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TOP 2 – Auslöseverzögerung, Serienbilder, Videos und mehr

Eins kann man der Olympus nicht nachsagen: Sie sei langsam. Sowohl was die Auslöseverzögerung – beziehungsweise Autofokusgeschwindigkeit – angeht, als auch die Seriengeschwindigkeit. Für den Test der EOS M hatte ich ja die Auslösverzögerung mit einem nicht repräsentativen Versuch geprüft. Dabei schnitt die Olympus PEN mini E-PM2 mit einer Auslöseverzögerung von 0,2 bis 0,3 Sekunden extrem gut ab – wohlgemerkt, inklusive Fokussieren. Während meines Foto-Ausflugs bestätigte sich das Testergebnis im praktischen Einsatz. Vor allem fokussiert die Olympus auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch sehr zuverlässig und präzise. Für mich, der gerne Point-and-Shoot fotografiert, ist das klasse. 

Nun zur nächsten Tempo-Disziplin: der Serienbildgeschwindigkeit. Die Olympus bietet zwei an, eine schnelle (High) und langsame (Low) Geschwindigkeit. In der flotten soll die E-PM2 acht Bilder pro Sekunde machen – die habe ich bei meinem Test auch locker erreicht. Die Olympus macht bei dem Tempo zwischen 12 und 15 Aufnahmen in Serie, bevor's langsamer zur Sache geht. In der langsamen Geschwindigkeit, macht die Olympus rund drei Bilder pro Sekunde – auch das für 12 bis 15 Aufnahmen. Auch in dieser Disziplin bin ich von der PM2 begeistert. Acht Bilder pro Sekunde, da kommt so manche Einsteiger-Spiegelreflex nicht mit.

Und was ist mit Filmen? Na klar, das kann die PEN mini natürlich auch. Sie zeichnet Videos in voller HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten und eine Wiederholfrequenz von 30p auf. Es stehen zwei unterschiedliche Modi zur Verfügung, wobei die sich in der Datenrate unterscheiden sollen. Laut Olympus soll die in der Fine-Einstellung 20 Mbps und in der Normal-Einstellung 17 Mbps betragen. Bei Testaufnahmen war der Unterschied allerdings weitaus geringer. Auch beim Vergleich auf einem Flachbildschirm, waren die Unterschiede kaum zu erkennen. Beide Aufnahmen waren knackig scharf, mit vielen Details und einer ausgewogenen Farbwiedergabe. Neben der vollen HD-Auflösung, lässt sich auch noch die kleine HD-Auflösung mit 1280 x 720 Bildpunkten einstellen. Allerdings gibt es auch hier nur eine Wiederholrate von 30p – auch wieder in zwei Modi. Neben dem Speicherformat AVCHD kann ich bei der E-PM2 auch Motion JPEG einstellen. Gerade ältere Computer mit etwas schwächeren Prozessoren tun sich mit diesem Format bei der Bearbeitung etwas einfacher. Das gleiche gilt auch für Tablett-Computer. Was das Thema Autofokus, Belichtung und Bildstabilisierung anbelangt, liefert die Olympus PEN mini E-PM2 ordentliche Ergebnisse. Fokus und Belichtung werden recht zügig nachgeführt. Liegen bei einem Schwenk die Motivelemente entfernungsmäßig weit auseinander dauert es einen kleinen Moment, bis die PM2 die Schärfe wieder gefunden hat. Nur ganz selten kommt es dabei zum lästigen pumpen. Klasse arbeitet der Bildstabilisator. Bei Teleeinstellungen kann man problemlos aus der Hand filmen – Handbewegungen werden fast vollständig vom Stabi ausgeglichen. Insgesamt gefällt mir die Videofunktion der E-PM2 sehr gut. Klar, einen Profi-Camcorder ersetzt die kleine Olympus nicht, aber schöne Videoclips lassen sich damit problemlos drehen. Da der Zoomring des Kit-Objektivs 14 - 42 Millimeter auch recht leicht läuft und von Weitwinkel bis Tele nur rund 70 Grad Verstellung hat, kann ich auch ohne großes Gewackel während der Aufnahme zoomen. Ach ja: Der Ton wird in Stereo aufgezeichnet – ein externes Mikrofon kann per Adapter angeschlossen werden. Unter dem Blitzschuh befindet sich eine kleine Steckerleiste. Und genau da passt verschiedenes Zubehör rein, unter anderem das Mikrofon-Adapter Set SEMA-1 (etwa 90 Euro). Der Mikrofon-Adapter passt übrigens auch in alle neuen PEN-Modelle, die OM-D und die StylusvXZ-2 

