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TOP 2 – Auslöseverzögerung, Serienbilder, Videos und mehr

Was nützt die schönste Digitalkamera, wenn einem die besten Motive durch die Lappen gehen, weil die Auslöseverzögerung schneckenlangsam ist? Nichts! Bei der XZ-2 habe ich diese Sorge nicht. Die Edelknipse löst genauso flott aus, wie ich es erwarte – selbst bei maximaler Telebrennweite. Mit meinem kleinen Stoppuhr-Test habe ich das geprüft. Und so funktioniert der Test:

1. Durchgang: Stoppuhr starten, Display anvisieren, Auslöser leicht drücken und vorfokussieren – dann bei vollen 10er-Sekunden auslösen. So kann ich meine Reaktionszeit und die reine Auslösegeschwindigkeit testen. Hier die Ergebnisse:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

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2. Durchgang: Stoppuhr starten, Kamera auf Weitwinkel, auf einen entfernten Punkt fokussieren und kurz den Auslöser antippen, dann die Kamera aufs Display richten aber nicht vorfokussieren – dann bei vollen 10er-Sekunden auslösen. So kann ich Auslösegeschwindigkeit inklusive Autofokusgeschwindigkeit testen. Hier die Ergebnisse:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

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3. Durchgang: Stoppuhr starten, Kamera auf Tele, auf einen entfernten Punkt fokussieren und kurz den Auslöser antippen, dann die Kamera aufs Display richten aber nicht vorfokussieren – dann bei vollen 10er-Sekunden auslösen. So kann ich Auslösegeschwindigkeit inklusive Autofokusgeschwindigkeit testen. Hier die Ergebnisse:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

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Beim ersten Durchgang gibt es nur einen Ausreißer, da habe ich wohl beim Auslösen ein wenig geschlafen, ansonsten liegt die Auslösegeschwindigkeit inklusive meiner Reaktionszeit bei 0,0 oder 0,1 Sekunde. In der Weitwinkeleinstellung kommt die Olympus XZ-2 auf Auslöseverzögerungen inklusive Autofokus von 0,1 bis 0,5 Sekunden. In der Teleeinstellung sind es 0,2 bis 0,5 Sekunden. Damit eignet sich die Olympus auch prima für Point-and-Shoot-Aufnahmen oder Action-Fotos. Die Auslöseverzögerung ist kurz genug und der Autofokus arbeitet präzise – so soll's sein. 

Für alle Zweifler noch ein Wort zu meinem Testverfahren. Während meiner Zeit als Redakteur bei einem großen Testmagazin sind alle Kameras in einem Labor getestet worden. Dabei kam High-Tech zum Einsatz und alle Faktoren wurden bei der Messung der Auslöseverzögerung berücksichtigt. Um zu prüfen, wie nah ich an die Ergebnisse des Labors mit einfachen Mitteln rankomme, habe ich den hier gezeigten Test immer mal wieder zum Vergleich gemacht. Im Durchschnitt wichen die Ergebnisse kaum voneinander ab – meist gerade mal 0,1 Sekunde.

So, und jetzt zur Serienbildgeschwindigkeit. Auch die ist ja für einige Fotografen wichtig. Im Menü kann ich zwei Geschwindigkeiten wählen: Sequenziell oder High-Speed. Ich bin neugierig und wähle erst mal die schnelle High-Speed-Variante. Auslöser gedrückt und ... wow – das ist ja mal ein Tempo. Die Auswertung der Stopp-Uhr-Aufnahmen zeigt's: 60 Bilder in gerade mal drei Sekunden – das ist eine Geschwindigkeit von 20 Bilder/Sekunde. Zur Sicherheit prüfe ich nochmal die EXIF-Daten und dabei gibt's eine Überraschung: Die XZ-2 hat die Auflösung für den Sprint auf 1920 x 1440 Bildpunkte reduziert. Also nix mit voller Auflösung und vollem Tempo. Also doch noch mal die langsame Geschwindigkeit gewählt und eine Serie geschossen. Aber von langsam kann da auch nicht die Rede sein. Die Auswertung der Stoppuhr-Aufnahmen zeigt's: 20 Bilder in vier Sekunden, was einer Geschwindigkeit von 5 Bildern/Sekunde entspricht. Die Olympus hält das Tempo für gut 20 Aufnahmen durch, dann geht's etwas gemächlicher zu. Die EXIF-Daten zeigen diesmal übrigens keine Überraschung: Die XZ-2 nimmt in dieser Geschwindigkeit in voller Auflösung auf. Übrigens noch ein Tipp: Steht die Kamera auf kontinuierlichem Autofokus C-AF, dann ist die High-Speed-Serienaufnahme nicht wählbar. Das klappt nur in der Einstellung Einzel-Autofokus S-AF oder manueller Fokus MF. Die langsame Serienbildgeschwindigkeit funktioniert dagegen auch in der Einstellung C-AF, allerdings dann nicht ganz so flott, da die Kamera zwischen jeder Aufnahme neu fokussiert. Im Durchschnitt kommt die XZ-2 dann auf zwei bis drei Bilder/Sekunde.

