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Sony CyberShot DSC-RX10

Sony CyberShot DSC-RX1, CyberShot DSC-RX100 – was fehlt da noch? Richtig! Die Sony CyberShot DSC-RX10. Genau die hat Sony nun herausgebracht. Nun die spannende Frage: Was für ein Typ Kamera ist das. Die RX1 ist das Nobelmodell mit 24-Megapixel-Vollformatsensor und 35 Millimeter Festbrennweite, die RX100 ist die Edel-Kompakte mit 20 Megapixel Sensor im Format 13,2 x 8,8 Millimeter und 3,6fach Zoom. Was fehlt? Eine edele Bridge- oder Superzoom-Kamera. Treffer. Genau das ist die RX10. Die Eckdaten: 20 Megapixel-Sensor im 1"-Zoll-Format mit den Abmessungen 13,2 x 8,8 Millimeter, 8fach-Zoomobjektiv mit einer Brennweite von 24 bis 200 Millimetern (umgerechnet auf das Kleinbildformat) und das bei einer durchgängigen Lichtstärke von f2.8. Und wie nicht anders zu erwarten, kommt das Objektiv aus Linsenschmiede Zeiss – um es genau zu sagen: ein Vario-Sonnar T*. Dazu gibt's einen Klappmonitor – ohne Touchscreen – und einen elektronischen Sucher. Ach ja: Ein eingebautes WLAN-Modul inklusive NFC-Chip-Kopplung gibt es auch noch. Also ein ordentlich ausgestattetes Gesamtpaket, dass verspricht, mit ordentlicher Bildqualität an den Start zu gehen ... ich bin gespannt. Denn immerhin ist die RX10 nicht gerade ein Schnäppchen und kostet rund 1000 Euro (Stand Januar 2014).

Inzwischen hat die RX10 einen Konkurrenten bekommen: Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000. Im Test der Panasonic stelle ich beide Kameras gegenüber und vergleiche die wichtigsten Punkte der Sony und Panasonic. Es lohnt sich also auch diesen Test zu lesen.

Schon beim Auspacken fällt das wuchtige Objektiv auf. Klar bei einer über den gesamten Brennweitenbereich durchgängigen Ausgangslichtstärke von f2.8 und dem entsprechend großen Sensor müssen die Linsen entsprechend groß sein. Der Filterdurchmesser beträgt immerhin 62 Millimeter. Zum Vergleich: Das 35 Millimeter f2.0 Objektiv der Vollformat-RX1 hat einen Filterdurchmesser von 49 Millimetern. Das wuchtige Objektiv sorgt dann auch dafür, dass die RX10 gut 800 Gramm auf die Waage bringt. Dabei ist sie 12,9 Zentimeter breit, 8,8 Zentimeter hoch und 12,0 Zentimeter tief – inklusive Okularpolster. Die Tiefe nimmt bei voller Telebrennweite dann allerdings auf 17,8 Zentimeter zu. Trotz der Größe und des Gewichts liegt die RX10 gut in der Hand. Der Griff ist gut ausgeformt und recht griffig. Selbst mit einem großen Händen kann ich die Sony gut und sicher halten. 

Kommen wir nun zur Bedienung der RX10.

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TOP 1 – Tasten, Schalter und Drehräder - die Bedienung

Auf der linken Oberseite der RX10 befindet sich das Programmwahlrad. Hier stehen zur Wahl P (Programm), A (Aperture - Blende = Blendenvorwahl), S (Shutter - Verschluss = Zeitvorwahl), M (manuell = manuelle Wahl von Belichtungszeit und Blende), zwei Speicher 1 und 2, Video-Aufnahme, Panorama-Funktion, Motiv-Programme (SCN) und Vollautomatik (AUTO). In der Einstellung SCN kannst du zwischen neun Motivprogrammen wählen: Portrait, Sportaktion, Makro, Landschaft, Sonnenuntergang, Nachtszene, Handgehaltene Aufnahme in der Dämmerung, Nachtaufnahme und Anti-Beweguns-Unschärfe wählen. Der Wechsel geht entweder bequem per kleinem Drehrad auf der Kamerarückseite oder im "Aufnahme-Menü 6" (Kamerasymbol) unter dem Menüpunkt "Szenenwahl". Ist die Einstellung AUTO gewählt, gibt es die intelligente Automatik (grüne Kamera) und die überlegene Automatik (goldene Kamera). In beiden Einstellungen übernimmt die Kamera alle Einstellungen automatisch. Das sind neben Belichtungszeit und Blende die ISO-Empfindlichkeit, das Motivprogramm und einige andere Werte. In der überlegenen Automatik übernimmt die Kamera neben den bereits erwähnten Kameraeinstellungen zusätzlich die Schärfung und Rauschreduzierung der Aufnahmen. Umgeschaltet werden die beiden Modi ebenfalls im "Aufnahme-Menü 6" unter dem Punkt "Modus Automatik". 

