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Olympus Stylus XZ-2 – Edle Kompaktkamera

"Das Beste kommt zum Schluß" so der Titel eines tollen Films mit Jack Nicholson und Morgan Freeman. Ob das auch für die Olympus Stylus XZ-2 gilt? Denn eigentlich sollte die Kamera im großen Test der drei Edelknipsen mit von der Partie sein. Leider war die XZ-2 zu diesem Zeitpunkt noch nicht verfügbar. Jetzt ist sie in der Foto-Bude eingetrudelt und muss sich den Mitbewerbern (nachträglich) stellen. 

Also los geht's – raus aus dem Karton und ab in meine Hand. Mein erster Eindruck: Die ist schick und liegt richtig gut in der Hand. Nun ist das ja immer ein sehr subjektiver Eindruck – der eine findet den Griff zu groß, der andere zu klein, einer will gar keinen Griff, einer einen möglichst dicken, deswegen kann mein Urteil nur meinen persönlichen Eindruck wiedergeben. Für mich ist es wichtig, dass ich eine Kamera sicher in meinen großen Händen halten kann. Dazu gehört eine vernünftige Griffplatte an der Kameravorderseite und eine angenehm geformte Daumenstütze auf der Rückseite. Außerdem sollte die Kamera genau so hoch sein, dass ich beim Halten den kleinen Finger unter der Kamera quasi als Stütze einsetzen kann. Bei kompakten Modellen verwende ich praktisch nie einen Tragegurt, sondern packe die Kamera einfach in meine Jackentasche. Wenn ich dann damit fotografieren will, ist es optimal, wenn ich die Knipse auch mit einer Hand bedienen kann. Warum? Ganz einfach: Ich habe einen Hund, die Leine in der linken Hand und mit der Rechten fotografiere ich. Deswegen sollte die Kamera so sicher in meiner Hand liegen, dass ich sie einschalten kann, die Belichtungsprogramme wählen kann, zoomen kann und bestenfalls noch die wichtigsten Einstellungen wie ISO-Empfindlichkeit und Belichtungszeit sowie Blende einstellen kann. Und genau das geht mit der Olympus XZ-2 ohne Probleme.

Sicher, die Olympus ist lange nicht so kompakt und leicht wie die Sony RX100, aber das nehme ich gerne in Kauf, wenn sie dafür komfortabel zu bedienen ist – was man von der Sony eben nicht sagen kann. Die harten Fakten: Die XZ-2 bringt knapp 350 Gramm auf die Waage, das sind gut 100 Gramm mehr als die Sony. Auch bei den Abmessungen hat die Sony eher Model-Maße: 10,2 x 5,8 x 3,6 Zentimeter gegen 11,3 x 6,5 x 4,8 Zentimeter. Besonders bei der Dicke der Kamera trägt die Olympus ordentlich auf – für die Hemdtasche ist sie jedenfalls zu groß, es sei denn man steht auf ausgebeulte Hemdtaschen.

Noch ein paar Details zur Bedienung. Der Einschaltknopf ist auf der Kameraoberseite und leuchtet beim Einschalten kurz blau auf. Geht die Kamera in den Standby-Modus leuchtet sie ebenfalls. Der Zoomhebel ist richtig schön groß, so dass ich die Brennweite sehr präzise wählen kann. Hier hatte ich ja bei der Sony RX100 Kritik geäußert, weil die einen recht kleinen und zudem wackeligen Zoomhebel hat. Bei der XZ-2 wackelt da gar nix. Auch das Programmwahlrad, rastet satt ein und lässt sich mit dem Daumen prima einstellen. 

 

Ich mag es, wenn wichtige Funktion direkt per Taste oder Schalter gewählt werden können. Und genau das hat die Olympus bei der Wahl zwischen manuellem Fokussieren und Autofokus. Auf der Vorderseite unterhalb des Objektivs ist ein kleiner Hebel, mit dem ich zwischen diesen beiden Einstellungen wählen kann. Der große Drehring wird bei manueller Einstellung zum Fokusrad. Zack, dran gedreht und schon geht die Kamera in die Lupenfunktion – so möchte ich das haben. Wenn ich die Kamera auf ein Stativ montiert habe, kann ich den Lupen-Ausschnitt mit dem Vierwege-Schalter auf der Kamera-Rückseite an die gewünschte Position schubsen – natürlich auch, wenn die XZ-2 nicht auf ein Stativ montiert ist. Aber auf dem Stativ ist das wichtiger, weil ich den Motivausschnitt wähle und dann den Fokuspunkt festlegen möchte, ohne die Kamera erneut bewegen zu müssen. Die Vergrößerung der Lupe lässt sich nicht ändern, reicht aber völlig aus, um auf den Punkt zu fokussieren. Wenn ich nicht mehr am Ring drehe, springt die Olympus wieder in die Vollansicht – wenn ich's ganz eilig habe, tippe ich einfach den Auslöser kurz an und schon habe ich die Vollansicht.