Zu den Abmessungen der XZ-2 im Vergleich mit den anderen drei Edelknipsen hatte ich ja schon etwas geschrieben. Auch, dass die XZ-2 einen klappbaren Touchscreen hat. Dazu ist noch zu sagen, dass der allerdings nur 90 Grad nach oben und rund 50 Grad nach unten geklappt werden kann. So weit wie bei der Systemkamera Olympus PEN Lite E-PL5 kann er nicht geschwenkt werden – schade. Der Monitor hat eine Diagonale von 7,6 Zentimetern und eine Auflösung von 920.000 Bildpunkten. Kein Wunder, dass ich das Bild scharf und brillant finde. Selbst die kleinen Schriften der Menüs sehen gestochen scharf aus. Wie schon geschrieben, lassen sich die Menüs nicht per Touchscreen einstellen. In meinen Augen die interessanteste und wichtigste Funktion: die Touchfokussierung. Die ist besonders dann perfekt, wenn ich eine gestaltete Aufnahme mit Vordergrund- und Hintergrund-Schärfe/-Unschärfe machen möchte und die Schärfe dabei gezielt auf ein Bildelement legen möchte. Einfach den betreffenden Bildteil antippen und schon fokussiert die Olympus darauf. Ich kann einstellen, ob die XZ-2 nur darauf fokussieren oder auch gleichzeitig auslösen soll. Bei der Bildwiedergabe unterstützt der Touchscreen ebenfalls die Bedienung. So kann ich per Fingerzeig zum nächsten Bild blättern, die Ansicht vergrößern und den Bildausschnitt per Fingerzeig verschieben. Zwei-Finger-Zoomen geht mit der Stylus übrigens nicht, aber per Lupentasten kann die Aufnahme bis auf Pixelebene gezoomt werden.Wenn wir schon beim Thema Tempo und Serienbilder sind, liegt die Videofunktion nicht weit entfernt. Die Olympus filmt in voller HD-Auflsung mit 1920 x 1080 Bildpunkten und einer Bildwiederholrate von 30p. Alternativ kann auch die kleine HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten gewählt werden, allerdings auch nur mit einer Bildwiederholrate von 30p. Was mir sehr gut gefällt: ich kann beim Filmen auch alle Art-Filter verwenden. So lässt sich ein schickes Schwarz-Weiß-Movie oder ein nostalgischer Sepia-Film drehen. Und natürlich kann ich auch den aus der Werbung bekannten Spielzeug-Effekt wählen, der sich bei der Olympus Diorama nennt. Der Ton wird übrigens in Stereo aufgezeichnet. Auf den ersten Blick, scheint es, als könne man an die XZ-2 kein externes Mikrofon anschließen. Falsch! Unter dem Blitzschuh befindet sich eine kleine Steckerleiste. Und genau da passt verschiedenes Zubehör rein, unter anderem das Mikrofon-Adapter Set SEMA-1 (etwa 90 Euro). Der Mikrofon-Adapter passt übrigens auch in die neuen PEN-Modelle und die OM-D.