Noch ein paar Hinweise zur Panorama-Funktion: Wie gewohnt muss man bei der Sony die Kamera einfach bei gedrücktem Auslöser in die entsprechende Richtung bewegen um so ein Panorama-Bild aufzunehmen. Die Kamera macht dabei zahlreiche Einzelaufnahmen, die anschließend automatisch zu einem Panorama zusammengesetzt werden. Im Kameramenü kannst du im Bereich "Aufnahmeeinstellungen 1" (kleine Kamera) unter den Punkten "Panorama: Größe" und "Panorama: Ausricht" sowohl die Größe als auch die Ausrichtung festlegen. "Standard" hat dabei einen Winkel von etwa 120 Grad (8.192 x 1.856 Bildpunkte) und "Breit" rund 180 Grad (12.416 x 1.856 Bildpunkte). Ein Tipp: Für etwas "höhere" Panorama-Aufnahmen kannst du die Kamera im Hochformat für das Panorama verwenden. Dazu wählst du zunächst die Richtung "unten" – am schnelltsten geht das per Drehrad auf der Kamera-Rückseite. Im Menü dann den Winkel "Breit" wählen. Nun die Kamera ins Hochformat nehmen mit dem Griff nach oben und von links nach rechts schwenken. Raus kommt ein Panorama mit einer Auflösung von 5.536 x 2.160 Bildpunkten.

Auf der rechten Kameraoberseite ist der Auslöser, an dem sich sowohl der Einschalter als auch der Zoomhebel befindet. Außerdem die frei belegbarer Funktionstaste "C" (Custom) sowie das Drehrad für die Belichtungskorrektur. Praktisch: Ein kleines Anzeigefeld auf dem die wichtigsten Einstellungen angezeigt werden. Das sind unter anderem die Blende, Belichtungszeit, Akkustand, Weißabgleich, Bildfolgemodus, Anzahl der verbleibenden Aufnahmen und gegebenenfalls die ISO-Empfindlichkeit.

Auf der Kamera-Vorderseite von vorne gesehen rechts, befindet sich ein kleiner Wahlschalter, um zwischen den verschiedenen Fokus-Methoden zu wählen: S (Single - Einzelautofokus), C (Continous - kontinuierlicher Autofokus), DMF (Direkter Manualfokus - Kombination aus Autofokus und manuellem Fokus) sowie MF (manueller Fokus). Wenn wir schon auf der Vorderseite der Kamera sind: Am Objektiv gibt es zwei Drehringe. Einer zum einstellen der Blende zwischen den Werten f2.8 und f16. Auf der linken Seite etwas unterhalb kann per Schalter gewählt werden, ob die Blendenstufen einrasten sollen oder kontinuierlich eingestellt werden können. Der Schalter ist mit "CLICK" beschriftet. Der zweite Ring am Objektiv wechselt die Funktion. Steht die Kamera auf einer der Autofokus-Varianten, so wird mit einem Dreh am Ring gezoomt. Ist das manuelle Fokussieren gewählt, wird am Drehring die Schärfe eingestellt. Beide Ringe sind sehr solide gearbeitet und gleiten perfekt – ein haptisches Vergnügen. 

Kommen wir nun zur Rückseite der RX10. Der Kontrollmonitor hat eine Diagonale von 7,5 Zentimetern und bei einer Auflösung von 1,44 Millionen Pixeln. Der Bildschirm lässt sich 90 Grad nach oben und rund 45 Grad nach unten neigen. Leider ist auch er ohne Touchscreen-Technik ausgestattet. Schade, dass Sony hier konsequent auf diese Technologie verzichtet, obwohl eigentlich aus dem Handy-Bereich ausreichend Know-How zur Verfügung steht. Ich persönlich nutze vor allem die Touch-Fokussierung und -Auslösung bei anderen Kameras sehr gerne und häufig. Auch die Navigation in den Menüs geht auf einem Touchscreen häufig schneller, als per Tasten.

Über den Kontrollmonitor befindet sich der elektronische Sucher. Dank Augensensoren schaltet er sich automatisch ein, sobald sich ein Auge davor befindet. Sony schweigt sich zwar über die genaue Auflösung des Mini-Bildschirms aus, aufgrund des brillanten Bildes gehe ich allerdings davon aus, dass er ebenfalls die aus anderen Kameras 2,4 Millionen Pixel-Auflösung hat. Das Motiv wird im elektronischen Sucher klar, deutlich, hell und detailliert angezeigt. Das gilt auch für die Darstellung der Menüs. Auf der rechten Seite des Okulars ist die Dioptrienkontrolle. Links neben dem Sucher befindet sich die MENU-Taste, rechts die MOVIE-Taste, mit der eine Videoaufnahme gestartet wird. Daneben ein kleines Einstellrad, mit dem sich zum Beispiel die Belichtungszeit verändern lässt. Darunter ist die AEL-Taste (Auto-Exposure-Lock = Speicherung der Belichtungswerte) sowie die Fn-Taste (Funktionstaste). Über die können zwölf Funktionen abgerufen werden, die sich individuell zusammenstellen lassen. Bei anderen Kameras nennt sich das Quick-Menü. Es folgt das Vierwege-Kombidrehrad mit OK-Taste in der Mitte, sowie die Wiedergabetaste und die Löschtaste (Mülleimer).

