl es sowohl Kamera als auch Sensor sicherlich könnten, bremst Sony die NEX-3N hier aus und geht nicht bis ISO 25600. Ein wenig auf die Bremse tritt Sony aber auch bei einem weiteren Punkt: Der Serienbildgeschwindigkeit. Mehr als 2,5 Bilder pro Sekunde sind mit der NEX-3N nicht möglich. Aber gut, für eine Einsteigerkamera ist das ausreichend, ebenso wie die Auflösung des Kontrollmonitors mit gut 460.000 Bildpunkten. Dass die NEX keinen Touchscreen hat, kann man sich ja schon denken. Ach ja und bevor Missverständnisse aufkommen: Einen elektronischen Sucher hat die NEX-3N natürlich auch nicht – das kann man aber bei dem Preis auch nicht erwarten. Dafür gibt es ja die NEX-6 und NEX-7. Ach ja, im Nebensatz habe ich es ja schon erwähnt, aber hier nochmal ganz klar: Die NEX-3N gibt es in den Farben schwarz und weiß. 

Meine Einschätzung

Mit der NEX-3N macht es Sony Einsteigern leicht, in die Welt der System-Fotografie einzusteigen. Die neue Kleine ist ordentlich ausgestattet und dürfte dank des 16-Megapixel-Sensors eine ordentliche Bildqualität abliefern. Schön, dass Sony nicht an Details wie dem Klappmonitor gespart hat, sondern den auch in der Einsteigerklasse spendiert. Sicher, ein Touchscreen wäre noch schöner, aber man kann nicht alles haben. Immerhin gibt es reichlich Ausstattung mit vielen Bildeffekten wie Schwenkpanorama. Die Kamera gibt's in schwarz und weiß für 499 Euro im kleinen Kit und 749 Euro im Doppel-Kit. Ab März sollen alle Varianten im Handel zu bekommen sein. 

 

 

 

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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