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Panasonic Lumix DMC-TZ61 – Reisezoomkamera

Die Travelzoom-Kameras von Panasonic sind ein echter Verkaufsschlager und bei vielen Fotografen sehr beliebt. Kein Wunder, denn die kompakten Knipsen sind gut ausgestattet und haben dabei noch eine vernünftige Bildqualität. Das letzte Modell dieser Reihe war die Lumix DMC-TZ41 (Bild rechts), die ich in meinem großen  --> Vergleichstest  unter die Lupe genommen habe. Pünktlich zur CES in Las Vegas – eine der größten Messen für Elektronik – stellt Panasonic jetzt den Nachfolger vor. Und nein, es ist nicht die TZ51, sondern die TZ61 (Bild links). Ich konnte als einer der ersten Fotojournalisten in Deutschland ein Modell der brandneuen Kamera in der Foto-Bude testen. Der Wüstenstaub aus Las Vegas scheint noch an der Kamera zu haften. Um es gleich vorweg zu schicken: Das Modell, das ich für den Test bekommen habe, ist noch ein Vorserienmodell mit der Firmwareversion 0.1 – also noch nicht für eine Test der Bildqualität geeignet.

Also raus aus dem Karton und in die Hand. Der erste Eindruck: Klein, fein und leicht. Das Design hat sich im Vergleich zur TZ41 etwas verändert. Hatte die Alte noch einen kleinen Griff auf der Vorderseite der Kamera, so ist da bei der TZ61 nur noch ein kleine Griffsteg. Das macht sie etwas eleganter und gibt ihr ein klareres, gradliniges Design. Meine Befürchtung: Die wird sicher nicht so gut in der Hand liegen wie die TZ41. Also ab in die Hand. Die Überraschung: Auch mit dem kleinen Griffsteg liegt die TZ61 überraschend gut in der Hand. Sicher der große Griff bietet etwas mehr Halt, aber auch das jetzige Design bietet ein so gutes Griffgefühl, dass ich nicht das Gefühl habe, die Kamera würde mir aus der Hand rutschen. Die mattschwarze Oberfläche fühlt sich edel und griffig an. Die Daumenstütze auf der Kamerarückseite ist gut geformt – besser als die der TZ41 – und bietet zusätzlich guten Halt. Neben den komplett schwarzen Modell, wird es auch ein silber-schwarzes Modell geben. 

Kommen wir nun zu den Fakten zu Gewicht und Größe. Die TZ61 bringt gerade mal 236 Gramm auf die Waage – inklusive Akku und Speicherkarte. Das sind zwar rund 40 Gramm mehr als die TZ41, aber die haben es in sich – mehr dazu später. Nun die Maße: Breite 11,1 Zentimeter, Höhe, 6,4 Zentimeter und Dicke 3,4 Zentimeter. Damit ist sie ein paar Millimeter größer als der Vorgänger. Und nun zu den Gründen: Der erste ist der große Zoombereich. Die TZ61 hat nun einen 30fach Zoom mit einer Brennweite von 24 bis 720 Millimeter (umgerechnet auf das Kleinbildformt). Damit zieht sie mit der Sony Cybershot DSC-HX50 gleich, sowohl beim Zoomfaktor als auch beim Brennweitenbereich. Der zweite – und das ist eine echte Überraschung – ist der eingebaute elektronische Sucher. Ja, richtig gelesen: Neben dem Kontrollbildschirm hat die TZ61 einen Sucher. Wie man sich vorstellen kann, ist der allerdings nicht riesig, sondern eher klein. Mit einer Auflösung von 200.000 Pixeln sollte man da keine Wunder erwarten. 