All das ist sehr griffgünstig angeordnet und übersichtlich gestaltet. Auch Einsteiger kommen mit der überschaubaren Anzahl von Bedienelementen gut zurecht und werden sich nicht überfordert werden. Noch ein Wort zur Funktionstaste: Die 2 x 6-Funktionen lassen sich im Kameramenü beim Punkt "Einstellungen 4" (kleines Zahnrad) unter "Funkt.menü-Einstlg." wählen. Hier stehen für die obere und untere Reihe jeweils 27 Kamerafunktionen zur Wahl, zwischen denen man wählen kann. Wird die Fn-Taste dann gedrückt, erscheint am unteren Rand des Bildschirm ein Feld mit den gewählten zwölf Funktionen. Die steuern Sie nun per Vierwegeschalter an. Nun können Sie entweder die große OK-Taste drücken und aus der nun angezeigten Wahl einen Punkt festlegen. Alternativ können Sie auch am Drehrad auf der Rückseite die gewünschte Einstellung direkt wählen. Hat ein Punkt mehrere Unterpunkt, lassen sich die über das obere Drehrad wählen. Hat man sich an dieses Vorgehensweise erst mal gewöhnt, geht das alles sehr flott von der Hand. Möchtest du noch die übrigen Tasten individuell zuweisen, geht das ebenfalls im Einstell-Menü unter dem nächsten Menüpunkt "Key-Benutzereinstlg.". Hier werden die verschiedenen Drehräder und Tasten – inklusive der C-Taste – programmiert. Dabei ist übrigens mit dem ersten Punkt "Steuerrad" das große Drehrad auf der Kamerarückseite gemeint. Hier schon ein wichtiger Hinweis: Auf den Punkt "Funkt. d. Mitteltaste" solltest du die Einstellung "Standard" legen. Die Mitteltaste ist die, im Zentrum des Steuerrads. Und warum auf "Standard"? Weil dann nach einem Druck auf diese Taste der Autofokuspunkt bequem verschoben werden kann. Mehr dazu später.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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TOP 2 – Die Ausstattung

Die wichtigsten Punkte hatte ich bereits erwähnt: Lichtstarkes Objektiv, 8fach-Zoom, Klappmonitor, elektronischer Sucher und Blendenring. Aber es gibt noch mehr, was in der RX10 steckt. Wie es sich für eine Kamera mit großem Zoombereich gehört, ist die Sony mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Der nennt sich bei der RX10 SteadyShot. Im "Aufnahme-Menü 6" gibt es zwei SteadyShot-Einstellungen, getrennt nach Foto und Film. Die für Foto kann kann nur ein- oder ausgeschaltet werden, bei der für Film zwischen Aktiv, Standard und Aus gewählt werden. Die Aktiv solltest du einstellen, wenn du während der Videoaufnahmen Schwenks machen möchtest, denn in dieser Einstellung gleicht die RX10 nur Bewegungen von oben nach unten aus, nicht jedoch Schwenks von links nach rechts oder umgekehrt. 

Für die Gestaltung der Aufnahmen können verschiedene Bildstile aktiviert werden, die findet man bei Sony unter dem Begriff "Kreativmodus" im "Aufnahme-Menü 4" (Kamerasymbol). Zur Wahl stehen Standard, Vivid (Lebhaft), Neutral, Klar, Tief (Low-Key), Hell (High-Key), Porträt, Landschaft, Porträt, Landschaft, Sonnenuntergang, Nachtszene, Herbstlaub, Schwarz/Weiß und Sepia. Bei allen Bildstilen können zusätzlich Kontrast, Sättigung und Schärfe in drei Plus- und Minusstufen verändert werden. Außerdem stehen sechs Speicherplätze zur Verfügung, die mit individuellen Einstellungen belegt werden können. Wem das als Spielerei noch nicht reicht, der kann sich bei den Bildeffekten – ebenfalls im Aufnahme-Menü 4" – austoben. Hier stehen 13 Effekte zur Wahl, teilweise mit weiteren individuellen Einstellungen: Spielzeugkamera, Pop-Farbe, Tontrennung: Farbe, Retro-Foto, Soft High-Key, Teilfarbe, Hochkontrast-Monochrom, Weichzeichner, HDR-Gemälde, Sattes Monochrom, Miniatur, Wasserfarbe, und Illustration. Woran man erkennt, dass es individuelle Einstellungen gibt? An den kleinen Pfeilen, die links oder rechts vom Effekt zu sehen sind. Mit einem Druck auf die linke oder rechte Taste des Vierwegeschalters können die individuellen Einstellungen aktiviert werden. Beide Funktionen können auf jeweils einen Punkt der zwölf zur Verfügung stehenden Fn-Funktionen gelegt werden. 

Natürlich gibt es nicht nur Spielereien, sondern auch wichtige Bildeinstellungen: Die Bildgröße, das Seitenverhältnis und die Qualität. Fangen wir mit der Bildgröße an. Hier kann zwischen der vollen Auflösung von 20 Megapixeln (L), einer mittleren mit 10 Megapixel (M) und einer niedrigen mit 5 Megapixel (S) gewählt werden. Wann benötigt man diese verringerten Auflösungen? Wenn man weiß, dass man nur fürs Betrachten am Flachfernseher oder Computerbildschirm fotografiert. Dann reichen die geringen Werte völlig aus. Unter dem Punkt Seitenverhältnis kannst du zwischen den Standardformaten 3 : 2 (dem Originalformat), 4 : 3, 16 : 9 und 1 : 1 wählen. Bei der Qualität stehen fünf Optionen zur Wahl: Standard, Fein und Extrafein als JPEG-Format sowie RAW und die Kombination aus RAW & JPEG. 

