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Olympus PEN mini E-PM2 – Systemkamera

Olympus baut seine Systemkamera-Serie PEN konsequent weiter aus. Zur Photokina wurden die beiden Modelle E-PL5 und E-PM2 vorgestellt. Beide Modelle haben reichlich Anleihen der erfolgreichen OM-D. Die kleine PEN mini E-PM2 hat jetzt den Weg in meine Foto-Bude gefunden. Das Auspacken, die Inbetriebnahme und die ersten Eindrücke könnt ihr im Video begutachten.

Olympus PEN mini E-PM2 – Das Unboxing-Video

Mein erster Eindruck: Die E-PM2 sieht richtig schick aus. Der umlaufende Metallstreifen verleiht der PM2 ein edeles Aussehen. Im Vergleich zum Vorgängermodell hat die Neue einen Griffsteg auf der Kameravorderseite. Damit liegt sie deutlich besser und sicherer in der Hand als die PM1. Das gleiche gilt für die Daumenstütze auf der Rückseite. Sie ist besser geformt und griffiger, als beim Vorgängermodell. Dank der Änderungen liegt die Olympus richtig gut in meiner Hand – und das obwohl die Kamera wirklich klein und meine Hand groß ist. Unten seht ihr die Unterschiede zum Vorgängermodel PEN mini E-PM1 (braun).

Apropos Größe: Das Gehäuse der E-PM2 ist 10,9 Zentimeter breit, 6,4 Zentimeter hoch und 3,4 Zentimeter dick. Inklusive Akku und Speicherkarte bringt sie 270 Gramm auf die Waage. Damit ist sie praktisch gleich groß wie die Canon EOS M, aber ein paar Gramm leichter.

Abgesehen von der Optik, ist die wichtigste Neuerung gegenüber dem Vorgängermodell der Touchscreen. Und der reagiert flott und präzise. Gut so, denn fast alle Kameraeinstellungen werden darüber vorgenommen. So auch die Programmwahl, denn ein entsprechendes Drehrad hat die E-PM2 nicht. 

Einen besonderen Clou hat sich Olympus bei den Objektiven einfallen lassen. Den normalen Kamera-Objektivdeckel kennt man ja, aber einen Objektivdeckel mit einer Linse, das ist neu. Das Ding wird einfach direkt auf das Bajonett der Kamera gesetzt, hat keine elektrischen Anschlüsse und man kann sofort losknipsen. Das Einzige, was ich einstellen kann, ist die Entfernung. Ich kann mit einem kleinen Hebel zwischen unendlich und 0,30 Meter wählen. Erst dachte ich: "Was für ein Quatsch." Aber dann habe ich den Spaßfaktor von dem Deckel entdeckt. Das Ding hat so was von einer historischen Lochkamera. Überrascht hat mich die Bildqualität, denn die ist gar nicht mal schlecht. Der Objektivdeckel hat eine Brennweite von 15 Millimetern, was 30 Millimetern im Kleinbildformat entspricht und einer Blende von f 8.0. Und mit gerade mal 9 Millimeter Dicke, macht das Ding die Kamera nur minimal dicker. Gestern habe ich in der Hamburger Speicherstadt ein paar Aufnahmen mit der Lens-Cap gemacht. Mir gefallen die Ergebnisse sehr gut. Ich finde am besten kommen die Fotos in Verbindung mit den ART-Filtern zur Geltung. Hier drei Beispiele. Die Auflösung der Fotos ist auf 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

  • Olympus PEN E-PM2 Lens-Cap Dramatischer EffektOlympus PEN E-PM2 Lens-Cap Dramatischer EffektOlympus PEN E-PM2 Lens-Cap Dramatischer Effekt
  • Olympus PEN E-PM2 Lens-Cap LochkameraOlympus PEN E-PM2 Lens-Cap LochkameraOlympus PEN E-PM2 Lens-Cap Lochkamera
  • Olympus PEN E-PM2 Lens-Cap Monochrom FilmOlympus PEN E-PM2 Lens-Cap Monochrom FilmOlympus PEN E-PM2 Lens-Cap Monochrom Film