Also gleich einmal einen Blick durch den Sucher werfen. Auge davor und – nichts passiert. Der Sucher ist nicht mit einem Augensensor ausgestattet, der erkennt, dass sich ein Auge vor dem Sucher befindet. Sprich: Die Umschaltung zwischen Sucher und Bildschirm geht nur manuell per Druck auf die kleine Taste rechte neben dem elektronischen Sucher – beschriftet mir EVF. Nun aber. Ja, der Sucher ist winzig, aber das Bild ist angesichts der geringen Auflösung erstaunlich gut. Eine Dioptrienkorrektur gibt es sogar auch. Nun rufe ich das Menü auf und siehe da: Es ist gut zu lesen – so gut, dass man problemlos alle Einstellungen machen kann. Stellt sich die Frage, warum man eigentlich einen solchen Sucher bracht. Ganz einfach: Hast du schon mal im Hochsommer bei strahlendem Sonnenschein versucht auf dem Monitor etwas zu erkennen. Klar mit ein paar lustigen Verrenkungen um einen Schatten auf den Bildschirm zu bekommen, geht's irgendwie. Aber eben nur irgendwie – komfortabel geht anders. Und genau in diesen Situationen ist ein Sucher extrem hilfreich. Auch bei hellstem Sonnenschein ist das Bild im elektronischen Sucher perfekt zu erkennen – und die Menüs natürlich auch.

Und einen weiteren Vorteil gibt es. Fährt man die maximale Brennweite von 720 Millimetern an, so muss man die Kamera schon recht ruhig halten, um den perfekten Bildausschnitt eines Motivs zu treffen. Das Halten der Kamera vor dem Körper ist nicht gerade stabil – wildes Wackeln. Hält man die Kamera nun in der gleichen Situation vors Auge, gibt das reichlich Stabilität. Zwei Hände und der "Kopf" als Stütze liefern eine gute Stabilität und sicheren Halt. So klappt's auch mit den großen Telebrennweiten. Damit's noch besser klappt, gibt's in der TZ61 noch einen Bildstabilisator. Der arbeitet sehr gut und effektiv. Selbst bei maximaler Brennweite von 720 Millimetern kann man das Motiv noch präzise anvisieren und bekommt auch mit etwas längeren Belichtungszeiten noch scharfe Bilder. Ich hab's mit einer Belichtungszeit von 1/60 Sekunde probiert – hat geklappt. Damit schafft der Stabilisator gut drei Blendenstufen. Wie man das berechnet? Ganz einfach: Die Faustregel sagt, dass die Belichtungszeit 1/Brennweite in Millimeter Kleinbildfomat sein sollte. Hier als 1/720 Sekunde. Nimmt man nun die 1/60 bei der ich noch ein scharfes Bild hinbekommen habe, entspricht eine Stufe 1/120 Sek. zwei 1/250 Sek. und drei 1/500 Sek. und dreieinhalb wären dann die erforderlichen 1/750 Sek. Eine gute Leistung.

Wo es Licht gibt, gibt es auch immer Schatten. So ist es auch bei der TZ61. Nun hat sie zusätzlich zum Kontrollbildschirm zwar noch einen elektronischen Sucher, aber dafür muss ich auf den Touchscreen verzichten. Hatte den die TZ41 noch, so ist der Monitor der TZ61 eine ganz normale Glotze – drauftippen bringt außer Fettflecken keinen weitern Nutzen. Schade, denn speziell für die Festlegung des Autofokuspunktes – auch in Verbindung mit dem Auslösen – ist eine durchaus von mir geschätzte Funktion. Auf die muss ich nun verzichten und den Autofokus-Punkt manuell an die richtige Position schieben. Imemrhin gibt es auch bei der Neuen noch die Möglichkeit ein einzelnes Autofokusfeld zu nutzen, dass frei auf dem Bildschirm positioniert werden. 

Werfen wir nun einen Blick auf die Bedienelemente der TZ61. An gewohnter Stelle befindet sich auf der Kameraoberseite das Wahlrad zum Festlegen des Belichtungsprogramms. Neben den Standards P, A, S und M, gibt es wieder zwei individuelle Speicher C1 und C2, wobei auf C2 drei Speicher belegt werden können. Dazu gibt es dann die Panorama-Funktion, die Motivprogramme (18 unter anderem Porträt, Landschaft, Food, Kinder, Tiere, Sonnenuntergang, Nachtaufnahme) und die kreativen Filter (15 unter anderem Expressiv, Retro, Früher, High- und Low-Key, Dynamisches Monochrom, Spielzeug- und Miniatureffekt). Und wer sich einfach mal um nix kümmern möchte, sondern die Arbeit an die Kamera delegieren will, der wählt die letzte zur Verfügung stehende Option iA (intelligente Automatik). Daneben findet man den Zoomhebel mit Auslöser, die Videotaste und den Ein-/Ausschalter. 