Den Blendenbereich von f2.8 bis f16 hatte ich bereits erwähnt. Die Belichtungszeit kann zwischen 30 Sekunden und 1/3200 Sekunde eingestellt werden. Im Belichtungsprogramm "M" kann zusätzlich die Langzeitbelichtung BULB eingestellt werden. Der ISO-Bereich der RX10 lässt sich zwischen ISO 80 und ISO 12800 einstellen. Wobei die Werte ISO 80 und ISO 100 der erweiterte ISO-Bereich ist. In der Standard-Einstellung wird die ISO-Empfindlichkeit am Drehrad auf der Kamerarückseite gewählt. Klasse: Die RX10 hat einen eingebauten ND-Filter (Graufilter). Der kann entweder manuell eingeschaltet werden oder automatisch. Eingestellt wird das im "Aufnahme-Menü 3" unter "ND-Filter". 

Kommen wir nun zu einem wichtigen Punkt: Dem Fokussieren. Wie bereits erwähnt, werden die verschiedenen Fokus-Modi per Schalter auf der Kameravorderseite gewählt. Dazu gibt es in der Autofokus-Einstellung noch verschiedene Fokusfelder, zwischen denen du wählen kannst. Den Menüpunkt findest du im "Aufnahme-Menü 3" unter "Fokusfeld". Alternativ kann der Menüpunkt natürlich auch wieder auf eine der zwölf Positionen der Fn-Taste gelegt werden. Als erster Auswahlpunkt ist da das breite Autofokusfeld, bei dem der größte Teil der Aufnahmefläche genutzt wird – rund 80 Prozent. Wird Mitte gewählt, beschränkt sich die Fläche auf den inneren Teil im Zentrum, der etwa 10 Prozent ausmacht. Als letztes kommt die interessanteste Variante: Flexible Spot. Hier gibt es drei Einstellungen: L (Large = groß), M (Medium = mittel) und S (Small = klein) – gewählt wird der wieder durch einen Druck auf die rechte oder linke Taste des Vierwegeschalters. Der Fokuspunkt kann beliebig auf der Aufnahmefläche per Vierwegeschalter positioniert werden. Damit das jederzeit klappt, ist es wichtig – wie oben bereits beschrieben – die Mitteltaste auf Standard zu setzen. So reicht es während des Fotografierens einfach die Taste zu drücken und schon kann der Fokuspunkt verschoben werden. 

Ist der manuelle Fokus gewählt, gibt es Hilfen, die das Fokussieren erleichtern. Als erstes ist da die "MF-Unterstützung", die im "Einstell-Menü 1" (kleines Zahnrad) aktiviert wird. Ist sie eingeschaltet, springt die Kamera automatisch in die Vergrößerung, sobald man am Fokusring des Objektivs dreht. Zwei verschiedene Stufen können hier mit einem Druck auf die Mitteltaste im Zentrum des Drehrads gewählt werden: 8,6fache oder 17,1fache Vergrößerung. Wie lange die Vergrößerung angezeigt werden soll, kann unter dem Punkt "Fokusvergröß.zeit" gewählt werden (2 Sek., 5 Sek. oder unbegrenzt). Ist "unbegrenzt" gewählt, kann die Vergrößerung mit einem leichten Druck auf den Auslöser wieder verlassen werden. Eine weitere Hilfe beim manuellen Scharfstellen ist das sogenannte Fokus-Peaking, was bei Sony unter dem Begriff "Kantenanhebung" im "Einstell-Menü 2" zu finden ist. Hier kann sowohl die Stärke unter "Kantenanheb.Stufe" als auch die Farbe unter "Kantenanheb.farbe" gewählt werden. Ist die Funktion eingeschaltet, zeigt die Kamera an kontrastreichen Kanten ein Farbsaum an, sobald die maximale Schärfe eingestellt ist. All das klappt übrigens auch im Modus DMF, allerdings muss dabei der Auslöser permanent leicht gedrückt werden. Und das ist nicht ganz so einfach zu koordinieren während dessen auch noch die Mitteltaste zu drücken. Und: Der Farbsaum wird natürlich nicht aufgenommen, sondern dient nur als Hilfe.

Was gibt's noch? Serienbildaufnahmen mit mit maximal zehn Bildern pro Sekunde im Burst-Modus, Selbstauslöser mit 10 oder 2 Sekunden Vorlaufzeit, Serienaufnahme mit drei oder fünf Bildern nach Selbstauslöservorlauf von 10 Sekunden sowie diverse Braketing-Einstellungen. Dann gibt es da noch diverse Einstellungen des Weißabgleichs: Neben den Standards Automatischer Weißabgleich, Tageslicht, Schatten, Bewölkt, Glühlampe, diverse Leuchtstoffröhren und Blitz, kann der Weißabgleich individuell als Kelvinwert eingestellt werden. Außerdem gibt es die manuelle Kalibrierung auf eine weiße Fläche. Darüber hinaus lässt sich der Weißabgleich noch individuell anpassen im Farbquadrat – mehr geht nicht. Dann wäre da noch die 3D-Wasserwaage, die Lächelerkennung, der sogenannnte Soft-Skin-Effekt für weiche Gesichter bei Porträts und einige andere Punkte. Es gibt nichts, was ich vermisse – außer dem Touchscreen und den beleuchteten Tasten. Ja, ich nerve damit so lange, bis endlich ein Hersteller mal seine Tasten beleuchtet. 

Und weiter geht's mit ... der Bildqualität.