Ist die Kamera nicht auf manuelles Fokussieren gestellt, so wird mit dem Drehrad am Objektiv Blende, Belichtungszeit, Art-Filter oder andere Funktionen gewählt. Das Tolle an der Olympus: Ich kann die Funktion des Drehrades per Menü einstellen. Das gilt nicht nur für das Drehrad, sondern auch die beiden Funktionstasten. Die beiden? Ich finde nur eine: Die Fn1-Taste auf der Kamerarückseite – aber irgendwo muss noch eine zweite sein, denn ich kann deren Funktion im Menü festlegen. Kennt ihr das: Man will ja nicht die Bedienungsanleitung lesen und trotzdem alles wissen. Also hilft nur eins: weiter suchen. Und tatsächlich, vorne auf dem Hebel, mit dem ich zwischen Autofokus und manuellem Fokussieren ist die zweite Funktionstaste (Fn2), die ich mit mehreren Funktionen belegen kann. Wie das geht? Ganz einfach: im Anwender-Menü einfach auswählen, welche Funktionen ich möchte – 16 stehen zur Wahl. Mehrere Funktionen auf einer Taste? Klar, mit jedem Druck auf die Taste kommt die nächste Funktion – quasi eine Art Durchblättern. Wobei zusätzlich noch ein Unterschied zwischen den verschiedenen Belichtungsprogrammen gemacht wird. Hört sich irgendwie kompliziert an, ist es aber gar nicht. Auf jeden Fall kann ich so die wichtigsten Funktionen ziemlich flott anwählen. Die jeweilige Einstellung der Funktion mache ich dann über das Drehrad auf der Kamerarückseite. Je länger ich mich damit beschäftige, um so besser gefällt mir diese Funktion. Übrigens: wenn man nicht gerade Kinderhände hat, kann man das Drehrad am Objektiv sogar mit einer Hand bedienen und die Kamera trotzdem sicher halten.

Insgesamt ist die Bedienung der XZ-2 recht leicht zu verstehen. Die Menüs sind verständlich und gut lesbar. Kleine Hilfetexte werden eingeblendet, so dass auch weniger ambitionierte Fotografen verstehen dürften, was sich hinter den einzelnen Menüpunkten verbirgt. Anders als bei den Systemkameras von Olympus ist bei der XZ-2 das Anwender-Menü übrigens von Anfang an im Hauptmenü eingeblendet. Im Anwender-Menü verbergen sich 52 Menüpunkte, mit denen sich alles mögliche einstellen lässt. Erwähnt habe ich es noch nicht, aber jetzt wäre ein guter Moment: die XZ-2 hat einen Touchscreen, der sich auch ausklappen lässt. Und was jetzt natürlich jeder wissen will: lassen sich die Menüs auch per Touchscreen einstellen? Nein, lassen sie sich nicht. Die Navigation innerhalb der Menüs geht ausschließlich über den Vierwege-Kombi-Drehschalter an der Kamerarückseite. 

Wenn ich schon dabei bin, dann noch ein Wort zu den Belichtungsprogrammen. Selbstverständlich gibt es die Standards Manuell (M), Blenden- (S) und Zeitautomatik (A) sowie Programmautomatik (P). Darüber hinaus gibt es die intelligente Automatik (iAUTO). In dieser Einstellung nimmt dir die Kamera alles ab – außer der Wahl des richtigen Motivs. Die Elektronik analysiert das Motiv und versucht dann das entsprechende Programm einzustellen: Landschaft, Portrait, Sport oder Makro. In vielen Situationen klappt das auch recht gut und wer mal keine Lust hat, sich mit Einstellungen zu beschäftigten, kann sich bei Standardmotiven auf die intelligente Automatik verlassen. Dann gibt's das Motivprogramm (SCN), bei dem du zwischen 15 Aufnahmesituationen wählen kannst – von Portrait über Landschaft bis Sonnenuntergang, Panorama und HDR. Zwei Voreinstellungen kannst du dir auf die Punkte C1 und C2 legen. Und falls du genau so verzweifelt versuchst, die abzuspeichern wie ich, hier der Trick. Drehrad NICHT auf C1 oder C2 stellen. Jetzt alle Einstellungen so wählen, wie du es möchtest, dann ins "Aufnahme Menü 1" gehen und dort den Punkt "Rückstellung/C Modus Einst." wählen und die OK-Taste drücken. Nun kannst du unter dem Punkt "Benutzermodus 1" oder "Benutzermodus 2" festlegen, dass die aktuellen Einstellungen übernommen werden sollen – fertig. Ist doch ganz einfach, wenn man weiß, wie's geht.

