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Serienbilder, Video und mehr

Heute geht's ein weniger theoretischer zu beim Test der EOS M. Neben der – viel diskutierten – Auslöseverzögerung, ist die Serienbildgeschwindigkeit für viele Fotografen wichtig. Also schalte ich auf Programm-Automatik, ISO 200 und Serienbildfunktion. Die Canon EOS M hat nur eine Serienbildgeschwindigkeit. Andere Kameras bieten hier die Möglichkeit zwischen schnell und langsam zu wählen. Stoppuhr starten, aufs Display fokussieren und abdrücken. Klack .... klack .... klack .... irgendwie fühlt sich das recht langsam an. Laut Canon Datenblatt soll die EOS M 4,3 Bilder pro Sekunde machen. Davon bin ich allerdings meilenweit entfernt und komme gerade mal auf knapp zwei Bilder pro Sekunde. Woran liegt's? An der Speicherkarte nicht, die ist schnell genug. Also wühle ich in den Menüs. Erster Trick: Den Autofokus-Betrieb auf "ONE SHOT" stellen. Damit geht's schon etwas flotter, aber auch jetzt bin ich noch von 4,3 Bildern pro Sekunde entfernt. Nach ein bisschen Suchen ist der Übeltäter ausgemacht: Die Objektiv Aberrationskorrektur. Die muss ausgeschaltet sein, sonst rechnet sich die EOS M einen Wolf und kommt nur auf knapp zwei Bilder pro Sekunde. Ist die Korrektur ausgeschaltet, geht es endlich mit Vollgas zur Sache: jetzt schafft die M die versprochenen 4,3 Bilder pro Sekunde – und das für rund 15 bis 20 Aufnahmen, je nach Motiv. Dann geht's etwas gemächlicher zur Sache, so lange bis die Speicherkarte platzt. Mit der Leistung spielt die Canon EOS M im Reigen der Mitbewerber gut mit, erklimmt aber keinen Spitzenplatz. Ach ja: die Serienbildfunktion lässt sich übrigens nur über den normalen Auslöser starten, per Touchscreen macht die M nur eine einzige Aufnahme.

Noch ein Wort zum Aufnahmeformat: die EOS M speichert nicht nur JPEG-, sondern auch im unkomprimierten RAW-Format. RAW und JPEG können gleichzeitig gespeichert werden. Neben dem originären 3 : 2-Format können Aufnahmen im Seitenverhältnis von 4 : 3, 16 : 9 und 1 : 1 gemacht werden. Dabei stehen verschiedenen Auflösungen zur Verfügung in der 16 : 9-Einstellung auch das HDTV-Format mit 1920 x 1080 Bildpunkten. Die maximale Auflösung beträgt  5184 x 3456 Bildpunkte.

Selbstverständlich kann man mit der EOS M auch filmen und das in voller HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Zwei Bildwiederholraten stehen zur Verfügung: 25p oder 24p. Die Wiederholrate von 50p gibt es nur in der kleinen HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten. Eine weitere Auflösung ist die sogenannte PC-Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten. So, jetzt aber erst mal eine Probeaufnahme, also den schönen roten Video-Knopf gedrückt und ... nichts! Die EOS M startet keine Aufnahme. Noch mal drücken – nichts. Ach ja, oben am Auslöser gibt's ja den Aufnahmewahlschalter, also den auf Video gestellt und noch mal auf den Videoauslöser gedrückt und siehe da, die EOS M nimmt auf. Nun frage ich mich allerdings, warum die M überhaupt einen extra Videoauslöser hat, wenn ich die Kamera doch erst auf die Videofunktion stellen muss. Bisher bin ich es von anderen Kameras gewohnt, dass ich die Videoaufnahme zu jedem Zeitpunkt durch einen Druck auf diese speziellen Videoauslöser starten kann. Na gut, zumindest kann ich bei der EOS M ein Foto machen, wenn die Kamera in der Aufnahmeeinstellung Video steht. Das geht übrigens auch während einer Videoaufnahme, allerdings hat die dann bei der Wiedergabe eine Unterbrechung und das Aufnahmegeräusch des Fotos ist auch zu hören. Irgendwie merkwürdig. Was jetzt kommt, traue ich mich ja fast schon gar nicht zu sagen, aber ihr ahnt schon was kommt – richtig: Autofokus! Was soll ich sagen? Zumindest nichts Gutes. Beim Zoomen verliert er die Schärfe und bei Schwenks rödelt er sich oft einen zurecht, wenn die Motive in unterschiedlicher Entfernung sind – speziell, wenn die Lichtverhältnisse etwas schlechter sind. Per Touch auf den Kontrollmonitor kann ich die Schärfe zwar immer wieder auf das Motiv legen, aber auch da dauert es lange, bis die EOS M den Fokus nachführt und nicht immer trifft er auf Anhieb. Klar, so eine Systemkamera ist kein Camcorder, aber ein wenig besser dürfte der Autofokus beim Filmen schon sein. Standbilder lassen sich gut aufnehmen, aber wenn's ein bisschen mehr sein soll, dann liefert die EOS M fast nur unbrauchbares Videomaterial ab. Heute habe ich die Panasonic Lumix DMC-G5 bekommen und habe beide Autofokus-Funktionen miteinander verglichen. Da liegen Welten dazwischen. Die Panasonic führt die Schärfe ganz weich und schnell nach – ach ja und in 60p filmt sie auch. Zum Schluss noch etwas Positives: An die EOS M lässt sich ein externes Mikrofon anschließen und der Ton kann manuell ausgesteuert werden. Einen Mini-HDMI-Ausgang hat sie natürlich auch. So viel zum Thema Video.

Was gibt's sonst noch zur EOS M zu sagen? Der Kontrollmonitor hat eine Diagonale von 7,7 Zentimetern und eine Auflösung von 1,04 Millionen Bildpunkten. Klapp- und drehbar ist er nicht. Ich finde das Bild sehr klar und hell. Eine elektronische Wasserwaage lässt sich leider nicht einblenden. Noch mal die Abmessungen und das Gewicht: Die EOS M ist 10,9 Zentimeter lang, 6,7 Zentimeter hoch und 3,3 Zentimeter dick. Mit Speicherkarte und Batterie bringt sie fast genau 300 Gramm auf die Waage. Ein Blitz ist nicht eingebaut, aber Canon liefert den 90EX im Kit mit aus. Der wird mit zwei AAA-Micro-Batterien befeuert. Er kann als Master für weitere Canon Blitze genutzt werden, wobei die Steuerung über das EOS M-Menü geschieht. Ich hab's mit meinem 600EX-RT ausprobiert  und es klappt prima. Ein WLAN-Modul ist nicht eingebaut, Eye-fi-Karten lassen sich jedoch nutzen und sie funktionieren auch. Ebenfalls nicht mit an Bord ist ein GPS-Modul. Der Kamera-Akku lässt sich im mitgelieferten externen Ladegerät aufladen. Gut, dass Canon hier nicht gespart hat, denn viele Hersteller sparen sich inzwischen ein Ladegerät und man kann den Akku nur in der Kamera per USB-Kabel laden. Ich find das nervig, weil ich so während des Fotografierens nicht einen zweiten Akku laden kann. 

So, damit wäre das wichtigste gesagt – nun ist nur noch mein Fazit fällig.

 

 

 

Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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