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TOP 3 – Die Bildqualität

Neben der tollen Ausstattung ist die Bildqualität der wichtigste Punkt. Wenn die nicht stimmt, kann der Rest noch so gut sein. Und immerhin gibt es Konkurrenten, die auch gute Kameras bauen, wie etwas die Panasonic DMC-FZ200 oder die Fujifilm X-S1, die zudem noch preiswerter sind. Neben der Detailwiedergabe, ist ein wesentlicher Punkt bei er Beurteilung der Bildqualität das Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten. Bevor es an die Bewertung der Bilder geht, hier noch mal die Fakten zum Sensor: 20 Megapixel im Ein-Zoll-Format mit den Abmessungen 13,2 x 8,8 Millimeter und einer Fläche von 116 Quadratmillimetern. Damit werkelt in der RX10 der gleiche Sensor, wie in der kompakten RX100 Mii, die schon da ein Garant für beeindruckende Bildqualität ist.

Nun aber genug der Theorie und ran an die Bilder. Um eine bessere Vergleichbarkeit der Test-Aufnahmen zwischen den einzelnen Kamera-Modellen zu ermöglichen, habe ich ein Test-Chart zusammengestellt. Darauf sind alle wichtigen Test-Elemente enthalten, mit denen man die Bildqualität einer Kamera prüfen kann. Klar gibt es noch die Möglichkeit eines Labor-Tests, der auch von einigen Zeitschriften und Online-Magazinen gemacht wird, aber bei mir steht die Praxis im Vordergrund. Der Bildeindruck ist für mich wichtiger, als technische Werte, die im Labor ermittelt werden. Die meisten Effekte lassen sich anhand diese Charts nachvollziehen und erkennen. In den nächsten Tagen werde ich auf meiner Seite noch eine genaue Beschreibung des Test-Charts veröffentlichen, so dass jeder selbst die einzelnen Elemente und Effekte nachvollziehen kann.

Damit ihr euch ein noch detaillierteres Bild von der Qualität machen könnt, stelle ich alle Test-Aufnahmen in voller Auflösung auf meinem Flickr-Konto zur Verfügung. Dort können die Bilder heruntergeladen werden und so auf dem heimischen Computer mit anderen Test-Aufnahmen vergleichen werden.

 Hier geht es zu den Test-Bildern der Sony Cybershot DSC-RX10 ... 

 

Die Aufnahmen sind direkt aus der Kamera im JPEG-Format (OOC = Out Of Camera). Sämtliche elektronische Hilfen sind ausgeschaltet, die Farbeinstellung steht auf Standard. Die Belichtung wird manuell eingestellt anhand des Messwertes eines Belichtungsmessers, der Kelvin-Wert beträgt 5500 – die Kamera ist auf automatischen Weißabgleich eingestellt. Die ISO-Empfindlichkeit der RX10 geht von ISO 80 bis ISO 12800. Wie gehabt, gibt es im ersten Durchgang heruntergerechnete Aufnahmen auf eine Größe von 1200 x 800 Bildpunkten. Die Bilder sind im JPEG-Format mit höchstmöglicher Auflösung aufgenommen worden. Im zweiten und dritten Durchgang zeige ich Bildausschnitte in der Größe 1200 x 800 und 500 x 500 Bildpunkte in Originalauflösung. 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 80 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 75 Millimeter Brennweite
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (1) ISO 80 f8.0 1-4 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (1) ISO 80 f8.0 1-4 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (1) ISO 80 f8.0 1-4 Sek 75mm 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (2) ISO 100 f8.0 1-5 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (2) ISO 100 f8.0 1-5 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (2) ISO 100 f8.0 1-5 Sek 75mm 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (3) ISO 200 f8.0 1-10 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (3) ISO 200 f8.0 1-10 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (3) ISO 200 f8.0 1-10 Sek 75mm 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (4) ISO 400 f8.0 1-20 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (4) ISO 400 f8.0 1-20 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (4) ISO 400 f8.0 1-20 Sek 75mm 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (5) ISO 800 f8.0 1-40 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (5) ISO 800 f8.0 1-40 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (5) ISO 800 f8.0 1-40 Sek 75mm 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (6) ISO 1600 f8.0 1-80 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (6) ISO 1600 f8.0 1-80 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (6) ISO 1600 f8.0 1-80 Sek 75mm 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (7) ISO 3200 f8.0 1-160 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (7) ISO 3200 f8.0 1-160 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (7) ISO 3200 f8.0 1-160 Sek 75mm 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (8) ISO 6400 f8.0 1-320 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (8) ISO 6400 f8.0 1-320 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (8) ISO 6400 f8.0 1-320 Sek 75mm 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (9) ISO 12800 f8.0 1-640 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (9) ISO 12800 f8.0 1-640 Sek 75mm 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX10 (9) ISO 12800 f8.0 1-640 Sek 75mm 1200 x 800