Und was kommt jetzt noch? Meine geliebten Art-Filter. Ich weiß, echte Fotografen brauchen so'n Schnick-Schnack nicht, aber ich nutze die Dinger zwischendurch gerne mal. Was glaubt ihr, was man mit dem Dramatischen Effekt bei grauem norddeutschen Himmel für tolle Landschaftsaufnahmen hinbekommt. Ganz ohne Nachbearbeitung mit Photoshop. Und wenn ich will, speichert die XZ-2 ja auch noch das Originalbild, dass ich dann immer noch bearbeiten kann. Art-Filter-Braketing nennt sich diese Funktion. Ach ja, ein weiterer Favorit ist natürlich der Schwarz-Weiß-Effekt. Aber damit ihr überhaupt seht, wovon ich rede, habe das Motiv mit den 11 verfügbaren Filtern fotografiert. Und so sieht das Ergebnis aus.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. Die Bezeichnungen der ART-Filter stehen in der Bildunterschrift. 

  • Olympus Stylus XZ-2 Art-Filter Blasse FarbenOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Blasse FarbenOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Blasse Farben
  • Olympus Stylus XZ-2 Art-Filter CrossentwicklungOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter CrossentwicklungOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Crossentwicklung
  • Olympus Stylus XZ-2 Art-Filter DioramaOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter DioramaOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Diorama
  • Olympus Stylus XZ-2 Art-Filter Dramatischer EffektOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Dramatischer EffektOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Dramatischer Effekt
  • Olympus Stylus XZ-2 Art-Filter GemaeldeOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter GemaeldeOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Gemaelde
  • Olympus Stylus XZ-2 Art-Filter LochkameraOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter LochkameraOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Lochkamera
  • Olympus Stylus XZ-2 Art-Filter Monochrom FilmOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Monochrom FilmOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Monochrom Film
  • Olympus Stylus XZ-2 Art-Filter Pop ArtOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Pop ArtOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Pop Art
  • Olympus Stylus XZ-2 Art-Filter Soft FokusOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Soft FokusOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Soft Fokus
  • Olympus Stylus XZ-2 Art-Filter Weiches LichtOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Weiches LichtOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Weiches Licht
  • Olympus Stylus XZ-2 Art-Filter Zartes SepiaOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Zartes SepiaOlympus Stylus XZ-2 Art-Filter Zartes Sepia

Noch eine Ergänzung zu den ART-Filtern: Ich liebe die Filter-Braketing-Funktion. Damit kann ich wählen, mit welchen Filtern ein Bild aufgenommen werden soll. So kann ich beispielsweise einstellen, dass jede Aufnahme als schwarz-Weiß-Bild und mit dem dramatischen Effekt gespeichert werden soll. Die Kamera macht dann eine Aufnahme und erstellt anschließend die beiden Varianten. Zu Hause kann ich dann in Ruhe aussuchen, welche Variante mit besser gefällt – manchmal auch alle drei ... oder vier ... oder. Aber Achtung: man produziert damit eine Menge Daten, die alle gesichtet werden wollen.

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TOP 1 – Testbilder und ISO-Reihen

Bedienung und Belichtungsprogramme sind das Eine, aber was daneben natürlich viel wichtiger ist: die Bildqualität. Bevor ich zu den Testbildern komme, die Fakten der XZ-2: in der Kamera werkelt ein 1/1,7 Zoll 12-Megapixel-Sensor im 4 : 3-Format mit den Abmessungen 7,5 x 5,5 Millimeter. Damit liegt sie im Mittelfeld und hat den gleichen Megapixel-Wert, wie die Samsung EX2F. Die Sony RX100 hebt sich mit ihren 20 Megapixeln ab, die Panasonic liegt mit zehn Megapixeln etwas unter der XZ-2. Außerdem hat die Sony den größeren Sensor mit den Abmessungen 13,2 x 8,8 Millimeter. Aufnahmen können selbstverständlich im JPEG- und RAW-Format gespeichert werden – auch gleichzeitig. Das Zoomobjektiv der Olympus hat eine Kleinbild-Brennweite von 28 bis 112 Millimeter. Damit deckt sie den größten Brennweitenbereich ab, kommt allerdings in der Weitwinkelbrennweite nicht an die 24 Millimeter der Panasonic und Samsung. Die größte Blendenöffnung der XZ-2 beträgt in der Weitwinkeleinstellung f 1.8 und in der Teleeinstellung f 2.5. Ordentliche Werte, die in der Reihe der drei Edelknipsen einen mittleren Platz einnimmt.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

  • Olympus Stylus XZ-2 (1) WeitwinkelOlympus Stylus XZ-2 (1) WeitwinkelOlympus Stylus XZ-2 (1) Weitwinkel
  • Olympus Stylus XZ-2 (2) TeleOlympus Stylus XZ-2 (2) TeleOlympus Stylus XZ-2 (2) Tele