Ein Blitz ist in die XZ-2 eingebaut, der fährt auf Knopfdruck aus. Ein Zusatzblitz mit mehr Leistung lässt sich auf den Blitzschuh stecken. Dass da auch ein Mikrofon-Adapter drauf gesteckt werden kann, hatte ich ja schon geschrieben. Aber es geht noch mehr. So gibt es das Makro Licht MAL-1 (rund 50 Euro). Das sind zwei kleine LED-Lämpchen, die an Mini-Schwanenhälsen befestigt sind und punktgenau das Motiv beleuchten können. Damit lassen sich witzige Effekte erzielen. Vor allem weil die XZ-2 einen sehr guten Makro-Modus hat. Dabei kann ich mit dem Objektiv bis auf wenige Millimeter ans Motiv ran und tolle Vergrößerungen erreichen. Eine eigene Stromversorgung benötigt die Makro-Leuchte nicht. Mit Energie wird sie vom Batterie-Akku versorgt. Der wird übrigens in der Kamera geladen. Ein externes Batterieladegerät legt Olympus nicht bei, das gibt es allerdings als Zubehör (UC-90 für knapp 100 Euro). Ein ganz wichtiges Zubehör-Teil lässt sich aber auch noch auf den Blitzschuh stecken: Den elektronischen Sucher VF3 (99 Euro). Für mich ein ganz wichtiger Vorteil der Olympus XZ-2. Hast du schon mal im Herbst bei tiefstehender Sonne versucht, ein Motiv genau zu gestalten? Ich verzweifle dabei regelmäßig, weil auf dem Kontrollmonitor kaum was zu erkennen ist. Was ist da praktischer, als schnell den elektronischen Sucher aufzustecken und ich sehe alles – perfekt. Und für gerade mal 99 Euro und einer Auflösung von 920.000 Bildpunkten ist das ein echtes Schnäppchen und toller Mehrwert. Den konnte beim Test der drei Edelknipsen nur noch die Panasonic DMC-LX7 liefern. Bei den anderen beiden Modellen gibt es keine Möglichkeit, einen zusätzlichen Sucher aufzustecken. Und bevor jetzt wieder die große Diskussion losgeht: ja, ein eingebauter elektronischer Suche wäre mir auch lieber, aber wenn es den nicht gibt, finde ich den Aufstecksucher zumindest eine gute Alternative. 

Wenn wir schon beim Zubehör sind: Für die XZ-2 gibt es ein reichhaltiges Unterwasserzubehör. Allem voran das Unterwassergehäuse PT-054 (rund 350 Euro), das bis 45 Meter wasserdicht ist. Ein Schraubgewinde für Vorsatzlinsen, wie zum Beispiel Makro, hat das Gehäuse. Dazu gibt es zwei passende Blitzgeräte sowie Befestigungszubehör. Hobbytaucher dürfte das Angebot erfreuen. Wer lieber über Wasser bleibt: Bitteschön! Mit der Vorsatzlinse TCON-17x (rund 160 Euro) und dem Adapter CLA-12 (rund 50 Euro) lässt sich die Brennweite der XZ-2 auf 190 Millimeter erweitern. Der Lichtverlust beträgt dabei rund ein halbe Blendenstufe.

Und was gibt's sonst noch über die XZ-2 zu berichten? Mit Freude habe ich festgestellt, dass die Olympus eine 3D-Wasserwaage hat. Die ist allerdings nicht so ganz leicht zu finden. Ich kenn das normalerweise, indem ich die INFO-Taste mehrfach drücke und so die Display-Anzeige umschalte, bis die Wasserwaage erscheint. In der Standard-Einstellung klappt das mit der XZ-2 allerdings nicht. Die Wasserwaage muss erst mal im Anwender-Menü aktiviert werden. Dazu den Punkt "D Display" aufrufen und dann den Menüpunkt "Info Einst." wählen. Unter dem Punkt "LV-Info" (Live-View) kannst du nun die einzelnen Punkte, die angezeigt werden sollen, auswählen: Histogramm, High Licht & Schatten, Nivell.-Anzeige (Wasserwaage) und Bild. Wenn du alle Punkte wählst, kannst du zwischen den Einstellungen per Druck auf die INFO-Taste wechseln. "High Licht & Schatten" ist übrigens eine Peaking-Anzeige, bei der Bereiche, die über- oder unterbelichtet sind, farbig hinterlegt werden. Bei "Bild" wird das Motiv ohne jegliche Einblendungen angezeigt. 

 

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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