Auf der Rückseite geht's weiter mit der kleinen WiFi-Taste unterhalb der Daumenstütze. Dann gibt es dort die Funktionstaste Fn und die Wiedergabetaste. Neu ist das Drehrad um den Vierwegeschalter – hier gab's beider TZ41 nur den Vierwegeschalter. In der Mitte die MENU/OK-Taste zum Aufrufen des Menüs. Mit der DISP-Taste kann zwischen verschiedenen Bildschirmansichten umgeschaltet werden. Ganz unten rechts ist dann noch die beliebte Q.MENU-Taste zum Aufrufen des Quick-Menüs – gleichzeitig ist sie auch die Löschtaste. Neben dem Drehrad auf der Rückseite gibt es noch ein weiteres Drehrad: Vorne am Objektiv. In der Kombination der beiden Drehräder gehen die Einstellungen der einzelnen Funktionen richtig flott von der Hand. 

Ein wichtiges Ausstattungsmerkmal ist einmal mehr die WiFi-Funktion der TZ61. Eingebaut ist ein WLAN-Modul plus NFC-Chip (Near Field Communication = Nahfeld Kommunikation). Der ist dafür da, um Smartphones, die ebenfalls einen NFC-Chip haben, schnell und unkompliziert mit der TZ61 zu koppeln. Einfach die WiFi-Funktion starten, Handy und Kamera aneinanderhalten und schon sind beide Geräte verbunden. Hat das Smartphone kein NFC-Chip, geht's natürlich auch auf dem konventionellen Weg per Eingabe des WiFi-Kennworts. Wie bei den Modellen G6, GX7 und GM1 stehen dann zahlreiche WiFi-Funktionen zur Verfügung. Natürlich die Fernbedienung der Kamera, die Übertragung der Bilder sowohl im Hintergrund als auch nach der Aufnahme und die Wiedergabe auf dem Fernseher oder anderen Geräten wie Drucker und Bluray-Spielern. Trotz Vorserien-Firmware hat die Kopplung von TZ61 und iPhone bei mir ohne Probleme geklappt. Und jetzt die Überraschung bei der Fernsteuerung der Kamera: Hier klappt die Touchfokussierung und -auslösung ohne Probleme. auch die wichtigsten Funktionen lassen sich schon problemlos einstellen – klasse. Nach wie vor sind Umfang und Ausführung der WLAN-Funktionen der Panasonic-Kameras in meinen Augen zur Zeit führend. Kein anderer Hersteller bietet ein so gutes Komplettpaket.

Was hat die TZ61 noch zu bieten? Eine 3D-Wasserwaage, Videofunktion mit Full-HD und 50p bei einer Datenrate von 28 Mbps. Außerdem gibt's verschiedene Serienbildgeschwindigkeiten: Zwei oder fünf Bilder pro Sekunde bei kontinuierlichem Autofokus sowie zehn Bilder pro Sekunde, wobei dann der Autofokus nur beim ersten Bild aufs Motiv scharf stellt. Dann gibt's noch die Varianten mit 40 und 60 Bildern pro Sekunde, wobei dann allerdings eine geringere Auflösung verwendet wird. Außerdem gibt's natürlich eine Braketing-Funktion und den Selbstauslöser. Bei den Fokusvarianten stehen zur Wahl: Autofokus, Autofokus Makro, Makro Zoom und Manuellfokus. Der Unterschied zwischen den beiden Makro-Varianten? Bei der ersten kann die Brennweite beliebig eingestellt werden, dafür ist die Vergrößerung nicht so stark, bei der zweiten fährt das Objektiv auf eine bestimmt Brennweite und ermöglicht so eine maximale Vergrößerung (siehe Bild rechts). Ist Autofokus gewählt, kann zwischen vier verschiedenen Fokuseinstellungen gewählt werden: Gesichtserkennung, Autofokus-Verfolgung, 23-Feld und 1-Feld. Bei letzter Variante kann das Feld nicht nur verschoben werden, sondern auch per Drehrad in vier Größen verändert werden. Noch was vergessen? Ach ja: Die GPS-Funktion der TZ61. Damit lassen sich die Ortsdaten im Bild speichern – das geht jetzt übrigens auch für die Videoaufnahme.