Jetzt zur Bildqualität der Olympus Stylus XZ-2. Ich habe eine Belichtungsreihe mit aufsteigender ISO-Empfindlichkeit geschossen. Die XZ-2 hat eine sehr feine ISO-Abstufung und geht von ISO 100 bis ISO 12800. Im Gegensatz zur Panasonic LX7 und Samsung EX2F macht die Olympus auch bei höchster ISO-Einstellung noch Aufnahmen in voller 12-Megapixel-Auflösung. Die Sony RX100 kommt bis ISO 6400 – auch in voller Auflösung. In der ersten Gallerie seht ihr die unbearbeiteten Originalbilder, die auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel runtergerechnet wurden. So könnt ihr euch einen ersten Eindruck von der Qualität in den verschiedenen ISO-Stufen machen.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, ISO 125 bis ISO 10000 und ISO 12800. 

  • Olympus Stylus XZ-2 (01) ISO 100 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (01) ISO 100 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (01) ISO 100 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (02) ISO 125 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (02) ISO 125 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (02) ISO 125 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (03) ISO 160 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (03) ISO 160 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (03) ISO 160 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (04) ISO 200 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (04) ISO 200 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (04) ISO 200 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (05) ISO 250 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (05) ISO 250 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (05) ISO 250 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (06) ISO 320 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (06) ISO 320 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (06) ISO 320 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (07) ISO 400 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (07) ISO 400 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (07) ISO 400 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (08) ISO 500 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (08) ISO 500 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (08) ISO 500 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (09) ISO 640 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (09) ISO 640 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (09) ISO 640 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (10) ISO 800 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (10) ISO 800 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (10) ISO 800 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (11) ISO 1000 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (11) ISO 1000 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (11) ISO 1000 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (12) ISO 1250 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (12) ISO 1250 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (12) ISO 1250 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (13) ISO 1600 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (13) ISO 1600 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (13) ISO 1600 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (14) ISO 2000 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (14) ISO 2000 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (14) ISO 2000 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (15) ISO 2500 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (15) ISO 2500 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (15) ISO 2500 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (16) ISO 3200 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (16) ISO 3200 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (16) ISO 3200 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (17) ISO 4000 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (17) ISO 4000 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (17) ISO 4000 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (18) ISO 5000 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (18) ISO 5000 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (18) ISO 5000 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (19) ISO 6400 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (19) ISO 6400 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (19) ISO 6400 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (20) ISO 8000 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (20) ISO 8000 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (20) ISO 8000 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (21) ISO 10000 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (21) ISO 10000 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (21) ISO 10000 1200 x 900
  • Olympus Stylus XZ-2 (22) ISO 12800 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (22) ISO 12800 1200 x 900Olympus Stylus XZ-2 (22) ISO 12800 1200 x 900

Und jetzt geht's ins Detail. Ich habe von jeder Aufnahme einen Ausschnitt in der Größe 1200 x 900 Bildpunkten gemacht. So könnt ihr in der Originalauflösung selbst beurteilen, wie gut die Bildqualität in den einzelnen ISO-Stufen ist.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind ein Ausschnitt in Originalgröße von 1200 x 900 Pixel. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, ISO 125 bis ISO 10000 und ISO 12800.

  • Olympus Stylus XZ-2 (01) ISO 100 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (01) ISO 100 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (01) ISO 100 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (02) ISO 125 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (02) ISO 125 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (02) ISO 125 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (03) ISO 160 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (03) ISO 160 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (03) ISO 160 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (04) ISO 200 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (04) ISO 200 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (04) ISO 200 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (05) ISO 250 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (05) ISO 250 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (05) ISO 250 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (06) ISO 320 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (06) ISO 320 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (06) ISO 320 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (07) ISO 400 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (07) ISO 400 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (07) ISO 400 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (08) ISO 500 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (08) ISO 500 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (08) ISO 500 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (09) ISO 640 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (09) ISO 640 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (09) ISO 640 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (10) ISO 800 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (10) ISO 800 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (10) ISO 800 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (11) ISO 1000 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (11) ISO 1000 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (11) ISO 1000 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (12) ISO 1250 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (12) ISO 1250 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (12) ISO 1250 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (13) ISO 1600 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (13) ISO 1600 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (13) ISO 1600 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (14) ISO 2000 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (14) ISO 2000 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (14) ISO 2000 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (15) ISO 2500 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (15) ISO 2500 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (15) ISO 2500 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (16) ISO 3200 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (16) ISO 3200 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (16) ISO 3200 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (17) ISO 4000 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (17) ISO 4000 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (17) ISO 4000 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (18) ISO 5000 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (18) ISO 5000 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (18) ISO 5000 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (19) ISO 6400 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (19) ISO 6400 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (19) ISO 6400 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (20) ISO 8000 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (20) ISO 8000 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (20) ISO 8000 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (21) ISO 10000 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (21) ISO 10000 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (21) ISO 10000 1200 x 900 Detail
  • Olympus Stylus XZ-2 (22) ISO 12800 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (22) ISO 12800 1200 x 900 DetailOlympus Stylus XZ-2 (22) ISO 12800 1200 x 900 Detail
 
