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Nikon 1 V2

Nikon 1 V2 – Systemkamera

Kaum ein Monat ist seit der Photokina vergangen und schon eröffnet Nikon den nächsten Reigen neuer Kameras. Diesmal geht es um die Produktfamilie der Systemkamera Nikon 1. Das neue Modell hört auf den Namen V2. Was mir als erstes auffällt: Wirklich schön ist die Neue nicht. Während die meisten Kamera-Hersteller inzwischen besonderes Augenmerk auf das Design legen, scheint Nikon davon nicht viel zu halten. Der Griff wirkt sehr klobig und kantig. Der integrierte Blitz und Sucher wirken schon fast wie ein Fremdkörper auf der Kamera: Eckig, klobig, unförmig. In meinen Augen strahlt die Nikon keine Eleganz aus. Aber vielleicht ändert sich meine Meinung ja, wenn ich die V2 in meinen Händen halte und von Angesicht zu Linse begutachen kann.

Nach meinem Gemecker nun zu den Fakten. In der Kamera werkelt ein 14-Megapixel-CMOS-Sensor dessen ISO-Empfindlichkeit im Bereich von ISO 160 bis ISO 6400 eingestellt werden kann. Der Sensor hat ein Format von 13,2 x 8,8 Millimeter. Ich bin gespannt, wie er sich beim Test schlägt. Wie immer richtet sich mein besonderes Augenmerk dabei auf die Detailwiedergabe und das Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten.

Neben dem Kontrollbildschirm mit einer Diagonale von 7,5 Zentimetern und einer Auflösung von 921.000 Bildpunkten gibt es noch einen Kontrollmonitor. Der hat eine Diagonale von 1,2 Zentimetern und löst mit 1,4 Millionen Bildpunkten auf. Ich gehe davon aus, dass damit ein recht gutes Sucherbild hinzubekommen ist. Die Auflösung liegt allerdings unterhalb der einiger Mitbewerber, beispielsweise der Sony NEX6 und NEX7. Deren Kontrollbildschirmchen haben mit 2,4 Millionen Bildpunkten eine extrem hohe Auflösung und sind außerdem in OLED-Technik gebaut. Nikon greift hier auf die etwas einfachere TFT-LCD-Technik zurück. Immerhin ist der Sucher mit einem Augensensor ausgestattet, so dass die Kamera automatisch zwischen Kontrollbildschirm und Sucher umschaltet. Ach ja, der Kontrollbildschirm ist weder ein Touchscreen, noch dreh- oder klappbar.

Wie es sich für eine anspruchsvolle Kamera gehört, hat die V2 alle wichtigen Belichtungsprogramme und manuellen Einstellmöglichkeiten. Die werden am großen Einstellrad auf der Kameraoberseite gewählt. Daneben befindet sich ein zweites Drehrad, mit dem verschiedene Funktionen wie Belichtungskorrektur, ISO-Empfindlichkeit oder Weißabgleich eingestellt werden können. Das Bedienkonzept ähnelt damit wohl ziemlich genau dem der Sony NEX7. 

Ein wesentlicher Unterschied zu den anderen Nikon 1-Modellen soll laut Nikon die hohe Geschwindigkeit der Kamera sein. Beworben wird die V2 immerhin mit dem markigen Spruch: "I am the fast camera" - "ICH BIN die schnelle Kamera". Und was heißt das nun? Bei voller Auflösung und kontinuierlichem Autofokus soll die neue Nikon 15 Bilder pro Sekunde machen. Bei feststehendem Autofokus sollen es sogar bis zu 60 Bilder pro Sekunde sein. Ich bin gespannt, ob diese Werte im Praxistest auch erreicht werden. Wenn ja, dann wäre das tatsächlich ziemlich flott. Wie schon bei den Vorgängermodellen hat die V2 den sogenannten Smart Photo Selector. Dabei puffert die Kamera kontinuierlich Bilder in schneller Folge, solange der Auslöser angetippt wird. Wird der dann gedrückt, wählt die Kamera aus 20 gespeicherten Bildern das Beste und vier weitere Alternativen, die gespeichert werden. Eine neue Funktion ist die Live Zeitlupe. Dabei puffert die Kamera vierzig Aufnahmen, spielt die nach dem Auslösen auf dem Monitor ab. Der Fotograf kann daraus das Perfekte wählen und per Druck auf den Auslöser bestätigen. Wie das in der Praxis klappt, werde ich prüfen. Im Prinzip finde ich solche Funktionen ja ganz spannend, frage mich allerdings, wieviele Fotografen diese auch tatsächlich nutzen.

Inzwischen eine Selbstverständlichkeit: Filmen in HD. Mit der V2 geht das natürlich auch in voller Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Allerdings nicht mit 50 Vollbildern (50p) sondern entweder mit 60 Halbbildern (60i) oder 30 Vollbildern (30p). Für die meisten Motive dürfte das völlig ausreichen. Eine interessante Funktion: In reduzierter Auflösung kann man extreme Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 1200 Bildern pro Sekunde drehen. Wie das aussieht, werde ich euch in meinem Test zeigen.

Fü die V2 bietet Nikon einiges an Zubehör an: Einen neuen Blitz SB-N7, den Bajonettadapter FT1, den Funkadapter WU-1b für mobile Geräte und den GPS-Empfänger GP-N100. Außerdem wird Nikon die Objektivpalette im nächsten Jahr erweitern. In der Entwicklung sollen sich ein leistungstarkes 10fach-Zoomobjektiv, ein Weitwinkel-Zoomobjektiv sowie ein lichtstarkes Portrait-Tele befinden. 

 

Meine Einschätzung

Was Ausstattung und Funktionsumfang anbelangt, gibt's bei der Nikon 1 V2 nichts auszusetzen. Da ist alles drin und dran, was man von einer modernen Kamera erwartet. Der elektronische Sucher wird sicherlich bei vielen Fotografen auf Gegenliebe stoßen. Fraglich ist allerdings, ob das beim Design auch so ist. Aber vielleicht bewerte ich diesen Faktor ja auch über und bei den Käufern zählen doch eher die inneren Werte. Auf jeden Fall rundet die V2 die Nikon 1-Serie nach oben perfekt ab und bietet nun auch dem ambitionierten Fotografen eine Nikon-Systemkamera, mit der er all seinen manuellen Spielwünschen folgen kann. Die Nikon 1 V2 wird es ab Ende November im Handel geben.

Das Kit mit dem Nikkor VR 10-30 mm gibt es in den Farbvarianten weiß oder schwarz für 899 Euro. Im Kombikit mit dem Nikkor VR10-30 mm und Nikkor VR 30-110 mm ebenfalls in schwarz oder weiß für 1079 Euro. Den neuen Blitz SB-N7 – natürlich auch in schwarz oder weiß – gibt es dann für 159 Euro.

 

Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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