Neben diesem Gadget, das rund 70 Euro kostet, hat Olympus noch ein weiteres Objektiv neu im Programm: Das M.Zuiko Digital ED 60mm 1:2.8 Macro (599 Euro). Damit ist die Objektiv-Palette der Micro-Four-Third-Objektive um einen wichtigen Baustein erweitert worden. Das lichtstarke Objektiv erreicht bei einer Aufnahme-Distanz von 19 Zentimetern einen Abbildungsmaßstab von 1:1 – ein klasse Wert. Mit dem Objektiv sind spektakuläre Nahaufnahmen möglich. Außerdem gelingen mit dem 60-Millimeter-Objektiv tolle Porträts. Sobald ich das Objektiv für einen Test habe, werde ich darüber berichten und die Ergebnisse gibt es hier zu sehen. 

 

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TOP 1 – Bedienung, Testbilder und ART-Filter

Bevor ich euch die Testbilder zeige, noch ein paar Worte zur Bedienung der PEN mini E-PM2. Nach einem Tag Fotografieren steht für mich fest: Der Griffsteg und der Touchscreen sind eine echte Bereicherung für die E-PM2. Ok, viele werden jetzt sagen: Der spinnt, der schreibt über einen Griffsteg. Aber mal ehrlich, ich möchte eine Kamera, die gut und sicher in meiner Hand liegt und die sich im Winter auch mal mit Handschuhen sicher halten lässt. Und genau das ist jetzt der Fall mit der Neuen. Der E-PM1 fehlte einfach dieses kleine Detail. Aber gut, nun zum Touchscreen. Mit dem gehen die Einstellungen flott von der Hand. Wobei nicht alle Funktionen direkt per Touchscreen gewählt werden können. Die Olympus hat ein kombiniertes Bedienkonzept aus Touchscreen und Tasten. Wobei ich dank des Drehrads auf der Kamerarückseite alle Einstellungen schnell und präzise ausführen kann. Wer eine Olympus hat oder schon mal bedient hat, wird mit dem Konzept der PEN mini E-PM2 schnell zu recht kommen. Und: die Touchfokussierung ist ein wahrer Gewinn bei der Handhabung der Kamera. Gerade, wer nicht nur Point-and-Shoot-Aufnahmen machen möchte, sondern auch gerne mit Vorder- und Hintergrund seine Aufnahmen gestaltet und dabei die Schärfe gezielt verlagern will, für den ist die Touchfokussierung eine prima Erleichterung. 

So, nun aber zur Bildqualität der Olympus PEN mini E-PM2. Ich habe eine Belichtungsreihe mit aufsteigender ISO-Empfindlichkeit geschossen. Die E-PM2 hat eine sehr feine ISO-Abstufung, beginnend mit ISO 200. In der ersten Gallerie seht ihr die unbearbeiteten Originalbilder, die auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel runtergerechnet wurden. So könnt ihr euch einen ersten Eindruck von der Qualität in den verschiedenen ISO-Stufen machen.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 200, ISO 250, ISO 320 bis ISO 20000 und ISO 25600. 

  • Olympus PEN E-PM2 (01) ISO 200 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (01) ISO 200 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (01) ISO 200 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (02) ISO 250 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (02) ISO 250 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (02) ISO 250 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (03) ISO 320 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (03) ISO 320 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (03) ISO 320 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (04) ISO 400 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (04) ISO 400 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (04) ISO 400 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (05) ISO 500 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (05) ISO 500 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (05) ISO 500 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (06) ISO 640 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (06) ISO 640 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (06) ISO 640 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (07) ISO 800 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (07) ISO 800 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (07) ISO 800 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (08) ISO 1000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (08) ISO 1000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (08) ISO 1000 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (09) ISO 1250 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (09) ISO 1250 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (09) ISO 1250 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (10) ISO 1600 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (10) ISO 1600 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (10) ISO 1600 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (11) ISO 2000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (11) ISO 2000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (11) ISO 2000 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (12) ISO 2500 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (12) ISO 2500 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (12) ISO 2500 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (13) ISO 3200 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (13) ISO 3200 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (13) ISO 3200 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (14) ISO 4000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (14) ISO 4000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (14) ISO 4000 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (15) ISO 5000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (15) ISO 5000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (15) ISO 5000 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (16) ISO 6400 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (16) ISO 6400 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (16) ISO 6400 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (17) ISO 8000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (17) ISO 8000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (17) ISO 8000 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (18) ISO 10000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (18) ISO 10000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (18) ISO 10000 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (19) ISO 12800 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (19) ISO 12800 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (19) ISO 12800 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (20) ISO 16000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (20) ISO 16000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (20) ISO 16000 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (21) ISO 20000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (21) ISO 20000 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (21) ISO 20000 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (22) ISO 25600 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (22) ISO 25600 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (22) ISO 25600 1200 x 900