Mir gefallen die Aufnahmen der XZ-2 sehr gut. Die Farben werden brillant wiedergegeben und der Kontrastumfang ist groß. In den hellen Flächen der Hausfassade sind die feinen Schattierungen der Fugen gut zu erkennen. In dunklen Bereichen, sind noch Abstufungen sichtbar. Die feinen Äste des Baums werden präzise wiedergegeben. In der niedrigsten ISO-Einstellung von ISO 100 sind keinerlei Bildstörungen (Rauschen) sichtbar. In der Vollansicht bleibt das so bis ISO 800. Wenn ich mir die Aufnahmen in der Vergrößerung anschaue, sind allerdings schon bei ISO 400 minimale Störungen (Rauschen) sichtbar. Vorrangig handelt es sich dabei um ein Farbrauschen, was in gleichmäßigen Farbflächen am ehesten auffällt. Bis ISO 800 sehen die Ergebnisse auch noch recht ordentlich aus. Bei ISO 1600 sind die Bildstörungen in der Vollansicht noch kaum sichtbar, in der Detailansicht allerdings schon. Ab ISO 3200 fallen die Bildstörungen dann schon bei Vollansicht auf. Die sichtbaren Strukturen sind allerdings nicht so penetrant, dass sie das gesamte Bild versauen. In der Vergrößerung ist zu sehen, dass feine Strukturen nun verloren gehen. Die feinen Äste der Bäume werden nicht mehr detailliert wiedergegeben. Die XZ-2 liegt damit in etwa auf dem Niveau der Samsung EX2F und Panasonic LX7. Deutlich besser schneidet die Sony RX100 bei dieser ISO-Einstellung ab. Deren Aufnahmen zeigen bei ISO 3200 noch mehr Details und feine Strukturen. Bei ISO 6400 sieht das Ergebnis ähnlich aus, wobei dann die Samsung deutlich abfällt. Bei der EX2F ist das Rauschen deutlich sichtbar und grobkörnig. Wieder an der Spitze die Sony, die damit dann auch am Ende der ISO-Reihe angekommen ist. Bei ISO 12800 sind die Ergebnis der Samsung und Panasonic kaum brauchbar, was vor allem an der reduzierten Auflösung liegt. Die Olympus löst auch bei ISO 12.800 noch mit voller Megapixel-Zahl auf, was zumindest bei Vollansicht zu einem noch halbwegs erträglichen Bildergebnis führt. 
 
Insgesamt schlägt sich die Olympus Stylus ZX-2 ganz gut und landet bei der Bildqualität im Mittelfeld der vier Edelknipsen. Sie liefert ausgewogene Farben und eine ausgeglichene Belichtung. Wie im Test der drei Edelknipsen geschrieben, neigt die Sony ja zu eher etwas knapperer Belichtung, so dass die Aufnahmen häufig recht dunkel aussehen. Deswegen sollte man bei der Sony immer mal wieder die Belichtung prüfen und gegebenenfalls um 1/3 oder 2/3 Blendenstufen aufblenden. Trotzdem bleibt die Sony an der Spitze, wenn es ausschließlich um die Bildqualität geht. Einen wichtigen Unterschied zwischen der Sony und der Olympus muss ich noch erwähnen: Die XZ-2 hat einen eingebauten Grau-Filter (ND). Dadurch kann ich auch bei helleren Licht noch mit großer Blendenöffnung und geringer Schärfentiefe arbeiten. 
 
Die ISO-Reihe gibt es auf meinem Flickr-Account in voller Auflösung:
 

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TOP 2 – Auslöseverzögerung, Serienbilder, Videos und mehr

Was nützt die schönste Digitalkamera, wenn einem die besten Motive durch die Lappen gehen, weil die Auslöseverzögerung schneckenlangsam ist? Nichts! Bei der XZ-2 habe ich diese Sorge nicht. Die Edelknipse löst genauso flott aus, wie ich es erwarte – selbst bei maximaler Telebrennweite. Mit meinem kleinen Stoppuhr-Test habe ich das geprüft. Und so funktioniert der Test:

1. Durchgang: Stoppuhr starten, Display anvisieren, Auslöser leicht drücken und vorfokussieren – dann bei vollen 10er-Sekunden auslösen. So kann ich meine Reaktionszeit und die reine Auslösegeschwindigkeit testen. Hier die Ergebnisse:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

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2. Durchgang: Stoppuhr starten, Kamera auf Weitwinkel, auf einen entfernten Punkt fokussieren und kurz den Auslöser antippen, dann die Kamera aufs Display richten aber nicht vorfokussieren – dann bei vollen 10er-Sekunden auslösen. So kann ich Auslösegeschwindigkeit inklusive Autofokusgeschwindigkeit testen. Hier die Ergebnisse:

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3. Durchgang: Stoppuhr starten, Kamera auf Tele, auf einen entfernten Punkt fokussieren und kurz den Auslöser antippen, dann die Kamera aufs Display richten aber nicht vorfokussieren – dann bei vollen 10er-Sekunden auslösen. So kann ich Auslösegeschwindigkeit inklusive Autofokusgeschwindigkeit testen. Hier die Ergebnisse:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

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Beim ersten Durchgang gibt es nur einen Ausreißer, da habe ich wohl beim Auslösen ein wenig geschlafen, ansonsten liegt die Auslösegeschwindigkeit inklusive meiner Reaktionszeit bei 0,0 oder 0,1 Sekunde. In der Weitwinkeleinstellung kommt die Olympus XZ-2 auf Auslöseverzögerungen inklusive Autofokus von 0,1 bis 0,5 Sekunden. In der Teleeinstellung sind es 0,2 bis 0,5 Sekunden. Damit eignet sich die Olympus auch prima für Point-and-Shoot-Aufnahmen oder Action-Fotos. Die Auslöseverzögerung ist kurz genug und der Autofokus arbeitet präzise – so soll's sein. 

Für alle Zweifler noch ein Wort zu meinem Testverfahren. Während meiner Zeit als Redakteur bei einem großen Testmagazin sind alle Kameras in einem Labor getestet worden. Dabei kam High-Tech zum Einsatz und alle Faktoren wurden bei der Messung der Auslöseverzögerung berücksichtigt. Um zu prüfen, wie nah ich an die Ergebnisse des Labors mit einfachen Mitteln rankomme, habe ich den hier gezeigten Test immer mal wieder zum Vergleich gemacht. Im Durchschnitt wichen die Ergebnisse kaum voneinander ab – meist gerade mal 0,1 Sekunde.

So, und jetzt zur Serienbildgeschwindigkeit. Auch die ist ja für einige Fotografen wichtig. Im Menü kann ich zwei Geschwindigkeiten wählen: Sequenziell oder High-Speed. Ich bin neugierig und wähle erst mal die schnelle High-Speed-Variante. Auslöser gedrückt und ... wow – das ist ja mal ein Tempo. Die Auswertung der Stopp-Uhr-Aufnahmen zeigt's: 60 Bilder in gerade mal drei Sekunden – das ist eine Geschwindigkeit von 20 Bilder/Sekunde. Zur Sicherheit prüfe ich nochmal die EXIF-Daten und dabei gibt's eine Überraschung: Die XZ-2 hat die Auflösung für den Sprint auf 1920 x 1440 Bildpunkte reduziert. Also nix mit voller Auflösung und vollem Tempo. Also doch noch mal die langsame Geschwindigkeit gewählt und eine Serie geschossen. Aber von langsam kann da auch nicht die Rede sein. Die Auswertung der Stoppuhr-Aufnahmen zeigt's: 20 Bilder in vier Sekunden, was einer Geschwindigkeit von 5 Bildern/Sekunde entspricht. Die Olympus hält das Tempo für gut 20 Aufnahmen durch, dann geht's etwas gemächlicher zu. Die EXIF-Daten zeigen diesmal übrigens keine Überraschung: Die XZ-2 nimmt in dieser Geschwindigkeit in voller Auflösung auf. Übrigens noch ein Tipp: Steht die Kamera auf kontinuierlichem Autofokus C-AF, dann ist die High-Speed-Serienaufnahme nicht wählbar. Das klappt nur in der Einstellung Einzel-Autofokus S-AF oder manueller Fokus MF. Die langsame Serienbildgeschwindigkeit funktioniert dagegen auch in der Einstellung C-AF, allerdings dann nicht ganz so flott, da die Kamera zwischen jeder Aufnahme neu fokussiert. Im Durchschnitt kommt die XZ-2 dann auf zwei bis drei Bilder/Sekunde.