Die Aufnahmen der RX10 zeigen eine gute Farb- und Graustufenwiedergabe. Die Bilder sind scharf und detailreich. Bis zu einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 400 sind praktisch keine Änderungen sichtbar und Bildstörungen (Rauschen) ist nicht zu sehen. Erst bei ISO 800 werden minimale Störunge sichtbar und ein minimaler Detailverlust – zu erkennen an der kleinen Schrift auf dem Rechenschieber. Noch deutlicher werden die Störungen bei ISO 3200 sichtbar. Die feine Schrift auf dem Rechenschieber ist kaum noch zu erkennen, die Bildstörungen nehmen ebenfalls etwas zu. Allerdings bewegt sich das Ganze auf einem sehr niedrigen Niveau. Deutlich werden die Bildstörungen dann bei ISO 6400 und ISO 12800 – einhergehend mit sichtbarem Detailverlust. In der detaillierten Ansicht wird das noch deutlicher.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Auflösung von 1200 x 800 Pixel und haben Original-Auflösung. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 80 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 75 Millimeter Brennweite
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (1) ISO 80 f8.0 1-4 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (1) ISO 80 f8.0 1-4 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (1) ISO 80 f8.0 1-4 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (2) ISO 100 f8.0 1-5 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (2) ISO 100 f8.0 1-5 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (2) ISO 100 f8.0 1-5 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (3) ISO 200 f8.0 1-10 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (3) ISO 200 f8.0 1-10 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (3) ISO 200 f8.0 1-10 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (4) ISO 400 f8.0 1-20 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (4) ISO 400 f8.0 1-20 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (4) ISO 400 f8.0 1-20 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (5) ISO 800 f8.0 1-40 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (5) ISO 800 f8.0 1-40 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (5) ISO 800 f8.0 1-40 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (6) ISO 1600 f8.0 1-80 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (6) ISO 1600 f8.0 1-80 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (6) ISO 1600 f8.0 1-80 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (7) ISO 3200 f8.0 1-160 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (7) ISO 3200 f8.0 1-160 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (7) ISO 3200 f8.0 1-160 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (8) ISO 6400 f8.0 1-320 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (8) ISO 6400 f8.0 1-320 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (8) ISO 6400 f8.0 1-320 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (9) ISO 12800 f8.0 1-640 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (9) ISO 12800 f8.0 1-640 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1Sony Cybershot DSC-RX10 (9) ISO 12800 f8.0 1-640 Sek 75mm 1200 x 800 Detail 1

Wie schon bei der Vollansicht lässt die Detailwiedergabe bei ISO 800 ein wenig nach. Die feine Schrift auf dem Rechenschieber wird ab dieser Empfindlichkeit nicht mehr so klar und präzise wiedergegeben, wie in den niedrigeren ISO-Einstellungen ISO 80, 100, 200 und 400. Auch in der Detailansicht wird dann deutlich, dass bei ISO 3200 die nächste Stufe erreicht wird. Hier ist die Schrift dann noch etwas verwaschener und die Bildstörungen (Rauschen) wird deutlicher zu sehen. Hier ist nun zu erkennen, dass das Helligkeitsrauschen vor allem in den etwas dunkleren Grautönen und das Farbrauschen in der Farbe Grün am deutlichsten zu sehen ist. Bei ISO 6400 sind die Bildstörungen nun deutlich sichtbar, die Detailwiedergabe hat stark nachgelassen – dennoch ist die feine Schrift auf dem Rechenschieber immer noch zu lesen. Erst bei ISO 12800 ist das kaum noch möglich. Hier ist das Rauschen dann auch deutlich sichtbar,

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine  Auflösung von 1200 x 800 Pixel und haben Original-Auflösung. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 80 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 75 Millimeter Brennweite
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (1) ISO 80 f8.0 1-4 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (1) ISO 80 f8.0 1-4 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (1) ISO 80 f8.0 1-4 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (2) ISO 100 f8.0 1-5 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (2) ISO 100 f8.0 1-5 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (2) ISO 100 f8.0 1-5 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (3) ISO 200 f8.0 1-10 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (3) ISO 200 f8.0 1-10 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (3) ISO 200 f8.0 1-10 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (4) ISO 400 f8.0 1-20 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (4) ISO 400 f8.0 1-20 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (4) ISO 400 f8.0 1-20 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (5) ISO 800 f8.0 1-40 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (5) ISO 800 f8.0 1-40 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (5) ISO 800 f8.0 1-40 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (6) ISO 1600 f8.0 1-80 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (6) ISO 1600 f8.0 1-80 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (6) ISO 1600 f8.0 1-80 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (7) ISO 3200 f8.0 1-160 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (7) ISO 3200 f8.0 1-160 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (7) ISO 3200 f8.0 1-160 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (8) ISO 6400 f8.0 1-320 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (8) ISO 6400 f8.0 1-320 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (8) ISO 6400 f8.0 1-320 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2
  • Sony Cybershot DSC-RX10 (9) ISO 12800 f8.0 1-640 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (9) ISO 12800 f8.0 1-640 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2Sony Cybershot DSC-RX10 (9) ISO 12800 f8.0 1-640 Sek 75mm 500 x 500 Detail 2

Auch bei dieser Detailansicht ist das bereits beschriebene Ergebnis gut zu erkennen. Allerdings wird hier noch deutlicher sichtbar, dass die RX10 von ISO 3200 auf ISO 6400 einen starken Sprung macht: Sind bei der niedrigen ISO-Einstellung die Bildstörungen (Rauschen) noch auf einem durchaus akzeptablen Niveau, ist das in der höhen ISO-Stufe von ISO 6400 sehr deutlich zu sehen. Im Vergleich zur nächst höheren Stufe von ISO 12800 ist dann nur noch ein geringer Unterschied zu erkennen.

Wie bereits beschrieben, hat die RX10 eine für ihre Klasse sehr gute Bildqualität. Zwei ISO-Stufen sollte der Fotograf dabei im Auge behalten: Das ist einmal der Bereich von ISO 80 bis ISO 400 und der von ISO 800 bis ISO 3200. In diesen beiden Bereichen sehen die Ergebnisse recht ähnlich aus. Wer also auf hohe Detailwiedergabe wert legt, sollte die ISO-Einstellung von ISO 400 nicht überschreiten. 