Und jetzt geht's ins Detail. Ich habe von jeder Aufnahme einen Ausschnitt in der Größe 1200 x 900 Bildpunkten gemacht. So könnt ihr in der Originalauflösung selbst beurteilen, wie gut die Bildqualität in den einzelnen ISO-Stufen ist.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind ein Ausschnitt in Originalgröße von 1200 x 900 Pixel. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 200, ISO 250, ISO 320 bis ISO 20000 und ISO 25600. 

  • Olympus PEN E-PM2 (01) ISO 200 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (01) ISO 200 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (01) ISO 200 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (02) ISO 250 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (02) ISO 250 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (02) ISO 250 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (03) ISO 320 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (03) ISO 320 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (03) ISO 320 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (04) ISO 400 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (04) ISO 400 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (04) ISO 400 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (05) ISO 500 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (05) ISO 500 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (05) ISO 500 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (06) ISO 640 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (06) ISO 640 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (06) ISO 640 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (07) ISO 800 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (07) ISO 800 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (07) ISO 800 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (08) ISO 1000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (08) ISO 1000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (08) ISO 1000 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (09) ISO 1250 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (09) ISO 1250 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (09) ISO 1250 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (10) ISO 1600 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (10) ISO 1600 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (10) ISO 1600 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (11) ISO 2000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (11) ISO 2000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (11) ISO 2000 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (12) ISO 2500 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (12) ISO 2500 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (12) ISO 2500 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (13) ISO 3200 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (13) ISO 3200 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (13) ISO 3200 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (14) ISO 4000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (14) ISO 4000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (14) ISO 4000 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (15) ISO 5000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (15) ISO 5000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (15) ISO 5000 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (16) ISO 6400 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (16) ISO 6400 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (16) ISO 6400 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (17) ISO 8000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (17) ISO 8000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (17) ISO 8000 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (18) ISO 10000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (18) ISO 10000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (18) ISO 10000 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (19) ISO 12800 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (19) ISO 12800 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (19) ISO 12800 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (20) ISO 16000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (20) ISO 16000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (20) ISO 16000 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (21) ISO 20000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (21) ISO 20000 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (21) ISO 20000 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (22) ISO 25600 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (22) ISO 25600 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (22) ISO 25600 1200 x 900 Detail

Bis zu einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 1600 finde ich die Ergebnisse sehr gut. Feine Details, wie die Seile des Fahnenmastes oder der Schriftzug auf dem Straßenschild sind noch gut zu erkennen und werden recht präzise wiedergegeben. Selbst bei ISO 3200 ist das Ergebnis in meinen Augen noch recht brauchbar. Ab ISO 4000 fangen die Detail dann deutlich an zu verschwinden. Sehr gut ist das an den Ästen zu sehen, die immer mehr zu einer einheitlichen Masse verschwimmen, und den Ziegelsteinen. Ab ISO 8000 kommen dann noch deutlich sichtbare Bildstörungen (Rauschen) hinzu. Außerdem gehen immer mehr Strukturen verloren und einige Teilbereiche des Fotos sehen aus wie gemalt. Ab ISO 12800 wird das Rauschen dann deutlich grobkörnig. Dennoch finde ich es erstaunlich, dass selbst bei höchster ISO-Einstellung von ISO 25600 immer noch ein brauchbares Foto herauskommt. Wenn man das vergleicht, was Digitalkameras vor drei bis vier Jahren bei deutlich niedrigeren ISO-Empfindlichkeiten hervorbrachten, ist das in meinen Augen ein deutlicher Fortschritt. Und machen wir uns nichts vor: Wie sah ein Farbfilm aus, der auf ISO 25600 bei der Entwicklung gepusht wurde? Na also. Wir diskutieren die Bildqualität inzwischen auf einem so verdammt hohen Niveau, dass wir uns das immer mal wieder vor Augen führen sollten.

