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TOP 1 – Die Bedienung

Wie schon erwähnt, die meisten Einstellungen der Nikon Df gehen direkt per Drehrad. Die ISO-Empfindlichkeit wird per großem Drehrad auf der linken Oberseite der Kamera verstellt. um versehentliches Verstellen zu vermeiden, muss dazu ein kleiner Knopf gedrückt werden – klappt mit einer Hand gut. Die Belichtungskorrektur gibt's bei dem kleinen Rad über dem ISO-Rad, auch dazu muss ein kleiner Knopf gedrückt werden – der ist im Zentrum des Rades. Auch das klappt problemlos mit einer Hand. 

Nun geht's um Blende und Belichtungszeit. Ganz klar: Arbeitest du mit einem alten Objektiv mit Blendenring, wird da die Blende eingestellt. Bei allen Objektiven – außer den bereits erwähnten Non-Ai-Objektiven – wird die Blendeneinstellung der Kamera automatisch übermittelt. Hat die Kamera keinen Blendenring, wird die Blende in der Standardeinstellung am vorderen Drehrad neben dem Handgriff eingestellt. Möchtest du stattdessen das hintere Drehrad verwenden, kann das im Menü "INDIVIDUALFUNKTIONEN" unter dem Punkt "f7 - Einstellräder" umgestellt werden: "Funktionsbelegung" – "Vertauscht". 

 

 

Die Belichtungszeit – wer hätte es gedacht – wird an dem großen Drehrad auf der rechten Kameraoberseite eingestellt. Wer die Arbeit mit einer Nikon DSLR gewohnt ist, wird sich daran erst mal gewöhnen müssen, denn von denen ist man gewohnt mit dem vorderen die Blende und dem hinteren die Belichtungszeit einzustellen. Keine Lust sich daran zu gewöhnen? Kein Problem: Einfach das große Drehrad auf die grüne Position "1/3 STEP" stellen und schon klappt's mit dem hinteren Drehrad. Dann ist quasi das große Drehrad außer Dienst gesetzt und die Einstellung von Belichtungszeit und Blende klappt wie gewohnt.

Programm ändern – einfach an dem kleinen Drehrad ziehen und auf eine der Positionen P, A, S oder M stellen. Und falls du es oben überlesen hast: Mehr Belichtungsprogramme gibt's nicht. Bei der Df ist Handarbeit und ein bisschen fotografisches Know-How erforderlich. Und wenn wir schon bei den Hebelchen auf der Kameraoberseite sind. unter dem Drehrad für die Einstellung der Belichtungszeit kann zwischen Einzelaufnahme, Serienbild schnell und langsam, leiser Auslösung, Selbstauslöser und Spiegelvorauslösung gewählt werden. In der höchsten Geschwindigkeit kommt die Df auf gut fünf Bilder pro Sekunde.

Messcharakteristik für die Belichtung ändern – der kleine Wahlschalter auf der Kamerarückseite macht's möglich. Wie gehabt sind drei Varianten vorhanden: Integral, mittenbetont und Spot. Weiter geht's mit der Fokussierung. Das kleine Hebelchen an der Kameravorderseite mit der Beschriftung AF und M schaltet zwischen manuellen Fokussieren und Autofokus um. Wobei: Falls das Objektiv einen eigenen Schalter hat, kann man da auch auf manuelles Fokussieren umschalten. Steht die Kamera auf Autofokus, wird mit einem Druck auf die kleine Taste beim Hebelchen der AF-Modus umgeschaltet. Taste? Ja, das Hebelchen ist nicht nur ein Hebelchen, sondern auch noch eine kleine Taste. Wird die gedrückt, stellt man mit dem hinteren Drehrad zwischen AF-S (Einzelautofokus) und AF-C (kontinuierlicher Autofokus) um. Mit dem vorderen Drehrad erfolgt die Wahl des Autofokusfeldes. In der Einstellung AF-S kann man zwischen Einzelfeld und automatischer Wahl umstellen. Bei AF-C stehen zur Wahl wieder Einzelfeld, Auto uns zusätzlich 3D sowie 24-Feld- oder 9-Feld-Autofokus. Verschoben werden die Autofokuspunkte ganz einfach per Vierwegeschalter.