Noch ein Hinweis zu den Bildeinstellungen: Die Sony RX10 bietet – wie praktisch jede hochwertige Kamera – zahlreiche Möglichkeiten, das Ergebnis des JPEG-Bildes zu verändern. Wird beispielsweise die Einstellung "Neutral" verwendet, so ist der Bildeindruck insgesamt etwas weicher, die Farbwiedergabe ebenfalls etwas zurückhaltender. Das ist kein Fehler der Kamera, sondern lediglich der Einstellung geschuldet. Nehmt euch unbedingt die Zeit, eure Kamera so einzustellen, dass das Ergebnis euren Vorstellungen und Ansprüchen gerecht wird. Jeder sieht Farben anders, jeder hat ein anders Empfinden hinsichtlich von Bildstörungen – hier muss jeder selbst herausfinden, wie seine persönlichen Einstellungen aussehen. Die RX10 bietet alle Voraussetzungen, das perfekt hinzubekommen. Ach ja, wer's gerne nachträglich macht, der fotografiert eh im RAW-Format. 

Weiter geht's mit Video und WLAN ...

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TOP 4 – Video, WLAN und mehr

Noch was vergessen? Ein paar Kleinigkeiten. Selbstverständlich kannst du mit der RX10 Videos drehen. Und das sogar ziemlich professionell: Die Bridgekamera hat an der linken Seite zwei Buchsen, eine für ein externes Stereomikrofon und eine für einen Kopfhörer. Aufgezeichnet wird natürlich in voller HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten, im AVCHD-Format. Zur Wahl stehen dann verschiedene Bildwiederholraten: 50p/60p, 50i/60i und 24p. Die Optionen 50p oder 60p stehen allerdings nicht direkt zur Verfügung, sondern dazu muss zunächst die entsprechende Fernsehnorm eingestellt werden. Das geht im Hauptmenü unter dem Punkt "PAL/NTSC-Auswahl". Hier sollte man immer NTSC wählen, denn praktisch alle modernen Flachfernseher "vertragen" das NTSC-Format und so kommt man in den Genuss der hohen Bildwiederholrate von 60p/60i. Möchte man die Videos auf einem Tablet oder schwachbrüstigen PC bearbeiten, dann sollte man statt des AVCHD-Formates das MP4-Format wählen. Allerdings reduziert sich die Auflösung dann auf 1440 x 1080 Bildpunkte – soll's noch weniger sein, geht auch VGA mit 640 x 480 Bildpunkten. Anzumerken wäre noch, dass das Videobild live über den Micro-HDMI-Ausgang wiedergegeben wird. Für einen professionellen Dreh kann daher auch ein externer Monitor zur Kontrolle des Bildes angeschlossen werden.

Achtung: Beim Umschalten von PAL auf NTSC und umgekehrt erscheint möglicherweise eine Meldung, die besagt, dass die Daten auf aktuell eingelegten Speicherkarte nicht gespeichert werden können und die Frage, ob die Karte formatiert werden soll. Bestätigt man hier den Punkt "Eingabe" wird die Karte formatiert und alle Daten (Fotos und Videos) werden gelöscht! Macht das nur, wenn auf der Karte noch keine Daten drauf sind. Ansonten entweder vorher die Daten speichern oder eine neue Karte einlegen.

Im Videomodus kann zwischen vier Belichtungsprogrammen gewählt werden: P (Programm), A (Aperture = Blendenvorwahl), S (Shutter = Belichtungszeitvorwahl) und M (Manual = manuelle Zeit- und Blendenwahl). Die Einstellung findet sich im Kameramenü 6 unter dem Punkt "Film". Der Punkt ist allerdings nur verfügbar, wenn das Programmwahlrad auf der Videofunktion steht. Selbstverständlich kann man im Videomodus sowohl mit Autofokus arbeiten, als auch manuell Fokussieren. Hierbei steht dann auch wieder das prktische Fokuspeaking als Einstellhilfe zur Verfügung. Außerdem können einige Bildeffekte beim Filmen gewählt werden und alle Kreativmodi (Standard, Vivid, etc.). 

Die Bildqualität ist erwartungsgemäß sehr gut – von Sony habe ich aber auch nichts anderes erwartet. Gute Farb- und Detailwiedergabe. Der Autofokus arbeitet recht flott und kommt auch bei etwas "schnelleren" Motiven noch mit. Ist das Belichtungsprogramm P gewählt, so steuert die Kamera die Helligkeit recht zügig nach. Die RX10 kommt den Möglichkeiten und der Qualität eines guten Camcorders schon sehr nahe. Einzig die Handhaltung beim Filmen ist ein wenig unpraktisch. Aber: Dreht man eh vom Stativ ist das kein Thema.

Die RX10 ist mit einem WLAN-Modul ausgestattet und einem NFC-Chip zur schnellen und einfachen Kopplung entsprechender Smartphones. NFC steht für Near-Field-Communication (Nah-Feld-Kommunikation), Übertragen lassen sich Fotos auf Smartphones, Fernseher oder Computer. Außerdem kann die Kamera per entsprechender App vom Smartphone oder Tablet gesteuert werden. Allerdings stehen da nur wenige Funktionen zur Verfügung, die per Smartphone eingestellt werden können: Der Zoom, Selbstauslöser und Blitz. Es kann weder das Belichtungsprogramm gewechselt werden, noch Bildeffekt oder Kreativmodus. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Möglichkeiten gewünscht, ähnlich wie bei der App von Panasonic.