Zu den Abmessungen der XZ-2 im Vergleich mit den anderen drei Edelknipsen hatte ich ja schon etwas geschrieben. Auch, dass die XZ-2 einen klappbaren Touchscreen hat. Dazu ist noch zu sagen, dass der allerdings nur 90 Grad nach oben und rund 50 Grad nach unten geklappt werden kann. So weit wie bei der Systemkamera Olympus PEN Lite E-PL5 kann er nicht geschwenkt werden – schade. Der Monitor hat eine Diagonale von 7,6 Zentimetern und eine Auflösung von 920.000 Bildpunkten. Kein Wunder, dass ich das Bild scharf und brillant finde. Selbst die kleinen Schriften der Menüs sehen gestochen scharf aus. Wie schon geschrieben, lassen sich die Menüs nicht per Touchscreen einstellen. In meinen Augen die interessanteste und wichtigste Funktion: die Touchfokussierung. Die ist besonders dann perfekt, wenn ich eine gestaltete Aufnahme mit Vordergrund- und Hintergrund-Schärfe/-Unschärfe machen möchte und die Schärfe dabei gezielt auf ein Bildelement legen möchte. Einfach den betreffenden Bildteil antippen und schon fokussiert die Olympus darauf. Ich kann einstellen, ob die XZ-2 nur darauf fokussieren oder auch gleichzeitig auslösen soll. Bei der Bildwiedergabe unterstützt der Touchscreen ebenfalls die Bedienung. So kann ich per Fingerzeig zum nächsten Bild blättern, die Ansicht vergrößern und den Bildausschnitt per Fingerzeig verschieben. Zwei-Finger-Zoomen geht mit der Stylus übrigens nicht, aber per Lupentasten kann die Aufnahme bis auf Pixelebene gezoomt werden.Wenn wir schon beim Thema Tempo und Serienbilder sind, liegt die Videofunktion nicht weit entfernt. Die Olympus filmt in voller HD-Auflsung mit 1920 x 1080 Bildpunkten und einer Bildwiederholrate von 30p. Alternativ kann auch die kleine HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten gewählt werden, allerdings auch nur mit einer Bildwiederholrate von 30p. Was mir sehr gut gefällt: ich kann beim Filmen auch alle Art-Filter verwenden. So lässt sich ein schickes Schwarz-Weiß-Movie oder ein nostalgischer Sepia-Film drehen. Und natürlich kann ich auch den aus der Werbung bekannten Spielzeug-Effekt wählen, der sich bei der Olympus Diorama nennt. Der Ton wird übrigens in Stereo aufgezeichnet. Auf den ersten Blick, scheint es, als könne man an die XZ-2 kein externes Mikrofon anschließen. Falsch! Unter dem Blitzschuh befindet sich eine kleine Steckerleiste. Und genau da passt verschiedenes Zubehör rein, unter anderem das Mikrofon-Adapter Set SEMA-1 (etwa 90 Euro). Der Mikrofon-Adapter passt übrigens auch in die neuen PEN-Modelle und die OM-D.

Ein Blitz ist in die XZ-2 eingebaut, der fährt auf Knopfdruck aus. Ein Zusatzblitz mit mehr Leistung lässt sich auf den Blitzschuh stecken. Dass da auch ein Mikrofon-Adapter drauf gesteckt werden kann, hatte ich ja schon geschrieben. Aber es geht noch mehr. So gibt es das Makro Licht MAL-1 (rund 50 Euro). Das sind zwei kleine LED-Lämpchen, die an Mini-Schwanenhälsen befestigt sind und punktgenau das Motiv beleuchten können. Damit lassen sich witzige Effekte erzielen. Vor allem weil die XZ-2 einen sehr guten Makro-Modus hat. Dabei kann ich mit dem Objektiv bis auf wenige Millimeter ans Motiv ran und tolle Vergrößerungen erreichen. Eine eigene Stromversorgung benötigt die Makro-Leuchte nicht. Mit Energie wird sie vom Batterie-Akku versorgt. Der wird übrigens in der Kamera geladen. Ein externes Batterieladegerät legt Olympus nicht bei, das gibt es allerdings als Zubehör (UC-90 für knapp 100 Euro). Ein ganz wichtiges Zubehör-Teil lässt sich aber auch noch auf den Blitzschuh stecken: Den elektronischen Sucher VF3 (99 Euro). Für mich ein ganz wichtiger Vorteil der Olympus XZ-2. Hast du schon mal im Herbst bei tiefstehender Sonne versucht, ein Motiv genau zu gestalten? Ich verzweifle dabei regelmäßig, weil auf dem Kontrollmonitor kaum was zu erkennen ist. Was ist da praktischer, als schnell den elektronischen Sucher aufzustecken und ich sehe alles – perfekt. Und für gerade mal 99 Euro und einer Auflösung von 920.000 Bildpunkten ist das ein echtes Schnäppchen und toller Mehrwert. Den konnte beim Test der drei Edelknipsen nur noch die Panasonic DMC-LX7 liefern. Bei den anderen beiden Modellen gibt es keine Möglichkeit, einen zusätzlichen Sucher aufzustecken. Und bevor jetzt wieder die große Diskussion losgeht: ja, ein eingebauter elektronischer Suche wäre mir auch lieber, aber wenn es den nicht gibt, finde ich den Aufstecksucher zumindest eine gute Alternative. 