Tipp: Soll in der Autofokus-Einstellung 1-Feld der Autofokuspunkt häufiger verschoben und positioniert werden, so empfehle ich die Fn-Taste entsprechend so zu belegen, dass mit einem Druck auf die Taste das Feld per Vierwegeschalter verschoben werden kann. Dazu gehst du mit einem Druck auf die MENU/OK-Taste ins Setup-Menü auf den Punkt "Fn-Tasteneinstellung". Dort wählst du aus den Vorschlägen dann den Punkt "Fokusbereich einst.". Nun reicht ein Druck auf die Fn-Taste, dann leuchtet der Autofokusrahmen gelb und kann per Vierwegeschalter positioniert werden. Die Größe lässt sich per Dreh am hinteren Rad in vier Stufen einstellen. Mit einem leichten Druck auf den Auslöser wird die Einstell-Funktion wieder verlassen. Soll die Fn-Taste nicht für diese Funktion genutzt werden, wird der Fokuspunkt so verschoben: W.MENU-Taste drücken, Fokusfeld-Auswahl ansteuern, 1-Feld wählen und DISP-Taste drücken. Nun kann das Feld wie zuvor beschrieben verschoben werden.

Ist manuelles Fokussieren gewählt, so wird die Schärfe über das vordere Rad am Objektiv eingestellt. Zur Erleichterung beim Fokussieren kann die automatische Fokuslupe und das sogenannte Peaking im Menü eingestellt. Eingestellt werden diese beiden Funktionen im Setup-Menü unter den Punkten "MF-Lupe" und "Focus Peaking". Unter dem Punkt "Focus Peaking" kann unter "SET" sowohl die Stärke (Niveau) als auch die Farbe eingestellt werden. Ist die Funktion aktiv, zeigt die Kamera an kontrastreichen Kanten Farnsäume an, sobald die maximale Schärfe erreicht ist. Mit einem Dreh am Rad auf der Kamerarückseite kann man zwischen 5facher und 10facher Vergrößerung in der Lupenfunktion umstellen.

Ach ja, das Quick-Menü hatte ich ja bereits erwähnt. Es hat ein wenig sein Aussehen verändert (Screenshot rechs), funtkioniert aber im Prinzi genauso wie bisher. Zwischen den einzenen Kameraeinstellungen wechselt man per linker und rechter Taste des Vierwegeschalter, mit einem Dreh am Rad wird dann der gewünscht Wert eingestellt. Das geht flott und einfach.

Soweit die wichtigsten Funktionen der TZ61. Nochmal der Hinweis, dass ich zur Zeit noch keine finale Aussage zur Bildqualität machen kann, da ich ein Vorserienmodell habe. Hier aber schon mal der Hinweis auf den ISO-Bereich, den die TZ61 abdeckt: ISO 100 bis ISO 3200 und erweitert bis ISO 6400. Und wenn wir schon dabei sind: Die Ausgangsblende liegt abhängig von der Brennweite zwischen f3.3 und f6.4, die kleinste Blendenöffnung beträgt f8.0. Und wie sieht's mit der Belichtungszeit aus? Die kürzeste Belichtungzeit beträgt 1/2000 Sekunde, die längste 4 Sekunden. Eine Langzeitbelichtung (bulb) gibt es nicht. Aber es gibt die Möglichkeit im Motivprogramm "Sternenhimmel" eine Belichtungszeit von 15 oder 30 Sekunden zu wählen.

Und nun weiter zu meiner Einschätzung .... 