 

 

 

 

 

 

Und nun zum großen Finale ....

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Finale – Mein Fazit

Sony setzt mit der Cybershot DSC-RX10 ihre RX-Serie konsequent fort. RX steht für eine hochwertige Ausstattung und hervorragende Bildqualität. Diesen Ansprüchen wird die RX10 gerecht. Das lichtstarke Zeiss-Objektiv mit einer durchgängigen Ausgangsblende von f2.8 hat eine ausgezeichnete Detailauflösung und liegt auf bekannt hohem Niveau. Ein kleiner Wermutstropfen des 8fach-Zoom-Objektivs: Es ist groß und schwer, was die RX10 schon sehr nahe in Richtung einer Spiegelreflexkamera bringt. Allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass ein ähnliches Objektiv wie das der RX10 mit einer Brennweite von 24 bis 200 Millimeter praktisch nicht zu bekommen ist und wenn man etwas ähnliches möchte, ist es noch größer und teurer. Trotzdem sollte man sich nichts vormachen, die Sony DSC-RX10 bringt rund 800 Gramm auf die Waage.

Hinsichtlich der Ausstattung lässt die RX10 kaum Wünsche offen. Einen Wunsch habe ich bereits erwähnt: den Touchscreen. Die Sony hat zwar einen Klappmonitor, der ist allerdings nicht mit Touchscreen-Technik ausgestattet. Warum Sony darauf verzichtet, ist mir ein Rätsel. Aus dem Bereich Handy und Tablet hat Sony reichlich Erfahrung mit dieser Technologie und könnte sie problemlos auf Digitalkamera-Bildschirme adaptieren. Vor allem wäre es eine gute Möglichleit, diese Technik bei der RX-Serie einzusetzen und ihr so noch zusätzlich etwas mehr Exklusivität zu verleihen. Und wer jetzt sagt: Touch brauche ich nicht – bitteschön, ausschalten kann man ihm ja immer noch. Ich jedenfalls  finde ihn extrem praktisch und bin es leid den Fokuspunkt per Vierwegeschalter umständlich zu verschieben. Zu dem Klappmonitor gibt es einen guten elektronischen Sucher mit einem ausreichend großen Bildschirm.

Auch an der übrigen Ausstattung gibt es nichts zu bemängeln. Alle wichtigen Bildeinstellungen, Weißabgleich-Varianten, Serienbildfunktion, 3D-Wasserwaage, ein paar schicke Bildeffekte und dazu die Videofunktion mit Full-HD (1920 x 1080) und 60p (progressive). Mit an Bord ein Mikrofon- und Kopfhöreranschluss – fehlt eigentlich nur noch, dass die RX10 Videos in 4k dreht. Soweit ist Sony dann allerdings nicht gegangen. Hier würde vermutlich der Prozessor schlapp machen, um die gewaltige Datenmenge zu verarbeiten. Ach ja, nicht zu vergessen das eingebaute WiFi-Modul inklusive NFC-Chip zur bequemen Kopplung von Kamera mit Smartphone oder Tablet. Eine Fernsteuerung der Kamera ist per Smartphone natürlich auch möglich.

Bleibt nun die Frage: Für welche Zielgruppe ist die RX10 die optimale Kamera? Immerhin kostet das gute Stück rund 1000 Euro (Stand Januar 2014). Ich würde die Kamera all denen empfehlen, die keine Lust haben, sich mit Wechselobjektiven herumzuplagen, keine Lust haben, zu entscheiden, welche Linsen sie kaufen sollen und eine gute Bridge- oder Superzoom-Kamera haben möchten. Dabei deckt die RX10 einen völlig ausreichend großen Brennweitenbereich ab – besonders gut gefällt mir der Weitwinkelbereich, der bereits bei 24 Millimetern beginnt. All die, die diese Ansprüche haben, bekommen mit der RX 10 eine hervorragende Kamera. 

Eine Alternative zur Sony Cybershot ist die Panasonic Lumix DMC-FZ1000, die ich ebenfalls in einem ausführlichen Test vorstelle.

Zur Sony CyberShot DSC-RX10 gibt es zwei Videos, in denen ich die Kamera vorstelle und Tipps & Tricks zeige. 
Außerdem gibt es alle Testbilder in voller Auflösung auf meinem Flickr-Konto.

 Vorstellung RX10

 Tipps & Tricks RX10

 Bilder zur RX10 auf Flickr

Plus- und Minus-Punkte in der Übersicht:

 
Vorteile
  • gute Bildqualität auch bei höher eingestellter ISO-Empfindlichkeit
  • sehr detailreiche Bilder
  • lichtstarkes Objektiv mit durchgängig f2.8
  • großer Zoombereich mit 8fach 24 bis 200 Millimeter (Kleinbild)
  • Blitzschuh für externen Blitz
  • WLAN-Funktionen inklusive Fernsteuerung
  • Anschluss für externes Mikrofon und Kopfhörer
  • sehr gute Videoqualität
  • elektronische Wasserwaage
  • klappbarer Kontrollmonitor
  • sehr guter elektronischer Sucher mit 2,4 Millionen Bildpunkten Auflösung
Nachteile
  • kein Touchscreen
  • keine Bildübertragung per WLAN im Hintergrund
  • kein 4k-Video

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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