Um nun noch zu zeigen, wie sich die hohen ISO-Empfindlichkeiten bei Nachtaufnahmen auswirken, hier ein Beispiel vom Hamburger Hafen. Die Aufnahmen sind vom Stativ gemacht mit den ISO-Empfindlichkeiten ISO 800, ISO 1600, ISO 3200, ISO 6400 und ISO 12800. In der ersten Gallerie seht ihr wieder die unbearbeiteten Originalbilder, die auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel runtergerechnet wurden. So könnt ihr euch einen ersten Eindruck von der Qualität in den verschiedenen ISO-Stufen machen.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 800, ISO 1600, ISO 3200, ISO 6400 und ISO 12800. 

  • Olympus PEN E-PM2 (1) ISO 800 Nacht 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (1) ISO 800 Nacht 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (1) ISO 800 Nacht 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (2) ISO 1600 Nacht 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (2) ISO 1600 Nacht 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (2) ISO 1600 Nacht 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (3) ISO 3200 Nacht 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (3) ISO 3200 Nacht 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (3) ISO 3200 Nacht 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (4) ISO 6400 Nacht 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (4) ISO 6400 Nacht 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (4) ISO 6400 Nacht 1200 x 900
  • Olympus PEN E-PM2 (5) ISO 12800 Nacht 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (5) ISO 12800 Nacht 1200 x 900Olympus PEN E-PM2 (5) ISO 12800 Nacht 1200 x 900

Und jetzt geht's wieder ins Detail. Ich habe von jeder Aufnahme einen Ausschnitt in der Größe 1200 x 900 Bildpunkten gemacht. So könnt ihr in der Originalauflösung selbst beurteilen, wie gut die Bildqualität in den einzelnen ISO-Stufen ist.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind ein Ausschnitt in Originalgröße von 1200 x 900 Pixel. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 800, ISO 1600, ISO 3200, ISO 6400 und ISO 12800. 

  • Olympus PEN E-PM2 (1) ISO 800 Nacht 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (1) ISO 800 Nacht 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (1) ISO 800 Nacht 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (2) ISO 1600 Nacht 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (2) ISO 1600 Nacht 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (2) ISO 1600 Nacht 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (3) ISO 3200 Nacht 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (3) ISO 3200 Nacht 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (3) ISO 3200 Nacht 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (4) ISO 6400 Nacht 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (4) ISO 6400 Nacht 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (4) ISO 6400 Nacht 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-PM2 (5) ISO 12800 Nacht 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (5) ISO 12800 Nacht 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-PM2 (5) ISO 12800 Nacht 1200 x 900 Detail

Auch hier finde ich das Ergebnis der Aufnahme mit ISO 3200 durchaus noch brauchbar. Klar sind ein paar Bildstörungen zu sehen und einige Details sind etwas verschwommen, aber insgesamt finde ich das Ergebnis durchaus gelungen. Die Aufnahme ist übrigens mit einer Brennweite von 42 Millimetern (entspricht 84 Millimeter im Kleinbildformat), einer Blende von f 5.6 und einer Belichtungszeit von 1/10 Sekunde entstanden.

Insgesamt finde ich die Bildergebnisse der PEN mini E-PM2 sehr gut. Die Farben sind ausgewogen und der Kontrast sehr gut. Eine leichte Steigerung der Bild-Qualität lässt sich noch erzielen, wenn man eine Festbrennweite wie beispielsweise das M Zuiko Digital 45 mm f 1.8 verwendet.