Nun noch ein paar harte Fakten. Hier noch mal die Daten des Gehäuses: Die E-PM2 ist 10,9 Zentimeter breit, 6,4 Zentimeter hoch und 3,4 Zentimeter dick. Inklusive Akku und Speicherkarte bringt sie 270 Gramm auf die Waage. Der Kontrollmonitor hat eine Diagonale von 7,6 Zentimeter im 16 : 9-Format. Die Auflösung beträgt – relativ bescheidene – 460.000 Pixel. Trotzdem sieht das Bild recht brillant aus und die Schrift der Menüs ist gut lesbar. Die Bedienung der Olympus ist eine Kombination aus Touchscreen und Tasten. Viele Funktionen lassen sich per Touchscreen steuern. Allem voran natürlich die Touchfokussierung. Die ist besonders dann perfekt, wenn ich eine gestaltete Aufnahme mit Vordergrund- und Hintergrund-Schärfe/-Unschärfe machen möchte und die Schärfe dabei gezielt auf ein Bildelement legen möchte. Einfach den betreffenden Bildteil antippen und schon fokussiert die Olympus darauf. Ich kann einstellen, ob die PEN nur darauf fokussieren soll oder auch gleichzeitig auslösen soll.

Ich finde die Bedienung in der Kombination aus Touchscreen und Tasten recht gelungen. In den kleinen Menüs navigiere ich schnell mit dem Drehrad auf der Kamerarückseite, Belichtungsprogramme wähle ich per Touchscreen. Die Bildwiedergabe klappt auch problemlos per Touchscreen. Zwei-Finger-Zoomen geht mit der PEN übrigens nicht. Allerdings wird bei der Bildwiedergabe ein kleiner Schieberegler auf dem Display eingeblendet, mit ich ich bis auf Pixelebene blitzschnell zoomen kann. Den Ausschnitt verschiebe ich dann ganz einfach mit dem Finger auf dem Touchscreen oder per Kombi-Vierwege-Schalter auf der Kamerarückseite. Nun die Frage: Wie stelle ich denn Belichtungszeit und Blende bei manueller Belichtung ein? Ganz einfach: Per Vierwegeschalter auf der Kamerarückseite – genauso wie schon bei der PM1. Also zunächst den Punkt M per Touchscreen auswählen, dann oben auf den Vierwegeschalter drücken. Nun kann ich mit Tastendruck auf oben/unten des Vierwegeschalters die Belichtungszeit ändern und mit Tastendruck auf links/rechts die Blende einstellen. Alternativ kann man ich auch das Drehrad betätigen und damit noch schneller die Blende wählen. Die Einstellung in den Modi Blendenautomatik (S) und Zeitautomatik (A) funktioniert das ähnlich. Per Tastendruck auf oben/unten wähle ich die Blende beziehungsweise Belichtungszeit. Mit einem Tastendruck links/recht stelle ich die Belichtungskorrektur ein – das geht wahlweise auch durch drehen am Wahlrad. Ein Unterschied zum PM1 ist mir allerdings aufgefallen: Das Drehrad der E-PM2 ist etwas erhaben und schaut etwas mehr aus dem Gehäuse heraus. Dadurch ist es griffiger und lässt sich sicherer drehen. Das Drehrad der E-PM1 "versteckt" sich etwas an der seitlichen Griffleiste und lässt sich dadurch nicht ganz so präzise bedienen.