Noch zwei Tipps zum Thema Autofokus: Im Menü kannst du zwischen 39 und 11 Messfeldern wählen. Dazu einfach das Menü aufrufen, "INDIVIDUALFUNKTIONEN", "Autofokus", "a7 – Anzahl der Fokusmessfelder" und dort AF39 wählen. Zweiter Tipp: Ebenfalls im Autofokus-Menü gibt es unter "a1 – Priorität bei AF-C" und "a2 – Priorität bei AF-S" die Möglichkeit zu wählen, ob die Df mit Auslösepriorität oder Schärfepriorität arbeiten soll. Ich persönlich wähle hier Auslösepriorität, denn es gibt nichts lästigeres, als ein Motiv anzuvisieren und die Kamera löst nicht aus, weil der Autofokus nicht in die Gänge kommt. Dann lieber überhaupt ein Bild, als gar keins. 

Das sind die wichtigsten Einstellungen. Bleiben noch Sachen wie Weißabgleich, Bildqualität, Auflösung, Aufnahmeformat und einige andere Punkte. Der Weißabgleich und die Bildqualität können ohne Umweg übers Menü per Druck auf die WB- und QUAL-Taste links vom Kontrollbildschirm flott geändert werden. Auch wieder die bekannte Logik: Vorderes Drehrad eine Funktion, hinteres Drehrad die andere. Bei der Qualität sind das vorne die Bildgröße L, M und S und hinten die Bildqualität JPEG, RAW oder RAW+JPEG. Beim Weißabgleich wird mit dem hinteren Drehrad die Voreinstellung (unter anderem Automatisch, Glühlampe, Wolken oder direkter Kelvin-Wert) und mit dem vorderen der individuelle Wert eingestellt. Ist beispielsweise Kelvin gewählt, wird mit dem vorderen Drehrad direkt der Kelvin-Wert eingestellt. Die übrigen Punkte lassen sich nicht per Direkttaste einstellen, aber flott übers Kameramenü.

Im Menü haben die Entwickler nicht auf Retro-Look gesetzt – obwohl das eigentlich witzig gewesen wäre – sondern die gewohnte Nikon-Menüstruktur übernommen. Also keine Überraschungen, sondern die gewohnten Menüpunkte. Die Df hat Active-D-Lighting, eine HDR-Funktion, Vignettierungskorrektur, Auto-Verzeichnungskorrektur, Rauschunterdrückung für High-ISO und Langzeitbelichtung, eine ISO-Automatik, Mehrfachbelichtung und eine Intervallaufnahme. Bei der ISO-Automatik kann die maximale ISO-Empfindlichkeit gewählt werden und die längste Belichtungszeit. Hier kann ein maximaler Wert von einer Sekunde gewählt werden. Da das ISO-Wahlrad keine Position Auto-ISO hat, muss die Funktion im "AUFNAHME"-Menü aktiviert werden unter dem Punkt "ISO-Automatik". Ist die Automatik aktiviert, geht die Kamera bis an die gewählte ISO-Grenze, wenn per Drehrad ein niedrigerer Wert eingestellt ist. Ist ein höherer Wert per Drehrad eingestellt, so wird die "ISO-Automatik" überschrieben. Ein Beispiel: Ist bei der "ISO-Automatik" eine maximale Empfindlichkeit von ISO 1600 gewählt und per Drehrad ISO 6400 gewählt, so arbeitet die Kamera mit ISO 6400. 

Im Individualmenü lassen sich noch zahlreiche weitere Einstellungen vornehmen. So kann unter anderem die Fn-Taste individuell belegt werden, die Abblendtaste (beide an der Kameravorderseite), die Drehräder in Funktion und Richtung festgelegt werden und die Funktionsweise der AE-L/AF-L-Taste auf der Kamerarückseite. So können die Drehräder für die Navigation innerhalb der Menüs aktiviert werden. 

Mir gefällt das Bedienkonzept der Df sehr gut. Ich arbeite viel mit manuellen Einstellungen, wechsele immer mal wieder die ISO-Einstellung und das geht mit der Df einfach und schnell. Alle wichtigen Einstellung gehen flott von der Hand und die Drehräder sind schön griffig und haben ein gute Größe. Ich habe den Kontrollmonitor deutlich seltener gebraucht, als bei anderen digitalen Spiegelreflexen. 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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