Alle Aufnahmen gibt es zusätzlich in voller Auflösung auf meiner Flickr-Seite im Album "Olympus PEN mini E-PM2": http://www.flickr.com/photos/ralfs-foto-bude/sets/72157632059014573/

Soviel erst mal zur Bildqualität der Olympus PEN mini E-PM2. Ein, wie ich finde, sehr interessantes Ausstattungsmerkmal der Olympus PEN-Modelle sind die ART-Filter. Sicher, für den anspruchsvollen Fotografen ist das nur Schnick-Schnack und ein lustiger Weg, Bilder hässlich zu machen. Aber es gibt viele "Knipser", die ihre Fotos einfach nur individuell gestalten wollen, ohne groß am Computer die Bilder nachzubearbeiten. Und genau dafür finde ich die ART-Filter klasse. Aber damit ihr überhaupt seht, wovon ich rede, habe ich gestern ein Motiv mit den 12 verfügbaren Filtern fotografiert. Und so sieht das Ergebnis aus.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. Die Bezeichnungen der ART-Filter stehen in der Bildunterschrift. 

  • Olympus PEN E-PM2 Blasse FarbenOlympus PEN E-PM2 Blasse FarbenOlympus PEN E-PM2 Blasse Farben
  • Olympus PEN E-PM2 CrossentwicklungOlympus PEN E-PM2 CrossentwicklungOlympus PEN E-PM2 Crossentwicklung
  • Olympus PEN E-PM2 DioramaOlympus PEN E-PM2 DioramaOlympus PEN E-PM2 Diorama
  • Olympus PEN E-PM2 Dramatischer EffektOlympus PEN E-PM2 Dramatischer EffektOlympus PEN E-PM2 Dramatischer Effekt
  • Olympus PEN E-PM2 GemaeldeOlympus PEN E-PM2 GemaeldeOlympus PEN E-PM2 Gemaelde
  • Olympus PEN E-PM2 LochkameraOlympus PEN E-PM2 LochkameraOlympus PEN E-PM2 Lochkamera
  • Olympus PEN E-PM2 Monochrom FilmOlympus PEN E-PM2 Monochrom FilmOlympus PEN E-PM2 Monochrom Film
  • Olympus PEN E-PM2 Pop-ArtOlympus PEN E-PM2 Pop-ArtOlympus PEN E-PM2 Pop-Art
  • Olympus PEN E-PM2 Soft FokusOlympus PEN E-PM2 Soft FokusOlympus PEN E-PM2 Soft Fokus
  • Olympus PEN E-PM2 WasserfarbenOlympus PEN E-PM2 WasserfarbenOlympus PEN E-PM2 Wasserfarben
  • Olympus PEN E-PM2 Weiches LichtOlympus PEN E-PM2 Weiches LichtOlympus PEN E-PM2 Weiches Licht
  • Olympus PEN E-PM2 Zartes SepiaOlympus PEN E-PM2 Zartes SepiaOlympus PEN E-PM2 Zartes Sepia

Noch eine Ergänzung zu den ART-Filtern: ich liebe die Filter-Braketing-Funktion. Damit kann ich wählen, mit welchen Filtern ein Bild aufgenommen werden soll. So kann ich beispielsweise einstellen, dass jede Aufnahme als schwarz-Weiß-Bild und mit dem dramatischen Effekt gespeichert werden soll. Die Kamera macht dann eine Aufnahme und erstellt anschließend die beiden Varianten. Zu Hause kann ich dann in Ruhe aussuchen, welche Variante mit besser gefällt – manchmal auch alle drei ... oder vier ... oder. Aber Achtung: Man produziert damit eine Menge Daten, die alle gesichtet werden wollen.

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TOP 2 – Auslöseverzögerung, Serienbilder, Videos und mehr

Eins kann man der Olympus nicht nachsagen: Sie sei langsam. Sowohl was die Auslöseverzögerung – beziehungsweise Autofokusgeschwindigkeit – angeht, als auch die Seriengeschwindigkeit. Für den Test der EOS M hatte ich ja die Auslösverzögerung mit einem nicht repräsentativen Versuch geprüft. Dabei schnitt die Olympus PEN mini E-PM2 mit einer Auslöseverzögerung von 0,2 bis 0,3 Sekunden extrem gut ab – wohlgemerkt, inklusive Fokussieren. Während meines Foto-Ausflugs bestätigte sich das Testergebnis im praktischen Einsatz. Vor allem fokussiert die Olympus auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch sehr zuverlässig und präzise. Für mich, der gerne Point-and-Shoot fotografiert, ist das klasse. 