Wenn wir schon beim Zubehör sind: Für die XZ-2 gibt es ein reichhaltiges Unterwasserzubehör. Allem voran das Unterwassergehäuse PT-054 (rund 350 Euro), das bis 45 Meter wasserdicht ist. Ein Schraubgewinde für Vorsatzlinsen, wie zum Beispiel Makro, hat das Gehäuse. Dazu gibt es zwei passende Blitzgeräte sowie Befestigungszubehör. Hobbytaucher dürfte das Angebot erfreuen. Wer lieber über Wasser bleibt: Bitteschön! Mit der Vorsatzlinse TCON-17x (rund 160 Euro) und dem Adapter CLA-12 (rund 50 Euro) lässt sich die Brennweite der XZ-2 auf 190 Millimeter erweitern. Der Lichtverlust beträgt dabei rund ein halbe Blendenstufe.

Und was gibt's sonst noch über die XZ-2 zu berichten? Mit Freude habe ich festgestellt, dass die Olympus eine 3D-Wasserwaage hat. Die ist allerdings nicht so ganz leicht zu finden. Ich kenn das normalerweise, indem ich die INFO-Taste mehrfach drücke und so die Display-Anzeige umschalte, bis die Wasserwaage erscheint. In der Standard-Einstellung klappt das mit der XZ-2 allerdings nicht. Die Wasserwaage muss erst mal im Anwender-Menü aktiviert werden. Dazu den Punkt "D Display" aufrufen und dann den Menüpunkt "Info Einst." wählen. Unter dem Punkt "LV-Info" (Live-View) kannst du nun die einzelnen Punkte, die angezeigt werden sollen, auswählen: Histogramm, High Licht & Schatten, Nivell.-Anzeige (Wasserwaage) und Bild. Wenn du alle Punkte wählst, kannst du zwischen den Einstellungen per Druck auf die INFO-Taste wechseln. "High Licht & Schatten" ist übrigens eine Peaking-Anzeige, bei der Bereiche, die über- oder unterbelichtet sind, farbig hinterlegt werden. Bei "Bild" wird das Motiv ohne jegliche Einblendungen angezeigt. 

 

 

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Finale – Mein Fazit

Die Olympus Stylus XZ-2 reiht sich mühelos in die Riege der drei Edelknipsen ein. Nur die Olympus hat einen klappbaren Kontrollmonitor, der auch noch ein Touchscreen ist. Zwar hat die Samsung sogar einen dreh- und klappbaren Monitor, aber ihr fehlt der Touchscreen. Und den finde ich super praktisch. Die Touchfokussierung nutze ich in vielen Aufnahmesituationen und möchte sie nicht mehr missen. Und noch ein großes Plus der Olympus: Auf die ZX-2 kann der elektronische Sucher VF-3 aufgesteckt werden. Ob man das praktisch findet oder nicht, kann jeder selbst entscheiden. Aber zumindest habe ich die Möglichkeit bei hellem Sonnenschein überhaupt einen elektronischen Sucher zu nutzen. Für mich ein wichtiger Vorteil, den sonst nur die Panasonic DMC-LX7 hat. Klasse ist die kurze Auslöseverzögerung und die schnelle Serienbildfunktion, das gesamte Bedienkonzept, vor allem die Umschaltung zwischen manuellen Fokus und Autofokus, und die vielfältigen Einstellmöglichkeiten. Das Drehrad am Objektiv gibt mir das Gefühl, eine vollwertige Kamera in der Hand zu haben, vor allem, wenn ich manuell fokussiere. Bei all dem liegt die Olympus XZ-2 klasse in der Hand – fast am besten von den insgesamt vier Edelknipsen. Da nehme ich sogar das etwas höhere Gewicht und die größeren Abmessungen in Kauf. In Verbindung mit der reichhaltigen Zubehör-Palette macht die XZ-2 eine klasse Figur. Dazu die super Makrofunktion, der eingebaute ND-Filter und die 3D-Wasserwaage. In einer Disziplin muss sie allerdings zurückstecken: Der Bildqualität. Da kommt sie nicht an die der Sony Cybershot RX100 ran – wie die anderen beiden Edelknipsen allerdings auch nicht. Trotz dieses kleinen Wermutstropfens liefert die Olympus eine prima Bildqualität ab. Und wer nicht auf das letzte Quäntchen wert legt, der bekommt mit der Olympus Stylus XZ-2 eine super ausgestattete, edle Kamera, die richtig Spaß macht beim Fotografieren. 

 

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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