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Die ersten Fotos und die Auslöseverzögerung

So wirklich optimal war das Wetter zum Fotografieren nicht. Aber es müssen ja nicht immer die tollsten Motive für die ersten Aufnahmen sein. Also bin ich los. Erstes Motiv anvisiert, Auslöser gedrückt und ... ? Hab ich irgendwas falsch gemacht? Nach einer gefühlten Ewigkeit löst die EOS M endlich aus. Also, das Ganze nochmal. Da die Kamera nun schon aufs Motiv fokussiert hatte, ging's ein wenig schneller mit dem Auslösen. Nächstes Motiv anvisiert, ausgelöst – Gedenk-Sekunde – klick. Da ich eine so lange Auslöseverzögerung von Canon nicht kenne, habe ich erst mal alle Einstellungen durchsucht, ob ich vielleicht irgendwas übersehen habe. Aber nein, daran kann's nicht liegen. Autofokus sind auf FlexiZone-Multi und ONE SHOT gestellt. Mit der Einstellung sollte eigentlich nichts schief gehen. Aber auch die nächsten Aufnahmen bringen keine Besserung. Und auch verschiedene Autofokus-Einstellungen oder die Touch-Fokussierung machen die Sache nicht viel besser. Ich habe das Gefühl, dass der Autofokus des Objektivs zum einen sehr langsam arbeitet und zum anderen den Schärfepunkt nur sehr zögerlich findet. Manchmal fährt der Autofokus mehrfach vor und zurück, bis der Schärfepunkt gefunden ist. Vergleiche mit einem anderen Objektiv oder einem mittels Adapter angeschlossenem EF-S-Objektiv kann ich nicht machen, da ich beides nicht für den Test habe. 

Zu Hause probier ich noch ein paar Einstellungen und wühle noch mal in den Individual-Menüs, aber eine echte Verbesserung kann ich nicht erzielen. Es bleibt dabei, die Auslöseverzögerung ist einfach extrem lang, wenn man nicht schon aufs Motiv vorfokussiert. Nun wollte ich es genauer wissen, also habe ich einen nicht repräsentativen Test gemacht. Stoppuhr vom iPhone gestartet. Als erstes wollte ich meine Reaktionsgeschwindigkeit testen. Ich habe aufs Display vorfokussiert, das heißt: Nun muss die Kamera nur noch das eigentliche Auslösen machen, was lediglich 0,1 Sekunde oder weniger dauert und nicht ins Gewicht fallen sollte – dazu kommt meine Reaktionszeit.  Ich löse immer bei vollen 10er-Sekunden aus: Fünf Versuche und maximal 0,2 Sekunden zu früh oder zu spät abgedrückt.

So und jetzt das ganze ohne Vorfokussieren – diesmal zehn Versuche. Das heißt, die Kamera muss nun per Autofokus die Schärfe einstellen. Hierbei arbeiten die Messelektronik der Kamera und das Objektiv zusammen. Zahlreiche Faktoren spielen bei der Geschwindigkeit des Autofokus eine Rolle, unter anderem die Geschwindigkeit des Fokusmorotrs des Objektivs. Zwischen den Aufnahmen habe ich die Kamera vom iPhone weggehalten und den Auslöser kurz angetippt, damit die EOS M auf unendlich fokussiert. So muss sie bei jeder Aufnahme neu auf das Display des iPhones fokussieren. Hier das Ergebnis: 

Das - für mich - erschreckende Ergebnis: Zwischen 0,9 und 1,5 Sekunden dauert es, bis der Autofokus die Schärfe gefunden hat und die EOS M auslöst. Sicher, das Ganze ist nicht unter "Labor"-Bedingungen gemessen worden, aber selbst wenn man meine maximal 0,2 Sekunden Reaktionszeit abzieht, komme ich auf 0,7 bis 1,3 Sekunden. Um zu vergleichen, wie repräsentativ das Ergebnis überhaupt ist, mache ich genau den gleichen Test mit der Olympus PEN mini E-PM2, die ich auch gerade im Test habe. Mit Vorfokussieren wieder genau das gleiche Ergebnis: maximal 0,2 Sekunden Abweichung. Dann das ganze ohne Vorfokussieren – wieder mit Weghalten der Kamera und auf unendlich fokussieren. Und hier das Ergebnis der Olympus: 

Die E-PM2 löst nach 0,2 bis 0,3 Sekunden aus und die Bilder sind alle knackscharf. Noch Fragen? 

Wirklich verstehen kann ich nicht, wie Canon es bei der EOS M geschafft hat, eine so lange Auslöseverzögerung hinzubekommen. Die Canon-Spiegelreflexkameras sind für ihre extrem kurze Auslöseverzögerung bekannt und werden nicht ohne Grund von Sportfotografen auf der ganzen Welt als tägliches Arbeitsgerät genutzt. Und auch bei den Kompakten von Canon habe ich bisher keine nennenswerten Ausreißer bei der Auslöseverzögerung gehabt. Selbst wenn die Bildqualität so gut ist, wie es mir nach Begutachtung der ersten Aufnahmen scheint, frage ich mich, ob das Manko der langen Auslöseverzögerung all das Positive nicht zunichte macht. Für heute bin ich ein wenig ratlos ....  

 

Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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