Nun zur nächsten Tempo-Disziplin: der Serienbildgeschwindigkeit. Die Olympus bietet zwei an, eine schnelle (High) und langsame (Low) Geschwindigkeit. In der flotten soll die E-PM2 acht Bilder pro Sekunde machen – die habe ich bei meinem Test auch locker erreicht. Die Olympus macht bei dem Tempo zwischen 12 und 15 Aufnahmen in Serie, bevor's langsamer zur Sache geht. In der langsamen Geschwindigkeit, macht die Olympus rund drei Bilder pro Sekunde – auch das für 12 bis 15 Aufnahmen. Auch in dieser Disziplin bin ich von der PM2 begeistert. Acht Bilder pro Sekunde, da kommt so manche Einsteiger-Spiegelreflex nicht mit.

Und was ist mit Filmen? Na klar, das kann die PEN mini natürlich auch. Sie zeichnet Videos in voller HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten und eine Wiederholfrequenz von 30p auf. Es stehen zwei unterschiedliche Modi zur Verfügung, wobei die sich in der Datenrate unterscheiden sollen. Laut Olympus soll die in der Fine-Einstellung 20 Mbps und in der Normal-Einstellung 17 Mbps betragen. Bei Testaufnahmen war der Unterschied allerdings weitaus geringer. Auch beim Vergleich auf einem Flachbildschirm, waren die Unterschiede kaum zu erkennen. Beide Aufnahmen waren knackig scharf, mit vielen Details und einer ausgewogenen Farbwiedergabe. Neben der vollen HD-Auflösung, lässt sich auch noch die kleine HD-Auflösung mit 1280 x 720 Bildpunkten einstellen. Allerdings gibt es auch hier nur eine Wiederholrate von 30p – auch wieder in zwei Modi. Neben dem Speicherformat AVCHD kann ich bei der E-PM2 auch Motion JPEG einstellen. Gerade ältere Computer mit etwas schwächeren Prozessoren tun sich mit diesem Format bei der Bearbeitung etwas einfacher. Das gleiche gilt auch für Tablett-Computer. Was das Thema Autofokus, Belichtung und Bildstabilisierung anbelangt, liefert die Olympus PEN mini E-PM2 ordentliche Ergebnisse. Fokus und Belichtung werden recht zügig nachgeführt. Liegen bei einem Schwenk die Motivelemente entfernungsmäßig weit auseinander dauert es einen kleinen Moment, bis die PM2 die Schärfe wieder gefunden hat. Nur ganz selten kommt es dabei zum lästigen pumpen. Klasse arbeitet der Bildstabilisator. Bei Teleeinstellungen kann man problemlos aus der Hand filmen – Handbewegungen werden fast vollständig vom Stabi ausgeglichen. Insgesamt gefällt mir die Videofunktion der E-PM2 sehr gut. Klar, einen Profi-Camcorder ersetzt die kleine Olympus nicht, aber schöne Videoclips lassen sich damit problemlos drehen. Da der Zoomring des Kit-Objektivs 14 - 42 Millimeter auch recht leicht läuft und von Weitwinkel bis Tele nur rund 70 Grad Verstellung hat, kann ich auch ohne großes Gewackel während der Aufnahme zoomen. Ach ja: Der Ton wird in Stereo aufgezeichnet – ein externes Mikrofon kann per Adapter angeschlossen werden. Unter dem Blitzschuh befindet sich eine kleine Steckerleiste. Und genau da passt verschiedenes Zubehör rein, unter anderem das Mikrofon-Adapter Set SEMA-1 (etwa 90 Euro). Der Mikrofon-Adapter passt übrigens auch in alle neuen PEN-Modelle, die OM-D und die StylusvXZ-2 