Noch ein Tipp zu den Menüs: Neben dem Hauptmenü, das über die Taste "MENU" aufgerufen wird, gibt es noch zwei individuelle Menüs mit diversen Einstellungen, wie Rauschunterdrückung, Copyright-Informationen, und, und, und. Insgesamt 78 Punkte beinhaltet dieses Menü. Es wird aktiviert, indem man auf den Schraubenschlüssel geht, das Einstellungsmenü. Dann auf den Punkt "Menü Anzeige" und anschließend die beiden Punkt Menü Anzeige mit Zahnrad und Menü Anzeige mit kleinem viereckigen Kasten auf "Ein" stellt. Nun sind die beiden Menü-Punkt im Hauptmenü vorhanden und können aufgerufen werden. Für die Unmengen an Menüpunkten sollte man sich ein wenig Zeit nehmen, denn darüber lässt sich die PEN mini E-PM2 individualisieren.

Drehrad- und Knopfdruck-Junkies werden bei der PEN mini E-PM2 nicht auf ihre Kosten kommen. Wer sich aber ein wenig mit der Bedienung auseinandersetzt, wird feststellen, dass sich alle Funktionen auch mit wenigen Tasten noch zügig und sicher einstellen lassen. Dafür bekommt man schließlich eine extrem kompakte Kamera und in Verbindung mit meinem Lieblings-Gadget – der Lens-Cap – kann ich fast unbemerkt fotografieren. Da die Kamera bei der Lens-Cap nicht mal mehr fokussieren muss, ist die Auslöseverzögerung praktisch nicht mehr vorhanden. Für Point-and-Shoot-Fotografen wie mich eine echte Offenbarung. Und wer jetzt fragt: Und was ist mit der Bildqualität bei der Lens-Cap? Dem sage ich: Die ist genauso, wie ich sie möchte. Gut aber nicht brillant – eben genauso wie solche Bilder aussehen sollen.  

Noch ein paar Worte zur Technik. In der PEN mini E-PM2 werkelt ein 16-Megapixel-Sensor im Micro-Four-Third-Format mit den Abmessungen von 17,3 x 13,0 Millimetern. Ein Blitz ist in die PM2 nicht eingebaut, allerdings liefert Olympus einen Aufsteckblitz mit. Der kann mittels eines kleinen mitgelieferten Beutelchen am Kameragurt befestigt werden, damit man ihn immer dabei hat. Batterien benötigt der Blitz nicht, er wird vom Akku der Kamera mit Energie versorgt. Apropos Akku: Der lässt sich im externen mitgelieferten Ladegerät laden. Klar, dass die Olympus einen Blitzschuh hat, sonst ließe sich der mitgelieferte Blitz ja auch nicht aufstecken. Und warum schreibe ich so eine Banalität? Ganz einfach, weil sich auf den Blitzschuh auch der elektronische Sucher VF3 (99 Euro) aufstecken lässt. Für mich ein ganz wichtiger Vorteil der Olympus PEN. Hast du schon mal im Herbst bei tiefstehender Sonne versucht ein Motiv genau zu gestalten? Ich verzweifel dabei regelmäßig weil auf dem Kontrollmonitor kaum was zu erkennen ist. Was ist da praktischer, als schnell den elektronischen Sucher aufzustecken und ich sehe alles – perfekt. Und für gerade mal 99 Euro und einer Auflösung von 920.000 Bildpunkten ist das ein echtes Schnäppchen und toller Mehrwert.

Und was gibt's sonst noch zu sagen? Viel, zum Beispiel etwas über die 22 Motivprogramme inklusive 3D und Panorama. Die nachträglichen Bildbearbeitungsmöglichkeiten, die es bereits in der Kamera gibt, wie zum Beispiels die Rote-Augen-Korrektur. Die Blitzsteuerung für mehrere Geräte. Die fünf verschiedenen Aufnahmeformate: 4 : 3, 3 : 2, 16 : 9, 1 : 1 und 3 : 4. Dazu gibt's verschiedene JPEG-Komprimierungen und natürlich das RAW-Format – beide können gleichzeitig aufgenommen werden. Insgesamt ein reichhaltiges Ausstattungspaket, das nur wenige Wünsche offen lässt – zum Beispiel eine elektronische Wasserwaage. Dazu gibt es eine tolle Objektivpalette, die ständig erweitert wird.

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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