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Das Finale – Meine Einschätzung

Die Panasonic Lumix DMC-TZ61 wird die erfolgreiche Travelzoom-Serie fortsetzen – da bin ich mir sicher. Dank des elektronischen Suchers hat sie nun einen weiteren Pluspunkt, den das Modell sehr interessant macht. Immerhin gibt es in dieser Klasse sonst keine andere Kompakte mit ähnlicher Ausstattung. Es gibt zwar die bereits erwähnt Sony Cybershot DSC-HX50, die ebenfalls einen 30fach Zoom hat. Allerdings fehlt der eingebaute elektronische Sucher. Ja, es gibt einen optionalen Aufstecksucher, der schlägt allerdings mit gut 350 Euro zu Buche – soviel, wie die Kamera kostet. Einziger Wermutstropfen bei der TZ61: Der Kontrollmonitor ist nicht mehr in Touchtechnik gebaut. Damit fällt das bequeme Touchfokussieren und -auslösen weg. 

Wie gewohnt ist die TZ61 mit allen wichtigen Funktionen ausgestattet: Einer tollen und umfangreichen WLAN-Funktion, GPS, elektronische Wasserwaage, alle wichtigen Autofokus-Varianten, Serienbildfunktion, dazu interessante Kreativ-Filter sowie alle wichtigen Motivprogramme plus die intelligente Automatik. Bleibt als letzte Frage die nach der Bildqualität. Ich werde die so schnell wie möglich beantworten, sobald ich eine Kamera mit finaler Firmware habe. Klar habe ich auch schon mit dem Vorserienmodell ein paar Testaufnahmen gemacht. Die sehen nicht schlecht aus und zeigen in den unteren bis mittleren ISO-Stufen eine gute Detailwiedergabe. Auch in den höheren ISO-Bereichen sieht das Bild schon jetzt ordentlich aus. Abe um auch das ganz klar zu sagen: Von Kameras dieser Größe mit einem kleinen Bildsensor darf man keine Wunder erwarten. Eine solche Kamera ist ein bequemer Reisebegleiter – Travelzoom – der locker in die Hemdtasche passt. Und so wie ich mit einem Smart nicht mit der Großfamilie bequem in den Urlaub fahren kann, sind die Leistungen solcher Kameras hinsichtlich der Bildqualität begrenzt. Wer aber schöne Erinnerungsfotos von seinem Urlaub mitbringen möchte, die hauptsächlich am Flachfernseher oder Computer angeschaut werden, vielleicht auch mal im DIN-A4-Format abgezogen werden, und dabei ein kleines und leichtes Modell will, ist mit einer solchen Kamera perfekt ausgestattet. Und das schöne an der TZ61: Dank des elektronischen Suchers kann man sogar auch mal Aufnahmen gestalten und nicht nur Schnappschüsse machen. Klar, aufgrund des kleinen Sensors ist das Spiel mit der Schärfentiefe kaum möglich, aber man kann ja auch mit Perspektiven und Brennweiten spielen, um eine schöne Gestaltung hinzubekommen. 

Warten wir mal ab, wie die endgültige Beurteilung der Bildqualität ausfällt und ob es für den Thron der Reisezoom-Kameras reicht .... ihr werdet es erfahren.

Im Handel wird die TZ61 vermutlich ab März erhältlich sein, der Preis steht noch nicht fest, dürfte aber – meiner Einschätzung nach – minimal über dem Einstiegspreis der TZ41 liegen. Deren UVP lag bei 399 Euro.

Plus- und Minus-Punkte in der Übersicht:

 
Vorteile
  • sehr kompakte und leichte Kamera
  • 30fach Zoom 24 bis 720 Millimeter Brennweite (Kleinbildformat)
  • elektronischer Sucher
  • GPS-Modul für die Standordaufzeichnung
  • manuelles Fokussieren mit Fokus-Peaking
  • einfache Bedienung dank zweier Drehräder
  • gute Makrofunktion
  • gute Videofunktionen mir Full-HD und 50p
  • umfangreiche WiFi-Funktionen inklusive Fernsteuerung per Smartphone und Bildübertragung im Hintergrund
  • Blitz eingebaut
  • 3D-Wasserwaage
Nachteile
  • kein Touchscreen
  • längste Belichtungzeit nur vier Sekunden
  • kein eingebauter ND-Filter (Graufilter)
Abmessungen 
und Gewicht:
  • B x H x T: 11,1 x 6,4 x 3,4 Zentimeter
  • Gewicht: 236 Gramm (Gehäuse inkl. Akku und SD-Karte)
 

Zu der Panasonic Lumix DMC-TZ61 gibt es ausführliches Video

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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