Nun noch ein paar harte Fakten. Hier noch mal die Daten des Gehäuses: Die E-PM2 ist 10,9 Zentimeter breit, 6,4 Zentimeter hoch und 3,4 Zentimeter dick. Inklusive Akku und Speicherkarte bringt sie 270 Gramm auf die Waage. Der Kontrollmonitor hat eine Diagonale von 7,6 Zentimeter im 16 : 9-Format. Die Auflösung beträgt – relativ bescheidene – 460.000 Pixel. Trotzdem sieht das Bild recht brillant aus und die Schrift der Menüs ist gut lesbar. Die Bedienung der Olympus ist eine Kombination aus Touchscreen und Tasten. Viele Funktionen lassen sich per Touchscreen steuern. Allem voran natürlich die Touchfokussierung. Die ist besonders dann perfekt, wenn ich eine gestaltete Aufnahme mit Vordergrund- und Hintergrund-Schärfe/-Unschärfe machen möchte und die Schärfe dabei gezielt auf ein Bildelement legen möchte. Einfach den betreffenden Bildteil antippen und schon fokussiert die Olympus darauf. Ich kann einstellen, ob die PEN nur darauf fokussieren soll oder auch gleichzeitig auslösen soll.

Ich finde die Bedienung in der Kombination aus Touchscreen und Tasten recht gelungen. In den kleinen Menüs navigiere ich schnell mit dem Drehrad auf der Kamerarückseite, Belichtungsprogramme wähle ich per Touchscreen. Die Bildwiedergabe klappt auch problemlos per Touchscreen. Zwei-Finger-Zoomen geht mit der PEN übrigens nicht. Allerdings wird bei der Bildwiedergabe ein kleiner Schieberegler auf dem Display eingeblendet, mit ich ich bis auf Pixelebene blitzschnell zoomen kann. Den Ausschnitt verschiebe ich dann ganz einfach mit dem Finger auf dem Touchscreen oder per Kombi-Vierwege-Schalter auf der Kamerarückseite. Nun die Frage: Wie stelle ich denn Belichtungszeit und Blende bei manueller Belichtung ein? Ganz einfach: Per Vierwegeschalter auf der Kamerarückseite – genauso wie schon bei der PM1. Also zunächst den Punkt M per Touchscreen auswählen, dann oben auf den Vierwegeschalter drücken. Nun kann ich mit Tastendruck auf oben/unten des Vierwegeschalters die Belichtungszeit ändern und mit Tastendruck auf links/rechts die Blende einstellen. Alternativ kann man ich auch das Drehrad betätigen und damit noch schneller die Blende wählen. Die Einstellung in den Modi Blendenautomatik (S) und Zeitautomatik (A) funktioniert das ähnlich. Per Tastendruck auf oben/unten wähle ich die Blende beziehungsweise Belichtungszeit. Mit einem Tastendruck links/recht stelle ich die Belichtungskorrektur ein – das geht wahlweise auch durch drehen am Wahlrad. Ein Unterschied zum PM1 ist mir allerdings aufgefallen: Das Drehrad der E-PM2 ist etwas erhaben und schaut etwas mehr aus dem Gehäuse heraus. Dadurch ist es griffiger und lässt sich sicherer drehen. Das Drehrad der E-PM1 "versteckt" sich etwas an der seitlichen Griffleiste und lässt sich dadurch nicht ganz so präzise bedienen.

Noch ein Tipp zu den Menüs: Neben dem Hauptmenü, das über die Taste "MENU" aufgerufen wird, gibt es noch zwei individuelle Menüs mit diversen Einstellungen, wie Rauschunterdrückung, Copyright-Informationen, und, und, und. Insgesamt 78 Punkte beinhaltet dieses Menü. Es wird aktiviert, indem man auf den Schraubenschlüssel geht, das Einstellungsmenü. Dann auf den Punkt "Menü Anzeige" und anschließend die beiden Punkt Menü Anzeige mit Zahnrad und Menü Anzeige mit kleinem viereckigen Kasten auf "Ein" stellt. Nun sind die beiden Menü-Punkt im Hauptmenü vorhanden und können aufgerufen werden. Für die Unmengen an Menüpunkten sollte man sich ein wenig Zeit nehmen, denn darüber lässt sich die PEN mini E-PM2 individualisieren.

Drehrad- und Knopfdruck-Junkies werden bei der PEN mini E-PM2 nicht auf ihre Kosten kommen. Wer sich aber ein wenig mit der Bedienung auseinandersetzt, wird feststellen, dass sich alle Funktionen auch mit wenigen Tasten noch zügig und sicher einstellen lassen. Dafür bekommt man schließlich eine extrem kompakte Kamera und in Verbindung mit meinem Lieblings-Gadget – der Lens-Cap – kann ich fast unbemerkt fotografieren. Da die Kamera bei der Lens-Cap nicht mal mehr fokussieren muss, ist die Auslöseverzögerung praktisch nicht mehr vorhanden. Für Point-and-Shoot-Fotografen wie mich eine echte Offenbarung. Und wer jetzt fragt: Und was ist mit der Bildqualität bei der Lens-Cap? Dem sage ich: Die ist genauso, wie ich sie möchte. Gut aber nicht brillant – eben genauso wie solche Bilder aussehen sollen.  

Noch ein paar Worte zur Technik. In der PEN mini E-PM2 werkelt ein 16-Megapixel-Sensor im Micro-Four-Third-Format mit den Abmessungen von 17,3 x 13,0 Millimetern. Ein Blitz ist in die PM2 nicht eingebaut, allerdings liefert Olympus einen Aufsteckblitz mit. Der kann mittels eines kleinen mitgelieferten Beutelchen am Kameragurt befestigt werden, damit man ihn immer dabei hat. Batterien benötigt der Blitz nicht, er wird vom Akku der Kamera mit Energie versorgt. Apropos Akku: Der lässt sich im externen mitgelieferten Ladegerät laden. Klar, dass die Olympus einen Blitzschuh hat, sonst ließe sich der mitgelieferte Blitz ja auch nicht aufstecken. Und warum schreibe ich so eine Banalität? Ganz einfach, weil sich auf den Blitzschuh auch der elektronische Sucher VF3 (99 Euro) aufstecken lässt. Für mich ein ganz wichtiger Vorteil der Olympus PEN. Hast du schon mal im Herbst bei tiefstehender Sonne versucht ein Motiv genau zu gestalten? Ich verzweifel dabei regelmäßig weil auf dem Kontrollmonitor kaum was zu erkennen ist. Was ist da praktischer, als schnell den elektronischen Sucher aufzustecken und ich sehe alles – perfekt. Und für gerade mal 99 Euro und einer Auflösung von 920.000 Bildpunkten ist das ein echtes Schnäppchen und toller Mehrwert.

Und was gibt's sonst noch zu sagen? Viel, zum Beispiel etwas über die 22 Motivprogramme inklusive 3D und Panorama. Die nachträglichen Bildbearbeitungsmöglichkeiten, die es bereits in der Kamera gibt, wie zum Beispiels die Rote-Augen-Korrektur. Die Blitzsteuerung für mehrere Geräte. Die fünf verschiedenen Aufnahmeformate: 4 : 3, 3 : 2, 16 : 9, 1 : 1 und 3 : 4. Dazu gibt's verschiedene JPEG-Komprimierungen und natürlich das RAW-Format – beide können gleichzeitig aufgenommen werden. Insgesamt ein reichhaltiges Ausstattungspaket, das nur wenige Wünsche offen lässt – zum Beispiel eine elektronische Wasserwaage. Dazu gibt es eine tolle Objektivpalette, die ständig erweitert wird.

 

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Finale – Mein Fazit

Mit der PEN mini E-PM2 setzt Olympus seine PEN-Reihe konsequent fort. So stelle ich mir eine Weiterentwicklung vor: Neuer Sensor, verbesserte Bildqualität, Touchscreen und ein paar neue Funktionen. Dazu das neue, etwas moderne Design und die bessere Griffigkeit. Für rund 600 Euro (Stand Ende November 2012) bekommt man eine klasse Kamera, die schön handlich und leicht ist. Dazu gibt's ein ausgereiftes Konzept mit vielen Objektiven und tollem Zubehör. Allein der elektronische Sucher macht mir die PEN schon sympathisch. Ob als Erstkamera für den Kompaktkamera-Aufsteiger, oder als Ergänzung zu einer OM-D – für die E-PM2 gibt es reichlich gute Gründe. Aber eins gehört auf jeden Fall aufs Bajonett: Die Lens-Cap – Spaß und Fotofreude ist da inklusive. 

 

 

 

 

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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